Folgt man der Logik von Facebook, müsste auch der Kölner Dom seine Facebook Seite umbenennen, denn erstens ist er in Köln und Köln ist eine Stadt und laut Facebook gehört eine Stadt nun mal niemandem und darf demzufolge auch keine Facebookseite haben oder muss die Stadt wie die gleichnamige Facebookseite benennen.

Zweitens gehört der Kölner Dom dem lieben Gott und den gibt es laut Nietzsche auch nicht, denn Gott ist nun mal tot, es lebe die reine Vernunft als Befreier des von der Kirche geknechteten Individuums.

 Kölner Dom

Die Welt ist ein komplexes System und es ist immer kompliziert, aber in Köln ist alles viel einfacher. Ja, Köln ist eine Stadt und ja, der liebe Gott ist hier nicht persönlich bekannt und hat auch keinen Wohnsitz hier gemeldet, aber ein gleichnamiges Hotel leiht der Kirche nebenan einfach seinen Namen und so kann, dem Dom Hotel sei Dank (es hat ja auch einen ordentlichen Eigentümer), die Kirche am Rhein seine Facebookseite behalten und es droht ihr nicht, wie der Stadt München.de eine Schließung seitens Facebook.

Und wo wir gerade in Köln sind: Um 16.30 Uhr treffen wir uns im Domforum und reden über die Göttin im Sandkasten und ihre Flucht aus Köln Ehrenfeld oder: Warum der Bundestraffic Minister Ramsauer seinen Kampf gegen transnationale Marken verliert und Thomas Gottschalk bald nur noch im Klapprechner sehen kann.

Wann:

26. Juli 2012 

Wo:

DOMFORUM Köln

Domkloster 3

50677 Köln

Einlass:

16.30 Uhr

Beginn:

17.00 Uhr

Anmeldung:

International Digital Forum