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GeBierGnactes Erdbeer-Fenchel Chutney
Für den einen ist es Arbeit, für den anderen ist es Spaß. Der eine ist zum Spaß bei facebook und und der andere ißt zum Spaß bei facebook…
Mind Store Marketing und das Open Innovation Projekt unseraller verknüpfen Spaß und Arbeit, indem alle mit den Usern über leckere Chutneys nachdenken und natürlich auch mit guten Beispiel vorangehen oder besser gesagt, die Organisatoren müssen sich eher vor lauter Leidenschaft und Begeisterung zurückhalten.
Aber: Mitmachen macht Spaß und so haben wir erst einmal frische Erdbeeren zusammen mit Kluntjes und einer Chili Schote in Cognac eingelegt.
Nach zwei Tagen dann ein erster Chutney Versuch: GebierGnactes Erdbeer-Fenchel Chutney. Zwiebeln in Butter anschwitzen, einen Fenchel in feine Würfel schneiden und dazu geben. Mit braunem Zucker kandieren, mit Malzbier ablöschen und reduzieren. Die eingelegten Erdbeeren unterheben und mit Balsamico Creme abschmecken. Das Chutney passt hervorragend zu einem Tafelspitz mit Rosmarinkartoffeln.
Und wer die Vorspeise mitbringt, ist herzlich zum Kochen und Probieren eingeladen. Open Innovation der kulinarischen ART.
Open Innovation – Premium Beta 1.0
Wie bereits erwähnt läuft die facebook App “unserAller” in einer noch sehr frühen Version. Die technischen Ergebnisse sind mehr als nur zufrieden stellend (wer auf Nummer sicher gehen, nutzt die App derzeit mit Mozilla) und auch die Userzahlen machen Hoffnung. Es ist nicht die Anzahl der User gesamt, sondern die Anzahl der aktiven User, die alle so glücklich macht.
Zusätzlich zu der guten Entwicklung gibt es noch eine weitere gute Nachricht: Ohne dass es ein spezielle Anpassung gab, läuft die App auch auf den iphone ganz hervorragend. Aus diesem Grund hat sie die interne Bezeichnung ”Premium Beta 1.0″
Die Teilnehmer des Chutney Projektes können somit auch unterwegs die Vorschläge und Kommentare ansehen und ihren Freunden zeigen.
http://apps.facebook.com/unseraller/
Open Innovation – Status
Open Innovation bedeutet Offenheit und offene Kommunikation, deshalb auch an dieser Stelle ein offener Status: 247 aktive User und jede Menge Vorschläge. Guiness/Kirschen, Ingwer/Minze, Mango/Fenchel, erste Favoriten zeichnen sich ab.
Ein wesentliches Kennzeichen von Open Innovation Prozessen ist die Interaktivität und der extrem hohe Grad an Involviertheit. Deshalb startet jetzt nach der erfolgreichen Startphase mit Party die Zeit des aktiven Mitmachens. Hierzu werden in den nächsten Tagen Gewürze und Zutaten verschickt und auch Bernd Arold wird sein fachkundiges Urteil und weitere Tipps abgeben.
http://apps.facebook.com/unseraller/
Open Innovation Chutney
Die erste Hürde des Open Innovation Projektes ist genommen: Die Application läuft (Dank kreativer Programmierung) stabil und was das wichtigste ist, die User diskutieren bereits. Die “Führung” hat derzeit der Ingwer/Minze-Vorschlag übernommen, dicht gefolgt von einer zimtigen Zwetschgenvariante. Bei manchem Vorschlag könnte man meinen, er käme aus der Küche von Bernd Arold.
