Am Wochenende haben wir über Facebook (es ist kompliziert) und über Twitter die Frage gestellt, was ein Kuss und ein Zimtstern mit unserem Immobilienmagazin Sala Terrena gemeinsam haben?

Die Antwort ist einfach: Wir denken gerade über semantische Themenportale nach und bevor man sich mit Taxonomien, Folksonomien oder Ontologien beschäftigt, hat die Fachliteratur das Zimtgebäck gesetzt. Dengel et al. beschreiben anhand von Zimtgebäck die Eigenschaften von Semantischen Netzen.

Die nachfolgende Abbildung verdeutlicht die bestehende Situation von Sala Terrena: In unserem Immobilienmagazin gibt es einen Themenschwerpunkt Architektur und Design, der unterteilt werden könnte in (bedeutende) Architekten und Bauwerke sowie in Design, was auch ein eigener Menüpunkt werden könnte oder aber mit Fashion (noch kein eigener Menüpunkt) zu Lifestyle verschmelzen könnte. Lifestyle ist derzeit (lose) unterteilt in Fashion, Traumhotels, Locations und Traumautos (die derzeit noch vom unsemantischen Automagazin bereitgestellt werden).

Wichtiger Menüpunkt: Helena. Sie ist die Projektmanagerin und entscheidet, wie das Mischungsverhältnis zwischen Architektur, Design, Lifestyle, Sophisticated Law und Events zusammengesetzt ist und ob Immobilien überhaupt ein Thema im Immobilienmagazin ist / werden wird.

Semantische Themenportale

Am Ende kommt dann noch Merve ins Spiel, die den Bereich Fashion problemlos zu einem eigenen Magazin ausbauen könnte…

An dieser Stelle wird deutlich, dass Semantische Netze extrem schnell wachsen können. Was die Grafik jetzt nicht verdeutlicht: Die Suche in Semantischen Netzen verwendet einen Spreading-Activation-Mechanismus, aber das ist nochmals eine vollkommen andere Sache, die erklären wir am 9. April im Rahmen eines Vortrages auf dem Medienforum Stuttgart