Übersetzung für alle Nicht-Bajuwaren: Höre gerade teuflisch guten Sound über meine neuen Audéo-Kopfhörer von Phonak. Als Untertitel hätte man noch schreiben können: Warum metro-A-sexuelle Frauen dank eines Schweizer Kopfhörers nun doch noch gefühlsecht durchs Leben kommen, aber man soll es ja nicht übertreiben…

„Ich geh dann mal Laufen“ mit dieser Facebook Statusmeldung beendet die metro-A-sexuelle Frau ihren harten Bürotag, wirft sich in eine absolut stylische Sport Kluft, halftert ihr iPod, und joggt der Abendsonne entgegen. Dieses Szenario wurde an dieser Stelle mehrfach diskutiert, heute jedoch ist es an der Zeit, nicht noch einen Schwank auf Kosten einer verpeilten Bevölkerungsgruppe zum Besten zu gegeben, sondern endlich mal eine ritalinfreie Alternative zu präsentieren: Ein Wunderwerk der Technik, ein eidgenössisches Klangerlebnis der anderen ART. Nein, es geht jetzt nicht wieder in die satirische Richtung. Für  alle lauffreudigen, sportbegeisterten jungen Frauen soll hier eine echte Neuheit präsentiert werden: Der Audéo-Kopfhörer von Phonak. Vorbei die Zeiten, als sich schöne Frauen mit kleiderschrankgroßen Ohrmonstern verunstalten mussten. In-Ear lautet das Zauberwort, der Mikrochip fürs Ohr oder wie es der Hersteller nennt: PFE Perfekt Fit Earphones. Vorbei also auch die an anderer Stelle reichlich zitierten Crossrealityeffekte, aber das ist nochmals eine vollkommen andere Sache…

Die Schweizer Kopfhörer können dem joggenden Gehör durch spezielle Audio Filter angepasst werden, der Klang kann so den individuellen Hörvorlieben angepasst werden – Klangerlebnis pur.  Perfekt auch, dass Audéo  die akustischen Signale über den Kopfhörer direkt in den Hörkanal schickt, was Umweltgeräusche auf ein Minimum reduziert. Kein Lärm, kein Alltagsgeräusch dringt in das zarte Öhrchen der metro-A-sexuell joggenden Frau.

Was wohl auch typisch für einen eidgenössischen Kopfhörer Hersteller ist: Schweizer Understatement verbietet es, all diese guten Eigenschaften auf der eigenen Website zu sagen. Wenn man mehr über Audéo wissen will, schlägt man eine eidgenössische Zeitung seines Vertrauens auf und kann dann wundervolle Sachen über wundervolle In-Ear Kopfhörer lesen, die man nicht mittels eines Schönheitschirungen implantieren lassen muss. Aber bei Kopfhören zum Joggen gilt wie bei allen Dingen im Leben: Man muss einfach nur durchkommen… Durchkommen durch das Nadelöhr Homepage (zumindest die Startseite, dach ist man bereit, die Kopfhörer auch zu verkaufen). Marketing auf Schweizer Art: Die Guten kommen durch…

Ich geh dann mal laufen.