Eine Stripperin am Heiligen Abend auf dem heiligen Altar des geweihten Doms zu Köln – was für ein Affront! Was für eine Heldentat!

Für den einen Blasphemie, für den anderen eine Heldentat, für den einen eine mutige Frau, für den anderen eine einsame, kranke Seele, für den nächsten eine satirische Steilvorlage, eine objektive Wahrheit gibt es nun mal nicht…

Der Strip auf dem Altar verdeutlich die Notwendigkeit, sich mit dem gesellschaftlichen Leitbild auseinanderzusetzen. Brauchen wir (mehr) Helden? Brauchen wir mehr Stripperinnen? Könnte ja auch sein, dass es nur an Plattformen für einen genussvollen Strip fehlt. Zu viel Sublimierung? Müssen wir (wieder) Genuss „üben“? Müssen wir die Aufklärung, die uns entzaubert hat, in den Bann legen? Sind wir zu vernünftig?

Thema 2014: Helden und Vernunft…

 Gesucht wird in diesem Zusammenhang übrigens immer noch eine

HOHEPRIESTERIN DER UNVERNUNFT