Wissenstransfer

Wissenstransfer ist ein altes Problem, das sich durch die Menschheitsgeschichte zieht. Wer entscheidet, welches Wissen in die nächste Generation getragen wird? Die Altvorderen? Die Stammeshäuptlinge? Die Geschichte zeigt, dass Top-Down-Entscheidungen in den seltensten Fällen funktionieren. 

Wissenstransfer im Unternehmen

Moderne Unternehmen unterscheiden sich wenig von historischen Vorbildern der Gesellschaft. Wenn ein Wissenstransfer von oben nach unten beschlossen wird, kann man fast schon sicher gehen, dass dies in den wenigsten Fällen funktionieren wird. Erste Erkenntnis an dieser Stelle: Ein erfolgreicher Wissenstransfer hat etwas mit einer teamorientierten Unternehmenskultur zu tun. Es gilt, neue Wege zu finden, um „Alle“ beim Wissenstransfer mitzunehmen (Alte, Junge, Männer, Frauen, Gewerbliche, Sachbearbeiter, Angestellte und Führungskräfte). Das gesamte Wissen darf dabei nicht auf einmal dokumentiert, sondern muss sukzessive arbeitsbegleitend festgehalten werden. Auf diese Weise wird der Wissenstransfer zum elementaren Bestandteil der Transformation eines Unternehmens.

Babyboomer und Great Resignation

Der Think Tank am letzten Freitag hat gezeigt, dass Unternehmen im Wesentlichen gegen zwei Phänomene zu kämpfen haben. Der „Babyboomer Effekt“ und die große Resignation. Das Babyboomer Phänomen, da waren sich die Experten im letzten Think Tank einig, trifft viele Unternehmen besonders hart, da man sehenden Auges in den Wissensverlust gerät und nur wenig dagegen tun kann. Abgeschöpfte Arbeitsmärkte lassen eine schnelle Nachbesetzung nur sehr schwer zu, die betroffenen Stelleninhaber sind stark in die aktuelle Position eingebunden, so dass eine Wissensdatenbank im klassischen Sinn nicht aufgebaut werden kann. 

The Great Resignation steigert die Hilflosigkeit von Unternehmen nochmals, da ein starker Arbeitnehmermarkt die Wechselbereitschaft und somit den Wissensverlust immens erhöht.

Summer Camp Wissenstransfer

Am 22. Juli wollen wir das Thema Wissenstransfer vertiefen. Nachdem sich im Think Tank Media & Marketing spannende Eckpunkte herauskristallisiert haben, werden wir am 22.7. von der Diskussion weggehen und uns ins Doing bewegen. Der  Think Tank hat u.a. gezeigt, dass das Thema Markenführung ein zentrales Problem im Marketing ist. Wer wird der neue Hüter der Marke, wenn der Babyboomer, der bisher alle Feinheiten kannte, in den Ruhestand wechselt?

Am 22. Juli werden wir im Rahmen eines Summer Camps der Frage auf den Grund gehen, wie Markenführung in die nächste Generation getragen werden.Am 22. Juli werden wir an konkreten Beispielen erarbeiten, wie bestehende Tools genutzt werden können, um ein modernes Corporate Wiki auszugestalten. Mit einfachen Mitteln wollen wir uns an die Lösung herantasten.

Umfrage Wissenstransfer

Im Vorfeld unseres Summer Camps haben wir eine kurze Surveymonkey UMFRAGE aufgesetzt, die uns allen deutlichere Erkenntnisse liefern soll. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir auf viele ausgefüllte Fragebögen zugreifen könnten. Einfach auf UMFRAGE klicken und loslegen. Zeitbedarf: ca. fünf Minuten.

Anmeldung

Hier nochmals die Kurzversion:

Datum: 22. Juli

Zeit: 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Ort: Microsoft Teams (Der Einladungslink kommt am 22.7. per Mail)

Anmeldung unter 089@mindstoremarketing.de