Die Frage, warum Schaffner ein hochmodernes Lesegerät UND einen steinzeitlichen Knipser haben, konnte in letzter Konsequenz noch nicht geklärt werden. Je nach Größe des Schaffners ergeben sich für den Reisenden zwei unterschiedliche  Bilder. Typ eins: Der laufende Meter mit dem Jedi Schwert – don´t call him Yoda oder aber Typ zwei, der gelassene OBI WAHN BITTE STEIGEN SIE IN FAHRTRICHTUNG RECHTS AUS KINOBI.

Typ eins ist der „Gründlichere“ von beiden, er begnügt sich nicht mit Abfrage von Fahrschein und Bahncard, er verlangt schon mal zusätzlich den Personalausweis und auch ein  Vielfahrerstatus beeindruckt ihn genauso wenig wie die Tatsache, dass er sich juristisch gesehen in einem Zustand des Verzuges befindet, wenn er in korrektem beamtendeutsch die Verspätung durchs Mikrofon grölt. Gerne macht er einem Kunden schon mal klar, dass er im Prinzip schon irgendwie König ist, aber wo gibt es heute noch Monarchien? Es dauert eben doch eine lange Zeit, bis ein kleiner Giftzwerg auf der guten Seite der Macht ankommt…

Bis dahin muss der Bahn-Kunde da halt durch: Aufgrund unserer Verspätung konnten die Anschlusszüge leider nicht warten, SSSSänk JU for träffeling wiss Deutschä Bahn….

Übrigens, wer Lust auf Bahnfahren hat, am 15.12. veranstalten wir ein Media Lounge Event in Hamburg: http://de.amiando.com/WWYQOVJ.html