Markenaufbau von innen

Markenaufbau von innen: INTERSPORT Deutschland startet Corporate-Blog

Die weltweit erfolgreichste Verbundgruppe von Sportfachhändlern startet mit einem eigenen Corporate-Blog. Damit verlängert INTERSPORT sein Multichannel-Konzept um einen redaktionellen Baustein zur Kundenbindung.

INTERSPORT-Sprecher Michael Steinhauser erklärt: „Mit dem neuen INTERSPORT-Blog öffnen wir einen weiteren Kanal, um authentisch mit unseren Zielgruppen zu kommunizieren – und zwar in beide Richtungen. Die Ansprache soll offen, ehrlich und persönlich sein. Gleichzeitig schaffen wir damit eine Plattform, die unsere vielfältigen redaktionellen Inhalte online zusammenführt und multipliziert.“

 

Intersport blog

BLOGTEAM INTERSPORT

Mind Store Marketing hat das Blogkonzept gemeinsam mit den Kommunikationsprofis von INTERSPORT entwickelt. Aus Sicht von INTERSPORT werden abteilungsübergreifend Synergien für den Endverbraucher genutzt. Vorteil aus Sicht des Kunden: INTERSPORT präsentiert nicht nur Produkte, sondern persönliche Erfahrungen, Aktionen und tiefe Einblicke in die INTERSPORT-Welt. Vorgestellt werden Neuigkeiten der Mitgliedshäuser, Sport Trends, Aktionen und natürlich auch Produkte.

„Wir haben alleine in Deutschland mehr als 22.000 INTERSPORTler und jeder von uns hat eine Geschichte. Genau darauf freuen wir uns im Redaktionsteam“, ist Michael Steinhauser überzeugt, künftig eine Vielzahl an spannenden Themen für die User aufbereiten zu können.

Der neue Corporate-Blog basiert auf den Ergebnissen einer fundierten Social Media Analyse sowie eines begleitenden Monitorings. Er ist vollständig in die Homepage (Shopseite) von INTERSPORT integriert.

Der INTERSPORT-Blog setzt auf einem klassischen WordPress-Blog auf und könnte in einem weiteren Schritt auch mit Künstlicher Intelligenz betrieben werden.

Jane Schmidt: So ist mein Kind sicher im Internet

Wir leben in einer post-privaten Gesellschaft, das scheint als gesichert angesehen werden zu können. Die Frage, wie viel Privatheit ein Individuum den anderen Menschen „gönnen“ will, muss es sich selbst stellen (bzw. sollte ein gesellschaftlich geführter Dialog sein).

Die Frage, ob das Individuum in der Lage ist, sich und seine Privatsphäre zu schützen ist nochmals eine andere Sache. Im Rahmen unserer Beratertätigkeiten stellen wir immer wieder fest, dass Führungskräfte ihr Social Media Know How eher von 14jährigen Töchtern beziehen.

Auch selbsternannte Internet Gurus (du musst dein Leben ändern, du musst eine Facebookseite eröffnen…) schaffen es immer wieder, ohne Kenntnis von Edge Rank und Knowlege Graph, aber dafür mit kernigen Sprüchen, ganze Unternehmen lahmzulegen.

 

Statt solchen selbsternannten Heilsbringern zu lauschen, sollten Manager lieber zu einem „Kinderbuch“greifen: „Facebook, Surfen und Co. – So ist mein Kind sicher“ von Jane Schmidt. Die Autorin diskutiert ausführlich Bereiche wie „Privatspähre“, „Online Tätowierung“, „echte und falsche Freunde“, aber auch Themen, die nicht nur für Eltern wichtig sind wie „Urheberrecht“, „Cybermobbing“oder „Shitstorm“. Die Autorin differenziert hierbei zwischen Online Welt (PC) und Mobiler Welt (Smartphone).

Was uns natürlich sehr freut: Auch unsere Nomophobie Studie findet Eingang in die Überlegungen, denn wenn nur noch knapp 13 Minuten telefoniert wird, während der Rest social ist, dann darf dieser Umstand auf keinen Fall übersehen werden.

Fazit: Ein sehr gutes Buch für Eltern, Lehrer, Dozenten, Mittelständler und Topmanager (für letztere eine gute Vorbereitung für das spannende Thema Markenaufbau von innen)

 

Semantische Themenportale in der internen Kommunikation

König Fußball lockert so langsam seinen Würgegriff, 80 Millionen Bundestrainer ziehen ihr Trikot wieder aus und suchen sich eine neue Beschäftigung, Politiker müssen sich etwas einfallen lassen, um unbequeme Entscheidungen durchs Parlament winken zu können und in der freien Wirtschaft muss wieder langsam angefangen werden, zu arbeiten (bevor die Sommerpause und die Weihnachtsferien kommen).