Wir würden ja mit der Mango/Fenchel-Varainate weitermachen, aber auch der Kiwi/Waldmeister/Minze-Vorschlag könnte mit frischem Paprika zu einem herzhaften Lamm sicherlich lecker schmecken…
Open Innovation – Kick Off
Normalerweise testet man Software, bevor man an den Start geht. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern haben wir uns jedoch entschlossen, gemäß der Open Innovation “Tradition” bereits die Beta Version an den Start zu bringen und Meinungen und Feelings einzuholen.
http://apps.facebook.com/unseraller/
Gestern fiel der Startschuss mit einer Eröffnungsparty in den Räumen von innosabi (Events und persönlicher Austausch sind wesentliche Bestandteile von Open Innovation Prozessen). Das erste Open Innovation Projekt startet mit Fernsehkoch Bernd Arold: Gesucht wird das beste Chutney des Landes.
Facebook User werden aufgefordert, ihre Wünsche und Ideen einzubringen – Marktforschung mit Mund-zu-Mund-Propaganda und spielerischen Elementen, Kommunikation der zeitgemäßen Art.
Damit das Projekt geschmacklich nicht aus dem Ruder läuft, wacht Bernd Arold als Profi über die Vorschläge der Teilnehmer und selbsverständlich wird er sich auch kochen. Der beste Vorschlag wird dann in seinem Restaurant Der Gesellschaftsraum auf der Karte zu finden sein.
Beta Testing der geschmackvollen ART
Open Innovation im Härtetest: MIT facebook Fans aber GEGEN diverse facebook Bugs – ergo: am besten mit Mozilla testen). Im Chutney Projekt werden zudem nicht alle Funktionalitäten und Features eingesetzt. Es der Erprobung der Application, der Kommunikation und nicht zuletzt soll es Spaß machen.
Lust auf ein Spiel?
Open Innovation – Der Startschuss
Endlich ist es soweit: In den Räumen von unserAller fällt am Dienstag der Startschuss für das erste Open Innovation Projekt. Gemeinsam mit den facebook Usern der Gruppen “unserAller“, “Der Gesellschaftsraum” und “es ist kompliziert” werden wir ein Chutney entwickeln.
Chuntney ist ein wichtiges Element des Restaurants Der Gesellschaftsraum in München. Die Kochcrew um Bernd Arold kreiert Chutney allerdings nicht wie die “klassische Variante“, die danach für Wochen und Monate in Gläsern “verschwindet”, sondern frisch und individuell auf das Gericht abgestimmt.
Die Facebook User haben die Möglichkeit, ihr eigenes Chutney zu entwickeln, mit Freunden zu diskutieren, zu experimentieren und am Ende desProjektes selbstverständlich auch ihre Kreation im Gesellschaftsraum zu probieren.
Bernd Arold wird alle Teilnehmer beraten, Tipps und Tricks verraten und natürlich auch die eingehenden Vorschläge selbst ausprobieren.
Der Startschuss wird am 1. Juni um 18.00 Uhr fallen. Vier Wochen Chutney, vier Wochen Diskussion, vier Wochen ausprobieren, testen, kochen, vier Wochen Spass….
1&1: Not Open – No Innovation
Tag eins nach dem Link zum Open Inovation Beitrag in der 1&1 facebook Gruppe: Ein dümmlicher Kommentar eines Strohmannes und der Ausschluss seitens 1&1 aus der Gruppe. Damit wir ein deutliches Wort Abschieds hinterlassen können, muss ein zweites Mal mit großem Ekel “gefällt mir ” geklickt werden. Tag zwei: Lob eines weiteren Gruppenmitglieds, der Strohmann gibt klein bei und Mind Store Marketing tritt mit großem Genuss aus der 1&1 Facebook Gruppe aus.
Fazit: Der Fisch stinkt immer am Kopf. Das 1&1 Top Management schiebt das Middle Management, allen voran Herrn D’Avis (hat den eigentlich schon mal jemand live gesehen – also in der Firma arbeitend?) und Strohmänner vor. Fehlende Unternehmensethik, Innovationen und Visionen werden mit Preissenkungen und einer millionenschweren TV Kampagne ausgesessen…
Themawechsel: Unser Countdown läuft. Am 1. Juni fällt der Startschuss für das erste Open Innovation Projekt von Mind Store Marketing.
