Hoch war sie nicht, die Beteiligung an unserer S21-Umfrage (n=63). Ferien und Fasching hemmten wohl das Interesse an politischen Umfragen. Dennoch: Die Parkschützerseiten brachten unzählige Besucher auf die Seite, die anscheinend aber keine Veranlassung sahen, zu voten.

Und so waren es am Ende der Umfrage 74,6 Prozent, die der Meinung waren, dass ein Aus für Stuttgart 21 dem (guten) Ruf von „Made in Germany“ schaden würden.

Stuttgart 21

Interessant in diesem Zusammenhang die „sonstigen“ (O-Töne): „beschädigt ist der Ruf der Politik, aber das ist was Internes“, „made in germany ist schon lange nichts mehr wert“, „ich glaube nicht, dass der Rest der Welt es wahrnimmt“, „Ich weiß nicht, ob andere Länder das so wahrnehmen“, „Made in Germany heißt doch schon lange „aus China Importiert“ und hier nochmal draufgeschaut. Das Label hat seit Jahren jegliche Strahlkraft verloren. S21 ist nur der nächste irre Sargnagel.“, „Es würde noch mehr beschädigt, wenn in 15 Jahren und vielen Mrd. immer noch kein funktionierender Bahnhof21 in Stuttgart steht“, „Ein Aus für Stuttgart 21 ist für das Image „Made in Germany“ äusserst förderlich. Begründung: Ein Projekt beim erkennen von erheblichen Schwierigkeiten abzubrechen ist keine Panne, sondern ein Zeichen von Intelligenz“ oder „Im Gegenteil würde eine Fortführung das Image beschädigen, da dann die eklatanten Planungsmängel erst richtig deutlich werden. Noch wurde ja gar nichts gebaut“

Die Aufsichtsratssitzung der Bahn am 5. März dürfte auf alle Fälle spannend werden. Die WELT  hat hierfür schon mal eine Rechnung aufgemacht: 5,6 Milliarden Euro für 16 Minuten Zeitersparnis…