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ERGO heißt jetzt EMI

Die letzte Woche war sehr turbulent, wenn es um das Thema ERGO ging. Die w&v veröffentlichte ein Video, das anhand eines Split Screens das Plagiat der Ergo Agentur deutlich aufzeigte. Ergo, bzw. ihre Agentur war wohl zu lange im Kino gewesen…

Sowohl ERGO als auch die Agentur waren nach diesem Schock zu keiner Stellungnahme bereit. Erst einen Tag später verkündet die Agentur: “Vom Kunden ERGO haben wir volle Rückendeckung“.

Was im Zusammenhang mit dem ERGO Film mit Split Screen ins Auge stach: Es dauerte keine zwei Tage und youtube hat ihn entfernt. Begründung: Dieses ist aufgrund der Urheberansprüche von EMI nicht mehr verfügbar. Hat ERGO sich jetzt nochmals umbenannt? Heißt ERGO jetzt EMI??

Bleibt zu hoffen, dass ERGO eine gute Mannschaft für Krisenmanagement und ein gutes Monitoring Tool hat…

(Den Werbeclip von ERGO und eine sehr auffallend ähnliche Szene gibt es in unserem Auto Magazin)

Open Innovation – aber nicht bei bei 1&1

Open Innovation bedeutet die Öffnung des Innovationsprozesses unter Einbeziehung der Kunden und/oder Verbraucher. Nach unserer Definition: Marktforschung in Kombination mit Mund-zu-Mund-Propaganda und Event-Charakter. Wir machen den Kunden zum Markenbotschafter.

1&1 versucht dies derzeit ansatzweise auch. Allerdings eher agitatorisch als dialogisch: Mind Store Marketing hatte bereits 3 Anrufe  (in Worten: drei). Bei 1&1 versucht man nicht wirklich das Produkt zu verbessern oder innovative Prozesse zu initiieren, sondern lediglich die Scharen von erbost abwandernden Kunden wieder einzufangen, die aufgrund übertriebener Abzocke gekündigt haben.

Das 1&1 Schema ist dabei immer wieder das selbe: „Können Sie uns sagen, was wir besser machen können“, säuselt eine (mittlerweile etwas besser geschulte) weibliche Stimme.

Die Antwort einer Marketing Agentur: Ja, wir könnten, aber dafür nehmen wir Geld…

Da wir von 1&1 noch kein Honorar bekommen haben, hier also auch keine Beratung, aber dennoch einige Hinweise, warum Mind Store Marketing alle eigenen und Kunden Domains, DSL Leitungen und sonstigen Pakete bei 1&1 gekündigt hat:

Lieber Herr D´Avis, die Antworten auf die plumpen „Marktforschungsfragen“ geben Sie in Ihren TV-Spots selbst!

Über neun Jahre hatten wir als Kunden das selbe Problem: Bitte sagen Sie uns Ihren Namen und Ihre Kundennummer … Mind Store Marketing, 1234567 … Ich wiederhole: Mind Store Marketing, 123456, ist das korrekt? … nein das ist nicht korrekt … bitte wiederholen Sie … Mind Store Marketing, 1234567 … ich wiederhole: Mind Store Marketing, 1234567 … korrekt wollen Sie einen DSL Anschluss, eine Domain oder haben Sie ein Frage zu Ihrer Rechnung … Domain … ich wiederhole: Domain. Ich werde Sie jetzt zu einem freien Kundendienstmitarbeiter verbinden….

Derzeit sind leider alle Kundendienstmitarbeiter in einem Gespräch. Wir verbinden Sie zum ersten freien Mitarbeiter. Bitte haben Sie noch etwas Geduld…. Derzeit sind leider alle Kundendienstmitarbeiter in einem Gespräch. Wir verbinden Sie zum ersten freien Mitarbeiter. Bitte haben Sie noch etwas Geduld…. Derzeit sind leider alle Kundendienstmitarbeiter in einem Gespräch. Wir verbinden Sie zum ersten freien Mitarbeiter. Bitte haben Sie noch etwas Geduld…. Derzeit sind leider alle Kundendienstmitarbeiter in einem Gespräch. Wir verbinden Sie zum ersten freien Mitarbeiter. Bitte haben Sie noch etwas Geduld….