Open Innovation – aber nicht bei bei 1&1
Open Innovation bedeutet die Öffnung des Innovationsprozesses unter Einbeziehung der Kunden und/oder Verbraucher. Nach unserer Definition: Marktforschung in Kombination mit Mund-zu-Mund-Propaganda und Event-Charakter. Wir machen den Kunden zum Markenbotschafter.
1&1 versucht dies derzeit ansatzweise auch. Allerdings eher agitatorisch als dialogisch: Mind Store Marketing hatte bereits 3 Anrufe (in Worten: drei). Bei 1&1 versucht man nicht wirklich das Produkt zu verbessern oder innovative Prozesse zu initiieren, sondern lediglich die Scharen von erbost abwandernden Kunden wieder einzufangen, die aufgrund übertriebener Abzocke gekündigt haben.
Das 1&1 Schema ist dabei immer wieder das selbe: „Können Sie uns sagen, was wir besser machen können“, säuselt eine (mittlerweile etwas besser geschulte) weibliche Stimme.
Die Antwort einer Marketing Agentur: Ja, wir könnten, aber dafür nehmen wir Geld…
Da wir von 1&1 noch kein Honorar bekommen haben, hier also auch keine Beratung, aber dennoch einige Hinweise, warum Mind Store Marketing alle eigenen und Kunden Domains, DSL Leitungen und sonstigen Pakete bei 1&1 gekündigt hat:
Lieber Herr D´Avis, die Antworten auf die plumpen „Marktforschungsfragen“ geben Sie in Ihren TV-Spots selbst!
Über neun Jahre hatten wir als Kunden das selbe Problem: Bitte sagen Sie uns Ihren Namen und Ihre Kundennummer … Mind Store Marketing, 1234567 … Ich wiederhole: Mind Store Marketing, 123456, ist das korrekt? … nein das ist nicht korrekt … bitte wiederholen Sie … Mind Store Marketing, 1234567 … ich wiederhole: Mind Store Marketing, 1234567 … korrekt wollen Sie einen DSL Anschluss, eine Domain oder haben Sie ein Frage zu Ihrer Rechnung … Domain … ich wiederhole: Domain. Ich werde Sie jetzt zu einem freien Kundendienstmitarbeiter verbinden….
Derzeit sind leider alle Kundendienstmitarbeiter in einem Gespräch. Wir verbinden Sie zum ersten freien Mitarbeiter. Bitte haben Sie noch etwas Geduld…. Derzeit sind leider alle Kundendienstmitarbeiter in einem Gespräch. Wir verbinden Sie zum ersten freien Mitarbeiter. Bitte haben Sie noch etwas Geduld…. Derzeit sind leider alle Kundendienstmitarbeiter in einem Gespräch. Wir verbinden Sie zum ersten freien Mitarbeiter. Bitte haben Sie noch etwas Geduld…. Derzeit sind leider alle Kundendienstmitarbeiter in einem Gespräch. Wir verbinden Sie zum ersten freien Mitarbeiter. Bitte haben Sie noch etwas Geduld….
