Social Media

Jane Schmidt: So ist mein Kind sicher im Internet

Wir leben in einer post-privaten Gesellschaft, das scheint als gesichert angesehen werden zu können. Die Frage, wie viel Privatheit ein Individuum den anderen Menschen „gönnen“ will, muss es sich selbst stellen (bzw. sollte ein gesellschaftlich geführter Dialog sein).

Die Frage, ob das Individuum in der Lage ist, sich und seine Privatsphäre zu schützen ist nochmals eine andere Sache. Im Rahmen unserer Beratertätigkeiten stellen wir immer wieder fest, dass Führungskräfte ihr Social Media Know How eher von 14jährigen Töchtern beziehen.

Auch selbsternannte Internet Gurus (du musst dein Leben ändern, du musst eine Facebookseite eröffnen…) schaffen es immer wieder, ohne Kenntnis von Edge Rank und Knowlege Graph, aber dafür mit kernigen Sprüchen, ganze Unternehmen lahmzulegen.

 

Statt solchen selbsternannten Heilsbringern zu lauschen, sollten Manager lieber zu einem „Kinderbuch“greifen: „Facebook, Surfen und Co. – So ist mein Kind sicher“ von Jane Schmidt. Die Autorin diskutiert ausführlich Bereiche wie „Privatspähre“, „Online Tätowierung“, „echte und falsche Freunde“, aber auch Themen, die nicht nur für Eltern wichtig sind wie „Urheberrecht“, „Cybermobbing“oder „Shitstorm“. Die Autorin differenziert hierbei zwischen Online Welt (PC) und Mobiler Welt (Smartphone).

Was uns natürlich sehr freut: Auch unsere Nomophobie Studie findet Eingang in die Überlegungen, denn wenn nur noch knapp 13 Minuten telefoniert wird, während der Rest social ist, dann darf dieser Umstand auf keinen Fall übersehen werden.

Fazit: Ein sehr gutes Buch für Eltern, Lehrer, Dozenten, Mittelständler und Topmanager (für letztere eine gute Vorbereitung für das spannende Thema Markenaufbau von innen)

 

#Neknomination, Facebook Filme und andere Zeitgeistgeschehen

Wie gestern andeutet: Gloria, unser Trendscout in Sachen Urban Lifestyle, Studentisches leben und Social Living, wird ALLES antesten, das durch die sozialen Netze geistert und nach Spaß aussieht. Und natürlich hat auch sie schon längst nominiert (#Neknomination, #socialbeergame, Social Beer Game oder welchen Namen man dem organisierten Saufen geben mag), will heißen, auch Gloria hat schon vor laufender Kamera eine Halbe auf ex getrunken, wie auf www.chilimint.de zu sehen ist. Wir meinen: recht damenhaft und um das Thema Reputation werden wir uns dann aus Profi Sicht kümmern: Saufen für einen guten Zweck…

Das Thema #Neknomination geistert durch die Presse und die ersten Fragen tauchen auf, ob Facebook das Trinkspiel stoppen sollte.

Der wahre Grund für das Stoppen wären aus Facebook Sicht jedoch nicht die Alkoholtoten (die hätten sich wahrscheinlich auch ohne #Neknomination von irgendeiner Brücke gekegelt), sondern die Chance, ihre grausamen Facebook Filme zu pushen bzw. ihnen ein Alleinstellungsmerkmal zu verschaffen…

Wir plädieren an dieser Stelle: MEHR #Neknomination Filme, denn den Sound der Facebook Filme hält nervlich niemand aus…

Ansonsten bieten wir in Zusammenarbeit mit Hochschulen und einem Verlag zukünftig Reputionsworkshops für Studenten an und damit dann auch jeder seinen Traumjob bekommt, auch einen Workshop Guerilla Bewerbung

Und für alle, de nicht so lange warten wollen: Am 27. Februar vertiefen wir das Thema CEO Reputation auf Schloss Monrepos.

Rohstoff Student

Jedes Unternehmen sucht händeringend nach qualifiziertem Nachwuchs. ABER: Es gilt die alte Regel, dass jedes Unternehmen die Studenten hat, die es verdient…

Am 23. Januar werden wir das Thema „Rohstoff Student“ aus verschiedenen Blickwinkeln durchleuchten. Im Vorfeld wollen wir jedoch die eine oder andere Frage stellen. Wir starten mit der Frage an den Studenten, was die coolste Uni-Stadt in Deutschland ist

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Großharthau und der WIRRklichkeitsRAUM

Großharthau liegt unweit der Social Media Hauptstadt Bautzen (Headquarter azionare GmbH). Die Welt ist ein Dorf, sagte McLuhan, und so haben sich die Kollegen von azionare entschlossen, das Dorf Großharthau zu Social Media Hauptstadt zu machen. Eingeladen wurde mitelständische Unternehmen aus Großharthau, Bautzen, Dresden und München. Warum auch München? Keine Ahnung, es geht schließlich um den WIRRklichkeitsRAUM. In Großharthau aber dann doch klare Arbeitsteilung: azionare sorgt für Entwirrung und mind store marketing für die Durchdringung des WIRRklichkeitsRAUMes.