Bleiben wir noch kurz beim Fußball: Die einstige Männerdomäne ist mittlerweile extrem verweiblicht. Frauen sind sehr weit in die einstigen Männerwelten eingedrungen, die Männerquote steht kurz vor der Parlamentsdiskussion.

Der Aufmarsch der Künstlichen Intelligenz

ABER: Die eigentliche Bedrohung für den Mann lauert an asexueller Stelle.  Computer, so können wir auf dem Titel der ZEIT (Ausgabe Nr. 29 vom 10.7.) lesen, werden bald Ärzte, Manager und andere Akademiker überflüssig machen.

Und da war es wieder, das kulturpessimistische Gespenst der Maschine!

Wir halten uns, das kann man ja jetzt nach der Fußball WM wieder tun, ganz kurz vor Augen: Die Verlagslandschaft hat sich drastisch verändert, die Auflagenhöhe geht kontinuierlich zurück (bis auf löbliche Ausnahmen natürlich wie beispielsweise die weiter oben zitierte ZEIT oder brand eins et al.).

Die einstige Meinungsmachermacht hat sich verlagert, sie findet nun beim Ich-Sender bzw. bei einer Handvoll Key Influencern statt (wie am Beispiel Milaneo gezeigt werden konnte).

Veränderungen im Medienbereich ziehen Veränderungen in Politik, Gesellschaft und der Wirtschaft nach sich bzw. vice versa. So wie der einstige User zum Ich-Sender wurde, wird bzw. sollte der Mitarbeiter zum Markenbotschafter bzw. zum Verkäufer werden.  Verkäufer ist natürlich ein Begriff, den jeder scheut (ich arbeite was Anständiges), dennoch: Wenn Volkswagen es schaffen würde, jeden Mitarbeiter zum Verkäufer werden zu lassen, wäre nicht Toyota auf Platz eins…

Markenaufbau von innen

Markenaufbau von innen, so konnte an anderer Stelle gezeigt werden (vgl. z.B. die Ausführungen Trojanisches Marketing II), ist ein wesentliches strategisches Tool, das in Konzernen und Unternehmen zu wenig genutzt wird. Die Interne Kommunikation ist noch lange nicht im Zeitalter Semantischer Themenportale angekommen. So manches Unternehmen hat die Web einsnullige Mitarbeiterzeitschrift gegen Social Media Tools eingetauscht, aber die Führungskräfte beziehen ihr Social Media Know How noch immer von ihren 14jährigen Töchtern und geben der Marke kein Gesicht.

Momentan, so zeigen unsere Social Media Analysen, ist nicht der Blog als Tool zum Markenaufbau von innen im Fokus des Managements, sondern eher der Blog als SEO Tool. Es werden dann entweder über Textbroker Communities Schreiber für 3-5 Euro pro SEO Text eingekauft. Wahlweise Textbroker Deluxe, ein festangestellter Online Manager. Der Content Profi schreibt dann SEO relevante Texte, die beispielsweise einen Shop oder eine Dienstleistung bewerben (beispielhaft dargestellt in unserem Caravan Magazin bzw. für die intellekuelle Frau von Welt in unserem Immobilien- und Lifestyle-Magazin  ).

Zur Unterstützung der Textersteller könnte nun die Künstliche Intelligenz in Stellung gebracht werden, allerdings nicht wie oben beschrieben als Jobkiller, sondern, zur Erstellung von aktuelleren Texten (die KI erkennt Trends, bevor ein Schreiberling das kann) in größerer Anzahl. Die dann zur Verfügung stehende Quantität könnte dann von einem kleinen Team qualitativ aufgewertet und in ein Satelliten-Blogsystem gespeist werden. Wir haben das exemplarisch mit zwei Beispielen dargestellt. Gepushed wird exemplarisch der der Begriff Backpacker . Hierzu wurde in unserem Automagazin eine Umfrage zum Thema „Würden Sie einen Tramper/Backpacker mitnehmen“ generiert und in der Stauzeitung wurden parallel Studenten befragt, was die adäquate studentische Fortbewegung ist. Der Vorteil von Umfragen: Man kann die Ergebnisse zusammen mit dem Keyword Backpacker ein weiteres Mal streuen.

