Schlagwort-Archiv: Guerilla Marketing Agentur

Tag der Arbeit oder: Wie kommt ein Unternehmen trotz Arbeitsamt zu Arbeitnehmern?

Wenn Sie hier gelandet sind, dann deshalb, weil sie einer schwachsinnigen Überschrift bei XING gefolgt sind (nur dort haben wir gepostet).

Haben auch Sie Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern? Oder warum sind Sie hier??

Wenn am Tag der Arbeit nicht gearbeitet wird, fragte sich kürzlich ein Twitterer, was macht dann ein Arbeitsamt…??

Agentur für Arbeit

Wir werden uns in den nächsten Tagen und Wochen die Frage stellen: Wie kommen Arbeitnehmer und Arbeitgeber zeitgemäß zusammen und: ist das auch ein Thema für den Mittelstand??

Social Recruitment und Reputation…

coming soon…

 

 

Drosselkom: Telekom wird jetzt konsequent umbenannt

Nach der Ankündigung, die deutsche Nation an die Telekom-Nadel zu hängen, geht Telekom Chef René Drosselmann einen Schritt weiter, die Telekom wird umbenannt: Teutsche Drosselkom

telekom

Auch der Firmensitz der teutschen Drosselkom wird verlagert: Dienstsitz wird zukünftig Nürnberg sein. Der “Sprung” von Delegom, wie man die Telekom in Nürnberg nennt, zu Drosselkom ist sprachlich konsequent, sagt Drossel Chef Obermann.

Paste & Copy: Originale dringend gesucht

“Paste & Copy im WIRRklichkeitsRAUM”, das ist der Titel eines Vortrages im Rahmen der Audiovisual Media Days in München. Wir haben speziell hierfür haben wir einen Film produziert, für den wir uns 1x haben inspirieren lassen und für den wir 3x geklaut haben.

Die Auflösung, von welchen Filmen wir geklaut haben, erfolgt am

23.4. in München (Audiovisual Media Days)

24.4. in Nürnberg (Nürnberger Trendtage)

25.4. auf Schloss Monrepos (Management trend Forum)

8.5. in Düsseldorf (Kanzleigespräche – RA Martin Boden)

Zusätzlich sind wir noch ein wenig neugierig geworden und fragen nach, ob Deutschland noch ein Land der Dichter und Denker ist oder ob es an Originalität fehlt:

Peer Steinbrück verzichtet auf Kanzlerkandidatur

„Wir sind als Partei so grottenschlecht geworden, da können wir unmöglich zur Bundestagswahl antreten“, sagt der geplante Kanzlerkandidat der SPD. Nachdem die Partei es nicht geschafft hatte, ein unsinniges Leistungsschutzrecht zu stoppen, kam es bei der SPD zu einer regen internen Debatte.

„Erst wenn wir wieder ehrliche Politik machen“, erläutert Clown Peer der Presse, „werden wir uns wieder zur Wahl stellen. Die SPD folgt damit einem Beispiel der Piratenpartei, die sich in Ponypartei umbenennt und erst einmal lustige Ausflüge mit dem Pony macht, ohne aber den Bürger weiter mit langweiligen Interna zu belästigen.

Bei so vielen guten Vorsätzen aus fast allen Parteien (die Grünen wollen aus Umweltschutzgründen auf Frau Künast und Frau Roth verzichten), will auch die Bundesregierung nicht nachstehen und kündigt die Gründung eines Verbraucherschutzministeriums an…

Wachstum durch Downsizing: Schuld an allem ist die Tütensuppe (3)

Unsere Volkswirtschaft ist seit Jahren auf gnadenloses Wachstum gepolt. Wachstum ist sogar als politisches Ziel seit 1967 in der Bundesrepublik gesetzlich verankert (StWG). Die Frage stellt sich natürlich jedem (Volkswirtschafts-) Studenten: Wie lange kann man Wachstum aufbauen? Wo bleiben die qualitativen Aspekte? UND: Auf wessen Kosten geht das Wachstum? Die Problematik einer zunehmenden Beeinträchtigung der Lebensumwelt (allein dieser Begriff zeigt die Denke, die dahinter steckt) durch wirtschaftliches Wachstum wurde erstmals 1972 im Bericht des Massachusetts Institute of Technology analysiert. Der Bericht ist die Grundlage für Kontroversen, die in den folgenden Jahren unter dem Thema Ökonomik versus Ökologie geführt wurden.

