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Neues Betrugs-Portal
“Yamaoka macht PR für Betrugs-Portal” konnten wir heute in der w&v lesen. Schade eigentlich, war unser erster Gedanke: Da kommt eine Seitensprungagentur (so der wesentlich vornehmere Name) nach Deutschland und wird gleich mit dem hässlichen Namen “Betrugs-Portal” belegt und das obwohl es eine PR Agentur namens Yamaoka PR damit beauftragt hat, wahrscheinlich genau dieses zu verhindern (Noel Biderman, der Gründer des Betrugs-Portals wurde laut w&v im angelsächsischen Raum bereits zum „König der Untreue“ gekürt).
Warum aber macht sich eine Guerilla Marketing Agentur Gedanken über ein Betrugs-Portal und die dazu gehörige PR Agentur namens Yamaoka? Ganz einfach: Wir wollten mal sehen, ob Yamaoka ein gutes Monitoring Tool hat und auf unseren Guerilla Blog kommt. Die Frage ist natürlich auch: Wie oft muss man Betrugs-Portal auf eine Seite schreiben, damit man als Guerilla Marketing Agentur bei Google auf die vorderen Plätze kommt, aber das ist ein vollkommen anderes Thema…
Und so veröffentlichen wir diesen Beitrag und sind gespannt, wann sich jemand aus dem Hause Yamaoka meldet, damit wir uns mit ihm über Analysetools, Monitoring und Guerilla Marketing Maßnahmen unterhalten können.
Übrigens: wir haben ein sehr gutes Monitoring Tool…
Markenaufbau von innen: Jack Wolfskin
Es ist immer wieder zu beobachten, dass Marketing Budgets durch die eigenen Mitarbeiter “angezündet” werden. So investieren beispielsweise Automarken Millionenbeträge in Werbung und der gelangweilte Verkäufer, der es vorzieht, mit seinem Kollegen zu klönen, statt sich um einen interessierten Kunden zu kümmern, spült teure Werbegelder in die Tonne.
In aller Regel ist es der Mitarbeiter, der durch fehlende Motivation oder schlechte Führung das Image der Marke ruiniert. Im Fall Jack Wolfskin wurde der Marken Suizid jedoch von ganz oben und mit System betrieben.
Innerhalb weniger Stunden konnte man den PR-Gau in allen Blogs und Online Magazinen nachlesen. Der CEO von Jack Wolfskin meldete sich zwar bei werbeblogger, die die Welle der Entrüstung mit ihrem Beitrag losgetreten hatten und kündigte eine eingehende Untersuchung an, aber angesichts des immensen Markenschadens, sollte die alte, durchaus bewährte Regel wieder eingeführt werden: erst denken DANN handeln…