Ansonsten: Die Sonne in Großharthau kämpft gegen den Beamer, der Hausmeister des Hotels handelt schnell und zeiht alle Betten ab und hängt die Fenster zu. Ebenfalls in Großharthau: Man muss für einen Internetzugang unterschreiben, auf die Vorlage eines Personalausweises wird verzichtet…

Verpflegung im WIRRklichkeitsRAUM: vegetarischer Schweinebraten…

Live Berichterstattung über twitter

Tötet Frau Holle!

Irgendwann ist es genug! Genug von Schnee und Eis, es darf jetzt bitte Frühling werden. Aber Frau Holle scheint das alles wenig zu interessieren. Und so fängt man an Pläne zu schmieden, wie man Frau Holle wohl am besten erledigen könnte…

Entscheidender Vorteil im Zeitalter von Social Media, man muss nicht zum Mörder von Frau Holle werden, man kann ja einer entsprechenden Facebook Seite beitreten: „Tötet Frau Holle“…

Triumph Motorcycles

Andererseits: Das Netz vergisst nie. Und wenn wir zurück ins Jahr 2010 gehen, dann findet man unsere Geschichte mit dem Testmotorrad von Triumph, die (ebenfalls im März) in einer heißen Badewanne endete…

mind store marketing wünscht ein schönes Osterfest!

Von Schwäbischen Separatisten, Dominas und Praktikanten

Das Schwaben Bashing hat größere Auswirkungen als Wolfgang Non-Multikulti Thierse sich das hat träumen lassen. Die New York Times berichtet nun auch schon von den Schwäbischen Separatisten. Dramatisch für die Schwaben: Aus Amerikanischer Sicht liegt Schwaben “just west of Munich”.

Dramatisch für Berlin in Zeiten der Euro-Krise, und auch das stellt die New York Times deutlich heraus: Es ist der Süden, der Berlin finanziert. Der Pietistische Zickenbart, wie er wenig liebevoll genannt wird, hat also mit einer unbedachten Äußerung wesentlich mehr angestellt als er vermutet hat, er hat die Nation erfolgreich gespaltet…

Im Anflug einer drohenden Abspaltung des Südens, gehen dann sogar die beiden Mädels unter, die sonst immer gut waren für eine Schlagzeile. Hauptsache man sieht sie nicht mehr, ist der Trend der Bettina Wulff Umfrage.

Und damit es am Wochenende nicht langweilig wird, haben wir noch eine provozierende Umfrage draufgesetzt. Wer ist bei Ihnen im Unternehmen für Social Media zuständig? Etwa auch der Praktikant? Die Ergebnisse gibt es am 30.1. auf Schloss Monrepos

 

Social Media Analyse and more

Neben „Guerilla Marketing“, „Virales Marketing“ und dem „WIRRklichkeitsRAUM“ war „Social Media Analyse“ das am häufigsten eingesetzte Keyword in der Tag Cloud.

Über die Google Suche kamen jedoch kaum Interessenten zum Thema Social Media Analyse (außer wir hatten gezielt eine Studie in dem Blog gestellt).

Der TOP Suchbegriff des letzten Jahres war „Nespresso“ in Kombination als „Nespresso Schlüsselanhänger“ (offensichtlich waren noch mehr genervt von der Frage, wann man denn endlich die Maschine entkalkt) oder „Nespresso Breuninger“ (auch hier haben wohl noch andere in der Endlos-Schlange gestanden, um dann an der Kasse schräg angeredet zu werden).

kehrwoche

Platz zwei nimmt immer noch der Roding ein. Traumhaft schöner Roadster scheinen trotz Themen wie eMobility oder Collaborative Consumption immer noch hoch im Kurs zu sein. Mind Store Marketing hatte den Markennamen und das Marketingkonzept entwickelt und das Auto auf der IAA nach Piraten ART verhüllt (enthüllen kann ja jeder…)

Platz drei dann Guerilla Marketing, entweder als Guerilla Marketing Agentur (das sind dann meist Anfragen über Google, die Guerilla Marketing mit billig oder kostenlos verwechseln) oder als Guerilla Marketing Blog (das sind die selben, allerdings wollen sie jetzt noch einen Werbeartikel kostenlos platzieren). Wir danken an dieser Stelle allen E-Mail Schreibern und Anrufern für die lustigen Vorlagen für ein weiteres BUCH und freuen uns natürlich auch, wenn alle Besucher ihre Freunde fragen, ob sie zwei schöne Möpse sehen wollen, in dem sie den folgenden Link posten http://bit.ly/chNBe1

Weitere Begriffe, über die unsere Besucher zu uns kamen: „es ist kompliziert“ (Platz 4), Bettina Wulff (ob wir wohl zu viel über den Bettina Streisand Wulff Effekt geschrieben haben??) sowie „zeitnah“ (Platz 6 – es wird deutlich, dass die deutsche Wirtschaft zeitnah lebt und sich abstimmt, statt zu handeln).

