Unsere Nomophobie Studie hat gezeigt: Der Digital Native arbeitet und lebt im Netz, das Smartphone ist immer dabei und natürlich kann davon ausgegangen werden, dass der Digital Native auch „im Netz“ oder „netznah“ studieren will. Aufbauend auf die Nomophobie Studie stellen wir die Frage, was eine Hochschule für den Nachwuchs leisten muss und was aber auch der Student leisten muss. Ziel des Panels „Social Hochschule“ im Rahmen des Medienforums Mittweida ist es, gemeinsam mit Studenten und der Praxis nachzudenken, wie social eine Hoch Schule sein darf oder muss.

Am 11. November im Rahmen des Medienforums Mittweida:

Sepita Ansari (Geschäftsführer Catbird Seat GmbH)

Facebook Marketing an Universitäten zur Verbesserung der Kundenbeziehung

Studierende, als Hauptinteressengruppe der Hochschulen, nutzen besonders verstärkt das Internet, insbesondere nehmen sie in sozialen Netzwerken teil. Durch die Privatisierung und Globalisierung müssen Hochschulen um die klügsten Köpfe kämpfen. Daher sollten Hochschulen die Zielgruppe der Studierenden da erreichen wo sich die Zielgruppe verstärkt aufhält. Die Präsentation wird ein Konzept vorstellen, wie Hochschulen Facebook Marketing nutzen sollten um ihre Kundenbeziehung zu den Studierenden verbessern zu können.

Robert Wauer (Geschäftsführer azionare GmbH)

Social Hochschule – Leben und Studieren im kulturellen Chaos

Wir sind permanent online und auch Hochschulen haben begriffen, dass ihre Studenten am besten über soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter erreicht werden können. Doch wie „social“ sind die Hochschulen wirklich? Wie engagieren sie sich im Social Web und wie versuchen sie, ihre Zielgruppe zu erreichen? Robert Wauer, Geschäftsführer azionare GmbH, wird in seinem Vortrag aufzeigen, wie Hochschulen, aber auch Studenten, Social Media für die Aus- und Weiterbildung einsetzen können und warum Social Learning eine neue Lernform darstellt.

David Roland (Industry Head Automotive Google Germany GmbH)

Der Student als Marke

Heutzutage sind Konsumenten gleichzeitig digitale User. Sie interagieren vollkommen anders mit Marken und haben auch andere Erwartungen an Marken. Das bedeute, dass Marken diesem veränderten Konsumentenverhalten aktiv begegnen müssen, um nicht einem digitalen Hinterhalt aufzulaufen.

Dr. Torsten Ambs (Geschäftsführender Gesellschafter mind store marketing)

Wikipedia und andere Bildungsdesaster oder: Wie Hochschulen im nomophoben Zeitalter (aus)bilden können

Der Soziologe Dirk Baecker fordert die Abkehr von der Bibiliotheken Universität. Die kulturelle Katastrophe „Smartphone“ fordert ihre ersten Tribute. Wie bei der Einführung des Buchdruckes oder des Computers muss sich die Gesellschaft auf eine neue Kulturform einstellen und lernen den daraus entstehenden Überschusssinn zu verarbeiten. Die Hochschulen müssen Studenten auf eine neue Form des Arbeitens, des Kommunizierens und des Miteinanders vorbereiten. Vor-Lesung war gestern. Vor-Lebung muss gemeinschaftlich erarbeitet werden.

Die Vorträge werden in einem eBook gebündelt, in dem noch weitere Beiträge u.a. von Studenten oder aber auch von XING gebündelt werden. Wer Lust hat, mitzuschreiben, kann gerne eine Mail schicken…

Weitere Termine:

22. Oktober in München: Smartphones und andere kulturelle Katastrophen

30. Oktober in Stuttgart: Phänomenologie des immobilen UNwesens unter besonderer Berücksichtigung eines nomadischen Marketings (Vorstellung des neuen Immobilien Marketing Buches)

13. November in Hamburg: Smartphones und andere kulturelle Katastrophen