Die heiligen drei Könige sind weitergezogen, in der Bananenrepublik Deutschland kehrt ab Montag wieder Normalbetrieb ein. The Day After verdeutlicht drei Dinge:

1. Die Vietnamesische Unternehmerpartei (FDP), die traditionell am Dreikönigstag ihr Treffen der Verzweifelten veranstaltet, ist so uninteressant geworden, dass die Presse sie nicht mehr beachtet (lediglich der Saarländische Tritt in die Eier sorgte noch für Aufsehen und Aufheulen).

2. Die Christlich Soziale Untergangspartei (CSU) hat entweder einen grenzdebilen Vorsitzenden oder aber ist so verzweifelt, dass sie für 2013 überlegt, einen öffentlich entlarvten Betrüger, Schaumschläger und  Selbstdarsteller wieder an die Spitze zu setzen…

3. Der Fall Griechenlands hat gezeigt, dass ein Anteil von 25 Prozent der Bevölkerung im Staatsdienst (in Deutschland sind es 10 Prozent!) nicht Produktivität steigernd, sondern eher prokrastinationsfördernd und Konkurs beschleunigend ist. Ein deutlicher Abbau der Politiker- und Verwaltungsstellen ist ratsam und warum dann nicht gleich mit dem Bundespräsidenten anfangen. Wir brauchen keinen Frühstücksdirektor!

Wir danken an dieser Stelle der Politik für so viele lustige Steilvorlagen für unsere Trendtage, sind aber gleichzeitig entsetzt über den Zustand der Bananenrepublik. Der gestrige Traditionstag hat gezeigt, dass ein Zeitpunkt erreicht ist, an dem man sich nicht länger nur über Politik aufregen sollte, sondern anfangen muss, sie selbst zu machen…

Trend 2012: Das Jahr der Macher! 

(ab Montag dann mehr zum Thema Trends und Trendtage)