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Frohe Weihnachten
Das Wichtigste, so haben wir gelesen, das man heutzutage schenken kann, ist Zeit. Aus diesem Grunde haben wir beschlossen, dass wir unseren Kunden Zeit schenken. In der Form, dass wir uns drei Tage in die Küche stellen und Weihnachtsplätzchen backen – und natürlich keine „normalen“ Kekse…
Mit unseren Förmchen konnten wir schon diverse Events beglücken, z.B. mit Krokodilnudeln und grüner Dschungelsauce oder Katzennudeln in Whiskassauce. Gut kamen auch unsere Flugzeugnudeln in blauer Wolkensauce an, aber wer will schon Wiederholungen. Was bleibt also anderes, als eine eigene Form zu basteln, wir holen uns hierzu Inspiration auf youtube.
Mit einer derart guten „Vorlage“ greifen auch wir in unseren Zauberhut und ziehen einen Osterhasen heraus, dem wir mit entsprechendem Werkzeug zu Leibe rücken.
Mit ein paar Handgriffen wird aus einem Hasen eine getunte Plätzchenform – tiefergelegt und natürlich leistungsverbessert.
In der Zwischenzeit haben wir in guter alter Open Innovation Manier in einem befreundeten Tuning Forum die User involviert. Das Ergebnis unseres Crowdsourcing: Den Tuningprofis sind Schokospoiler, Unterboden-Bestreuselung und Tiefbettsmarties extrem wichtig.
Gerüstet mit wichtigen Insider Tipps starten wir unser Keks Tuning mit einem klassischen Mürbeteig.
Das Tückische am Keks Tuning: Manchmal fährt einer “hinten rein”. In diesem Fall der Ofen, den man dann doch nicht so stark hätte befüllen dürfen. Information Overload – oder: ein wenig Ausschuss gibt es immer, der Bürohund freut sich…
Phase zwei: Das Fahrzeugdesign. Hierzu greifen wir tief in die Trickkiste: Frische Zitronen, Blue Curacao, Waldmeistersirup und nicht zu vergessen, Ahoi Brause in allen Geschmacksrichtungen. Als „Spachtelmasse“ dient uns Puderzucker.
Für unser Racing Green mischen wir die Spachtelmasse mit reichlich Ahoi Waldmeistergeschmack und verdünnen dann mit Waldmeistersirup; ein Schuss frische Limette rundet das Tuning ab.
Das Ferrari Rot besteht aus einem erschreckend großem Teil aus Himbeerbrause, ein Biss in den Ferrarikeks, macht sofort wach und lässt einen augenblicklich durchstarten…
Phase drei: Die Reifen. Wir legen Zimtstangen, Nelken und Orangenschalen in einem heißen Espresso ein und würzen mit Baharat, Cognac und Amaretto. Nachdem alles gebührend durchgezogen ist, mengen wir es unter eine Zartbitterschokolade, die wir im Wasserbad erhitzt haben. Die Reifenmasse ist fertig und die Reifen können nun mit ruhiger Hand aufgezogen werden.
Wenn der Lack ausgekühlt ist, kommen die Tuning Kekse in die Garagensicherheitsverwahrung und können die Reise zu unseren Geschäftsfreunden antreten.
Ein kleiner Wermutstropfen: Beim Keks Tuning mit Handbetrieb gibt es einen entscheidenden Engpassfaktor – die Zeit. Und auch wenn wir uns jede freie Minute abgezweigt haben, jeden Kunden konnten wir nicht beglücken. Und so starten wir nächstes Jahr bereits Ostern und tunen rechtzeitig für Weihnachten oder lassen uns etwas Neues einfallen, schließlich sind wir eine Ideen Manufaktur…
Wir wünschen allen Freunden und Bekannten ein beSINNliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Mit Vollgas und Motorsport-Total.com ins neue Jahr
Die Tuning Branche beschließt das Jahr gleich mit zwei Messen und dann gehen die Tuner wieder in ihre Garagen, um im nächsten Jahr mit neuen Sensationen an den Start gehen zu können. Die Eicma hat in Mailand ihre Tore geschlossen und auch die Motorradsaison neigt sich dem Ende zu. Die ideale Zeit also, das Jahr Revue passieren zu lassen, neue Ideen zu sammeln und (Marketing)Strategien für das nächste Jahr zu planen.
