Am 22. März fand in der Staatsgalerie Stuttgart die offizielle Eröffnung der Ausstellung OP + POP Experimente Amerikanischer Künstler ab 1960 statt. Hierbei handelt es sich um Siebdruck-Experimente amerikanischer Künstler mit sensationeller Farbkraft. Die Werke veranschaulichen den Triumphzug dieser neuen Drucktechnik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Keith Haring untitled

Die Ausstellung basiert auf der Privatsammlung von Michael Domberger. Mit insgesamt 140 Werken namhafter amerikanischer Künstler der Op- und Pop-Art, ergänzt mit Werken von Andy Warhol.

Die Grenzen von Werbung und Kunst sind fließend

In den 60er-Jahren haben sich viele junge amerikanische Künstler dem Siebdruck zugewendet. Das Resultat überrascht mit einer sensationellen Farbkraft, das der von Gemälden mit Öl- oder Acrylfarbe gleichkommt.

Vorher hauptsächlich in der Werbung eingesetzt, avancierte der Siebdruck bald zum wichtigsten Medium der Op- und Pop-Art. Berühmte Künstler wie Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein und Christo plus Jeanne-Claude oder Keith Haring nutzten weitere technische Möglichkeiten und druckten auf Leinwand, Folie, Metall oder Kunststoff.

Michael Domberger kann viele Geschichten zu Kunst und Künstlern erzählen, denn er hat als Siebdruck Experte viele namhafte Künstler begleitet. Der eigentlichen Drucklegung gehen experimentelle Phasen voraus, denn die Umsetzung der Atelierentwürfe in die neue Farbwelt hat ihre Grenzen und fordert zudem vom Drucker höchste Sensibilität.

Robert Indiana Edition Domberger

Die Offenlegung künstlerischer Prozesse, die eben nicht mehr verborgen im Atelier stattfanden, entsprach der Arbeitsweise der Pop-Art-Künstler. Ihre Motivwelt verarbeitete das Alltägliche wie Verkehrsschilder, Werbeträger, Comics und befreite die Kunst generell vom Elitären. Die Pop-Art-Künstler wählten für ihre massenmedienfähigen Themen konsequent zeitgemäße Verbreitungsmittel, wie es der Siebdruck anbot. Den Probedruck erst einmal vor Augen, wurde korrigiert und verändert oder begeistert kommentiert.

American Pop ART meets Filderstadt

Stars wie Robert Indiana oder Keith Haring vertrauten auf die solide Handwerkskunst in den Domberger Werkstätten in Filderstadt. Hier wurden über Jahrzehnte die Kompositionen amerikanischer Künstler gedruckt, die verschiedenen Phasen der Herstellung, handschriftliche Notizen und Korrekturen der Künstler sowie vielfältige Probedrucke und Originale gesammelt und aufbewahrt.

Die Ausstellung OP + POP ist bis zum 16. Juni in der Staatsgalerie Stuttgart zu besichtigen.

Gemeinsam mit Geschäftsfreunden und Kunden wird mind store marketing am 17. April eine persönliche Führung mit Michael Domberger in der Stuttgarter Staatsgalerie genießen. Im Rahmen der Gespräche soll das Thema „Kunst im Unternehmen“ diskutiert werden. Kunst ist zum einen ein wichtiger Baustein für das Konzept „Markenaufbau von innen“ und zudem ist Kunst wesentlicher Bestandteil eines unternehmerischen Wertekonzeptes.

Das Thema Kunst im Unternehmen wird am 15. Mai für Top Manager aus der Automobilindustrie in den Räumen der Galerie Domberger vertieft. Im Anschluss an das Automobilforum auf Schloss Monrepos treten wir eine spannende und dennoch entspannte Zeitreise durch die Geschichte des Automobils in der Kunst.

Google Automotive wird den Teilnehmern eine Tür in die Zukunft öffnen, Michael Domberger wird die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die Kunst nehmen und mind store marketing wird das Thema „Markenaufbau von innen“ durch Kunst im Unternehmen präsentieren.

Michael Domberger hat sehr viele international bekannte Künstler der Moderne persönlich begleitet und verfügt über zahlreiche Werke aus dieser Zeit. Die Galerie beherbergt ungeahnte Schätze, die auf Entdeckung warten.

Ausgangspunkt unserer gemeinsamen Überlegungen war ein Werk von Roy Lichtenstein, das 1981 für BMW entstand. Er durfte den Le Mans BMW gestalten.

Neben Roy Lichtenstein zeigen wir auch Ottl Aicher (BMW) und eine Mappe von Erich Strenger (Porsche). Darüber hinaus werden wir das Thema „Silver Arrow“ anschneiden sowie viele weitere spannende Geschichten erzählen.

Damit wir Zeit für gute Gespräche haben, wurde die Veranstaltung am 15.5. auf 20 Teilnehmer begrenzt.