Wie versprochen, nach nun sieben Trends an dieser Stelle die Zusammenfassung für den gebachelten (neudeutsch: gebätschelt = noch nicht masterhaft) und gebeutelten Studenten. Um es vorwegzunehmen: Nein, hier soll nicht aus dem sicheren Abstand der comovierten Bildungsfestung auf halbgebildete Nachwuchswissenschaftler herabgeblickt werden, die nach ihrer Ausbildung gerade mal wissen, dass es rechts zum Hörsaal und links zum Klo geht.

Vielmehr soll der Bildungsresignation entgegengewirkt werden  und die Offenheit des Geistes postuliert werden. „Geist ist geil“ muss die Maxime allen Handelns werden, „Geil ist Geil“, so haben die Zahlen gezeigt, hat sich ohnehin nicht durchgesetzt. Der Media Markt musste lernen, dass Werbung zwar bedingt den Konsumenten ködern kann, wenn er aber im Laden ist, sollten die Verkäufer sich auch um ihn kümmern und nicht vor ihm weglaufen oder ihn als störenden Faktor behandeln…

Learning zwei: Das Watzlawicksche Fenster in die Vergangenheit ist nur erlaubt, wenn es hilft, vorne neue Perspektiven und Ziele zu finden (Die Anleitung zum Unglücklichsein sei deshalb dringend ans Herz gelegt).

Die Trendidentifikation hat gezeigt, dass Wirtschaft und Politik dringend mehr Männer mit Eiern brauchen und dass eine christsoziale Ministerin und sei sie noch so fromm, sich deutlich mehr mit Eiern beschäftigen muss (auch wenn Themen wie Streetview oder der digitale Radiergummi witziger sind).

Learning drei: Trends zu identifizieren in einem WIRRklichkeitsRAUM macht Spaß, über die Trends zu diskutieren macht noch mehr Spaß, das Ziel muss es jedoch immer sein, selbst Trends zu setzen.

2011 wird das Jahr der Trendsetter!