Auch wir nutzen die Zeit für Kreatives und bereiten den Start unseres neuen Motorrad Magazins auf Motorsport-Total.com vor. Wir machen einen kreativen Boxenstopp, um im neuen Jahr mit einem Tuning- und Motorrad-Magazin an den Start zu gehen. Finden kann man uns dann auf www.Motorsport-Total.com (nähere Info im Januar).
Wir freuen uns ganz besonders über unseren neuen Partner, denn Motorsport-Total.com ist das reichweitenstärkste Motorsportportal in Deutschland. Motorsport-Total.com ist bekannt für aktuelle News, umfassende Analysen und spannende Hintergrundberichte zu allen Geschehnissen in der Formel 1, der Königsklasse des Motorsports, sowie zu zahlreichen weiteren attraktiven Rennserien rund um den Globus.
Ab dem 15. Januar geben wir nun auch auf Motorsport-Total.com Vollgas. Neben den klassischen Themen wie Neuvorstellungen und Fahrberichten wollen wir aber auch über Touren und Regionen berichten. Da der Lifestyle orientierte Motorradfahrer schon lange nicht mehr im Zelt übernachtet, stellen wir auch hochwertige Hotels mit exzellenter Küche und Wellnessbereich vor, denn Motorrad fahren ist ein ganzheitliches Erlebnis, mit vielen Emotionen und noch mehr Genuss und das auch vor und nach der Tour.
Berichten wollen wir ebenso über Messen und Events und auch die Bereiche Zubehör und Mode sollen nicht zu kurz kommen. Im Mittelpunkt unseres neuen Online Magazins steht der Fahrer, nicht nur der Rennfahrer, auch der leidenschaftliche Privatmann und natürlich wollen wir auch den einen oder anderen Macher hinter den Kulissen vorstellen.
Aber auch ausgewählte Tuningbeiträge werden wir den Motorsport-Total.com Usern präsentieren und auch hier wollen wir herausstechende Fahrzeuge emotional in schönen Regionen präsentieren. Wir fahren für unsere Kunden in die Zielgruppe.
Für die Macher der Motorrrad- und Tuningszene halten wir noch zusätzliche „Schmankerl“ bereit: Marken und Produkte der Fahrzeugveredler werden nicht nur redaktionell im Magazin vorgestellt, auch auf der Startseite können wir Tuningmarken mit entsprechenden Advertorials ins rechte Licht rücken.
Motorsport-Total.com bedeutet: männliche Zielgruppe, einkommensstark und motorsport- und automobilaffin. Motorsport-Total.com bedeutet 2,3 Mio. Visits und 13 Mio. PageImpressionen pro Monat.
Wir freuen uns auf eine kurvenreiches und spannendes Jahr!
Die Tuning Branche: Totgesagte leben länger
Der Verband der Deutschen Automobiltuner (VDAT) frohlockte im Jahre 2005, dass 4,6 Milliarden Euro in der Tuningbranche umgesetzt wurden. Die Bandbreite der Firmen, so verkündete man stolz, reiche vom Ein-Mann-Betrieb bis zum Unternehmen mit mehreren hundert Angestellten. Ein auf alle Fälle ernst zu nehmender Wirtschaftszweig. Seit dem hat sich extrem viel im Tuning Sektor getan, der eine oder andere Player hat den Markt verlassen, der eine oder andere kam dennoch auch neu dazu. Renommierte Marken wie D&W wurden durch die Branche groß, machten sie groß und gingen mit und durch sie in den Untergang. Aber auch D&W ist seit diesem Jahr wieder am Start…
Ebenfalls wieder „am Leben“ ist der Leonberger Porsche Tuner Gemballa. Als er wiederbelebt wurde, hätte man vor denken können, dass Gemballa DIE die Tuningmarke schlechthin ist. Ein Blick hinter die Kulissen im Rahmen eines Monitorings zeigt, dass Edeltuningmarken wie Gemballa, TechArt, Ruf oder Mansory kaum ein Gesprächsthema in den durchsuchten Netzwerken sind . Vielmehr hatte die Gemballa Pressekonferenz zur Wiederbelebung der Firma zu einem Hype in der Social Media Welt geführt, gepushed hauptsächlich durch Autobild und entsprechend viele Tweets.
