Guerilla Marketing

Virales Marketing mit Muschelmann

Virales Marketing ist ein Top Thema für Musiker und Bands. Deshalb haben die Kollegen vom Musikmagazin gestern einen Viral-Clip ins Netz gestellt und ihn in diversen Facebook Seiten gepostet. Die Frage, die alle intessierte: Was macht einen Clip viral? Wann und warum wird er geteilt?

Virales Marketing

Viral Element Sexy Girls??

Wir gehen davon aus, dass der Musik-Clip Muschelmann, den die Kollegen gestern im Musikmagazin präsentiert haben, ein starkes virales Potenzial hat. Der Sound ist ein Ohrwurm, der Clip ist professionell erstellt und die Macher verstehen etwas von Storytelling.

Die Frage, die einen Marketingleiter immer wieder beschäftigt: Was muss ein Viral-Clip beeinhalten, damit er erfolgreich wirbt?

Wir waren mal neugierig und haben eine kleine Umfrage erstellt. Die Ergebnisse werden wir nach Fasching/ Karneval veröffentlichen. Und selbstverständlich werden wir auch die Seeding Ergebnisse veröffentlichen…

Doch jetzt erst einmal zur Umfrage:

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Der Countdown läuft: Am 9. Oktober eröffnet das Milaneo in Stuttgart

Das Gerber hat am 23. September seine Pforten in Stuttgart geöffnet. Allen Unkenrufen zum Trotz lebt der stationäre Einzelhandel dort noch und dank der abendlichen und feiertäglichen Schließungen der Konsumfestung floriert die Gastronomie im Umfeld. Im Hans im Glück in der Marienstraße wurden am heiligen Vereinigungsfeiertag die Gäste gestapelt…

Anders als das Gerber, das nur lokale Presse zur Pre-Eröffnung durch einen wenig euphorischen Oberbürgermeister einlud, lassen die PR Verantwortlichen des Milaneo auch überregionale Pressevertreter zu einem Milaneo Rundgang. Auch die Marketing Strategie des Milaneo ist wesentlich vielseitiger. Durch den besser gewählten Eröffnungstermin muss das Milaneo nicht in den Sommerferien Plakate schalten, die in einer leeren Stadt von niemand gesehen werden können. Das Milaneo setzt darüber hinaus auf Guerilla Aktionen, einfache Symbolsprache und Co-Branding mit Modemarken.

Milaneo Werbung

Dass unabhängig davon beide Malls ein großes Potenzial aufweisen, ist unbestritten. Ein Blick in die Kaufkraftkarte Stuttgart zeigt, dass die Innenstadt  durch zwei starke Magneten eher gestärkt, denn gefährdet ist. Die Auswertung unserer Social Media Analyse Online Shop zeigt, dass der stationäre Einzelhandel drei große Feinde hat: Den Online Shop, die Mall und den eigenen Mitarbeiter…

Übrigens: Einen Carbon Shop gibt es im Milaneo noch nicht…

Immobilie 3.0 oder: Tätowierte Frauen in einem Semantischen Themenportal

In der letzten Woche konnte man überall lesen, dass die Verlagswelt bricht: Aufbruch, Umbruch, Zusammenbruch…

SPIEGEL Redakteure, so konnte man lesen, werden jetzt gebrainwashed, auf Web 3.0 Kurs gebracht und (#aufschrei) auch die Offline Redakteure müssen zukünftig arbeiten –  Satirebeiträge müssen zukünftig gekennzeichnet werden…

Darüber hinaus wird der SPIEGEL in naher Zukunft Predictive Analytics als neues Geschäftsfeld besetzen.

Stichwort Predictive Analytics: Es wird unzweifelhaft immer wichtiger, Trends, die sich abzeichnen, in realisierte Trends zu überführen, deshalb arbeiten wir an einer Trendsetzing Agentur.

tätowierte frau

Erster Versuch: Der Sommer wird bald gänzlich verschwinden, es wird bald Herbst!

Zweiter Versuch: Die Ice Bucket  Challenge wird bald ein Ende haben, die weltweiten Eisvorräte neigen sich dem Ende zu.

