Mit Begrifflichkeiten wie „Walling“, „Planking“ oder „Milking“ wurde der Kulturwechsel sprachlich bereits angedeutet. Die nun vorliegende Nomophobie Studie konnte unterstreichen, dass sich aufgrund des Smartphones die Welt nochmals dramatisch ändern wird.

Face-to-Face-Kommunikation werden unsere Enkel wohl nur noch im Geschichtsunterricht kennenlernen. Dort lernen sie dann auch, dass es früher so etwas wie Telefone gab. Dort hat man unten reingesprochen und oben kam ein Ton heraus.

telefonieren / früher

Zu Kategorie „Telefon“ zählt das Smartphone definitiv nicht mehr, denn unsere Nomophobie Studie hat ergeben, dass nur noch fünf Prozent (!) aller Befragten damit auch telefonieren.

Im Zentrum steht also eine vollkommen neue Art der Kommunikation, WhatsApp-driven und unbewerblich. Die Jugendlichen am anderen Ende des Smartphones zu erreichen, das wird die spannende Aufgabe der kommenden Jahre sein.

Was aber hat das jetzt mit Hibbelinchen zu tun? Eigentlich gar nichts, aber anderseits sehr viel….

Es hat etwas mit „Understanding Media“ und „Understanding Culture“ zu tun, mit Legenden, mit Luftwäschern und mit der Religiosität der Marke. Wie das alles zusammenhängt, klären wir am 25. September in Dresden und 26. September auf Schloss Monrepos.

Smartphones und andere kulturelle Katastrophen dann auch am 6. Oktober in Frankfurt auf dem Usability Kongress (auch hier wird unsere Nomophobie Studie vorgestellt und in ein neues Umfeld gesetzt).