Ein Blick in die Tagespresse zeigt, dass die Grenzen des Wachstums erreicht sind, die Politik sucht verzweifelt nach phantasievollen (Aus-) Wegen, was für einen stetig wachsenden Beamtenapparat und einem auf Wiederwahl bedachten Politiker jedoch nicht möglich ist.

Die Wirtschaftsbosse „retten“ sich von Aufsichtsratsitzung zu Aufsichtsratsitzung und wenn nötig gibt es ein Bauernopfer für die Presse, ein Top Manager geht dann mit goldenem Fallschirm für zwei Jahre an einen Strand seines Vertrauens. Nach dem „Rauswurf“ werden dann die Ziele neu definiert, so natürlich, dass Wachstum wieder möglich ist.

Das Beispiel Griechenland unterstreicht, dass Wachstum um jeden Preis, finanziert mit einem nicht abbaubaren Schuldenberg, deutliche Grenzen hat. „Eine Gesellschaft stürzt ins Bodenlose“  tituliert die FAZ einen erschütternden Bericht. Die Frage ist, wann die Stimmung  dort oder anderswo kippen wird? Eine Revolution scheint nicht ausgeschlossen, die Grenzen vom Generalstreik zum Aufstand sind fließend. Für den am Existenzminimum fristenden Bürger ist es nicht nachvollziehbar, dass eine kleine Geld-Elite das Land ausbeutet, und nichts zum Allgemeinwohl beiträgt. Die Forderung des Industrie-Bundesverband (BDI), Griechenland unter stärkere Aufsicht zu stellen, scheint angesichts alltagstauglicher Dauer-Korruption undurchführbar. Auf die nächste Zeitbombe „Italien“ wird an dieser Stelle nicht vertiefend eingegangen.

Hierzulande trifft man auf dem politischen Parkett nicht unbedingt auf Korruption (wie man das nennt, wenn man den eigenen Parteifreunden Pöstchen zuschiebt, sollen andere entscheiden), hier nennen wir es Lobby. Die Mechanismen wirken jedoch identisch. „Verwunderung“ dann aus Politikerkreisen, wenn wegen “rückwärtsgewandter Klientelpolitik”  ein Negativ-Preis verliehen wird.

Was aber hat ein auf den ersten Blick volkswirtschaftliches Thema wie Wachstum durch Downsizing im Blog einer Guerilla Marketing Agentur zu suchen? Ganz einfach: Als Guerilla Marketing Agentur, die sich auf Trendtage für Führungskräfte und deren Kunden spezialisiert hat, gilt es, das Spielfeld für das Management zu skizzieren, gesellschaftliche Parameter zu identifizieren, zu analysieren und neue vernetzte Strategien zu entwickeln. Die KPI getriebene Welt hat eine entscheidende Erweiterung erfahren: vom ROI zu den COI – Cost of Ignorance wird ein immer bedeutungsvollerer Parameter.

Was aber hat das alles mit einer Tütensuppe zu tun? Auch einfach: Hat wieder etwas mit der Guerilla Marketing Agentur zu tun und da gehört es nun mal dazu, neugierig zu machen. In einem der folgenden Beiträgen wird es eine Auflösung geben…

 

Email Marketing und Sprache…

Sonntags in der Guerilla Marketing Agentur, ein neues Kapitel aus der Serie “EMAIL MARKETING”:

 

Sehr geehrter Kunde. Wir beraten Sie nicht, einen Link zu dem Update klicken …….. 

Wir haben eine seltsame Server verlassen Gesang unserer Kunden in unser anhaltendes Engagement, um sicherzustellen, unseren Kunden entdeckt.

 Eine Minute zu Ihrem STRATO-Konto zu sichern.

Einloggen, um Konto zu sichern. 

Vielen Dank, dass Sie uns helfen, Sie besser bedienen

—————————————————-

STRATO AG

Pascalstra?e 10

10587 Berlin

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Vorsitzender des Aufsichtsrates: Phil Zamani

Vorstand: Damian Schmidt (Vorsitz), Julien Ardisson,

Christian M?ller, Christoph Steffens, Ren? Wienholtz

Amtsgericht Berlin-Charlottenburg HRB 79450

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Hinweis: Auf diese Absenderadresse kann nicht geantwortet werden.

 

Keine Sorge, antworten werden wir sicherlich nicht. Die Mail, versandt an einem heiligen Sonntag zeigt, dass die Phishing Gangster eine neue Qualität erreicht haben: Sie arbeiten mit Gesang…

Das nun wieder bringt uns zu zwei alten Thesen:

1. Neuens eMail Marketing braucht das Land

2. Reduktion der Sprache:

Sollen wir wirklich noch in unserer Muttersprache kommunizieren oder doch lieber stellen um die Sprache, das ist dann zeitgemäßer und endlich würde auch Kunde reden mit uns und zahlen Geld von Konto nicht vorhanden China vielleicht. Akquisition umgestellt wird ab sofort, nicht also wundern Gesang über.