Dritter Versuch: Es wird eine neue Generation von Verlegern und Journalisten geben, mit unserer Traum Mieterin Susann im Immobilienmagazin arbeiten wir schon jetzt daran…

 

Café Racer oder: Wir fahren in die Zielgruppe

Begonnen hat alles am 10.6. in unserem Automagazin: Dort haben wir die Frage gestellt,  warum sich nur Motorradhersteller trauen, Retro Modelle anzubieten. Also so richtig angefangen hat es ja eigentlich bei Triumph Motorrad Deutschland, dort haben wir ein Retro Bike, einen Café Racer entdeckt, als wir uns ein Testmotorrad für unser Immobilienmagazin abgeholt haben. Richtig gelesen: Immobilienmagazin. Wir wollten Immobilien bzw. Architektur nicht statisch vorstellen, also sind wir mit der Triumph Rocket III Roadster in die Zielgruppe gefahren…

Zurück zur Legende: Und es begab sich, dass das Team von mind store marketing ein Testmotorrad abholte und plötzlich stand sie da: Die Triumph Thruxton 900, ein wunderschöner Café Racer. Und so vereinbarte man sich wieder, wenn der Mond 14 mal auf- und untergegangen war, auf dem Heldenhügel der Englischen Motorrad-Ahnen zu treffen und Motorräder und Gastgeschenke zu tauschen (ok, dass passt zwar zu einer Legendenbildung, war aber jetzt ein wenig übertrieben…)

Triumph Thruxton 900

Zurück zum Café Racer: Die Idee war es, nach Stuttgart zu fahren und herauszufinden, wo es in der pietistischen Landeshauptstadt Orte des Genusses geben könnte. Erste Erkenntnis: Stuttgart ist eine Hochburg für Café Racer.

Ob es auch eine Hochburg für kultige Locations ist, galt es zu erforschen. Erste angefahrene Location in diesem Zusammenhang: Das  Mos Eisley. Das Testteam war beeindruckt: Das Mos Eisley könnte in einer Großstadt wie München oder Hamburg stehen. Sehr cool…

Nächster Stop: Gelateria Kaiserbau – die definitiv beste Eisdiele der Stadt. Der Online Kenner merkt an dieser Stelle: Weitere Location, weitere Domain. Punktlandung diesmal in der Stauzeitung und von dort gleich weiter ins Immobilienmagazin, wo die Frage gestellt wird, ob ein Café Racer ein geeignetes Tool für Immobilienmarketing darstellt.

Für die italienischen Momente im Leben fuhren wir dann in den Stuttgarter Westen und fühlten uns für Inside Owen (das Magazin für den Mittelstand in Schwaben) im Café Seyffer´s sehr wohl.

Und weil es so schön war, ein Tag später gleich nochmals in den Westen: Mt dem Café Racer ins Chiquilin und den Espresso nach dem Essen ein paar Tage später dann in Stuttgart´s legendärer Espresso Bar: Herbertz Espresso Bar

Scholz Café Racer

Scholz am Park

Szenenwechsel und auch nochmals Wechsel des Magazins: Mit dem Café Racer ins Scholz am Park. Der Beitrag in der Stauzeitung konnte dann genutzt werden, um die Frage zu unterstreichen, ob sich die Stuttgarter Innenstadt durch das Milaneo auf der einen Seite und das Gerber auf der anderen Seite, in einem Würgegriff befindet. Es wurde also ein Link- Ring zu immobilen Themen aufgebaut, der Beitrag gehörte zu einem internen Forschungsprojekt, das herausfinden sollte, warum das Thema Milaneo in unserer Social Media Analyse so negativ besetzt war und warum man im Ranking so schwer an den S 21 Gegner vorbei kommt.

Zurück zum Café Racer: Der nächste intellektuelle Zwischenstop dann am 17.6. im Theaterhaus wo sich unser Link-Ring zum Mos Eisley und diversen anderen Locations schließt.

Marketing der Unvernunft

Mit einem weiteren Brückenschlag zu anderen Locations geht die Tour am nächsten Tag weiter ins Attimi und im Juli dann genussvolles Finale im Mertens (lecker und witzig).

Natürlich hätten wir auch kreuz und quer durch die gesamte Republik fahren und auf diese Weise Hotels vorstellen können… oder Outlets von Sportartikelherstellern oder Werkstätten oder oder oder….

Was auch immer wir mit einem Auto oder Motorrad anfahren:

Wir fahren für unsere Kunden immer mitten in die Zielgruppe!

Milking und Planking ist out: Fassbrausen wird der neue Trend!