Stunden später: Guten Tag, mein Name ist… was kann ich für sie tun? Sagen Sie mir bitte Ihren Namen und Ihre Kundennummer…. Spätestens an dieser Stelle kommt man sich echt verarscht vor und fragt sich, warum man seit einer halben Stunde mit einem Computer redet…
Es folgt: in 50 Prozent dann eine unbefriedigende Antwort und in 100 Prozent eine saftige Telefongebühr. Dies war die langjährige Strategie bei 1&1 und wehe, wenn man 1&1 aus beruflichen Gründen gewählt hatte und wehe wenn dann noch die Telefonanlage des Büros an dieser Nadel hing…
Die Grünen, so konnte man vor Kurzem in den Nachrichten vernehmen, wollen gegen Wartezeiten bei Hotlines vorgehen. Sie vermuten dahinter ein Businessmodel. Diese Vermutung zeigt deutlich: die Grünen sind näher an der Politik als an der Wirtschaft, denn diejenigen die näher an der Wirtschaft sind, wissen schon länger, dass es bei vielen wie auch bei 1&1 ein lukratives Geschäft ist…
Und urplötzlich taucht bei 1&1 Herr D’Avis auf und sagt: ich hab schon im Schützengraben gelegen, hab die Telefonwählscheibe erfunden und JETZT WIRD ALLES BESSER…. Headline: Marcell D’Avis kümmert sich als neuer Leiter Kundenzufriedenheit bei 1&1 ab sofort um alle Kundenanliegen. Das bedeutet übersetzt: hier ist so viel schief gelaufen, dass das Top Management jetzt einen gelernten Marketingfachwirt in die erste Reihe setzt, um selbst aus der Schusslinie zu kommen, denn: der Fisch stinkt immer am Kopf und die Direktiven kommen immer von oben.
In einer offiziellen Pressemitteilung heisst es: „Montabaur, 25. Dezember 2009. Im neuen Jahr steht für die 1&1 Internet AG das Thema Service und Qualität im Mittelpunkt“. Bedeutet übersetzt: Bisher haben wir auf Qualität verzichtet und lieber unsere Kunden über den Tisch gezogen. Service gab es definitiv bei uns nicht.
Ein konkretes Beispiel: Wenn man bei 1&1 eine Domain angelegt hat, dann brauchte man faste jedes Mal zur Kündigung, weil der Begriff perfekt verborgen war, die oben zitierte Hotline. Wenn man dann gekündigt hat, wurde von 1&1 jedoch nur der Domainname an die Denic zurückgegeben, der Webspace wurde nonchalant für weitere 6 Monate weiterberechnet. Wenn man so wie wir über 60 Domains hat, die man als Landing Page für Guerilla Marketing Aktionen für Kunden braucht, dann kommen über die Zeit einige Euros zusammen. Und fast jedes Mal wurde der Webspace noch weiter berechnet…
Dummheit unsererseits, ja – aber der vorgegebene Dschungel-Pfad seitens 1&1 hatte System. Die Lösung: Provider wechseln. Es gibt auch faire Provider. Es gibt auch Provider mit übersichtlichen Kundentools und wenn man dort anruft, dann ist ein echter Mitarbeiter und kein gelangweilter Call Center Agent mit vorgeschaltetem Computer am Telefon.
Beispiel DSL: Als Mind Store Marketing vor neun Jahren gegründet wurde, waren DSL Tarife noch recht teuer. Wir rufen an und fragen, ob wir den Tarif wechseln können. Die pampige Antwort von 1&1: geht nicht, aber in 1 1/4 Jahren läuft ihr Vertrag aus und dann können Sie ja kündigen (wahlweise stellen wir um, aber knebeln sie weitere 2 Jahre). Wir kündigen SOFORT, damit wir den Termin in 1 1/4 Jahren auf keinen Fall vergessen und plötzlich, oh Wunder, bekommen wir alle 3 Wochen neue Angebote, die weit unter dem Preis waren, den wir erwartet hätten. Neukunden sind also wichtig, Alt-Kunden zählen nicht….
Und nun also Herr D’Avis. Er ist der personifizierte Beweis, dass man mit der Abzock-Politik gegen die Wand gefahren ist. Die Kunden wollen sich nicht länger von unmotivierten Callcenter Agenten vertrösten oder beschimpfen lassen und wenn man schon im Werbespot unterstreicht, dass JETZT alles kostenlos ist, dann kann man ahnen, in welchem Umfang der Kunde bisher ausgepresst wurde wie eine Zitrone…
Und wenn man unterstreicht, dass man JETZT Service bietet und Herrn D’Avis in die Wohnzimmer schickt, dann kann man ahnen, wie verbrannt die Erde in Montabaur ist.
