Man kann ganz einfach Vertrieb mit der Brechstange betreiben, ans Telefon und dann: Grüß Gott ich komm jetzt öfter und verkaufe ihnen…

a) eine Versicherung
b) einen Trendtag
c) eine Waschmaschine
d) was auch immer

Der auf diese Weise attackierte Kunde sagt dann zu 80% (es gilt Pareto):

a) nein, ich habe schon alle Versicherungen, die man kaufen kann
b) nein, ich brauche keinen Trendtag
c) nein, ich brauche keine Waschmaschine
d) nein, „was auch immer“ will ich auch nicht

Die Methode „unsensible Brechstange“ funktioniert in aller Regel maximal zweimal, dann wird man auf die Stalker- bzw. Spam-Liste gesetzt und verliert nicht nur bei Facebook Freunde…

Was aber ist die Alternative? Statt brutal zu verkaufen, könnte man ja eine kleinen „Umweg“ fahren. Zum (Umweg)Fahren haben wir uns ein passendes Motorrad besorgt, eine Triumph Rocket III Roadster.

Rocktet III Roadster

Mit dem Motorrad könnte zum Beispiel eine Versicherung in Owen zu potentiellen Kunden fahren, um diese dann in ihrem Magazin für den schwäbischen Mittelstand vorzustellen (mittelständische Untenehmer LIEBEN schnelle Autos, Oldtimer und Motorräder). Damit man potentielle Kunden mit einbeziehen kann, startet man mit einem Blogbeitrag und/oder einem Facebook Eintrag. Um das ganze zu einem SICHEREN Ende zu bringen, ruft man natürlich vorsichtshalber denjenigen an, den man kennenlernen will. Unabhängig davon: Wer könnte schon böse sein, wenn er einen kostenlosen Backlink und kostenlose PR bekommt…

Schwieriger ist es hingegen, wenn man diese Guerilla Aktion für eine Hausverwaltung durchführen will. Wenn eine Hausverwaltung einen Verwaltungsbeirat kennenlernen und als Kunden gewinnen will, ist das schon wesentlich komplizierter, denn der Verwaltungsbeirat schreibt so etwas nicht auf seine Visitenkarte. Hier greifen dann die Gesetze des Guerilla Immobilien Marketing

Stichwort „Immobilienmarketing„: Einfacher ist es dann schon wieder mit dem Motorrad zu ausgesuchten Design Zielen oder Immobilien zu fahren und den Besucher des Magazins zu involvieren. Das nennt man dann Open Innovation

Problem in diesem Zusammenenhang: Wenn die Design Objekte in Stuttgart sind, steht man mit seinem Traum-Motorrad im Stau, aber dafür haben wir ja seit heute eine eigene Stauzeitung

Und was wollte uns der Autor jetzt sagen? Nun, ganz einfach: Mit diesem Beitrag konnte unterstrichen werden, dass wir uns IRRE auf das neue Test-Motorrad freuen, dass wir eine neue Guerilla Stauzeitung haben, dass wir Guerilla (Immobilien) Marketing beherrschen und dass wir es schaffen Google und und Leser zu verwirren…

Willkommen im WIRRklichkeitsRAUM!