Stunden später: Guten Tag, mein Name ist… was kann ich für sie tun? Sagen Sie mir bitte Ihren Namen und Ihre Kundennummer…. Spätestens an dieser Stelle kommt man sich echt verarscht vor und fragt sich, warum man seit einer halben Stunde mit einem Computer redet…

Es folgt: in 50 Prozent dann eine unbefriedigende Antwort und in 100 Prozent eine saftige Telefongebühr. Dies war die langjährige Strategie bei 1&1 und wehe, wenn man 1&1 aus beruflichen Gründen gewählt hatte und wehe wenn dann noch die Telefonanlage des Büros an dieser Nadel hing…

Die Grünen, so konnte man vor Kurzem in den Nachrichten vernehmen, wollen gegen Wartezeiten bei Hotlines vorgehen. Sie vermuten dahinter ein Businessmodel. Diese Vermutung zeigt deutlich: die Grünen sind näher an der Politik als an der Wirtschaft, denn diejenigen die näher an der Wirtschaft sind, wissen schon länger, dass es bei vielen wie auch bei 1&1 ein lukratives Geschäft ist…

Und urplötzlich taucht bei 1&1 Herr D’Avis auf und sagt: ich hab schon im Schützengraben gelegen, hab die Telefonwählscheibe erfunden und JETZT WIRD ALLES BESSER…. Headline: Marcell D’Avis kümmert sich als neuer Leiter Kundenzufriedenheit bei 1&1 ab sofort um alle Kundenanliegen. Das bedeutet übersetzt: hier ist so viel schief gelaufen, dass das Top Management jetzt einen gelernten Marketingfachwirt in die erste Reihe setzt, um selbst aus der Schusslinie zu kommen, denn: der Fisch stinkt immer am Kopf und die Direktiven kommen immer von oben.

In einer offiziellen Pressemitteilung heisst es: „Montabaur, 25. Dezember 2009. Im neuen Jahr steht für die 1&1 Internet AG das Thema Service und Qualität im Mittelpunkt“. Bedeutet übersetzt: Bisher haben wir auf Qualität verzichtet und lieber unsere Kunden über den Tisch gezogen. Service gab es definitiv bei uns nicht.

Ein konkretes Beispiel: Wenn man bei 1&1 eine Domain angelegt hat, dann brauchte man faste jedes Mal zur Kündigung, weil der Begriff perfekt verborgen war, die oben zitierte Hotline. Wenn man dann gekündigt hat,  wurde von 1&1 jedoch nur der Domainname an die Denic zurückgegeben, der Webspace wurde nonchalant für weitere 6 Monate weiterberechnet. Wenn man so wie wir über 60 Domains hat, die man als Landing Page für Guerilla Marketing Aktionen für Kunden braucht, dann kommen über die Zeit einige Euros zusammen. Und fast jedes Mal wurde der Webspace noch weiter berechnet…

Dummheit unsererseits, ja – aber der vorgegebene Dschungel-Pfad seitens 1&1 hatte System. Die Lösung: Provider wechseln. Es gibt auch faire Provider. Es gibt auch Provider mit übersichtlichen Kundentools und wenn man dort anruft, dann ist ein echter Mitarbeiter und kein gelangweilter Call Center Agent mit vorgeschaltetem Computer am Telefon.

Beispiel DSL: Als Mind Store Marketing vor neun Jahren gegründet wurde, waren DSL Tarife noch recht teuer. Wir rufen an und fragen, ob wir den Tarif wechseln können. Die pampige Antwort von 1&1: geht nicht, aber in 1 1/4 Jahren läuft ihr Vertrag aus und dann können Sie ja kündigen (wahlweise stellen wir um, aber knebeln sie weitere 2 Jahre). Wir kündigen SOFORT, damit wir den Termin in 1 1/4 Jahren auf keinen Fall vergessen und plötzlich, oh Wunder, bekommen wir alle 3 Wochen neue Angebote, die weit unter dem Preis waren, den wir erwartet hätten. Neukunden sind also wichtig, Alt-Kunden zählen nicht….

Und nun also Herr D’Avis. Er ist der personifizierte Beweis, dass man mit der Abzock-Politik gegen die Wand gefahren ist. Die Kunden wollen sich nicht länger von unmotivierten Callcenter Agenten vertrösten oder beschimpfen lassen und wenn man schon im Werbespot unterstreicht, dass JETZT alles kostenlos ist, dann kann man ahnen, in welchem Umfang der Kunde bisher ausgepresst wurde wie eine Zitrone…

Und wenn man unterstreicht, dass man JETZT Service bietet und Herrn D’Avis in die Wohnzimmer schickt, dann kann man ahnen, wie verbrannt die Erde in Montabaur ist.

