Der Unterschied, sagte einst ein namhafter Marketingprofessor zwischen einem Mann, der zu einem Frisör geht und einer Frau ist einfach. ER sagt: „Wie immer“, SIE sagt: „bloß nicht wie immer“. Sollte der Frisör dann zu nah an „wie schon mal“ sein, wir er umgehend ausgewechselt.

Ähnlich funktioniert es in einer Beziehung. Die Göttin im Sandkasten sagt: „bloß nicht wie immer“, der Playstationspieler sagt (wie jeden Tag) „lass mich in Ruhe“. Dies hat aber dann nicht etwa zur Folge, dass er dann verlassen wird. SIE ist dann eben sauer, was ER aber mit der Playstation ohnehin nicht mitbekommt.

Nach mehrfacher Aufforderung, ER könne ja mal wieder mit IHR spielen, lädt er dann Freunde zu einem Playstationspieleabend ein. Was SIE nicht wirklich witzig findet…

Für das Marketing bedeutet die Zielgruppe „Neue Göttin“: Alles, nur nicht „wie immer“. Da aber eines der wesentlicnen Kennzeichen einer Marke die konstante Qualität/Leistung ist, wirft dies ein massives Problem auf.

Eine Lösung hierfür bietet Luciano de Crescenzo: Dynamische Immobilität. Also ein wenig bewegen, aber halt nicht so heftig. Für die italienischen Momente im Leben…