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Wir legen uns in die Kurve
Die Kanalarbeiter haben wieder zugeschlagen: Wer schnelle Bücher auf den Markt bringt, braucht auch ein schnelles Magazin. Seit heute hat deshalb Gaskrank TV ein eigenes Motorrad Magazin.

Das erste und größte Motorrad-Video-Portal in Deutschland hat nun neben dem User Generated Content auch redaktionelle Schwerpunkte von Motorradvorstellungen über Erlebnisberichte, Zubehör, Tourenbeschreibungen bis hin zu Berichterstattungen von Events – die Bandbreite des Magazins wird so bunt sein wie die Welt des Bikes. Vom Streetfighter bis zum Cruiser, wir legen uns für Gaskrank TV ins Zeug und in die Kurve.
Gaskrank TV hat derzeit ca. 500.000 User pro Monat, die im Schnitt 10 Minuten verweilen, ca. 4.500.000 Page Impressions generieren und 1,2 Millionen Filmaufrufe tätigen.
www.gaskrank.tv/magazin – das neue Motorrad Magazin
DMEXCO 2009 – 15.000 Besucher und eine positive Bilanz
Es waren zwar weniger Aussteller und laut w&v auch weniger Besucher (knapp 15.000 gegenüber 20.000 Besuchern auf der letzten OMD). Wenn man allerdings mit Messeteilnehmern sprach, war unisono jeder der Meinung, dass die Qualität der Gespräche und die zu erwartenden Ergebnisse Alles aus der Vergangenheit übertraf. Trotz Krisenstimmung war Kampfgeist und Kreativität zu spüren.
Trend eins der Dmexco war eindeutig die Nutzung von Synergien, Einsparung von Kosten bei gleichzeitiger Steigerung des Outputs. Zu beobachten war, dass auf der Personalseite eingespart wird und ein Vertriebszweig beispielsweise weitere Vermarktungspakete zusätzlich übernimmt. Statt zwei Vertriebsprofis (z.B. Online plus Radio) nur noch ein Salesprofi für zwei bis drei Pakete.
Die Kostendiskussion führt dazu, dass frühere Top Manager der Branche nun verstärkt als Interim Manager ihr Know How zur Verfügung stellen. Auffallend in diesem Zusammenhang ebenfalls: Die Zahl der Business Angel und Venture Capital Gesellschaften auf der Messe (sei es als Aussteller oder als Besucher) ist spürbar angestiegen.
Displaywerbung, so wurde gefachsimpelt, gehöre der Vergangenheit an, mangels Alternativen, wurde sie dennoch massiv angepriesen. Gefordert wurden in diesem Zusammenhang vernetzte Angebote. Advertorials sind gefragt, werden aber nicht immer verstanden.
Trend zwei: Mobile Content wurde deutlich stärker angeboten – das iphone hat hierzu sicherlich nicht unerheblich beigetragen.
Trend drei: Es war zu spüren, dass der Markt im Bewegtbildzeitalter angekommen ist.
Fazit: Trotz Krise, eine Branche im Aufbruch.
Lineare Medienwelt
“Wenn du willst, dass alles bleibt wie es ist, musst du alles verändern”. Diesen Satz aus dem Filmklassiker Il Gattopardo scheint die Medienbranche nicht zu kennen. Zugegeben, der Film ist schon etwas älter, aber dennoch tut sich die Medienbranche mit Veränderungen schwer. Speziell der Fernsehbereich ist seit Jahren durch gute Einnahmen verwöhnt und denkt von daher nur ungern an Veränderungen (Rabattschlachten ausgenommen).
Jünger und deshalb flexibler sollte eigentlich die Online Welt sein, aber auch hier hat sich die Display Denke eingespielt, weil dies nicht nur für Agenturen und Vermarkter am einfachsten ist.
Aber auch für Marketingleiter scheint der lineare Media-Ansatz praktikabler zu sein, denn so muss keine Geschäftleitung und kein Aufsichtrat von vernetzten Konzepten überzeugt werden, die selbst für Marketingprofis nicht immer auf den ersten Blick verständlich erscheinen.
Natürlich ist lineares Denken und Planen aus betriebswirtschaftlicher Sicht immer der leichtere Weg. Die gerade Linie ist gottlos, sagte einst Friendensreich Hundertwasser und dass die Welt nicht-linear ist, zeigen zahlreiche Insolvenzen…
WIR denken gerne kompliziert!