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twitter: es ist auch hier kompliziert…

Die Gedanken  zum Thema „es ist kompliziert“ haben derart eingeschlagen, dass der Mailaccount  gut gefüllt war. Kaum Statuskommentare (Frauen sind keine Kamillenteetrinker), sondern Stand heute 102 Zuschriften zu diesem  Thema.  Der ursprünglich geplante Relaunch der neuen Website musste verschoben werden und so bleibt Mind Store Marketing noch ein paar Tage bei dem gewohnten schwarzen Loch

Der Übergang von „es ist kompliziert“ zu “Single” ist oftmal fließend, meist jedoch im Zeitalter sozio-virtuelle Welten sehr “technisch”.

Ansätze, „es ist kompliziert“ oder „Single“ nachhaltig zu ändern gibt es reichhaltig, jedoch die Göttin im Sandkasten ist im Vorfeld bereits wenig euphorisch.

Der Wunsch einen Freund zu haben, ist genetisch tief verwurzelt und so kommt er immer wieder an die Oberfläche.

Die Göttin im Sandkasten hat sich jedoch mit der Situation hinreichend arrangiert, sie hat ihr Leben im Griff und twittert mit stoischer Gelassenheit.

Dass junge Männer sich besser mit Playstations auskennen als mit Frauen, nimmt die moderne Frau gelassen.

Am Ende des Tages jedoch findet noch jeder Topf respektive jede Frau den passenden Deckel und entwickelt lustige Gesellschaftsspiele

Anregung zur Diskussion

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.

An jeder starken Frau kleben mindestens 10 schwache Männer.

Ich geh dann mal Laufen…

Die Göttin im Sandkasten und das Handy

Es war einmal ein Land, das galt als sehr gebildet. Man trug, wenn man morgens ins Büro fuhr, SEINE Zeitung stolz unter dem Arm. Die etwas Konservativeren trugen stolz eine FAZ unter dem Arm, die Liberalen entschieden sich für die Frankfurter Rundschau oder die Süddeutsche Zeitung und wer noch weiter links stand trug die TAZ als intellektuelle Kennung unter dem Arm.

Heute trägt man statt dessen Handies. Man trägt sie, während man durch die Stadt läuft, wie einen Kompass vor sich her, es könnte ja eine SMS verloren gehen. Im Restaurant legt man das Handy demonstrativ neben das Essbesteck. Das suggeriert dem Gegenüber, dass man sehr wichtig ist.

Die neue Göttin hingegen legt kein ordinäres Handy auf den Restaurant-Tisch. Sie hat selbstverständlich ein iPhone. In Ermangelung an  guten Schweinen hat die Göttin im Sandkasten auch sehr viel Zeit, die richtigen Apps herunterzuladen und zu installieren. Sie verbringt Tage und Nächte mit der Suche und Installation.

Sehr stylish ist beispielsweise das weltumspannende Flötenspiel. Man bläst unter rein (dort wo der gemeine User reinspricht), erzeugt dadurch einen Ton, den man durch Drücken der Flötenlöcher auf dem Display modifizieren kann. Der so erzeugte Sound wird dann durch die ganze Welt geschickt und kann mit Herzen bewertet werden. Argentinen: 3 Herzen, Malta zero points…

Es sollen aber auch schon Menschen gesichtet worden sein, die mit dem iPhone telefonieren, also da unten reinsprechen.

Ich geh dann mal Laufen…

Die Göttin im Sandkasten

Wer sich mit Medien und Kommunikationstechnologien auseinandersetzt, darf die Bedienerseite nicht vernachlässigen. Teil eins der Überlegungen: Der weibliche Kommunikationstool-User (es gibt ein Leben nach dem iPhone), wir nennen diesen Typus:

Die neue Göttin

Göttinnen gibt es seit je her: Marylin Monroe, Catherine Deneuve und viele andere namenslose, nicht weniger göttliche Frauen. Die neue Göttin ist zwischen 24 und 34 jahren alt. Sie steht beruflich ihren Mann, ist aber im Gegensatz zu  früheren Generationen erfolgreicher Frauen KEIN Mann-Weib, das männliche Attribute kopiert, um an ihr Ziel zu kommen (Angela Merkel mal ausgenommen).