Von der Social Media Analyse zur Intelligenten Distribution

Der übliche Prozess auf dem Weg in Semantsiche Themenportale startet mit einer Social Media Analyse. Auf Basis der Analyse werden die thematisch relevanten Datenquellen im Social Web ergänzend zum jeweiligen Content und anderen externen Quellen in das Backend des KI-Tools eingesetzt. Aus dieser Datenmenge filtert das Tool nicht nur Keyword-basiert, sondern mit semantischen Zusammenhängen die aktuellen Trendthemen und gewichtet die Themen nach angelernten Relevanzkriterien. Diese wiederum werden dann genutzt, um dem Redakteur des Blogs im Backend Teasertexte vorzuschlagen, aus denen er komplexe Texte verfasst oder aber einfach nur für den SEO-Effekt die Teaser live schaltet.

In einem weiteren Schritt könnte man zwischen die Semantik und den Blog noch ein weiteres Redaktionstool implementieren, das für eine intelligente Distribution verantwortlich zeichnet. Dadurch postet nicht mehr die Künstliche Intelligenz in den Blog, sondern das übergreifende Redaktionstool, was neben dem Blog auch diverse Twitter- oder Facebook-Kanäle automatisch bespielt. Der Effekt bei einem Kunden mit Händlernetz ist dann, dass nicht nur auf dem einen zentralen Blog dieser für Google relevante Content erscheint, sondern das 50, 100 oder mehr Satelliten bestehend aus Facebook- oder Twitter-Kanälen bzw. weiteren Blogs ebenfalls diese Trend-Keywords besetzen, was den zentralen Blog natürlich massiv stärkt.

Wichtig jedoch: Wenn es gelingt, den Mitarbeiter zum Multiplikator zu machen, wird die Künstliche Intelligenz die mächtigste Waffe, die das Marketing abfeuern kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

Storytelling Stuttgart: Ein Bilderbuch für Manager

Wer es schafft, eine LEGENDE für Stuttgart zu bauen, der kann das auch für alle anderen Städte, Firmen, Marken oder Führungskräfte, so die Grundüberlegung für das neue “Bilderbuch” mit dem Titel “sichtWAISEN”.

Warum ist das für Stuttgart so schwierig? Weil der Stuttgarter so bescheiden ist, tolle Sachen auf die Beine stellt, es aber niemand erzählt…

Bilderbuch für ManagerSeit heute ist unser neues Marketingbuch erhältlich. Es ist ein Bilderbuch für Manager und aus Münchner Sicht eine Liebeserklärung an Stuttgart.

Bis es bei Amazon ins Regal kommt, wird es noch ein wenig dauern, wer es bestellen möchte, kann uns gerne eine Mail schreiben…

Am 16. Januar stellen wir das Buch im Rahmen einer Ausstellung in unserer Immobilienverwaltung in Stuttgart vor.

 

Virales Marketing: Extreme Schaufenstering und Hangouting

Nachdem wir am Wochenende diverse Internet Trends betrachtet haben, kehren wir heute zu unserem Spazialgebiet “virales Marketing” zurück. Im Juni planen wir in Stuttgart eine Vorlesung im Schaufenster und suchen hierfür noch ein passendes Outlet in der Innenstadt. Die Vorlesung zum Thema “virales Marketing” wird via Hangout übertragen. Sachdienliche Hinweise bitte an das Team von mind store marketing…

Stichwort “virales Marketing”: Am 31. Mai erscheint der zweite Band des Marketing Bestsellers Trojanisches Marketing und mind store marketing hat ein Kapitel zum Thema Markenaufbau von innen dazu beigetragen. Vorgestellt wird ein Projekt, das für die Sparkassenversicherung Owen konzeptioniert und aufgebaut wurde: Inside Owen.

 

OP + POP: Markenaufbau von innen kann extrem KUNSTvoll sein

Am 22. März fand in der Staatsgalerie Stuttgart die offizielle Eröffnung der Ausstellung OP + POP Experimente Amerikanischer Künstler ab 1960 statt. Hierbei handelt es sich um Siebdruck-Experimente amerikanischer Künstler mit sensationeller Farbkraft. Die Werke veranschaulichen den Triumphzug dieser neuen Drucktechnik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Keith Haring untitled

Die Ausstellung basiert auf der Privatsammlung von Michael Domberger. Mit insgesamt 140 Werken namhafter amerikanischer Künstler der Op- und Pop-Art, ergänzt mit Werken von Andy Warhol.

