Wenn man auf der Autobahn unterwegs ist und eine profane Raststätte anfährt, dann grinst er in Übergröße an der Eingangstür: Der Super Schuhbeck! Er empfiehlt das Super Fleischpflanzerl mit Super Kartoffelsalat. Der Geschmackstest ergibt jedoch das Gegenteil eines Sternepflanzerls: Der Ölwechsel der Fritteuse war längst überfällig…

Auch beim Bäcker um die Ecke grinst der Super Schuhbeck und hat sich ein Super Brot einfallen lassen, das dann doch etwas dröge ausfällt, was den Verdacht nahelegt, dass das Restaurant am Platzl doch nicht so gut sein kann, andererseits, da issser ja nicht mehr anzutreffen, denn die Werbung verdeutlicht: Der Super Schuhbeck hilft jetzt bei Mc Donalds aus…

Das wiederum bringt ihn dann gefährlich in die Nähe von Ed Hardy, der bei facebook eine Gruppe ins Leben gerufen hat (natürlich nicht wirklich aktiv): Dank Ed Hardy erkenne ich Vollidioten sofort – die Gruppe „Dank Alfons Schubeck erkenne ich Sodbrandküche auf den ersten Blick“, scheint in greifbarer Nähe…

Denkt man an einen anderen bajuwarischen „Tortensammler“ oberfränkischer Natur, dem wir den Begriff „guttenbergen“ verdanken, so sind wir vom „schuhbecken“, als übertünchen schlechter Nahrung nicht allzu weit entfernt…

Markendehnung im Praxistest: Ob Brot, ob Eis, ob Burger, er schuhbeckt fast überall. Auch bei den Gewürzen schuhbeckt er und macht aus ordinären Würzmischungen edle Sternewürze, die dann im Gegenzug von einem namhaften Gewürzhersteller vertrieben wird, was so manchen anderen Koch fuchst, der auch gerne seinen Senf dazu gegeben hätte. Einem solch unbegabten Kochkünstler kann man jedoch nur zurufen:

Dann lafer doch….!

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