Auf Basis von Social Media Analysen lässt sich erkennen, dass gewisse Sprachverschiebungen zu verzeichnen sind. Es gibt neue Ausdrucksformen wie Milking, Planking, Walling und ganz neu noch Fassbrausen, die auf den ersten Blick sinnentleert erscheinen mögen, die aber als Ausdrucksform einer Generation nicht unbeachtet bleiben dürfen.

kromacher´s fassbrause

Wie an anderer Stelle gezeigt werden konnte, ist Neusprech mit multikulti Einschüssen ein offensichtlich ernstzunehmendes  Phänomen. In den oben skizzierten Neusprech-Strom reihen sich dann, erschwerend für den Wissenschaftler,  noch verlegerische Verlegenheitstäter ein, die mit analogen Jugendlexika versuchen, ihre leeren analogen Kassen zu füllen, indem sie den Graben schließen zwischen den Teilnehmern von Gammelfleischparties und fassbrausenden Digital Natives im Glutamatpalast. Eine stichprobenartige Umfrage ergab, dass die Generation YOLO nicht wusste, dass sie  YOLO ist und sich deshalb unterhopft von dannen schlich, was in einem wissenschaftlichen Umkehrschluss die Annahmen zum Überschusssinn (Baecker) unterstreicht.

 

Es wundert nicht, dass in Folge dann der Rechtschreibrat in kulturpessimistischer Tradition vor SMS und Twitter warnt (wir möchten nicht wissen, was die zu fassbrausen sagen würden). Die einen fürchten sich vor dem Verfall der deutschen Sprache  (das wären auch die, die Angst vor fassbrausen hätten) und für die anderen ist der Wegfall für andere sind Sätze wie „gehst du Bus“ vollkommen normal.

Also: Erst einmal Fassbrausen, dann sehen wir weiter…

(mal im Ernst: Wir denken schon, dass fassbrausen ein Sommertrend werden könnte. Und ihr??)

 

BIONADE oder: Manchmal fängt die Woche etwas WIRR an…

Für Bionade lief es letzte Woche nicht sonderlich gut. Das bioLOGISCH abbaubare Limonadengetränk mutierte dank eines Abfüllfehlers, durch den wohl Hefe in den Zaubertrank aus der Rhön gelangt, zum Limonadenlikörchen.

Shit happens, die Beteiligten haben umsichtig gehandelt und vorsorglich das Getränk aus dem Handel gezogen. Dennoch: Die Legende aus der Rhön, das wird bei dieser kurzen Pressemeldung deutlich, ist längst keine Legende mehr. Der Markt ist hart umkämpft, die coolen Mädels von der Stauzeitung  sind als Zielgruppe heiß begehrt.

Die Frage, die sich nun stellt: Wie baut man eigentlich eine LEGENDE im heavy heavy AFG Markt auf? Wie erinnern uns kurz. Auch wenn wikipedia das mal wieder nicht rüberbringt: AFRI COLA war vor dem zweiten Weltkrieg die stärkste Cola Marke in Deutschland. Der Umstand, dass Coca Cola dann mit Waffengewalt von GIs nach Deutschland gebracht wurde, wird an dieser Stelle nicht vertieft (auch wenn der säkularisierte Heilsweg von Marken ein Schwerpunktthema unserer Agentur ist). Wir überspringen einige africolanische Meilensteine und kommen zum traurigen Kapitel als Afri Cola dann in Mineralwasserflaschen von Überkinger gepresst wurde (auch das wird von wikipedia ignoriert – ebenso wie unsere Nomophobie Studie, aber das ist nochmals eine vollkommen andere Sache).

Afri Cola

Quelle: Screenshot Werbeclip Charles Paul Wilp

Das Überkinger Cola Napping wurde von viele Seiten massiv attackiert. Uwe Lübbermann hatte es geschafft, eine starke Allianz gegen Überkinger und für sein PREMIUM COLA aufzustellen (an der wir auch beteiligt waren, aber das vertiefen wir auch nicht, ebenso wenig wie die Tatsache, dass wikipedia das ebenfalls verschweigt). Wir erinnern uns statt dessen gerne an eine coole Zeit mit Uwe in Hamburg (Schanze natürlich) und stellen dann die Frage, warum FRITZ KOLA statt PREMIUM COLA jetzt der Szene Platzhirsch ist. Aus unserer Sicht hat das natürlich etwas mit der politisch korrekten Einstellung  von Uwe zu tun, aber sicherlich auch mit dem etwas direkterem Auftreten von Patrick, der mit einem riesengroßen Rucksack an die Szenefront geht und keinem Kola Nahkampf mit einem Szenewirt aus dem Wege geht.

