Aus aktuellem Anlass: Ein Freudentaumel geht durchs Netz: Karl-Theodor zu Guttenberg ist zurückgetreten. Statt aber wirkliche Freude zu empfinden, müsste die gesamte Geschichte bei allen Beteiligten eigentlich tiefe Trauer auslösen, denn der Fall zu Guttenberg hat deutlich gemacht, wie groß der Bedarf in Politik und Wirtschaft an Charismatikern ist.

Es muss festgehalten werden, dass es nicht die Opposition war, die den Minister zu Sturz brachte, es war die Wissenschaft und sein selbstherrlicher Umgang mit der Wahrheit und es war das lausigste Krisenmanagement aller Zeiten.

Fazit: Charismatiker sind rar und schlecht zu finden oder: schlecht war er nun wirklich nicht, aber schlecht hat er es dann gemacht und so bleibt die bange Hoffnung auf einen neuen Hoffnungsträger…