Schlagwort-Archiv: Social Media

Großharthau und der WIRRklichkeitsRAUM

Großharthau liegt unweit der Social Media Hauptstadt Bautzen (Headquarter azionare GmbH). Die Welt ist ein Dorf, sagte McLuhan, und so haben sich die Kollegen von azionare entschlossen, das Dorf Großharthau zu Social Media Hauptstadt zu machen. Eingeladen wurde mitelständische Unternehmen aus Großharthau, Bautzen, Dresden und München. Warum auch München? Keine Ahnung, es geht schließlich um den WIRRklichkeitsRAUM. In Großharthau aber dann doch klare Arbeitsteilung: azionare sorgt für Entwirrung und mind store marketing für die Durchdringung des WIRRklichkeitsRAUMes.

Ansonsten: Die Sonne in Großharthau kämpft gegen den Beamer, der Hausmeister des Hotels handelt schnell und zeiht alle Betten ab und hängt die Fenster zu. Ebenfalls in Großharthau: Man muss für einen Internetzugang unterschreiben, auf die Vorlage eines Personalausweises wird verzichtet…

Verpflegung im WIRRklichkeitsRAUM: vegetarischer Schweinebraten…

Live Berichterstattung über twitter

Tötet Frau Holle!

Irgendwann ist es genug! Genug von Schnee und Eis, es darf jetzt bitte Frühling werden. Aber Frau Holle scheint das alles wenig zu interessieren. Und so fängt man an Pläne zu schmieden, wie man Frau Holle wohl am besten erledigen könnte…

Entscheidender Vorteil im Zeitalter von Social Media, man muss nicht zum Mörder von Frau Holle werden, man kann ja einer entsprechenden Facebook Seite beitreten: „Tötet Frau Holle“…

Triumph Motorcycles

Andererseits: Das Netz vergisst nie. Und wenn wir zurück ins Jahr 2010 gehen, dann findet man unsere Geschichte mit dem Testmotorrad von Triumph, die (ebenfalls im März) in einer heißen Badewanne endete…

mind store marketing wünscht ein schönes Osterfest!

Von Schwäbischen Separatisten, Dominas und Praktikanten

Das Schwaben Bashing hat größere Auswirkungen als Wolfgang Non-Multikulti Thierse sich das hat träumen lassen. Die New York Times berichtet nun auch schon von den Schwäbischen Separatisten. Dramatisch für die Schwaben: Aus Amerikanischer Sicht liegt Schwaben “just west of Munich”.

Dramatisch für Berlin in Zeiten der Euro-Krise, und auch das stellt die New York Times deutlich heraus: Es ist der Süden, der Berlin finanziert. Der Pietistische Zickenbart, wie er wenig liebevoll genannt wird, hat also mit einer unbedachten Äußerung wesentlich mehr angestellt als er vermutet hat, er hat die Nation erfolgreich gespaltet…

Im Anflug einer drohenden Abspaltung des Südens, gehen dann sogar die beiden Mädels unter, die sonst immer gut waren für eine Schlagzeile. Hauptsache man sieht sie nicht mehr, ist der Trend der Bettina Wulff Umfrage.

Und damit es am Wochenende nicht langweilig wird, haben wir noch eine provozierende Umfrage draufgesetzt. Wer ist bei Ihnen im Unternehmen für Social Media zuständig? Etwa auch der Praktikant? Die Ergebnisse gibt es am 30.1. auf Schloss Monrepos

 

Social Media Analyse and more

Neben „Guerilla Marketing“, „Virales Marketing“ und dem „WIRRklichkeitsRAUM“ war „Social Media Analyse“ das am häufigsten eingesetzte Keyword in der Tag Cloud.

Über die Google Suche kamen jedoch kaum Interessenten zum Thema Social Media Analyse (außer wir hatten gezielt eine Studie in dem Blog gestellt).