Darüber hinaus tauchten Suchbegriffe wie Social Media Analyse oder Social Media Monitoring auf und führten auch zu E-Mails. Spürbar war ebenfalls, dass im Land ein Gespenst mit dem Namen „Compliance“ umgeht. Aber keine Sorge, wir sind Compliance Killer. „We care“, sagte einst ein großer Kosmetikhersteller, wir haben CARE WOCHEN….

…und wir freuen uns auf ein spannendes neues Jahr.

 

 

 

 

 

Markenaufbau von innen: Social Media Sales Force

„Social Media Team: Warum Unternehmen die Kompetenz intern aufbauen sollten“, kann man heute morgen in der karrierebibel lesen. Social Media scheint immer noch als Spielerei, als Kür statt als Pflicht angesehen werden.

Mind Store Marketing sieht in der Praxis die Uneinheitlichkeit, mit der das Thema angegangen wird, sieht aber auch, dass man begonnen hat zunehmend professioneller an das Thema heranzugehen. Statt blanker Bauchentscheidungen starten Überlegungen zunehmend mit Social Media Analysen. Die Überlegungen werden zudem immer strategischer.

Was fehlt ist das, was man vor Jahren aus der klassischen Marketinglehre lernen konnte: Die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens auf die Bedürfnisse einer neuen, vernetzten Kommunikation. Wir nennen das Markenaufbau von innen und werden in den nächsten Tagen und Wochen konkrete Beispiele und Studien präsentieren. Berichten werden wir u.a. von einer Gebietsdirektion der Sparkassenversicherung, die mit einem Kundenmagazin und Kundenevents ungewöhnliche und intelligente Wege geht.

Wo ist in Ihrem Unternehmen das Thema Echtzeitkommunikation aufgehängt? In der Unternehmensleitung? Im Marketing? In der PR Abteilung? Gibt es eine eigen Social Media Abteilung?

Zusammen mit einer Studentin der Uni Salzburg gehen wir der Frage auf den Grund:

UMFRAGE ECHTZEITKOMMUNIKATION

Wir sind gespannt auf die Auswertung…

 

 

Kreativitätsoffensive statt Rettungsroutine!

Das Wort des Jahres 2012 heißt nicht etwa KREATIVITÄTSOFFENSIVE oder BILDUNGSATTACKE, nein es heißt Rettungsroutine. Dieses Wort spiegelt laut der Gesellschaft für deutsche Sprache (und nur für die scheint der Begriff interessant – siehe hierzu Indiskretion Ehrensache) nicht nur das schon seit einigen Jahren dauerhaft aktuelle Thema der instabilen europäischen Wirtschaftslage wider, sondern beschreibt die Hilflosigkeit der Politik, die bisher auf dem Rücken der nächsten Generationen ausgetragen wurde. Aus Mangel an Kreativität, Mut und  Phantasie wurde die Verschuldung der Staaten munter vorangetrieben…

Sprachlich „interessant“ findet dann auch die GfdS die widersprüchliche Bedeutung der beiden Wortbestandteile: Während eine Rettung im eigentlichen Sinn eine akute, initiative, aber abgeschlossene Handlung darstellt, beinhaltet Routine als Lehnwort aus dem Französischen eine wiederkehrende, wenn nicht gar auf Dauer angelegte und auf Erfahrungen basierende Entwicklung.

Interessant? Eher erschreckend! Ebenso abschreckend wie Bildungsabwendungsprämie. Für die Gesellschaft für deutsche Sprache steht der Terminus für einen gelungenen Kampfbegriff der Gegner des Betreuungsgelds auf Platz 3 ihrer Liste. Für den Bürger steht Bildungsabwendungsprämie für einen gezielten Griff in die Brieftasche und vor allem für gelungene Polit-Mauschelei…

Interessant in diesen Zusammenhang dann auch Platz zehn, wir können seit dem 14.12. von der ziemlich besten Politik sprechen, das passt perfekt zu zeitnahen Konzernmenschen und leidenschaftslosen Managern…