Tuning ist, das hat die Studie ebenfalls gezeigt, ein oft diskutiertes Thema, das erwartungsgemäß größtenteils in Automobilnetzwerken zu finden ist. Die Diskussionen sind allerdings häufig sehr allgemein gehalten, so dass einzelne Tuningmarken nur selten vorkommen. Sind diese im Gespräch, so liegen AMG, ABT und MTM vorn, gefolgt von Brabus, Irmscher und Alpina. Auch Hartge, Ruf, Oettinger oder Carlsson tauchen im Monitoring auf, jedoch in so geringer Anzahl, dass sie nicht in der TagCloud sichtbar sind.
Die Analyse zeigte, dass ABT sportsline sehr gut in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und YouTube vertreten ist. Ebenfalls gut vertreten ist MTM, jedoch kann hier das Potential noch weiter ausgeschöpft werden. AMG hat noch keine eigenen deutschsprachigen Pages und Accounts.
Generell scheint die Tuning Branche die Social Media Welt wie einen weiteren Medienkanal zu verstehen, nicht jedoch wie eine neue Kommunikationswelt, die neue Ansätze verlangt. Vielmehr überträgt man oftmals die über Jahre erlernten Muster (Event mit Sexy Carwash) und Katalogschwerpunkte á la D&W auf soziale Netzwerke. Dies könnte ein Erklärungsansatz dafür sein, dass die Tuning Marken deutlich hintern den getunten Automarken in Erscheinung tritt.
Was die Monitoring Ergebnisse unabhängig von der Markenproblematik zeigen, eine Marke hat sich im Tuningmarkt deutlich etabliert: Die Miss Tuning. Die jährlich gekürte Botschafterin der Tuning World Bodensee ist eine Größe der Branche geworden. Auch wenn die Halbwertzeit der einzelnen Miss Tuning im homöopathischen Bereich liegt, trägt doch jede einzelne Miss Tuning zur Stärkung der gesamten Branche bei.
Übrigens: Wir sind käuflich! Wir bieten markenspezifische Analysen, Monitoring und Consulting für Tuner, Autohersteller und Motorradhersteller.
Analyse in eigener Sache
Reichlichst verwundert waren wir jedoch über den Besucher, der uns aufgrund des Suchbegriffes “edeka frauen tuning” gefunden hat.
Mit diesem Suchbegriff haben wir es doch tatsächlich geschafft, bei Google auf Platz eins zu kommen. Das hilft uns zwar nicht wirklich weiter, wenn uns jemand sucht, der twitter Betreuung braucht oder ein Blog Konzept, aber es bringt uns sicherlich neue Kunden mit vollkommen neuen Anforderungen. Wir sind gespannt…
Das Aus für die Essen Motor Show
“Wenn du willst, dass Alles bleibt wie es ist, musst du Alles verändern”, ein alter Spruch aus einem alten Film, den aber die Messeleitung der Essen Motor Show nicht berücksichtigt hat. Deren Motto war “viel Geld für wenig Erlebnis” und damit haben sie die Besucher und auf lange Sicht auch die Aussteller vergrault und somit dem Wettbewerb die Türen geöffnet. Wen wundert es also, dass die Messe Friedrichshafen zukünftig die internationale Tuning & Sportwagen Show in der Messe Westfalenhallen Dortmund veranstaltet– Premieren-Termin: 11. bis 14. November 2010

Branchenvertreter und Fans von Tuning- und Sportwagen können sich im kommenden Jahr auf ein neues Messe-Highlight freuen: Vom 11. bis 14. November 2010 stehen bei der „MY CAR – Internationale Tuning & Sportwagen Show“ in der Messe Westfalenhallen Dortmund veredelte und sportliche Fahrzeuge im Rampenlicht. Der klar definierte Fokus macht die Hersteller, Tuner und Ausrüster dieser Autos zu Hauptdarstellern der automobilen Messewelt und transportiert den Besuchern die Freude an der Individualisierung „meines Autos“. Veranstalter der MY CAR ist die Messe Friedrichshafen, die ihr Projekt TUNING WORLD BODENSEE in nur sieben Jahren zu Europas größtem Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Club-Szene geführt hat.