Die Grenzen von Werbung und Kunst sind fließend

In den 60er-Jahren haben sich viele junge amerikanische Künstler dem Siebdruck zugewendet. Das Resultat überrascht mit einer sensationellen Farbkraft, das der von Gemälden mit Öl- oder Acrylfarbe gleichkommt.

Vorher hauptsächlich in der Werbung eingesetzt, avancierte der Siebdruck bald zum wichtigsten Medium der Op- und Pop-Art. Berühmte Künstler wie Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein und Christo plus Jeanne-Claude oder Keith Haring nutzten weitere technische Möglichkeiten und druckten auf Leinwand, Folie, Metall oder Kunststoff.

Michael Domberger kann viele Geschichten zu Kunst und Künstlern erzählen, denn er hat als Siebdruck Experte viele namhafte Künstler begleitet. Der eigentlichen Drucklegung gehen experimentelle Phasen voraus, denn die Umsetzung der Atelierentwürfe in die neue Farbwelt hat ihre Grenzen und fordert zudem vom Drucker höchste Sensibilität.

Robert Indiana Edition Domberger

Die Offenlegung künstlerischer Prozesse, die eben nicht mehr verborgen im Atelier stattfanden, entsprach der Arbeitsweise der Pop-Art-Künstler. Ihre Motivwelt verarbeitete das Alltägliche wie Verkehrsschilder, Werbeträger, Comics und befreite die Kunst generell vom Elitären. Die Pop-Art-Künstler wählten für ihre massenmedienfähigen Themen konsequent zeitgemäße Verbreitungsmittel, wie es der Siebdruck anbot. Den Probedruck erst einmal vor Augen, wurde korrigiert und verändert oder begeistert kommentiert.

American Pop ART meets Filderstadt

Stars wie Robert Indiana oder Keith Haring vertrauten auf die solide Handwerkskunst in den Domberger Werkstätten in Filderstadt. Hier wurden über Jahrzehnte die Kompositionen amerikanischer Künstler gedruckt, die verschiedenen Phasen der Herstellung, handschriftliche Notizen und Korrekturen der Künstler sowie vielfältige Probedrucke und Originale gesammelt und aufbewahrt.

Die Ausstellung OP + POP ist bis zum 16. Juni in der Staatsgalerie Stuttgart zu besichtigen.

Gemeinsam mit Geschäftsfreunden und Kunden wird mind store marketing am 17. April eine persönliche Führung mit Michael Domberger in der Stuttgarter Staatsgalerie genießen. Im Rahmen der Gespräche soll das Thema „Kunst im Unternehmen“ diskutiert werden. Kunst ist zum einen ein wichtiger Baustein für das Konzept „Markenaufbau von innen“ und zudem ist Kunst wesentlicher Bestandteil eines unternehmerischen Wertekonzeptes.

Das Thema Kunst im Unternehmen wird am 15. Mai für Top Manager aus der Automobilindustrie in den Räumen der Galerie Domberger vertieft. Im Anschluss an das Automobilforum auf Schloss Monrepos treten wir eine spannende und dennoch entspannte Zeitreise durch die Geschichte des Automobils in der Kunst.

Google Automotive wird den Teilnehmern eine Tür in die Zukunft öffnen, Michael Domberger wird die Gäste mit auf eine Zeitreise durch die Kunst nehmen und mind store marketing wird das Thema „Markenaufbau von innen“ durch Kunst im Unternehmen präsentieren.

Michael Domberger hat sehr viele international bekannte Künstler der Moderne persönlich begleitet und verfügt über zahlreiche Werke aus dieser Zeit. Die Galerie beherbergt ungeahnte Schätze, die auf Entdeckung warten.

Ausgangspunkt unserer gemeinsamen Überlegungen war ein Werk von Roy Lichtenstein, das 1981 für BMW entstand. Er durfte den Le Mans BMW gestalten.

Neben Roy Lichtenstein zeigen wir auch Ottl Aicher (BMW) und eine Mappe von Erich Strenger (Porsche). Darüber hinaus werden wir das Thema „Silver Arrow“ anschneiden sowie viele weitere spannende Geschichten erzählen.

Damit wir Zeit für gute Gespräche haben, wurde die Veranstaltung am 15.5. auf 20 Teilnehmer begrenzt.

