Was hat die Göttin im Sandkasten mit Open Innovation und dem Automarkt zu tun? Diese Frage dürften sich die Teilnehmer der Veranstaltung „Der Autokunde im Web 2.0“ in Frankfurt am gestrigen Tage gestellt haben. Eingeladen hatten Google, mobile.de und die Springer Fachmedien. Das hochkarätige Publikum wurde von allen Seiten mit technologischen Neuigkeiten, aber auch gesellschaftlichen Veränderungen konfrontiert. So stellte beispielsweise Alexander Lippert von Google die Innovationen und Möglichkeiten der Zukunft vor und vermittelte einen eindrucksvollen Blick in die Labore des Konzerns.

Mobile.de-Geschäftsführer Martin Tschopp verdeutlichte nicht nur die wachsende Bedeutung von Online-Börsen für den Autohandel, vielmehr skizzierte er, warum mobile.de der Marktführer ist: Neben den klassischen Angeboten bietet mobile.de auch Marketing Intelligence Tools, die den Markt transparenter werden lassen. Von Daten zu Informationen.

Und am Ende des Tages, nach einer Fülle von Informationen, mussten die Teilnehmer auch noch einen Piraten, einen Hofnarr UND einen Guerillero in einer Person über sich ergehen lassen, der die Komplexität des Themas durch eine Fülle von Thesen untermauerte. Marktforschung hatte der eine oder andere erwartet, dass es um eine neue Form der multi-dimensionalen Kommunikation geht, stand ja so explizit nicht in der Einladung und dann den Kunden noch zum Markenbotschafter zu machen, das schlägt dem Fass den Boden ins Gesicht…

Am Ende waren dann doch alle froh, dass Open Innovation etwas mit Spielen zu tun hat und dass es auch noch schmeckt.

Open Innovation in Tateinheit mit Kommunikation und Social Media: Es ist kompliziert