Die Formulierung „jetzt warten Sie nicht mehr in teuren Warteschlagen“ bedeutet übersetzt: „Wir haben übertrieben und setzen die Abzocke kurzfristig aus“. In einem weiteren Spot sagt der mediale Prügelknabe von 1&1 „jetzt keine Vertragsbindung mehr“ was übersetzt bedeutet, dass man jahrelang den Kunden in Knebelverträge getrieben hat und dass man auch mit dem miesesten Trick die endgültige Abwanderung nicht mehr verhindern kann.
Wir jedenfalls haben beschlossen, dass Herr D’Avis deutlich zu spät kommt und haben jetzt alle Domains (es waren über 60) und auch den DSL Anschluss gekündigt. Zum 31.12.2009 erreichte uns nämlich noch die vorletzte Rechnung zu einer gekündigten Domain: der im Mailpaket enthaltene Virenscanner wird noch 6 Monate weiterberechnet…
Ende Juli 2010, wir zählen die Tage, sind wir dann endlich FREI und gerne zahlen wir auch pro Monat mehr, damit wir NIE WIEDER in die 1&1 Warteschlange geraten.
Nachtrag: Damit die Welt erfährt, was wir von 1&1 halten, sind wir der 1&1 facebook Gruppe beigetreten – zugegeben: den „gefällt mir“ Button zu drücken fiel echt schwer!
Die 1&1 facebook Gruppe zeigt: der Beliebtheitsgrad von 1&1 ist mit knapp 1.300 Fans nicht besonders hoch. Schaut man sich vergleichbare Marken mit TV Werbepräsenz an, so wird deutlich: die facebook Gruppe dient wie alle Maßnahmen lediglich der Schadensminimierung. Wir werden diesen Beitrag posten und sind gespannt, was passieren wird…
Stellen Sie sich hinten an und zahlen Sie das Doppelte!
Der Endverbraucher kennt diesen Slogan schon lange und wehrt sich gelegentlich, indem er von einem Übel zum Nächsten wechselt – das sind dann die Momente, in denen 1&1 eine neue Werbekampagne benötigt, weil man es einfach übertrieben hat.
Warum sich aber ein Marketingleiter ebenfalls hinten anstellt und bereitwillig das Doppelte für eine halbe Leistung bezahlt kann nur erahnt werden.
Sicherlich sind es die bekannten Konzern Schemata, die zu seiner Bewertung herangezogen werden und da ist allzu innovatives Handeln mitunter karriereabträglich. Es wird also gerne zu alt Bewährtem zurückgegriffen: ein halbes Kilo TV in Kombination mit 150g Außenwerbung und 250g Online und wenn noch etwas im Töpfchen ist, dann machen wir noch 50g Print.
Seit das neue Zauberwort „social media“ durch die Reihen geistert wird es oft fälschlich übersetzt mit: „wir sparen Marketing Budgets und machen facebook“ – will heißen, man nimm zwei Studentinnen á 400 Euro und lässt sie fröhlich Fan-Seiten eröffnen und wenn das Experiment aus welchen Gründen auch immer in die Hose geht, dann zieht man wie im Fall Kitkat den Kopf ein und sitzt es aus…
Warum aber, so fragt man sich, kombiniert niemand zwei Zauberwörter und macht aus 1+1=3 ? Zauberwort eins: „social media“ und Zauberwort zwei: „open innovation“ ergibt unterm Strich nicht 2, sondern 10, wenn man etwas von Menschen und Marketing versteht, denn so mancher Marketingleiter vergisst, dass es Menschen sind, die er zu erreichen versucht.
Qua Definition ist Open Innovation die Öffnung des Innovationsprozesses von Unternehmen. Dies bedeutet die aktive strategische Nutzung der Unternehmensumwelt zur Vergrößerung des eigenen Innovationspotentials. Gassmann und Enkel kategorisieren hierbei in drei Kern-Prozesse (auf die Mischform wird hier jedoch nicht eingegangen): Den Outside-In-Prozess und den Inside-Out-Prozess.