Mind Store Marketing Sonntag schönen Kunden wünscht!

Launische Überlegungen zum Thema „Identitätsmanagement“ (Fortsetzung) nach einem Feiertag, den nur die Wessis feiern während unsere ostdeutschen Freunde hart arbeiten müssen.

Aus der Sloterjik´schen Sicht des übenden Individuums, das die Stütze der Religion verloren hat und sich nun allzu oft psychotechnischen Konzernen gegenüber sieht, wären religiös orientierte Feiertage wie der gestrige Happy Cadaver Tag gut geeignet, um dem Wutbürger Öl auf die Lampe zu gießen. Zumindest dem ostdeutschen Wutbürger, denn während auf der einen Seite der Mauer ein Brückentag gefeiert wird, wurde im Osten hart gearbeitet.

Man hätte noch einen drauf setzen können, indem man zu Shopping Touren in die Zone aufruft, aber auf derartige Aktionen wurde, obwohl wir eine Guerilla Marketing Agentur sind, ausnahmsweise verzichtet.

Stichwort Wutbürger: Es kann festgehalten werden, dass er nicht wirklich wütend auf die Politiker ist, sondern dass er selbst sich nicht traut, die politisch vorgelebten Schweinereien ebenfalls zu machen. Und wenn dann ein vermeintlicher Saubermann Bundespräsident wird, ist man nicht entsetzt, dass er schlimme Sachen macht, sondern dass so ein entsetzlicher Langweiler so etwas tut. Des Volkes Zorn hat Wulff nicht auf sich gezogen, weil er Urlaub geschnorrt hat, sondern weil ein Langweiler nun mal spießig und langweilig zu sein hat und kein Bösewicht. Gegenbeispiel: Berlusconi, den mag zwar auch keiner, böse Buben sind immer verhasst, aber der ist halt cool…

Der Wutbürger ist auch deshalb wütend, weil der eigene Arbeitsplatz stets gefährdet ist, während Wulff, nachdem er sich endlich geköhlert hat, noch mit Chauffeur und Sekretärin ausgestattet wird und von den 200.000 Euro per anno mal ganz zu schweigen…

Zum Wutbürger könnte man auch werden, weil die Heerschar der Berufspolitiker ständig wächst. Nachdem die Röttgen-Strahlen verblasst sind und Seehofer öffentlich und laut im Fernsehen „nachgedacht“ hat, schnell noch ein neues Energie-Ministerium, weil der alte und auch der neue Umwelt-Minister das Thema Energie offensichtlich nicht gebacken kriegen und noch ein paar Staatssekretäre dazu und noch ein paar Pöstchen, Lieschen Müller ist sauer…

Während Seehofer das ZDF als Transportvehikel für seine Schmucktelegramme an die Kanzlerin nutzt, nutzen es Vertreter verschiedener Religionen, um sich vor laufender Kamera anzubrüllen,  um der  Gegenseite medienwirksam klarzumachen, dass nur sie die Religion der wahren Liebe verstanden haben. Verfassungsmäßig verordnetes Hartz-IV Fernsehen mit Heiligenschein.

Und machmal dann ziehen die selbst ernannten Vertreter der göttlichen Transzendenz die Kreise etwas weiter und zeigen auch Minderjährigen, was echte Liebe ist und und ein alter Mann aus Rom muss dann gegen seine Überzeugung wieder schlichtend vor die Fernsehkameras treten und versöhnliche Worte sprechen, dass Misshandlung doch ein arg böses Wort für Verfehlungen von eigentlich ganz guten Männern ist.

Es kann also festgehalten werden, dass der Versuch, eine Komplexitätsbewältigung durch Verlagerung zu Moral-Themen zu erreichen, nicht zielführend ist und auch der humanistische Gleichmachungsansatz erscheint wenig hilfreich, die Kulturpessimisten setzen sich anscheinend doch durch mit der Erkenntnis der menschlichen Unzulänglichkeit. Die prometheische Scham ist omnipräsent.