Die Formulierung „jetzt warten Sie nicht mehr in teuren Warteschlagen“ bedeutet übersetzt: „Wir haben übertrieben und setzen die Abzocke kurzfristig aus“. In einem weiteren Spot sagt der mediale Prügelknabe von 1&1 „jetzt keine Vertragsbindung mehr“ was übersetzt bedeutet, dass man jahrelang den Kunden in Knebelverträge getrieben hat und dass man auch mit dem miesesten Trick die endgültige Abwanderung nicht mehr verhindern kann.

Wir jedenfalls haben beschlossen, dass Herr D’Avis deutlich zu spät kommt und haben jetzt alle Domains (es waren über 60) und auch den DSL Anschluss gekündigt. Zum 31.12.2009 erreichte uns nämlich noch die vorletzte Rechnung zu einer gekündigten Domain: der im Mailpaket enthaltene Virenscanner wird noch 6 Monate weiterberechnet…

Ende Juli 2010, wir zählen die Tage, sind wir dann endlich FREI und gerne zahlen wir auch pro Monat mehr, damit wir NIE WIEDER in die 1&1 Warteschlange geraten.

Nachtrag: Damit die Welt erfährt, was wir von 1&1 halten, sind wir der 1&1 facebook Gruppe beigetreten – zugegeben: den „gefällt mir“ Button zu drücken fiel echt schwer!

Die 1&1 facebook Gruppe zeigt: der Beliebtheitsgrad von 1&1 ist mit knapp 1.300 Fans nicht besonders hoch. Schaut man sich vergleichbare Marken mit TV Werbepräsenz an, so wird deutlich: die facebook Gruppe dient wie alle Maßnahmen lediglich der Schadensminimierung. Wir werden diesen Beitrag posten und sind gespannt, was passieren wird…

Wer im Glashaus sitzt darf nicht mit Igeln schmeißen

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt, so können wir in der w&v lesen, wegen Tierquälerei gegen mystocks und Jung von Matt/Elbe. Natürlich, so sagt Sascha Hanke, Jung von Matt-Geschäftsführer, werfen wir mit einer Attrappe, so dass mit einer Einstellung des Verfahrens zu rechnen ist.

Und auch wir sind sicher, dass das Verfahren wegen Tierquälerei eingestellt wird, bedauern jedoch, dass die frühere führende kreative Rolle von Jung von Matt auf diese Weise gegen die Wand gefahren bzw. in die Luft katapultiert wird, denn: auch wenn es eine Attrappe ist,  Respekt vor Lebenwesen wird durch solche Vorgehensweisen nicht gezollt.

Schade, dass so viele Entscheider in diesem “Kreativ-Prozess” wohl nur Attrappe statt echtem Hirn im Kopf hatten…

Nicht die Höhe des Budgets entscheidet sondern die Kreativität

Wenn Sie HIER gelandet sind, dann deshalb, weil Sie neugierig waren und einem verschlüsselten Link gefolgt sind. Dies ist ein alter Trick im Rahmen von Guerilla Marketing Aktionen. Heute jedoch wollen wir Ihnen nichts “verkaufen”, sondern uns für ein erfolgreiches und kreatives Jahr bedanken.

Das Krisenjahr 2009 neigt sich dem Ende zu und alle hoffen auf einen erfolgreichen Neuanfang im nächsten Jahr. Allen voran hofft dies die angeschlagene Autoindustrie. Opel hat die Autobahnen und Bundesstraßen verlassen und sich statt dessen auf die Achterbahn begeben.

Porsche zog aus, um VW zu übernehmen, aber die Geschichte zeigte, dass sich Porsche dann doch übernommen hatte und übernommen wurde und so müssen wohl alle Porschefahrer zukünftig damit leben, dass sie VW-Fahrer werden, wenn auch etwas schnellere…

Und auch der Stern am Firmament hat deutlich an Glanz verloren: Mercedes schielt in Richtung USA und die Nation befürchtet, dass damit auch eine Beschädigung des guten Rufes „Made in Germany“ einhergeht. Noch mehr jedoch befürchten Mercedes Vertriebsmitarbeiter, dass sie bald Autos verkaufen müssen, statt sie nur zu verteilen.

