All jene, die sich mit Guerilla Marketing auseinandersetzen müssen, wissen, dass Guerilla Marketing qua Definition in  Ambush Marketing und Ambient Marketing unterteilt werden kann – zumindest theoretisch. Interessant ist dies eigentlich nur für den gebachelten und gebeutelten Studenten, der hofft durch intensives Auswendiglernen dieser Begrifflichkeiten einen semi-wissenschaftlichen Grad als Teilzeit-Akademiker bekommen zu können.

Auch den praxisorientierten Marketingleiter interessieren derartige Kategorisierungen nicht. Er unterscheidet KPI orientiert in: „bringt was“ oder „bringt nichts“ (das verpackt er natürlich in Marketing Denglisch und nennt es nachhaltige Awarness in der Zielgruppe bei extrem hoher Conversion – nachhaltig klingt immer gut).

Die Guerilla Marketing Agentur distanziert sich auch von derartigen Schemata und unterscheidet in: „macht Spaß“ oder „macht keinen Spaß“. Was immer eine Guerilla Marketing Agentur tut, tut sie mit LEIDENSCHAFT oder sie lässt es. Und wenn es denn der Wunsch war, schon immer mal mit einem Motorrad durch eine angesagte Szene-Bar zu fahren und das Motorrad dann im Foyer der Europäischen Zentralbank zu parken, dann MUSS man das einfach mal tun.

Diesen Beitrag stellt man dann mit Fotos von bewusst schlechter Qualität (sonst würde es ja nicht aussehen wie Guerilla) in ein bekanntes Auto- und Motorrad Magazin und setzt dann noch eine Jungmanagerin drauf. Und wenn man dann noch verspricht, dass man die Jungmanagerin nackig macht (was natürlich bei Strafe verboten ist, DANN steigert man die Besucherzahlen ins Unermessliche…)

Fazit nach drei Tagen Frankfurt: Die Honda CB1000R eignet sich nicht für Schleichwerbung, zum Schleichen ist das spritzige Motorrad einfach nicht gebaut. Die Guerilla Marketing Agentur wünscht allen Besuchern ein schönes Wochenende und freut sich auf ein kreatives Wochenende mit der Jungmanagerin….