„mit den hennen und den eiern ist es schon irgendwie so wie mit anthropomorphismus und dem theomorphismus, nur eben dass die meisten menschen das mit dem ei leichter verstehen…“

Wenn man obige Feststellung bei twitter eingibt, sieht man sofort, dass „Philosophie“ und twitter nicht wirklich zusammen passen: -37 sagt der Zähler und der gebätschelte und gebeutelte Student fragt sich, was zum Teufel Anthropomorphismus mit Eiern zu tun hat und wer bitte ist Theo?

Gespeichertes Wissen, so lehrt uns Steger, ist eine Pfad-Erfahrung, die abrufbar sein muss, um ihre Funktion als Steurungszentrum für das weitere Begehen des Pfades erfüllen zu können. Der Pfad durch den WIRRklichkeitsRAUM jedoch, das lehrt uns das Leben, wird immer verworrener bzw. das Steuerungszentrum hat geschlossen, der Schlüssel wurde in den Fluss des Lebens geworfen, die Foucault´schen Narrenschiffe ziehen langsam gen Flussmündung…

Das Fichte´sche Nicht-Ich (und wieder fragt sich der gebätschelte Student, warum er denn schon wieder den Wald vor lauter Fichten nicht sieht) ist virtueller und komplexer geworden, die SINN Suche ist verzweifelter denn je, was den Kreis zum weiter oben skizzierten Anthropomorphismus schließt: Die Welt braucht neue Götter, geschissen sei auf Bildung und Aussehen…

Die Frage, die es in den nächsten Schritten zu klären gilt, wie bringt man nun ein empirisches ICH in einen raumzeitlichen Körper, ohne aber auf dem weiter oben zitierten Schiff von Foucault zu landen…

Sachdienliche Hinweise bitte an den KEYNOTE SPEAKER  (der das alles dann zwar garantiert nicht vertraulich behandeln wird und stattdessen alle Informationen am 10. Juli im Gesellschaftsraum in einen extrem schrägen Vortrag packen wird: Provozierendes Infotainment mit Fernsehkoch)