 

 

 

 

 

Markenaufbau von innen: Workshops und Seminare der kommunikativen ART

Wer sich als Keynote Speaker mit Begrifflichkeiten wie dem  WIRRklichkeitsRAUM um sich wirft, bekommt häufig die Frage nach der Operationalisierbarkeit seiner Thesen.

Mit dem Kopf in der Cloud und knietief in Big Data

Wer den Kopf in den Wolken hat, braucht festen Boden unter den Füßen. Aus diesem Grund verstärken wir unser Angebot an Workshops, Seminaren und Management Trainings.

franziska litschel

Ab sofort unterstützt Franziska Litschel das Team. Sie ist für Workshops und Seminare verantwortlich. Sie vermittelt von Social Media Basics über Facebook für Insider bis hin zum Management Workshops alles, was das Leben im WIRRklichkeitsRAUM sicherer macht.

Social Media Basics

Der Workshop Social Media Basics umfasst die Bereiche Facebook, Google plus, Xing, LinkedIn, Social Media Analysen, Twitter und nicht zu vergessen Blogs.

Markenaufbau von innen

Das Blog ist ein wesentliche Bestandteile unseres Konzeptes Markenaufbau von innen. In einem maßgeschneiderten Workshop zeigen wir, wie Unternehmen einen Blog nicht nur zur Informationsdistribuierung einsetzen, sondern ihn zur Motivation, zur Vertriebsunterstützung und als Tool zum Job Enrichment etc. nutzen können.

 

Die Göttin im Sandkasten und der WIRRklichkeitsRAUM oder: Warum TOP Manager ihr Social Media Know-How von 14jährigen Töchtern beziehen

Wer wissen will, wer die Göttin im Sandkasten ist, könnte dies bereits hier im Blog erfahren. Wer wissen will, was ein WIRRklichkeitsRAUM ist, könnte dies im Marketing-Buch mit dem unautonomen Angstgartenzwerg nachlesen. Wer wissen will, was Markenaufbau von innen ist, der müsste allerdings heute abend ins Mercedes-Benz Museum kommen. Dort wird gibt es heute ab 19.00 Uhr den Vortrag “Die Göttin im Sandkasten und der WIRRklichkeitsRAUM oder: Warum TOP Manager ihr Social Media Know-How von 14jährigen Töchtern beziehen”.

Erklärt wird, was ein WIRRklichkeitsRAUM ist, wie man auf veränderte Kommunikationswelten reagieren und wie man sie für sich nutzen kann. Gezeigt wird, dass authentisches Verhalten besser ist als zeitnahes Management und dass es auch anders geht…

Erklärt werden zentrale Begriffe wie “timeline kompatibel”, “edgerank konform” und “Echtzeitkommunikation” (wer diesem Link folgt, kann bis Ende der Woche noch an einer aktuelle Studie teilnehmen.)

Achtung: Die Studie zum Thema Echtzeitkommunikation hat nichts mit der Studie “Bettina Wullf und  die Echtzeitkommunikation” zu tun (diese Studie wird in den nächsten Wochen separat erstellt)…

Ansonsten (auch wenn es im Mercedes Benz Museum ist): Provozierendes Infotainment

Der CEO im Dauerfeuer

In Deutschland fehlen die Social CEOs. Mit diesem Statement brachte es Klaus Eck  im September auf den Punkt und unterstrich diese These nochmals in diesem Monat: Die Vermischung privater und beruflicher Inhalte macht vielen CEOs Angst

Wir brauchen wesentlich mehr zornige Manager war demzufolge die provokative These unseres gestrigen Themennachmittages auf Schloss Monrepos. Unter dem Motto „Unternehmer und TOP Manager im Spannungsfeld zwischen Social Media Verlockungen und technologischen Stolpersteinen“ wurde die derzeitige IST-Situation von drei Seiten durchleuchtet.

Robert Wauer azionare

Robert Wauer, Geschäftsführer azionare GmbH, (bekannt durch das Seeding von Horst Schlämmer) zeigte unter dem Titel „Social Media Analyse: Was der Chef gerne hätte, aber Gott sei Dank nicht weiss” wie groß die Kluft zwischen dem Möglichen und Machbaren und den tatsächlichen Aktionen und Kampagnen ist. Seine Social Media Analysen verdeutlichten, wie groß das Minenfeld ist, in dem der CEO sich bewegt. Der große Spezialisierungsgrad verhindert allerdings, dass Social Media zur Chefsache wird. Das Thema Markenaufbau von innen ist noch längst nicht in den Köpfen der Führungskräfte angekommen.

