Es ist immer wieder zu beobachten, dass Marketing Budgets durch die eigenen Mitarbeiter „angezündet“ werden. So investieren beispielsweise Automarken Millionenbeträge in Werbung und der gelangweilte Verkäufer, der es vorzieht, mit seinem Kollegen zu klönen, statt sich um einen interessierten Kunden zu kümmern, spült teure Werbegelder in die Tonne.

In aller Regel ist es der Mitarbeiter, der durch fehlende Motivation oder schlechte Führung das Image der Marke ruiniert. Im Fall Jack Wolfskin wurde der Marken Suizid jedoch von ganz oben und mit System betrieben.

Innerhalb weniger Stunden konnte man den PR-Gau in allen Blogs und Online Magazinen nachlesen. Der CEO von Jack Wolfskin meldete sich zwar bei werbeblogger, die die Welle der Entrüstung mit ihrem Beitrag losgetreten hatten und kündigte eine eingehende Untersuchung an, aber angesichts des immensen Markenschadens, sollte die alte, durchaus bewährte Regel wieder eingeführt werden: erst denken DANN handeln…