Sechs von Zehn Befragten zeigen nomophobe Tendenzen, soviel wissen wir seit Fertigstellung unserer Nomophobie Studie. Jeder, der unser eBook bisher gelesen hat, zeigt sich erschrocken, weil er sich in den aufgezeigten Ausprägungen erschreckend oft wieder findet.

Wie aber kann man der Nomophobie entgegentreten? Wie kann man die Sucht bekämpfen?

Die Antwort ist relativ einfach: Man wird Vodafone Kunde! Dann hat man nirgendwo ein Netz und kommt nie in Versuchung, zu lange am Smartphone zu daddeln.

Vodafone wirbt zwar mit dem Claim „Mehr Power für dich“, sagt aber keine Jahreszahl dazu, wann man endlich wieder ein stabiles Netz haben wird.  Wenn man dann in der Vodafone Facebook Seite nachfragt, wann man denn in einer Stadt wie München wieder vernünftig telefonieren könne, schalten sich Marie und Kati ein, das sind Hanni & Nanni von Vodafone. Sie sagen immer das selbe: „Das tut uns leid, sag uns doch mal die Postleitzahl“. Am Anfang fällt man noch darauf rein und sagt die Postleitzahl. Dann aber merkt man, dass das gesamte Stadtgebiet betroffen ist und gibt einfach nur noch 8****oder 7**** oder 6**** ein. Selbst im Gebiet 4**** wo Vodafone das Headquarter hat, funktioniert das Netz nur sporadisch.

Irgendwann hört man dann auf, in der Vodafone Facebook Gruppe zu posten, weil Hanni & Nanni die PLZ-Fragen ausgehen und es auch nicht beruhigend ist, dass es allen anderen auch so geht.

Doof, dass fast bei jedem Telefonat das Gespräch 2-3 mal abbricht. Als Geschäftsmann, der auf das Mobiltelefon angewiesen ist, kann man dann nur noch entschuldigend sagen, dass man bei Vodafone ist, was das Gegenüber aber dann sofort versteht und stets mitleidsvoll kommentiert.

Die Frage ist nur: Wie lange kann Vodafone den Werbedruck aufrecht erhalten, bevor das Markenimage durch betroffene Negativ-Testimonials zerstört wird. In der Facebook Gruppe können Hanni & Nanni recht schnell jeden Troll und jeden unzufriedenen Kunden zum Schweigen bringen, aber die richtig sauergefahrenen Kunden posten nicht, sie erzählen, dass sie bei Vodafone unglücklich sind. Und das dumme an der Geschichte: Es sind Key Influencer und Meinungsführer und dummerweise auch noch erfolgreich, man hört auf sie.

Bei gängigen Laufzeiten bedeutet dies, dass ca. ein bis zwei Jahre jeden Tag mehrfach vor Vodafone gewarnt und abgeraten wird. Das ist in etwa das 100fache des Media Streuplans. Vorsichtig geschätzt…

Wenn man dann noch das Pech hat, dass der unzufriedene Kunde noch einen gut besuchten Blog hat und Bücher schreibt, dann muss man das Marketing Budget nochmals dramatisch erhöhen. Noch dümmer ist es dann wenn der verärgerte Kunde Vodafone Kunde und noch ein Keynote Speaker ist und das in seine Vorträge einbaut.

Wer wissen will, wie man sich mit Vodafone vor Nomophobie schützen kann, ist herzlich eingeladen, morgen nach Dresden zum Vortrag zu kommen oder übermorgen auf Schloss Monrepos.

ACHTUNG: Anmeldungen bitte nicht per Mobiltelefon, denn sonst verhindert das schlechte Vodafone Netz die Kontaktaufnahme….