Der TOP Suchbegriff des letzten Jahres war „Nespresso“ in Kombination als „Nespresso Schlüsselanhänger“ (offensichtlich waren noch mehr genervt von der Frage, wann man denn endlich die Maschine entkalkt) oder „Nespresso Breuninger“ (auch hier haben wohl noch andere in der Endlos-Schlange gestanden, um dann an der Kasse schräg angeredet zu werden).

kehrwoche

Platz zwei nimmt immer noch der Roding ein. Traumhaft schöner Roadster scheinen trotz Themen wie eMobility oder Collaborative Consumption immer noch hoch im Kurs zu sein. Mind Store Marketing hatte den Markennamen und das Marketingkonzept entwickelt und das Auto auf der IAA nach Piraten ART verhüllt (enthüllen kann ja jeder…)

Platz drei dann Guerilla Marketing, entweder als Guerilla Marketing Agentur (das sind dann meist Anfragen über Google, die Guerilla Marketing mit billig oder kostenlos verwechseln) oder als Guerilla Marketing Blog (das sind die selben, allerdings wollen sie jetzt noch einen Werbeartikel kostenlos platzieren). Wir danken an dieser Stelle allen E-Mail Schreibern und Anrufern für die lustigen Vorlagen für ein weiteres BUCH und freuen uns natürlich auch, wenn alle Besucher ihre Freunde fragen, ob sie zwei schöne Möpse sehen wollen, in dem sie den folgenden Link posten http://bit.ly/chNBe1

Weitere Begriffe, über die unsere Besucher zu uns kamen: „es ist kompliziert“ (Platz 4), Bettina Wulff (ob wir wohl zu viel über den Bettina Streisand Wulff Effekt geschrieben haben??) sowie „zeitnah“ (Platz 6 – es wird deutlich, dass die deutsche Wirtschaft zeitnah lebt und sich abstimmt, statt zu handeln).

Darüber hinaus tauchten Suchbegriffe wie Social Media Analyse oder Social Media Monitoring auf und führten auch zu E-Mails. Spürbar war ebenfalls, dass im Land ein Gespenst mit dem Namen „Compliance“ umgeht. Aber keine Sorge, wir sind Compliance Killer. „We care“, sagte einst ein großer Kosmetikhersteller, wir haben CARE WOCHEN….

…und wir freuen uns auf ein spannendes neues Jahr.

 

 

 

 

 

Markenaufbau von innen: Social Media Sales Force

„Social Media Team: Warum Unternehmen die Kompetenz intern aufbauen sollten“, kann man heute morgen in der karrierebibel lesen. Social Media scheint immer noch als Spielerei, als Kür statt als Pflicht angesehen werden.

Mind Store Marketing sieht in der Praxis die Uneinheitlichkeit, mit der das Thema angegangen wird, sieht aber auch, dass man begonnen hat zunehmend professioneller an das Thema heranzugehen. Statt blanker Bauchentscheidungen starten Überlegungen zunehmend mit Social Media Analysen. Die Überlegungen werden zudem immer strategischer.

Was fehlt ist das, was man vor Jahren aus der klassischen Marketinglehre lernen konnte: Die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens auf die Bedürfnisse einer neuen, vernetzten Kommunikation. Wir nennen das Markenaufbau von innen und werden in den nächsten Tagen und Wochen konkrete Beispiele und Studien präsentieren. Berichten werden wir u.a. von einer Gebietsdirektion der Sparkassenversicherung, die mit einem Kundenmagazin und Kundenevents ungewöhnliche und intelligente Wege geht.

Wo ist in Ihrem Unternehmen das Thema Echtzeitkommunikation aufgehängt? In der Unternehmensleitung? Im Marketing? In der PR Abteilung? Gibt es eine eigen Social Media Abteilung?

Zusammen mit einer Studentin der Uni Salzburg gehen wir der Frage auf den Grund:

UMFRAGE ECHTZEITKOMMUNIKATION

Wir sind gespannt auf die Auswertung…

 

 

Kreativitätsoffensive statt Rettungsroutine!