Während BIONADE sich überlegen kann, ob sie zum Likörchen mutiert, strömen fast schon täglich neue Kultmarken (und solche die es werden wollen) auf den Szene Markt. PROVIANT beispielsweise ist der Renner im Mos Eisley und die Marke dringt schnell in den Markt ein.

Kennzeichen für erfolgreiche Szene Marken, das hat unsere Café Racer Studie ergeben (nicht unbedingt wissenschaftlich aber, dank der Triumpf Thruxton absolut witzig):

  • Flaschentrinktauglichkeit (liegt cool in der Hand)
  • lässiger Geschmacks-Mix (fruchtige Säure kämpft gegen Zuckeranteil)
  • wenig Werbung, dafür hoher Oppinion Leader Faktor
  • Charles Wilp-ig

Natürlich kommen noch ein paar Faktoren dazu, aber das erzählen wir natürlich nicht hier, das erzählen wir den entsprechenden MARKTINGLEITERN persönlich…

FAZIT:

Aus Bionade könnte dann schnell bionADE werden, neue kultige Marken wie beispielweise FASSBRAUSE drängen mit intelligentem Marketing auf den Szene Markt und es bleibt abzuwarten was noch alles so kommt…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UMFRAGE für MARKETINGLEITER: Der Superflitzer und das #wortzumsonntag

Der Superflitzer: Verhaftet? Entführt? Bedrängt? Verschollen??

Lassen wir das Thema an dieser Stelle zunächst einmal dahingestellt.

Nachdem die Kirche mit dem #wortzumsonntag heftigst bei Twitter diskutiert wurden und den gesamten Sonntag Vormittag in den Timeline hing, wollen wir an dieser Stelle die Sonntagsfrage am Montag an Marketing Verantwortliche stellen: Wie heftig darf es in einer (Viral) Kampagne zugehen.  Jeder Marketingleiter weiss, wie schwierig es ist, seine Marke im Gespräch zu halten. Wo aber zieht man die Grenze?

Ziel des Superflitzers: Flitzen im WM Stadion.

Endet immer mit Verhaftung…

Die Frage an dieser Stelle: Ist die Verhaftung o.ä. ein adäquates Mittel im Marketing Mix?

Wir waren neugierig. Wer Interesse an den Ergebnissen hat, kann uns gerne eine kurze Mail (GUERILLA MARKETING) schicken

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mind store marketing wünscht einen guten Start in die neue Woche.

 

Café Racer im deutschen Immobilienmarkt

Ein Blick in die Google Trends zeigt, dass Café Racer definitiv kein deutscher Trend ist. Leichte Verwunderung, denn Café Racing ist doch eine große Tradition in Stuttgart…??

Aber auch England führt nicht die weltweite Café Racer Liste an. Noch größere Verwunderung, wurde das Café Racing doch dort in den 60er Jahren im legendären Ace Café erfunden…

Statt dessen: Frankreich weit vor Belgien und Brasilien.

Prognose Café Racer: Tendenz steigend…

Verwunderung Ende: Wir haben uns einen Café Racer bei Triumph Deutschland geholt und sind damit durch Stuttgart geraced (oder schreibt man das neudeutsch geraist?? geräst???).

Marketing der Unvernunft

Egal, die Café Racer Texte seit heute im Automagazin und unserem Magazin für den Mittelstand. Ab morgen heben wir dann ab ins Mos Eisley (= retro-futuristisch, passt also zu unserem Café Racer), wir fahren dann mit der Stauzeitung zu unserer Lieblingseisdiele und fragen uns im Immobilienmagazin, ob der Café Race in geeignetes Tool für Immobilienmarketing ist oder ob wir doch besser über Alptraumhotels in Stühlingen berichten sollen…

Und warum machen die das?? Ganz einfach: Wir basteln an einem Konzept für ein Marketing der Unvernunft und mit einem Café Racer durch die Staustadt Stuttgart zu fahren, ist schon SEHR unvernünftig, also ein SEHR guter Einstieg.

 

Wer Lust auf CRUISEN hat:

einfach melden.

Ein MOTORRAD steht bei uns

immer rum…

 

 

Der Wahlsonntag und der Superflitzer…

Heute ist Wahlsonntag und alle Parteien rufen zur Wahl auf: Europawahlen, Kommunalwahlen, Regionalwahlen… “Wie viele Politiker braucht das Land?”, fragt sich so mancher braver Bürger.