„Durch den permanenten Dialog mit den Branchengrößen haben wir unser Erfolgskonzept weiter entwickelt und wollen künftig auch im Westen Deutschlands einen Treffpunkt mit Ausstrahlung für Industrie, Handel und Automobilfans bieten“, erklärt Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen. „Dortmund als etablierter Messestandort erweist sich mit seiner Lage im Ballungsgebiet Nordrhein-Westfalen und der Nähe zu den Benelux-Staaten als ideale Bühne für die internationale Tuning- und Sportwagen Show.“
Das Projektteam der MY CAR rückt in Dortmund die sportlichen Automobile und den Spaß am Tuning konsequent in den Vordergrund. Projektleiter Dirk Kreidenweiß: „Durch unsere enge Verbindung zu den Ausstellern und der Club-Szene sind wir in der Lage, ein emotionales Spiegelbild der Branche abzubilden und mit einem aktionsreichen Entertainment-Programm zu kombinieren. Im Frühjahr begeistern wir damit die Massen zur TUNING WORLD BODENSEE, zukünftig lassen wir den Funken auch auf das Ruhrgebiet überspringen.“
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Optimismus in der Tuning Branche
Die Tuningbranche zeigt im Vergleich zur Automobilindustrie insgesamt eine stabile Entwicklung. Laut einer Mitgliederbefragung des Verbands der Automobil Tuner (VDAT) haben 41,6 Prozent der befragten Unternehmen ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2009 auf dem Vorjahresniveau gehalten oder sogar gesteigert.
20,8 Prozent der Mitglieder geben sogar eine Umsatzsteigerung von mehr als fünf Prozent an. 58,3 Prozent melden hingegen einen Umsatzrückgang gegenüber dem ersten Halbjahr 2008. „Das Ergebnis der Mitgliederumfrage zeigt, dass die Krise auch an der Tuning- und Zubehörindustrie nicht spurlos vorübergegangen ist“, sagt Harald Schmidtke, Geschäftsführer des VDAT. „Man sollte aber auch die eindeutig positiven Aussagen zur Kenntnis nehmen: 42 Prozent der Befragten haben einen höheren, beziehungsweise einen Umsatz auf dem guten Niveau des ersten Halbjahrs 2008 erzielt. Würde man die Umsatzschwankungen bis minus fünf Prozent als eine auch ‚in normalen Zeiten’ mögliche Schwankungsbreite einbeziehen, steigert sich der Wert derer, die bisher einen recht guten Kurs in schwieriger Marktlage halten konnten, auf immerhin 50 Prozent.“
In der Personalpolitik zeigen sich die Tuningunternehmen ausgesprochen verantwortungsvoll. Während Entlassungen und Kurzarbeit bei den großen Herstellern und Zulieferern gang und gäbe sind, beweisen die kleinen und mittelständischen Unternehmen im Tuningsektor auch in schwierigen Zeiten soziale Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern. 52,1 Prozent der Umfrageteilnehmer geben die gleiche Mitarbeiterzahl an wie im Vorjahr. Exakt ein Viertel der befragten Unternehmen hat in der Krise sogar neue Mitarbeiter eingestellt. Lediglich 22,9 Prozent mussten die Zahl der Angestellten und Arbeiter der Marktlage anpassen.
„Als besonders erfreulich ist anzusehen, dass rund 77 Prozent der Befragten keine Mitarbeiter freistellen mussten“, meint Harald Schmidtke. „Da bestätigt sich, dass kleine und mittelständische Unternehmen auch in schwierigen Zeiten eine andere soziale Bindung zu ihren Mitarbeitern haben, als dies in global agierenden Konzernen der Fall ist.“ Vorsichtig optimistisch blickt die Branche ins Jahr 2010. 58,4 Prozent gehen von einer positiven Entwicklung aus.
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