Das Sein ist der allgemeinste Begriff“, stellt Heidegger fest, belegt es durch aristotelische Zitate (selbstverständlich in altgriechischer Schrift) und lateinische Feststellungen: Illud quod primo cadit sub apprehensione, est ens, cuius intellectus includitur in omnibus, quaecumque quis apprehendit.

Q.e.d.: Heidegger greift offensichtlich (was jetzt nichts mit DEM Offenbaren zu tun hat und vom Sichzeigen i.e. Scheinen weit entfernt ist) auf humanistische Bildung zu, die zurück zu griechischen und lateinischen Wurzeln geht und Thomas von Aquin in der Originalsprache zitiert. Phänomenal? Phänomenologie!

Anders ergeht es den Nachfahren der alten Lateiner und heutigen Römer, die sich aufgrund der sprachlichen Evolution vom „H“ entfernten. Wie kann sich also ein Italiener mit Eidegger auseinander setzen? Wie nur kann der Italiener den Zugang zur ermeneutischen Phänomenologie finden? Und wie geht er damit um, dass Eidegger UsserlSchüler war?

Wir halten fest, Philosophie aus Italienischer Sicht: ein ORROR.