Auf den Straßen erkennt man vor lauter Wahlplakaten kaum noch die Verkehrsschilder und der eine oder andere erinnert sich an die Situation in Griechenland (25% der Bevölkerung im Staatsdienst).

Bei Facebook oder Twitter (#EP2014) wird man von Parteien und Freunden im Minutentakt aufgefordert, zur Wahl zu gehen, was sicherlich ja auch richtig ist, die Angst vor einem Rechtsruck in Europa scheint berechtigt. Dennoch die Frage: Wenn wir jetzt alle Europäer werden, wozu dann auch noch Gemeinderäte (die zudem kaum noch Kandidaten finden)??

Super Flitzer

Inmitten dieses Wahldurcheinanders, plötzlich eine vollkommen andere Wahl: Die Wahl zum SUPERFLITZER des Jahres. Was immer das ist, der Kandidat schaut gut aus. WIR WÄHLEN!! Aus den ersten Blick keine Partei, sondern ein Schweizer Elektronikhändler, der den Superflitzer sucht. Es gibt natürlich auf der Facebookseite noch andere Flitzer, aber wir haben beschlossen, wir sind heute einfach mal parteiisch und wählen den Mann mit der Maske, das ist verwegen und kommt beim Volk immer gut an…

Also: WÄHLEN GEHEN!!!

 

 

Guerilla Marketing vs. Vertrieb mit der Brechstange

Man kann ganz einfach Vertrieb mit der Brechstange betreiben, ans Telefon und dann: Grüß Gott ich komm jetzt öfter und verkaufe ihnen…

a) eine Versicherung
b) einen Trendtag
c) eine Waschmaschine
d) was auch immer

Der auf diese Weise attackierte Kunde sagt dann zu 80% (es gilt Pareto):

a) nein, ich habe schon alle Versicherungen, die man kaufen kann
b) nein, ich brauche keinen Trendtag
c) nein, ich brauche keine Waschmaschine
d) nein, “was auch immer” will ich auch nicht

Die Methode “unsensible Brechstange” funktioniert in aller Regel maximal zweimal, dann wird man auf die Stalker- bzw. Spam-Liste gesetzt und verliert nicht nur bei Facebook Freunde…

Was aber ist die Alternative? Statt brutal zu verkaufen, könnte man ja eine kleinen “Umweg” fahren. Zum (Umweg)Fahren haben wir uns ein passendes Motorrad besorgt, eine Triumph Rocket III Roadster.

Rocktet III Roadster

Mit dem Motorrad könnte zum Beispiel eine Versicherung in Owen zu potentiellen Kunden fahren, um diese dann in ihrem Magazin für den schwäbischen Mittelstand vorzustellen (mittelständische Untenehmer LIEBEN schnelle Autos, Oldtimer und Motorräder). Damit man potentielle Kunden mit einbeziehen kann, startet man mit einem Blogbeitrag und/oder einem Facebook Eintrag. Um das ganze zu einem SICHEREN Ende zu bringen, ruft man natürlich vorsichtshalber denjenigen an, den man kennenlernen will. Unabhängig davon: Wer könnte schon böse sein, wenn er einen kostenlosen Backlink und kostenlose PR bekommt…

Schwieriger ist es hingegen, wenn man diese Guerilla Aktion für eine Hausverwaltung durchführen will. Wenn eine Hausverwaltung einen Verwaltungsbeirat kennenlernen und als Kunden gewinnen will, ist das schon wesentlich komplizierter, denn der Verwaltungsbeirat schreibt so etwas nicht auf seine Visitenkarte. Hier greifen dann die Gesetze des Guerilla Immobilien Marketing

Stichwort “Immobilienmarketing“: Einfacher ist es dann schon wieder mit dem Motorrad zu ausgesuchten Design Zielen oder Immobilien zu fahren und den Besucher des Magazins zu involvieren. Das nennt man dann Open Innovation

Problem in diesem Zusammenenhang: Wenn die Design Objekte in Stuttgart sind, steht man mit seinem Traum-Motorrad im Stau, aber dafür haben wir ja seit heute eine eigene Stauzeitung

Und was wollte uns der Autor jetzt sagen? Nun, ganz einfach: Mit diesem Beitrag konnte unterstrichen werden, dass wir uns IRRE auf das neue Test-Motorrad freuen, dass wir eine neue Guerilla Stauzeitung haben, dass wir Guerilla (Immobilien) Marketing beherrschen und dass wir es schaffen Google und und Leser zu verwirren…

Willkommen im WIRRklichkeitsRAUM! 

 

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