Die neue Göttin ist weich und sie ist weiblich. Sie ist keine Emanze. Im Gegenteil: sie sucht DEN Mann, findet jedoch zu wenig brauchbare Exemplare dieser Spezies, denn die Generation der 20 bis 30 jährigen Männer kennt sich mit der Playstation besser aus als mit Frauen.

Die Generation der 30 bis 40 jährigen Männer hingegen ist zu sehr mit sich und ihrer Karriere und/oder der frisch gegründeten oder bereits in Scheidung befindlichen Familie beschäftigt. Alternativ steckt diese Generation im Reihenhaus fest und ist deshalb ebenfalls unbrauchbar.

Mangels stilvoller Männer erschrickt die junge Göttin, wenn man ihr die Autotür aufhält oder ihr in den Mantel hilft. Je jünger die Göttin, desto höher die Bereitschaft, Pfefferspray zu zücken, wenn ein Mann ihr in den Mantel helfen will, es wird sofort eine Attacke vermutet. Charme wird sofort als Schauspielerei und plumpe Anmache deklariert und Komplimente lösen Fluchtverhalten aus.

Die neue Ambivalenz

Die neue Göttin liebt die Unabhängigkeit und sucht sich deshalb Männer die extrem süchtig machen, da diese Spezies aber auch extrem rar ist, begnügt sie sich mit dem Gegenteil und lässt sich prinzipiell mit einem Langweiler ein. Und da sie zutiefst von ihm angewidert ist, muss er konsequenterweise auch noch mit in ihre Wohnung einziehen.

Sie nennt ihn dann auch ganz offiziell vor ihren freunden “Hase”, “Fuzzi”, “Duscher” oder “Waldi”. Sie machen dann Schluss, indem sie gemeinsam eine grössere Wohnung suchen… Unnötig zu erwähnen, dass sie ihren Langweiler abgrundtief verachtet, weil er nicht einmal in der Lage ist, Schluss zu machen.

Die neue Monogamie

Die neue Göttin verachtet die Monogamie und sucht deshalb 2-3 monogame Beziehungen parallel, was widerum angesichts der weiter oben beschriebenen Männer-Dürre extrem schwierig ist…. (weshalb sie dann wieder 2 jahre in einer festen, aber langweiligen Beziehung lebt)

Alternativ zur multiplen Monogamie bleibt die neue Göttin Single und umgibt sich dann mit 3-4 guten und ebenfalls unbefriedigten Freundinnen. Sie reden dann täglich über Sex, den sie nicht haben und schimpfen über langweilige Männer. Dies hat zur Folge, dass interessante Männer einen großen Bogen um sie machen. Im Gegensatz zu den unbefriedigten Freundinnen wird die neue Göttin wenigstens angehimmelt.

Auffallend ist auch, dass die fehlende Beziehung durch sportliche Aktivitäten subsumiert wird. „Ich geh dann mal Laufen“, ist eine oft gelesene facebook-Statusmeldung.

Das neue Medienverhalten

Schaute die neue Göttin früher noch “Sex and the City” zusammen mit ihren unbefriedigten Freundinnen (die sich anschliessend Schuhe von Manolo Blahnik kauften) so sieht sie heute Grey´s Anatomy (und kauft sich dann Schuhe von Christian Louboutin). Fernsehen betrachtet sie nur noch als Minderheiten TV (ausgenommen vielleicht noch Desperate Housewives). Ansonsten lebt sie im Internet, sie informiert sich dort, sucht ihre Männer über das Internet, sie ist bei facebook und xing  anzutreffen und sie twittert selbstverständlich auch (natürlich via iPhone)…

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