Artikel-Schlagworte: „Shooting“
Guerilleras
Die gestrige eMehl Aktion war ein voller Erfolg. Die Besucherzahlen haben sich an einem einzigen Tag verzehnfacht und auch am heutigen Tag sind die eCards noch sehr gefragt.
Weitere Besucher kamen über die Google Suche “Virales Marketing Duden” (hier haben wir es mit einer Kurzmitteilung auf Seite 1 gebracht) und auch die etwas ketzerische Frage, ob die “Essen Motor Show“ überlebt, brachte uns ebenfalls auf die Seite 1 der Google Ergebnisse. Die Frage ist jetzt natürlich, ob Guerilla Marketing bei Tunern gefragt ist…
UND: ist Sexy Carwash schon Guerilla Marketing oder nur ein Show Element für verklemmte Familienväter?
Unabhängig davon haben wir beschlossen, die eMehl Aktion fortzusetzen und suchen auf diesem Wege Guerilleras und Frauen, die es werden wollen…
SCHUH-ting: Guerilla Marketing mit Bike und Lieblingsschuh
Das Open Innovation Projekt zum Thema Chutney geht in die Abstimmungsphase (möge das leckerste Chutney gewinnen), das Senf-Projekt ist seit Freitag am Start, Zeit also mal wieder eine Guerilla Marketing Aktion in eigener Sache zu starten:
ein SCHUH-ting!
Die Idee dazu lieferte uns die Firma Honda. Seit wenigen Tagen haben wir ein neues Motorrad zum Testen: Die Honda CBF1000. Im Vergleich zur Standardausführung hat unser Test-Motorrad zusätzlich einen Koffersatz inklusive Kofferträgern.
Die beiden stylischen Koffer machen den Eindruck, reichlich Stauraum zu haben und sie bringen uns auf die Idee, das kraftvolle Allzweckmotorrad (98 PS bei 8 000 U/Min) einem Praxistest der kreativen Art zu unterziehen.
Wir nennen die beiden Seitenkoffer liebevoll unseren „Schuhschrank“ und rufen phantasievolle Frauen auf, ihre Lieblingsschuhe mitzubringen und mit uns zu einem SCHUH-ting in die Berge zu fahren.
Eine gute Gelegenheit also, als Guerilla Marketing Agentur ein wenig Werbung für unser “Auto- und Motorradmagazin” zu machen. Mund-zu-Mund-Propaganda, die Spaß macht. Zeig uns deine Lieblingsschuhe, deine Lieblingsplätze und mach mit uns eine kreative Motorradtour.
Auf geht´s zum SCHUH-ting !!
Kult(o)ur & Bike
Von München nach Lindau sind es knapp 200 km und knappe zwei Stunden Fahrzeit. Eine ideale Strecke, um eine Tagestour Richtung Bodensee zu unternehmen.
Die Stadt Lindau wurde, laut wikipedia, urkundlich erstmals 882 erwähnt. Im Jahre 950 wurde auf dem Festland ein Markt errichtet, der 1079 auf die Insel verlegt wurde. Aus diesem Markt ging später dann die heutige Stadt hervor. Als ältestes Bauwerk gilt auf der Lindauer Insel die so genannte Heidenmauer, eine kolossale Befestigungsmauer. Ob sie aus der Römerzeit ist oder eher auf mittelalterliche Ursprünge hindeutet, ist ungeklärt.

In den Jahren 1274/1275 bestätigte König Rudolf I. die Rechte der Stadt. Lindau erscheint seitdem als Reichsstadt. Im Zuge der Reformation wurde Lindau 1528 evangelisch. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde 1646/47 auch Lindau von den Schweden belagert. Die Lindauer zerstörten jedoch bei Nacht und Nebel Teile der Belagerungsmaschinerie und wehrten die Schweden ab.
Im Jahre 1728 verwüstete ein verheerender Stadtbrand einen Teil der Altstadt; der Wiederaufbau erfolgte im zeitgemäßen Barockstil. Die Anbindung der Stadt Lindau an das Schifffahrtsnetz erfolgte 1824, an Eisenbahnlinie Richtung Augsburg als Endpunkt der Ludwigs-Süd-Nord-Bahn 1853 mit einem Eisenbahndamm auf die Insel und Anbindung Richtung Bregenz im Jahr 1872.
1856 entstand ein neuer Hafen mit den Wahrzeichen Löwe und Leuchtturm – der einzige Bayerns. Die Einfahrt zum Hafen, in dem die Bodensee Schiffe aus Bregenz, Rorschach und Friedrichshafen anlegen, wird begrenzt vom neuen Leuchtturm aus dem jahre 1856 auf der Westseite und vom Bayrischen Löwen auf der Ostseite. Er wurde vor 1856 von Johann von Halbig in sechs Teilblöcken aus einem Kelheimer Marmorblock geschlagen und wiegt ca. 70 Tonnen. Die frühere Hafenmole wurde 1812 unter Verwendung von Blöcken aus Rorschacher Sandstein vom Kloster Mehrerau errichtet. Sie wurde 1986 wegen Einsturzgefahr vollständig abgerissen und annähernd in ihrer alten Form aus Südtiroler Sandstein neu erbaut. Sie ermöglicht einen Zugang zur Löwenstatue.
An dieser Stelle stellt sich die Frage: Bike und Kultur, wie passt das zusammen??

Ganz einfach: Passt genauso gut wie die Frage nach Playboy und Kultur. Jeder kauft den Playboy natürlich nur wegen der guten Politikberichte und wegen der ausgezeichneten Literaturkritiken. Und so war es auch für unser Automagazin – der Grund für den Tripp nach Lindau ist dunkelhaaring, hat eine atemberaubende Figur und ein umwerfendes Lächeln…

Und man kann, wenn man einen verschlüsselten Link http://bit.ly/34xrLm in diverse Profile setzt, hervorragende Ergebnisse im Rahmen von Guerilla Marketing Aktionen erzielen.