Und wie nicht anders zu erwarten: Auch im Motorrad-Markt war ein Rumoren zu verspüren: Harley Davidson konzentrierte sich aufs Kerngeschäft und verfütterte die Marke Buell an die Fische. Dies zeigt ein Mal mehr, dass der Profit im Motorrad-Business nicht mit den schnellen Maschinen (mit junger Zielgruppe) gemacht wird, sondern den teuren „Klassikern“. Die Zielgruppe 40 plus leistet sich das Bike als Zweit- oder Drittfahrzeug. Auch für 2010 gilt deshalb für uns: wir fahren nicht nur gern Motorrad, wir beraten die Branche auch gerne in Sachen Guerilla Marketing und Events.

Und dennoch oder gerade deswegen: ein kleines gallisches Dorf, i.e. zwei sehr konträre Marken  trotzten allen Unwettern und Krisen um sie herum. Als Highlight des Jahres 2009 ist der neue Trabi zu nennen, der einen Vorstoß in Richtung Volksauto unternommen hat und natürlich der neue Roadster, der 2011 auf den Markt kommen wird, der Roding aus dem Hause Roding Automobile (aus Roding selbstverständlich).

Der Bankensektor durchlief 2009 extrem wirre Zeiten: da überwies beispielsweise ein Bank-Angestellter (man weiß nicht, auf welcher Pay Role er wirklich stand) 300 Millionen (in Worten: dreihundert)  an eine insolvente Bank namens Lehman Brothers und der Kanzler setzt noch einen oben drauf und zahlt für die mit 4 Milliarden Euro börsennotierte Commerzbank insgesamt 18 Milliarden Euro und erhält dafür aber nur ein Viertel des Aktienpaketes (zu diesem Thema berichten wir mehr, wenn wir 2010 alle Konten dort bzw. von der Dresdner Bank abgezogen haben werden).

Kurz vor Jahresende macht dann noch das Unternehmen von Medienzar Rupert Murdoch auf sich aufmerksam. Im Rahmen einer Verzweiflungstat zeichnet es bis zu 49 Millionen Aktien und baut damit seinen Anteil am Bezahlsender Sky auf bis zu 45,4 Prozent aus. Das frische Kapital soll in Marketing, Vertrieb und den Ausbau des Programmangebots investiert werden. Man rechnet dabei mit bis zu 120 Millionen Euro.

Angesichts der Irrungen und Wirrungen im Jahre 2009 sind wir alle fest davon überzeugt: 2010 wird (trotz aller Unkenrufe vom Arbeitsmarkt) ein kreatives und erfolgreiches Jahr. Wir wünschen allen Freunden und Weggefährten eine ruhige Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

2010 wird ein geniales Jahr!

…und wir starten durch mit neuen Projekten, neuen Partnern und vielen neuen Ideen wie zum Beispiel „betreutes Kochen“ oder „Captain´s Dinner ohne Boot“ ( alter Guerilla Marketing Trick: wird natürlich erst im neuen Jahr verraten).  Neben Markenaufbau von unten (= Guerilla Marketing und Virales Marketing) und strategischer Markenberatung werden wir uns stark auf den Bereich Markenaufbau von innen konzentrieren. Und neben Küche, Kunst und Kundenbindung wird es dann auch noch Neues vom Immobilien Magazin geben…

Frohes Fest und einen guten Rutsch wünscht die Ideen Manufaktur!

Sommerliches BatidaKirschTomatenSüppchen

Man nehme…

…reichlichst Suppengrün und setze es mit viel Wasser und einem Schuss Salz in einen riesengroßen Topf an und reduziere das Ganze zu einer kräftigen Gemüsebrühe.

Die fertige Brühe durch ein Sieb gießen und erneut zum kochen bringen. Geschälte Kartoffeln (zwecks der Bindung) und enthäutete Tomaten sowie zwei gr0ße Zweige Rosmarin dazu geben und weiter reduzieren.

Die Rosmarinzweige aus der Suppe nehmen (man will ja keinen Weihnachstbaumeffekt) , Tomatenmark und entsteinte Kirschen dazu geben und mit reichlich Kirschsirup abrunden. Zum Schluss noch ein wenig Butter dazugeben und ggf. salzen.

Mit dem Pürierstab zu einem cremigen Süppchen verquirlen und dann…

…Achtung jetzt kommt´s:  Batida de Coco in kleine Wasser- oder Saft-Gläser gießen (etwa ein Drittel) und dann die Kirschtomatensuppe über einen schräg gehaltenen Suppenlöffel  in das Glas laufen lassen, so dass sich die weiße und die rote Flüssigkeit nicht verbinden kann.