Das Wort des Jahres 2012 heißt nicht etwa KREATIVITÄTSOFFENSIVE oder BILDUNGSATTACKE, nein es heißt Rettungsroutine. Dieses Wort spiegelt laut der Gesellschaft für deutsche Sprache (und nur für die scheint der Begriff interessant – siehe hierzu Indiskretion Ehrensache) nicht nur das schon seit einigen Jahren dauerhaft aktuelle Thema der instabilen europäischen Wirtschaftslage wider, sondern beschreibt die Hilflosigkeit der Politik, die bisher auf dem Rücken der nächsten Generationen ausgetragen wurde. Aus Mangel an Kreativität, Mut und  Phantasie wurde die Verschuldung der Staaten munter vorangetrieben…

Sprachlich „interessant“ findet dann auch die GfdS die widersprüchliche Bedeutung der beiden Wortbestandteile: Während eine Rettung im eigentlichen Sinn eine akute, initiative, aber abgeschlossene Handlung darstellt, beinhaltet Routine als Lehnwort aus dem Französischen eine wiederkehrende, wenn nicht gar auf Dauer angelegte und auf Erfahrungen basierende Entwicklung.

Interessant? Eher erschreckend! Ebenso abschreckend wie Bildungsabwendungsprämie. Für die Gesellschaft für deutsche Sprache steht der Terminus für einen gelungenen Kampfbegriff der Gegner des Betreuungsgelds auf Platz 3 ihrer Liste. Für den Bürger steht Bildungsabwendungsprämie für einen gezielten Griff in die Brieftasche und vor allem für gelungene Polit-Mauschelei…

Interessant in diesen Zusammenhang dann auch Platz zehn, wir können seit dem 14.12. von der ziemlich besten Politik sprechen, das passt perfekt zu zeitnahen Konzernmenschen und leidenschaftslosen Managern…

Ergo: Die neuen Wortkreationen muss man erst einmal “verdauen” (deshalb dieser Beitrag auch erst heute) UND: Die Forderung nach zornigen Managern werden wir nun erst recht im neuen Jahr bestehen lassen. Am 9.1. zum Beispiel im Mercedes Benz Museum (Vortragstitel: Die Göttin im Sandkasten und der WIRRklichkeitsRAUM oder: Warum es TOP Manager ihr Social Media Know-How von 14jährigen Töchtern beziehen) , am 24.1. in Nürnberg, am 30.1. auf Schloss Monrepos und am 31.1. in Zürich…

 

 

Möge die Macht mit euch sein und die Informationsintensität auf eurer Seite…

Nachdem sich eine uns allen bekannte Familie wieder in ihre Doppelhaushälfte zurückgezogen hat kann man sich wieder wichtigeren Themen zuwenden:

Das Thema Leistungsschutzrecht wurde von einer blonden Dame ziemlich in den Hintergrund gedrängt, deshalb hat sich unser Medienanwalt heute auch Gedanken zu diesem Thema gemacht.

Der “Leistungsschutz“, so wissen wir von Virilio, ist so neu nicht. In den dreißiger Jahren beispielsweise, als die Werbeeinnahmen der Zeitungen plötzlich drastisch zurückgingen , während die der drahtlosen Telegraphie weiter Zuwächse verzeichneten, erklärten die großen Zeitungen dem Radio den Krieg, die Presseagenturen entschlossen sich dazu, keine Informationen mehr an Radiostationen zu verkaufen. Virilio weist darauf hin, dass man allerdings das Freisetzungspotential der Kommunikationstechniken deutlich unterschätzt hatte. Die Radiosender „konterten“ mit der ersten Radio-Konferenzschaltung und sendeten die Verhandlungen zwischen den Westmächten und Hitler am Vorabend des Zweiten Weltkrieges. Die Korrespondenten von CBS berichteten von Rom, Berlin und Paris. Die Zeitungspresse hatte damit das Rennen um die Informationsintensität verloren (Virilio, S. 58)

Die Informationsintensität ist ein Begriff, den es in den nächsten Tagen in Zusammenhang mit der differenzierten Betrachtung (kann man das?) des mediatisierten Menschen (Virilio S. 73) im WIRRklichkeitsRAUM zu betrachten gilt (hatten wir erwähnt, dass wir ein Buch rausbringen?).

Das Thema Medien (mit Ausprägungsstufen Parallelnutzung, Echtzeitkommunikation, Timeline Kompatibilität etc.) wird am 12. November auf alle Fälle in Nürnberg vertieft (weitere Infos in Kürze).