Jörg Simon HIC

Für Aufsehen sorgte Jörg Simon von der HIC AG, der nach einer anfänglich vermeintlich lockeren Plauderei über seine Erfahrungen in Indien, die Zuhörer nahezu in Schockzustände versetzte. Aus einem lockeren „wir machen mal ein wenig Social Media“ wurde sehr schnell die Ernsthaftigkeit und vor allem die Risiken und Gefahren erkannt. Da ein Hacker jedoch meist noch in den Aufgabenebereich des CIOs fällt, kommt die Brisanz solcher Themen meist nie mit voller Wucht beim CEO an.

Dr. Torsten Ambs

Großes Interesse fand demzufolge auch die Mind Store Marketing Forderung nach mehr zornigen Managern. Schnell wurde deutlich, dass zeitnahes Management in den sicheren Untergang führt und es nicht reicht, sich von Aufsichtsratssitzung zu Aufsichtsratssitzung zu retten. Es reicht nicht, alles richtig zu tun, es müssen vielmehr dir richtigen Dinge getan werden.

Die Veranstaltung hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist in Social Media Welten über den Tellerrand zu schauen, denn eine Trennung zwischen privat und beruflich gibt es in sozialen Netzen nicht…

Aufgrund des großen Interesses und der großen Nachfrage wird das Thema in der zweiten Novemberhälfte  fortgesetzt.  Wir freuen uns auf die Fortsetzung auf Schloss Monrepos…

Die Bahn hat fünf Feinde: Frühling, Sommer, Herbst, Winter und den Fahrgast

Auf die Bahn im Sommer ist immer Verlass: Statt 13.51 Uhr Abfahrt ist Stuttgart um 14.34 Uhr, 43 Minuten Verspätung (der Schaffner ist optimisch: Die Stunde machen wir noch voll) – der Caravan Salon in Düsseldorf fängt ohnehin erst am 24.8. an…

Kleine “Entschädigung” am Rande: Als Vielreisender kann man in der klimatisierten DB Lounge warten und muss keine einzige Minute mit dem gemeinen Volk auf dem Bahnsteig schwitzen, da sind um diese Jahreszeit nämlich nicht nur Reisende, sondern auch noch Urlauber…

Die DB Lounge bietet dann auch reichlichst Stoff für das Thema „Markenaufbau von innen“. Die Vielreisenden aller Nationen schließen in Stuttgart Wetten ab, ob man es schafft, dem schwulen Bahnmitarbeiter mit den blonden Strähnchen die Schuhe beim Laufen zu besohlen, die Quote steht bei 90:10, das muss zu schaffen sein.

Bei der dicken Kollegin, mit der sich der Schwule angestrengt unterhält stehen die Wetten 70:30, dass sie aufgrund der Hitze einen Schlag bekommt, sobald sie die DB Lounge verlässt und 95:5 dass der Stuhl an der Rezeption zusammenbricht, sobald sie sich drauf setzt.

Diejenigen, die auf die 95 Prozent gesetzt haben, dass der Stuhl durchkracht, haben zwar verloren, dafür aber gleich wieder gewonnen, weil die Wetten 100:0 standen, dass der Schwule und die Dicke sich laut unterhalten werden, sobald sie sitzen.

Eine rüstige Rentnerin in Bahnuniform räumt demonstrativ schnell die Gläser weg, um dem Schwulen und der Dicken zu zeigen, wie man auch arbeiten könnte (merken die aber nicht, weil sie LAUT am Tresen quatschen).

Dann aber ein Ausreißer: Eine bildhübsche Schwarzhaarige, die ausgesucht freundlich ist, lächelt (!) und, Achtung, jetzt kommt´s: In den Computer schaut und die verspätete Ankunftszeit prognostiziert. Die redet tatsächlich mit den Gästen! Da hat die Bahn wohl nicht aufgepasst und aus Versehen, eine richtig tolle Mitarbeiterin eingestellt. Shit happens. Ankunft auf dem Bahnsteig: Exakt zur Einfahrt des Zuges…

Und weil der Fisch immer am Kopf stinkt: Die Wetten, dass der Chef, der die Zombi-Truppe eingestellt hat, ebenfalls dick und schwul ist, stehen an diesem Nachmittag bei 100:0

Ansonsten: Die Wetten dass der ICE neben der einen Stunde Verspätung auch noch einen Ausfall der Klimaanlagen haben wird, liegen (wesentlich optimistischer) bei 50:50

 

 

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