Noch mehr Fremdwörter konnte man weiß Gott nicht in eine Überschrift packen.  Industrie 4.0 hätte man vielleicht noch mit ins Spiel bringen können…

Der Spiegel stellte gestern erschreckend fest, dass nur jeder Fünfte das Internet der Dinge kennt. Die Politik, das wird dem Leser schnell bewusst, ist mit dem #Neuland überfordert ist, wirft aber dennoch mit Begrifflichkeiten um sich, die das Volk dann nicht versteht.

industrie 4.0

Und so ist es nicht verwunderlich, dass 80 Prozent der Bevölkerung, laut einer Studie der Telekom, Begriffe wie das „Internet der Dinge“ oder „Industrie 4.0“ nicht verstanden hat bzw. das Thema ist nicht angekommen ist. Auch die vierte industrielle Revolution ist nicht präsent. Unabhängig davon kennt auch niemand die zweite industrielle Revolution, Taylorismus ist für die meisten Menschen ein Fremdwort, Ford kennt man als Auto, nicht jedoch als Fordismus.

WTF is Daniel Bell, sagt sich die Masse der Bevölkerung und somit kennt man auch nicht die dritte industrielle Revolution, die 70er Jahre sind ja auch weit weg und wieso sollte man dann die vierte industrielle Revolution (i.e. Industrie 4.0) kennen? Würde man jetzt noch den Begriff „disruptive Innovationen“ in Stellung bringen, wären sowohl Bevölkerung also auch Führungskräfte hoffnungslos überfordert. Die deutsche Wirtschaft, so befürchten Insider, hat den Sprung ins Zeitalter Industrie 4.0 verschlafen (siehe exemplarisch Ulrich Dietz, Vizepräsident des Digitalwirtschaft-Verbands Bitkom, er wirft der deutschen IT-Branche Mittelmaß und mangelnde Visionen vor) und die digitale Transformation, so die Meinung von Peppel-Schulz, wird am CEO scheitern…