Norm: Wir leben und arbeiten in einer Shitstorm Demokratie. Was zählt sind nicht Argumente, sondern Likes.

Norm: Jeden Tag wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben, im Zeitalter der Echtzeitkommunikation sind Schlagzeilen wichtiger als Inhalte.

Bis hierhin provokativer Einstieg, wer LIKEN will (=Norm), kann dies gerne tun, wir sammeln LIKES in einer Facebook Seite, DIS-Likes bitte ausführlich in die Kommentarfunktion…

Die Talkshow ist ein anerkanntes PR Tool, das wie eine Homestory o.ä. funktioniert. Anders als unser Guerilla PR Tool „Mein erstes Auto“ hat die Talkshow den entscheidenden Nachteil, dass da jemand widersprechen kann. Doof, wenn das das der Moderator ist. Aber das ist halt wie mit der übrigen PR auch: Man weiss nie genau, was der Journalist oder der Blogger schreiben wird (weshalb wir dann Tools wie „Mein erstes Auto“ und ein gezieltes Seeding vorziehen, aber das ist eine andere Sache).

Zurück zur Talkshow: Weil das Klickvieh es gewohnt ist, mit teilen und beschimpfen, seine unwesentliche Meinung für einen Tag auf den Altar der Mittelmäßigkeit legen zu können, lösen Aktionen wie die von Lanz gegen Wagenknecht immer einen Shitstorm aus. Neu ist, dass es gleich eine Petition auslöst. Digitales Mobbing bezeichnet der Kommentator der Berliner Morgenpost diesen Vorgang, denn unter dem Strich ist das Berufsverbot, ansonsten: (Lanz) Bashing ist MEGA IN.

Vor der Petitionswut hat man, wenn der PR Schuss in die Hose ging, die Gerichte bemüht und versucht, die Kuh doch noch vom Eis zu bekommen, falls die Buchvorstellung via Talk-Show nicht funktioniert, so geschehen bei Matussek gegen Krömer, wir erinnern uns vage…

Leichter als in Talkshows zu kommen, ist es in Wikipedia zu gelangen, auch das ist ein passendes PR Tool. Wenn man nicht wie wir mit unserer Nomophobie Studie auf einen bestehenden englischen Werbeeintrag aufsetzt, kann man die Wikipedia Sheriffs eigentlich leicht austricksen indem man sie bei Ihrer Eitelkeit und Neueintragungswut packt. Die internen Mechanismen hierzu sind hinreichend beschrieben  – siehe z.B. Stegbauer und auch aus unserem neuen eBook kann man einiges ableiten: Wikipedia und andere Bildungsdesaster

Wir haben vor dem Wochenende mit einem Facebook Posting getestet und aufgrund der einseitigen Strukturierung der Wikipedia Sheriffs den erwarteten Erfolg erzielt. Fazit des kurzen Feldversuches. Die Wikipedia Jünger sind alle aus dem selben Ego-Holz geschnitzt, die Reaktionen sind stereotyp. Wir werden also in der nächsten Zeit noch die eine oder andere lustige Guerilla Aktion für unser Wikipedia Buch aufsetzen und freuen uns auf die Berechenbarkeit eitler Wikipedianer…

mind store marketing wünscht allen Besuchern

des Guerilla Marketing Blogs

einen guten Start in die neue Woche!