Ergo: Die neuen Wortkreationen muss man erst einmal “verdauen” (deshalb dieser Beitrag auch erst heute) UND: Die Forderung nach zornigen Managern werden wir nun erst recht im neuen Jahr bestehen lassen. Am 9.1. zum Beispiel im Mercedes Benz Museum (Vortragstitel: Die Göttin im Sandkasten und der WIRRklichkeitsRAUM oder: Warum es TOP Manager ihr Social Media Know-How von 14jährigen Töchtern beziehen) , am 24.1. in Nürnberg, am 30.1. auf Schloss Monrepos und am 31.1. in Zürich…

 

 

Möge die Macht mit euch sein und die Informationsintensität auf eurer Seite…

Nachdem sich eine uns allen bekannte Familie wieder in ihre Doppelhaushälfte zurückgezogen hat kann man sich wieder wichtigeren Themen zuwenden:

Das Thema Leistungsschutzrecht wurde von einer blonden Dame ziemlich in den Hintergrund gedrängt, deshalb hat sich unser Medienanwalt heute auch Gedanken zu diesem Thema gemacht.

Der “Leistungsschutz“, so wissen wir von Virilio, ist so neu nicht. In den dreißiger Jahren beispielsweise, als die Werbeeinnahmen der Zeitungen plötzlich drastisch zurückgingen , während die der drahtlosen Telegraphie weiter Zuwächse verzeichneten, erklärten die großen Zeitungen dem Radio den Krieg, die Presseagenturen entschlossen sich dazu, keine Informationen mehr an Radiostationen zu verkaufen. Virilio weist darauf hin, dass man allerdings das Freisetzungspotential der Kommunikationstechniken deutlich unterschätzt hatte. Die Radiosender „konterten“ mit der ersten Radio-Konferenzschaltung und sendeten die Verhandlungen zwischen den Westmächten und Hitler am Vorabend des Zweiten Weltkrieges. Die Korrespondenten von CBS berichteten von Rom, Berlin und Paris. Die Zeitungspresse hatte damit das Rennen um die Informationsintensität verloren (Virilio, S. 58)

Die Informationsintensität ist ein Begriff, den es in den nächsten Tagen in Zusammenhang mit der differenzierten Betrachtung (kann man das?) des mediatisierten Menschen (Virilio S. 73) im WIRRklichkeitsRAUM zu betrachten gilt (hatten wir erwähnt, dass wir ein Buch rausbringen?).

Das Thema Medien (mit Ausprägungsstufen Parallelnutzung, Echtzeitkommunikation, Timeline Kompatibilität etc.) wird am 12. November auf alle Fälle in Nürnberg vertieft (weitere Infos in Kürze).

Social Media und die Rolle der Verlage und Medienkonzerne wird schon vorher diskutiert: Am 6. November geht es im Rahmen der 2. Social Media Konferenz der Akademie des deutschen Buchhandels  um das Thema „Die Göttin im Sandkasten an der ansprechBAR oder: Warum Verlage neue Markenstrategien und Vertriebswege brauchen könnten“ (nähere Infos auch hierzu in Kürze).

Alle Termine im Überblick:

28.09.

Media für den Mittelstand in Owen (Nähe Stuttgart)

11.10.

Virales Marketing in Owen (Nähe Stuttgart)

16.10.

Der Unternehmer im Spannungsfeld zwischen Social Media und persönlichem  „Körpereinsatz“ – Workshop mit dem Social Media Monitoring Spezialisten, IT-Profis und der Forderung nach mehr zornigen Managern

Ort: Schloss Monrepos, Ludwigsburg

29.10.

Vortrag Medienforum Mittweida: “Die Flucht der Göttin im Sandkasten aus dem automobilen WIRRklichkeitsRAUM oder: Warum die Marke unbedingt Teil der Lebens-Fernbedienung werden muss, um den multioptionalen Ich-Sender begeistern zu können und der Bundestraffic Minister Ramsauer Thomas Gottschalk bald nur noch im Klapprechner sehen kann

Medienforum Mittweida

06.11.

Vortrag (Social Media Schwerpunkt) Akademie des deutschen Buchhandels

Ort: München

12.11.

Vortrag (Media Schwerpunkt): “Robinson Krösus Flucht aus Erlenstegen oder: Warum die Marke unbedingt Teil der Lebens-Fernbedienung werden muss, sich die Kommunikation verändert und der  Bundestrafficminister Ramsauer Jopi Gottschalk bald nur noch im Klapprechner sehen kann”

Nürnberg zusammen mit dem

Kommunikationsfachverband CommClubs Bayern e. V

15.11.

Buchvorstellung im kleinen Kreis (Schwerpunkt: Immobilien Marketing)
Ort: Areal-7, Stuttgart

 

Mind Store Marketing wünscht einen guten Start in die neue Woche!

 

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