Social Media und die Rolle der Verlage und Medienkonzerne wird schon vorher diskutiert: Am 6. November geht es im Rahmen der 2. Social Media Konferenz der Akademie des deutschen Buchhandels  um das Thema „Die Göttin im Sandkasten an der ansprechBAR oder: Warum Verlage neue Markenstrategien und Vertriebswege brauchen könnten“ (nähere Infos auch hierzu in Kürze).

Alle Termine im Überblick:

28.09.

Media für den Mittelstand in Owen (Nähe Stuttgart)

11.10.

Virales Marketing in Owen (Nähe Stuttgart)

16.10.

Der Unternehmer im Spannungsfeld zwischen Social Media und persönlichem  „Körpereinsatz“ – Workshop mit dem Social Media Monitoring Spezialisten, IT-Profis und der Forderung nach mehr zornigen Managern

Ort: Schloss Monrepos, Ludwigsburg

29.10.

Vortrag Medienforum Mittweida: “Die Flucht der Göttin im Sandkasten aus dem automobilen WIRRklichkeitsRAUM oder: Warum die Marke unbedingt Teil der Lebens-Fernbedienung werden muss, um den multioptionalen Ich-Sender begeistern zu können und der Bundestraffic Minister Ramsauer Thomas Gottschalk bald nur noch im Klapprechner sehen kann

Medienforum Mittweida

06.11.

Vortrag (Social Media Schwerpunkt) Akademie des deutschen Buchhandels

Ort: München

12.11.

Vortrag (Media Schwerpunkt): “Robinson Krösus Flucht aus Erlenstegen oder: Warum die Marke unbedingt Teil der Lebens-Fernbedienung werden muss, sich die Kommunikation verändert und der  Bundestrafficminister Ramsauer Jopi Gottschalk bald nur noch im Klapprechner sehen kann”

Nürnberg zusammen mit dem

Kommunikationsfachverband CommClubs Bayern e. V

15.11.

Buchvorstellung im kleinen Kreis (Schwerpunkt: Immobilien Marketing)
Ort: Areal-7, Stuttgart

 

Mind Store Marketing wünscht einen guten Start in die neue Woche!

 

Crowdguessing Brokerage: Trading für Arme

Die Facebook Aktien, so kann man heute überall lesen, werden für 38 Dollar ausgegeben. Das bedeutet so viel, dass Facebook bzw. Mark Zuckerberg ca. 16 Milliarden Dollar in die Kriegskasse gespült bekommt.

Rechtzeitig zum Börsengang startet das Handelsblatt mit einer „spektakulären Innovation“: Via twitter oder Facebook können User eine Schätzung abgeben, wie viel die Aktie am Ende des Tages Wert ist.

An dieser Stelle kommt dann die irritierte Frage zum Wochenende auf: Gibt es denn die Börse nicht mehr?? Dort konnte man früher solche „Wetten“ gewinnbringend platzieren…

Fazit: Crowdguessing – für alle, die sich nicht mehr trauen, Entscheidungen zu fällen, aber doch noch ein wenig dabei sein wollen…

Beziehungsstatus: Angestupst (es geht noch tiefer…)

Wenn man so tut als ob man etwas könnte, kann man theoretisch eigentlich alles. Praktisch macht man zwar nichts, aber das ist nicht besonders schlimm, was zwar nicht das Gleiche ist, wie nichts Besonderes und etwas anderes als etwas Besonderes, aber auch nicht besonders schlimm. Ist das etwa nichts? In Anlehnung an taoistisches Gedankengut: Erst einmal nichts tun und dann abwarten.

Übertragen auf die Wirtschaft: Auch nicht besonders schlimm, denn die anderen sind ja auch Mittelmaß und wen interessiert, dass Robinson Krösus auf eine Schweizer Insel abgewandert ist.

Übertragen auf zwischenmenschliche Beziehungen: Überhaupt nicht schlimm, denn Frauen sind entweder metro-A-sexuell und/oder ritterlichkeitsresistent und junge Männer kennen sich wesentlich besser mit der  Playstation aus als mit Frauen, was letztere nicht besonders finden, aber auch nicht besonders schlimm. Damit man nun aus dem passiven metro-A-sexuellen Status herauskommt, gibt es neben dem sozio-deskriptiven und in jeder Lage treffenden „es ist kompliziert“, jetzt auch „angestupst“.

