Die Studenten des Moduls „virales Marketing“ der Akademie der media in Stuttgart nahmen jede Menge Technik unter den Arm und verlegten den Hörsaal in das Schaufenster von Viola´s Gewürzladen in Stuttgart. Dank Beamern, Computern und Verstärkern heizte sich der Landen bei hochsommerlichen Temperaturen um weitere Grade auf, aber das störte niemand…

Die Vorlesung wurde in ein Schaufenster verlegt, um Studenten zum einen die Möglichkeit zu geben, das Erlernte praktisch umzusetzen und zum anderen, um sich selbst in Szene zu setzen und potentielle Arbeitgeber einzuladen, damit diese ihre zukünftigen Praktikanten in Aktion sehen können.

Wer der Einladung nicht folgen konnte, hatte die Möglichkeit, sie live via Hangout zu verfolgen.

Die Vorlesung war in drei Teile untergliedert:

Unter dem Titel „Leben und arbeiten im #Neuland oder: Studenten erklären dem Kanzler das Leben im Minenfeld“ wurde der Kulturwechsel skizziert und neue Kommunikationsformen thematisiert.

Keynote Speaker München

Die Studentin Jennifer Zimmermann schilderte im zweiten Teil der Vorlesung die studentische Bewerbersituation mit Firmen, die nicht antworten, umständlichen Bewerbungsportale und Agenturen, die mit 12-monatigen Praktika Studenten ausbeuten.

Keynote Speaker

Jennifer Zimmermann

Micha Kunze, ebenfalls Student der Akademie der media, beendete die Veranstaltung mit einem Poetry Slam. Auch er griff in seinem mitreissenden Beitrag das Thema Bewerbung und die Arbeitswelt in Konzernen  auf.

PoetrySlam

Micha Kunze

Aufgrund des großen Erfolges des Events werden im Herbst viele weitere folgen. Wer nicht bis zum Herbst warten möchte: Am 27. Juni werden im Rahmen des Management Trend Forums auf Schloss Monrepos Kommunikations- und Ausdrucksformen wie Walling, Planking, extreme Kommentaring, extreme Überspringing, extrem Storytellung und natürlich wird auch Micha Kunze wieder dabei sein.

Am 27. Juni wird darüber hinaus ein kurzer Einblick in unsere neue Nomophobie Studie gegeben. Anke Burgstahler skizziert das Leben mit der Handysucht. Über 2.700 Probanden nahmen an der bundesweiten Studie teil, die im Herbst als eBook unter dem Titel „Früher war alles besser: Smartphones und andere kulturelle Katastrophen“ erscheinen wird.