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Trendtag Immobilien – Forschung muss nicht trocken sein
Die Immobilien Branche tickt anders, aber nicht unbedingt langsamer. Die metro-A-sexuelle Frau steht hier sicherlich nicht im Fokus, sondern eher der gutsituierte Vielverbraucher oder der kontaktfreudige Tarifwechsler aus der Schober Typologisierung.
Der Trendtag Immobilien verdeutlichte, dass die Branche im Umbruch ist. Die vorausschauenden Elemente des Marktes befinden sich längst im Aufbruch: Mit den Füßen auf dem Boden, den Kopf in den Wolken…
Die wichtigste Erkenntnis des Trendtages: Der Markt wird immer transparenter. Was früher niemanden interessierte, wird plötzlich in die Social Media Welt gepostet und plötzlich steht der eine oder andere Wärmedienstleister im Rampenlicht. Die voraus schauenden Marktteilnehmer haben längst erkannt, dass über sie in sozialen Netzwerken wie Xing oder Facebook gesprochen wird.
Die Immobilien Thematik, so wurde schnell deutlich, ist nicht zwingend social media tauglich ist. Für die Zukunft gilt es also, eine Brücke zu schlagen zwischen einem vergnügungsorientierten Facebook User mit Immobilieninteresse und einem rein informationsorientierten Immobilienanbieter. Das immobile Thema muss beweglich und vor allem Timeline kompatibel sein.
Nach dem Trendtag Immobilien folgt heute der Trendtag Design in Form eines Gastvortrages an der TU München. “Sein oder Nicht-Design” ist das Thema im Rahmen der Veranstaltung „Gestalten & Emotion“ an der TU München (Arcisstr 21 / Eingang Theresienstraße – Anfahrtsbeschreibung) findet um 19.00 Uhr im Seminarraum 1730 im Untergeschoss statt.
Weitere Termine:
07.07.2011: Media Lounge Frankfurt
12.07.2011: Media Lounge München
14.07.2011: Media Lounge Stuttgart
Sala Terrena goes Social Media
“Wir müssen ins Internet” war noch vor einigen Jahren die Devise vom Konzern bis zum Mittelstand. War diese Aussage erst einmal vom Vorstand getroffen, rannte von diesem Zeitpunkt an das gesamte Middle Management planlos durchs Leben. “Wir müssen was mit Social Media machen” löst mittlerweile ähnliche Kopflosigkeit in der Wirtschaft aus. Facebook Marketing, für viele Firmen die pure Panik.
Immobilien sind etwas Beständiges, die Zielgruppe ist zwischen Anfang Dreißig (die Erbengeneration) und Mitte 80 – also alles andere als Nerds oder Social Media Freaks. Wieso sollte ein Immobilien Magazin also eine facebook Gruppe eröffnen? Weil die anderen es auch tun? Sie tun es, aber das Ergebnis ist grausam. Eine Einreihung in die Riege der Peinlichkeiten kommt also nicht in Frage.
Der Grund, eine facebook Gruppe zu eröffnen liegt auf der Hand: wir suchen Komplizen – Menschen, die Spaß haben, über außergewöhnliches Design zu berichten und zu diskutieren. Wir suchen Menschen mit Sinn für Kunst und Kultur, mit Geist und Feinsinn (man erzählt sich, dass diese Spezies noch nicht ausgestorben ist), Menschen mit Spaß an Architektur, Menschen die urbanes Leben lieben. Und wir suchen Menschen, die vernetzt denken und leben.
Um es nochmals zu verdeutlichen: Selbstverständlich werden wir wegen unser facebook Gruppe NICHT so wichtige Gruppen verlassen wie: “Wann sterbe ich endlich weil ich Nie Kettenbriefe weiter schicke?”, “Ich wollte schon immer in ein Taxi steigen und sagen: Folgen sie dem Wagen!”, oder “Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht”.