Angestupst kann je nach Lebenslage und Laune interpretiert werden mit “keinen Bock zu reden”, „er liebt mich“, „lass uns was trinken“, „er will eine Beziehung“ (zurückgestupst: Wir sind so gut wie verheiratet), „sie will essen gehen“, „sie will der Nachtisch sein“ bis hin zu „mein Therapeut hat gesagt, ich soll mal klein anfangen…“

Status „angestupst“ ist die Reduzierung der Kommunikation auf die non-verbale Ebene unter 140 Zeichen. Keiner weiß, was es bringen soll, aber stupsen kostet ja auch nichts. Je weniger Hirmasse, desto witziger wird das „Stupsen“ eingestuft. Wenn man keine Zeit oder keine Lust auf Kommunikation hat oder wenn schlichtweg die Fähigkeit hierfür abhanden gekommen ist, dann stupst man mal ne Runde. Der Angestupste ignoriert oder lässt sich auf auf einen hirnlosen Nachrichtenstrom ein (Prokrastination, wir kommen…)

Nochmals übertragen auf die Wirtschaft: Statt einer Mail wie „Ich finde Ihren neuen Ansatz. Und ich würde gerne kommen mit Ihnen zu. Das würde mich wirklich sehr“, stupst man den zukünftigen Kunden einfach an und tut so, als ob man eine Geschäftsbeziehung hätte – und tut dann so, also ob man eine hat. Dies ist die ökologisch korrekte Version, denn niemand verliert Zeit mit Präsentationen, keiner verschwendet Energie im Rahmen von Geschäftsreisen und auch die Rechtsabteilungen hätten weniger zu tun.

Erkenntnis, einen Tag nach dem Tag der deutschen Einfältigkeit: Mind Store Marketing bietet aus oben skizzierten Gründen ab sofort Workshops zum Thema „Extreme Anstupsing“ und selbstverständlich integrieren wir dieses neue Thema auch in unsere Trendtage

 

ULD: Stell dir vor es ist facebook und keiner geht hin…

Der Like Button von Facebook ist illegal, so die heutige Meldung von Meedia. Das ULD (Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig Holstein) fordert deshalb Webseitenbetreiber dazu auf, ihre Fanpage bei Facebook zu löschen und Plugins wie den “Gefällt mir”-Button auf ihren Internet-Auftritten zu entfernen. Die w&v vermutet zunächst eine Provinzposse, aber der dort grimmig abgelichtete ULD Chef Weichert schaut nicht aus, als ob er nur das Sommerloch stopfen wolle. 50.000 Euro Bußgeld drohen den Unternehmen im worst case.

Ein Blick auf die 100 größten Unternehmen in Schleswig-Holstein relativiert die Drohung jedoch schnell. Platz eins: Freenet, die laut Impressum ihren Firmensitz in Hamburg haben genauso wie Platz drei: Edeka, die ebenfalls in Hamburg sitzen. Platz zwei: Orlen Deutschland hat bei Facebook ohnehin nur 9 Freunde und den Hauptsitz zudem in Polen…

Von den TOP 100 Unternehmen sind zudem knapp die Hälfte verarbeitendes Gewerbe, also B2B und weitere 16 Prozent im Gesundheitssektor, also auch B2B. Nochmals 8 Prozent im Sektor Verkehr und Nachrichtenverarbeitung also nochmals B2B und der Rest mit Firmensitz in Hamburg, Polen oder Dänemark…

Erkenntnis: Schleswig-Holstein braucht neben Datenschutz deutlich mehr umsatzstarke Unternehmen mit Hauptsitz in Schleswig-Holstein und Hamburg darf NICHT annektiert werden…

Unabhängig davon: Als die Alliierten nach dem zweiten Weltkrieg das Fernsehen einführten, war allen Sendern bekannt, dass derjenige, der sendet auch empfangen werden kann. Auch der ICH-Sender moderner Prägung sollte sich im Klaren sein, dass seine Botschaften auch empfangen werden.

Fazit: Moderne Kommunikation ist und bleibt kompliziert