Der Outside-In-Prozess kann zurückgeführt werden auf Lead-User-Methodik, i.e. die Einbeziehung besonders fortschrittlicher Verbraucher in die Entwicklung neuer Produkte (vgl. Hippel, E. v. (1986): Lead Users. A Source of novel product concepts, in: Management Science, Vol. 32, S. 791-805 und ausführlich: Hippel, E. v. (2005): Democratizing Innovation, Boston, Mass./London: MIT Press).
Im Gegensatz hierzu bedeutet der Inside-Out-Prozess die Externalisierung von internem Wissen, dieser Prozess soll an dieser Stelle jedoch nicht weiterverfolgt werden, vielmehr gilt es den Lead-User-Gedanken aufzugreifen und ihn in die Social Media Networking Welt zu transportieren.
1 + 1 = mindestens 10, dies soll die Devise der nächsten Wochen sein.
Mind Store Marketing bricht auf in ein neues Open Innovation Zeitalter. Und so viel steht fest: es ist nicht kompliziert…
Wer neugierig ist, kann unser RSS Feed abonieren oder wartet, bis er über eine unserer facebook Gruppen eingeladen wird.
Lust auf ein Spiel?
Social Media Kommunikation
Im Krisenfall gibt es zwei Möglichkeiten der Kommunikation einer Marke mit dem Verbraucher: dialogisch, d.h. konstruktive gemeinsame Suche mit dem Verbraucher und “klassisch”, d.h. eine PR Agentur entwickelt Strategien, die unidirektionale Botschaften versendet. In Social Media Networks wird jedoch immer multidirektional kommuniziert und so steht der unidirektionale Ansatz schnell mit dem Rücken zur Wand.
Aber auf der Seite der “Anwälte” der Verbraucher gibt es unterschiedliche Strategien. Greenpeace setzt auf Guerilla Taktik: Bombe werfen und dann zurückziehen und während die attackierte Marke wie im Fall Kitkat mit Feuerlöschen beschäftigt ist, schnell an anderer Stelle neue Brandherde zünden. Hat man genügend Guerilleros geht die Taktik auf. Übertreibt man es, steht der Angreifer schnell selbst im Fokus der Kritik.
Sachlicher hingegen geht Foodwatch vor: abgespeist.de – durch Abstimmung wird die tatsächliche Verbrauchermeinung eingeholt und kanalisiert. So beteiligten sich beispielsweise 81.451 Verbraucher an der Wahl zur dreistesten Werbelüge des Jahres. 37,5% stimmten für den „Monte Drink“ von Zott und legten damit fest, dass die Großmolkerei den Goldenen Windbeutel 2010 erhält. Zott suggeriert dem Verbraucher, dass es sich bei Monte um ein gesundes und ausgewogenes Produkt handelt – schlimm, denn die Zielgruppe sind Schulkinder. Im “gesunden” Milchmix steckt allerdings vorrangig Zucker – jede Menge Zucker. Umgerechnet 8 Stück Würfelzucker enthält ein Fläschchen Monte, das ist mehr als die gleiche Menge Cola.
Foodwatch verdeutlicht, wie dreist der Hersteller vorgeht und Eltern eine Zuckerbombe mit Aroma und Zusatzstoffen als Zwischenmahlzeit für Kinder vorgaukelt. Ohne Umschweife und Polemik stellt Foodwatch dies als Täuschung und dreiste Werbelüge an den Pranger. Es geht also auch mit gutem Journalismus.
Und was machen die attackierten Marken? Sie ignorieren, sie kontern mit Standard Pressetexten, sie sitzen aus. Zott verhängt die Firmenschilder, Nestlé “kontert die Greenpeace Angriffe mit “schickt uns eure lustigsten Pausenbilder”. Es geht auch intelligenter.
Wir starten demnächst mit demokratischen und transparenten Produkten.