Frischen Pfeffer aus der Mühle drauf und fertig (keine Werbefigur auf die Suppe!)…

Was aber hat dieses Rezept mit Guerilla Marketing zu tun?

Ganz einfach: Wer phantasievolles Marketing erdenken will, kann dies bei kreativem Essen am besten. Natürlich hätte man die Begriffe wie Batida de Coco noch werbewirksam  verlinken können und auch zu für einen  Topfhersteller hätte man Werbung machen können…

Fazit: kreative Küche und kreatives Marketing passen extrem gut zusammen und deshalb…

…nein, das erzählen wir ein anders Mal…

Für ein schlankes Europa

Es fällt auf, dass Parteien immer weniger Gesichter auf die Wahlplakate setzen. Ob das etwas mit einer neuen Marketingstrategie zu tun hat?

AdBuster

Oder schlichtweg nur mit der Panik vor AdBustern?

Werbefigur

Inhaltsanalytisch ist im Rahmen der Werbeforschung die Petersilie auf dem Sheba Menü eine eigenständige Werbefigur, die suggeriert, dass die der Katze dargereichte Nahrung etwas ganz Besonderes ist.

Warum aber reicht ein Restaurant mit Seeblick dem Gast neben einer ansonsten leckeren Renke einen Petersilienstrauß auf einem toten Salatblatt nebst einer viertel Tomate.

Wer mag heute noch Deko?

EDEKA: wir lügen Lebenmittel

“Wir lieben Lebenmittel” behauptet Edeka in zahlreichen Werbespots. Dort sieht man dann Verkäufer, die alles genau wissen und die sich total gut auskennen. Und das wichtigste: sie reden sogar mit den Kunden!

Wenn man in München oder Umgebung in einen beliebigen Edeka Markt geht, findet man allerdings ein komplett anderes Bild vor (WIR lieben Mystery Shopping)

1. Verkäufer reden nur mit anderen Verkäufern! (das allerdings extrem intensiv)

2. Verkäufer räumen Regale immer dann ein, wenn sie Kunden damit auch im Weg stehen. (Damit der Edeka-Kunde auch garantiert genervt wird, nehmen sie große Wägen, die sie in die Gänge stellen. Dann kann sie der Kunde nicht stören, wenn sie sich dahinter unterhalten.)

3.  Wenn man eine Frage hat, haben sie gelernt, sich schnell zu verstecken.

4.  Der geplagte Edeka-Verkäufer schafft es aufgrund der oben skizzierten Situation demzufolge nicht, die Frischetheke zu kontrollieren bzw. wirklich frisch zu halten. Die Werbung wird dadurch also nochmals Lügen gestraft.

Das bis hier geschilderte Szenario trifft natürlich nicht nur auf Edeka Märkte zu. Auch Banken und Sparkassen kennen dieses Problem: Millionenschwere in der schicken Konzernzentrale geplante TV Kampagnen werden in der Filiale durch Inkompetenz, Ignoranz und Unfreundlichkeit jäh in die Tonne getreten (von Starbucks, die dem Kunden dazu dann noch schlimme Begrifflichkeiten an den Kopf werfen, soll hier nicht weiter gesprochen werden)

Bevor jetzt der an dieser Stelle sonst gerne strapazierte Begriff der Servicewüste Deutschland zitiert wird, sei gesagt: Es geht auch anders!

Im Münchner Raum gibt es beispielsweise drei Märkte, die das Edeka Logo tragen, die allerdings professionell geführt werden. In Pullach, Unterhaching und München am Einsteinring findet man Edeka Märkte die zur Simmel AG gehören.

In diesen Edeka Märkten erschrickt man als Kunde jedesmal, weil man von perfekt gekleideten Verkäufern jedes Mal gegrüßt wird (ja, richtig gelesen: der Verkäufer dreht sich NICHT um und geht in die andere Richtung und er schaut NICHT auf den Fußboden, er sagt “hallo” oder Grüß Gott” und er ist richtig freundlich dabei”).

Wenn man eine Frage hat, wird man persönlich von einem Verkäufer zum Regal begleitet, in dem sich das gesuchte Produkt befindet (ja, nochmals richtig gelesen: es rennt niemand davon wie in anderen Edeka Märkten)

An der Fleisch-, Fisch- oder Käse-Theke bilden sich keine Endlos-Schlangen. Es gibt genügend kompetente Verkäufer, die mit Spaß an ihrer Arbeit gerne beraten. Für den Kunden total verwirrend: auch diese Verkäufer sind freundlich!