Die Götter, so stellt Norbert Bolz fest, die aus dem Himmel der Religionen verdrängt wurden, kehren wieder als Idole des Marktes. Die Kreuzritter vor der Kamera gehören demzufolge einer aussterbenden Rasse an. Geschützt werden sie allerdings noch kräftig von der Politikerkaste und dürfen zur besten Sendezeit brave Radiohörer mit langweiligen Horrorgeschichten aus der ontologischen Märchenkiste vergraulen. So wie die Sektsteuer seit Bismarck noch lebt, leben auch die Klerikalen in öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten noch als Gespenster und Geister, die niemand rief, aber dennoch niemand los wird. Sie leben als Untote zwischen den Welten, die die Lebendigen zu Tode langweilen und jeder fragt sich, ob die Alliierten von einst bitte nochmals zusammentreffen und bitte ihre Fehler korrigieren könnten, wir leben ja nicht mehr im Krieg bzw. wir tun es doch, weil keiner sich traut, den kirchlichen Brainwash Krieg zu stoppen und endlich Staat und und private Sinnsuche nicht nur auf dem Papier zu trennen.

Dem Polytheismus der Marken zum Trotz tun alte Männer dann doch noch so, als ob sie eine wichtige Stütze der Gesellschaft sind und nette ältere klerikale Damen fahren betrunken durch die Lande, um dann als Medienstar wieder aufzuerstehen. Sloterdijk bringt es auf den Punkt: Der homo religiosus, der sich mit surrealen Riten an die Überwelt wendet, darf den verdienten Abschied nehmen.

Die Marke, so kann festgehalten werden, hat es angesichts schwindender Werte gebender Welten schwer, die fehlende Orientierung anzubieten. Religiosität der Marke, so konnte an anderer Stelle gezeigt werden, gibt zwar keine Antworten auf die individuelle Sinnsuche, bietet jedoch angesichts reduzierter Sprachwelten zumindest rudimentär Orientierung. Gefällt mir…

Die Frage, die an dieser Stelle laut wird: Was hat das alles mit Identitätsmanagement zu tun? Die einfache Antwort lautet: Überhaupt nichts. Aber es konnte ein weiteres Mal gezeigt werden, dass Überschriften wichtiger sind als die Botschaft.

Goodbye 2011

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Es war ein spannendes Jahr mit Tsunami und anderen Katastrophen, es war ein schwarzes Jahr für eine gelbe Partei  und am Ende überlegt sich Rösler, ob er die FDP nicht in „Sonstige“ umbenennen soll, denn die haben immerhin wesentlich mehr Wähler als die vietnamesische Unternehmerpartei. Erkenntnis in diesem Zusammenhang: Die aus den Geschichtsbüchern bekannte „Abstimmung mit den Füßen“ hat ihren Namen geändert und ist nun eine „Abstimmung mit dem Hintern“, die stärkste Partei des Landes ist die der Nichtwähler. Darüber hinaus durften wir alle lernen, dass der Begriff Volksabstimmung nicht unbedingt als Synonym für die Stimme des Volkes steht, denn protestiert wird in Stuttgart auch nach eindeutigem Voting weiter und lernen konnten wir auch, dass ein kleine Truppe, wenn sie gut organisiert ist, auch schon mal die Demokratie “neu definiert”…

Deutliche Lernkurve auch hinsichtlich veralteter Beziehungsstati. Der Status „Es ist kompliziert“ war hinreichend bekannt, Beziehungsstatus „angestupst“ hingegen war eine neue Erkenntnis…

Und sonst? Das Jahr 2011 hat gezeigt, dass unsere Trends 2011 im Trend waren, dass es in der ach so virtuellen Social Media Welt eine deutliche Tendenz zu „Social Media Anfassen“ gibt, wir konnten das im Rahmen unser Media Lounge Veranstaltungen immer wieder feststellen und werden die Zeit zwischen den Jahren nutzen, um zu eruieren, ob das ein neuerTrend werden könnte oder eine Tendenz bleibt.

Nicht neu aber lustig: Die Tendenz zur Tauschbörse scheint sich fortzusetzen. Wir hatten in diesem Jahr wieder sehr viele Anfragen nach Guerilla Marketing gegen „Naturalien“, aber unser Banker lehnt es nach wie vor ab, dass wir ihm Spirituosen auf den Tresen kippen, statt Geld aufs Konto einzuzahlen und auch Motorräder und Autos sind als Zahlungsmittel noch nicht anerkannt…

