Stefan Niggemeier bringt es abermals auf den Punkt: Während die Verleger Google Zensur unterstellen, „vergessen“ sie doch glatt über die Gedanken vom Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht zu berichten. Unabhängig davon scheint es auch noch intelligente Verlage zu geben, die den guten Rat geben, zukünftig die Finger von Pressetexten zu lassen…

Was den Zensurvorwurf anbetrifft: Selbst der schwachsinnige Boykottaufruf der doppelbenamten Justizministerin aus der der Vietnamesischen Unternehmer Partei war über Google zu finden, wie wir in unserem gestrigen Beitrag zeigen konnten. Die Frage an dieser Stelle: War es Verzweiflung oder Dummheit…?

Politiker scheinen zu vergessen, dass die Meinungsbildung heutzutage nicht mehr (nur) über die Presse erfolgt und es nicht reicht, dass der Regierungssprecher twittert. Politiker halten krampfhaft und verzweifelt an alten Strukturen fest, denn es könnte ja jemand auch ihre Daseinsberechtigung und die ihrer ständig steigenden Zahl an Staatssekretärspöstchen hinterfragen (in Griechenland ist jeder vierte Grieche im Staatsdienst mit bekannten Folgen, in Deutschland sind wir bei 10%).

Darüber hinaus: Politiker nehmen ihren Job nicht ernst und erscheinen zu Abstimmungen zu späterer Stunde nicht. Diese Erkenntnis ist nicht neu, aber immer wieder ärgerlich…

Fazit: Es ist Zeit für einen Generationswechsel in Politik und in den Führungsetagen. Es ist Zeit für ein neues Denken!

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