Die gestrigen Überlegungen zum Thema „Wie viele Fanseiten verkraftet eine Marke“ kann auch aus einem anderen Blickwinkel gesehen werden: Die Aufgabe der eigenen Homepage oder auch nur des eigenen Blogs führt zweifelsfrei auch in eine Abhängigkeit. In den letzten Tagen konnte man zahlreiche Meldungen sehen, die alle den selben Tenor hatten: Wir gehen dahin, wo unsere Fans sind. Netzwertig spricht deshalb zu Recht von einer Social Media Blase.

An dieser Stelle picken wir uns willkürlich das Bespiel FHM heraus. FHM verkündete beispielsweise ganz stolz, man gehe dorthin, wo die Leser sind und unterstrich seine „Zukunftsorientierung“ indem man die eigene Homepage schließt, weil angeblich Webseiten keine Perspektiven mehr hätten.

Was aber wenn ein amerikanischer Holzhändler nun doch einen Prozess gewinnt und facebook danach aufgrund seiner Geldnöte verscherbelt? Für solche Fälle hält 1&1 oder Strato zwar den Hompage-Bastel-Baukasten bereit, ungeschickt wäre es dennoch und so wundert es nicht, wenn die w&v die Frage stellt, ob diese Aktion innovativ oder hilflos ist. Der „gefällt mir“ Daumem der w&v ist auf alle Fälle nicht oben: „Pubertäres Sommerloch-PR-Geplänkel“ (dass FHM nicht mehr als 21.245 Leser/Fans hat, bedauern wir an dieser Stelle sehr).

Als sich BMW vor einiger Zeit mit nicht unerheblichen Summen bei Second Life engagierte, hatte das Management trotzdem so viel Weitsicht, dass man die Homepage nicht abgeschaltet hat.

Als Guerilla Marketing Agentur behalten auch wir unsere Homepage, stützen unser Strategien auf Monitoring und Analyse Tools  und stürzen uns auf Open Innovation in Kombination mit Phantasie und guten Ideen. Vielfalt statt Einfältigkeit – eMehling und Parties inklusive.