Im Rahmen eines Experimentes hatten wir getestet, welche Formate für Zahnärzte in München erfolgreich sein könnten. Hierdurch kamen wir mit dem Begriff „Zahnarzt München“ in Google Rankings sehr weit nach vorne und bekamen zahlreiche „Aufträge“ von Zulieferfirmen, die Zahnärzte in München oder dem Rest der Republik suchten. Hier allerdings konnten wir eine gute Aufklärungsarbeit leisten und über moderne Zahlungsformen aufklären. Guerilla Marketing bedeutet nun mal nicht, dass man für billig Geld die teure Werbung ersetzt. Formulierungen wie „Wir sind gespannt auf Ihre Ideen“ konnten wir mit einem entspannten „wir auch, aber ohne Budget können wir nun mal nicht denken“ beantworten…

Highlight des Jahres 2011: Eindeutig ein Vortrag an der Medienhochschule Mittweida. Beachtlich, was die Studenten hier auf die Beine stellten, beeindruckend der Spirit und erfreulich, wie hochkarätig diese Veranstaltung besetzt und angenommen ist.

Es verbleibt an dieser Stelle also nur, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch zu wünschen. Zwischen den Jahren werden wir uns zurückziehen und an neuen Trendthesen arbeiten, wir werden forschen, ob die Sprache noch wissenschaftstauglich ist  oder ob die sprachlichen Sitten (boahh ey voll krass entgeil) schon so verroht sind, dass ohnehin alles zu spät ist…

Man muss nicht untergehen, wenn man Dingen auf den Grund geht. Unter diesem Motto werden wir uns mit prometheischer Scham, mit Entschleunigung oder dem Gang über die Rest-Risiko-Brücke auseinandersetzen…

Natürlich wünschen wir nicht einfach so ein frohes Fest , sondern tun dies natürlich in zeitgemäßem Media Deutsch:

 

Merry Xmas und ein happy new Year!

…und ab dem 9. Januar melden wir uns wieder

mit Trends 2012

 

 

Profane Überlegungen zum faktischen Zugriff auf das Normative

Es ist immer wieder das selbe Spiel: Warum haben Sie denn kein Bild bei XING? Antwort: Das ist ein alter Trick von Guerilla Marketing Agenturen – machen Sie sich gerne selbst ein Bild und dann folgt die Telefonnummer 089-18954973

In anderen Portalen fand man das „Portraitfoto“ des Agentur Inhabers: Den hinteren Reifen eines amerikanischen Motorrades (dessen Namen wir bewusst nicht nennen).

Wer dann Lust auf ein Gespräch mit einer schrägen Agentur mit außergewöhnlichen Ideen und Konzepten hatte, konnte sich gern melden und hat dann auch den Vorderreifen sehen können.

Ist das denn seriös? So ganz ohne Bild? Antwort: Die Frage nach der Seriosität ist genau so komplex wie die Frage „wie wirklich ist die Wirklichkeit“ und erinnert an die Diskussion über den faktischen Zugriff auf das Normative. Ab wann wird eine Norm zur Norm…??

Fakt: Seitdem der Agentur Inhaber Trendtage veranstaltet in deren Mittelpunkt ein schräger Vortrag zu gesellschaftlichen Phänomenen wie die metro-A-sexuelle Frau oder die Göttin im Sandkasten steht, konnte die lange Tradition des Hinterreifens nicht aufrecht gehalten werden. Seit dem Startschuss mit/für Google tauchten vermehrt Fotos auf und auch filmisches Material wurde schon gesichtet…

Deshalb: Seit heute Mind Store Marketing mit einem Gesicht an der Spitze. Mind Store Marketing: Rebellisch, streitbar und auf Wunsch auch mit Jackett…

Danke an Fatma Yüksel für die fotografische Umsetzung unserer Firmen-Philosophie und allen Kunden, Freunden und Besuchern ein schönes Herbstwochenende…

 

 

Mind Store Marketing unter den 25 TOP Marketing Blogs

Alles Leben ist Problemlösen“ sagte schon Karl Popper (für alle gebachelten und gebeutelten Studenten: Das ist NICHT der Erfinder des Computerspiels Bubble Popper, sondern ein Philosoph – das sind die mit den ganzen deutsch Sätzen, die manchmal auch etwas länger werden können) und Problemlösen bedeutet nunmal Kommunikation (das ist das was Nespresso nicht beherrscht  - Hello, bitte sehen sie Nespresso Antwort auf das Video von Solidar Suisse, danke schön! – und was die Solidar Suisse dafür umso besser kann…).

Stichwort Kommunikation: Wir freuen uns RIESIG, dass unser Guerilla Marketing Blog unter die 25 besten Marketing und Kommunikations Blogs gewählt wurde. Hier also ein Link zu den 25 TOP Marketing Blogs des Landes, die man nach Meinung der Autorin kennen und lesen sollte…