Am Ende des Einkaufs wird man (Achtung jetzt kommt´s!) gefragt, ob man alles gefunden hat und ob man zufrieden ist!

Für einen derartigen Service ist man dann auch gerne bereit, 20 Kilometer zu fahren. Allerdings: nach 2-3 Einkäufen in Märkten der Simmel AG ist man für den normalen Supermarkt (egal welcher Kette) total versaut!

Ich geh dann mal simmeln…

Glam Media führt mit Zoom.in TV-Player für Brash und Glam ein

Nur ein Jahr nach dem Start von Glam Media in Deutschland hat sich das Content-Netzwerk in Deutschland vielversprechend etabliert. „Wir haben mit Glam alle unsere Etappenziele erreicht“, sagt Ralf Hirt Geschäftsführer Glam Media Deutschland. „Glam ist die Nummer eins für Frauen und Lifestyle, Brash ist erfolgreich gestartet und nun launchen wir wie angekündigt Glam TV und Brash TV.“

Glam bündelt seine Kompetenzen mit dem internationalen Video-Nachrichtendienst Zoom.in und öffnet eine neue Tür in die Bewegtbild-Werbung: Seit wenigen Tagen binden Glam.de und das Ende Juni gestartete Pendant für Männer, Brash, den TV-Player mit Videos für die verschiedenen Channels ein. Marken- und Werbetreibende können damit auf die Stärken von Bewegtbild in interaktiven Umfeldern mit hohem Involvement zurückgreifen.

Mit dem Einsatz von Video verbindet Glam Media seine thematische Expertise und Reichweite erstmals mit der emotionalen und visuellen Kraft der Bewegtbildkommunikation. In den USA ist Glam mit knapp zehn Millionen Unique Viewers seit Mai in den US Top 20 der Video-Websites vertreten. Das Media-Unternehmen geht bereits den nächsten Schritt: Glam Media baut in den USA das Social Content-Netzwerk tinker.com aus – zur Vermarktung von Nachrichten und Events im Micro-Blogging-Dienst Twitter.

Ralf Hirt sieht in Glam und Brash TV auch die Chance, neue Qualitätsstandards zu formen: “Die Kooperation mit Zoom.in freut uns immens, weil wir Usern das attraktivste Format im Netz für unseren Content anbieten können und unsere Kunden als Werbetreibende meinungsführende Zielgruppen emotional erreichen können.” Sämtliche Publishing-Partner von Glam und Brash können das neue TV-Angebot einfach als Widget in ihre Seiten integrieren und von dem Konzept der „Distributed Media“ profitieren. Unter den ersten Partnern, die dieses Angebot nutzen, sind Glams Fashion-Hot-Spot LesMads.de sowie Baby-Welten.de. Bei Brash TV integrieren das Auto Magazin CARantaine und Bauen-und-Heimwerken.de den Player.

„Unsere Publishing-Partner haben über Glam und Brash TV die Möglichkeit, ihre Online-Angebote durch aktuellen, hochqualitativen und zielgruppenrelevanten Video-Content von Europas führendem Anbieter Zoom.in zu erweitern – das ist für alle beteiligten Parteien ein enormer Mehrwert“, so Ralf Hirt weiter.

Für Dr. Marcel Reichart, der bei Burda die Glam-Beteiligung verantwortet, zeigt die Entwicklung von Glam TV, „dass Glam Media seine Vertical Media-Plattform mit neuen Content- und Erlösformen ausbaut, von denen Publisher, Rechteinhaber, Markenunternehmen und Nutzer profitieren.“ In den USA sei Glam Media damit ein schneller Einstieg in die Topliga der Video-Networks gelungen. „Und hochwertige Videowerbung gewinnt gerade für Markenartikler zunehmend an Relevanz“, so Reichart weiter.

Die Göttin im Sandkasten (Sonntagsausgabe)

Die Erwartungshaltung was die Fortsetzung der Geschichte mit der Göttin im Sandkasten anbetrifft, das ging aus allen Emails deutlich hervor,  war sehr groß. Aber mal ehrlich: auch am Sonntag?

Auch Agenturmenschen müssen gelegentlich mal eine Pause einlegen. Deshalb an dieser Stelle ein Aufklärungsvideo zum Thema Unterschiede zwischen Mann und Frau.

Schönen Sonntag!

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