Artikel-Schlagworte: „Guerilla Marketing Agentur“
Goodbye 2011
Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Es war ein spannendes Jahr mit Tsunami und anderen Katastrophen, es war ein schwarzes Jahr für eine gelbe Partei und am Ende überlegt sich Rösler, ob er die FDP nicht in „Sonstige“ umbenennen soll, denn die haben immerhin wesentlich mehr Wähler als die vietnamesische Unternehmerpartei. Erkenntnis in diesem Zusammenhang: Die aus den Geschichtsbüchern bekannte „Abstimmung mit den Füßen“ hat ihren Namen geändert und ist nun eine „Abstimmung mit dem Hintern“, die stärkste Partei des Landes ist die der Nichtwähler. Darüber hinaus durften wir alle lernen, dass der Begriff Volksabstimmung nicht unbedingt als Synonym für die Stimme des Volkes steht, denn protestiert wird in Stuttgart auch nach eindeutigem Voting weiter und lernen konnten wir auch, dass ein kleine Truppe, wenn sie gut organisiert ist, auch schon mal die Demokratie “neu definiert”…
Deutliche Lernkurve auch hinsichtlich veralteter Beziehungsstati. Der Status „Es ist kompliziert“ war hinreichend bekannt, Beziehungsstatus „angestupst“ hingegen war eine neue Erkenntnis…
Und sonst? Das Jahr 2011 hat gezeigt, dass unsere Trends 2011 im Trend waren, dass es in der ach so virtuellen Social Media Welt eine deutliche Tendenz zu „Social Media Anfassen“ gibt, wir konnten das im Rahmen unser Media Lounge Veranstaltungen immer wieder feststellen und werden die Zeit zwischen den Jahren nutzen, um zu eruieren, ob das ein neuerTrend werden könnte oder eine Tendenz bleibt.
Nicht neu aber lustig: Die Tendenz zur Tauschbörse scheint sich fortzusetzen. Wir hatten in diesem Jahr wieder sehr viele Anfragen nach Guerilla Marketing gegen „Naturalien“, aber unser Banker lehnt es nach wie vor ab, dass wir ihm Spirituosen auf den Tresen kippen, statt Geld aufs Konto einzuzahlen und auch Motorräder und Autos sind als Zahlungsmittel noch nicht anerkannt…
Im Rahmen eines Experimentes hatten wir getestet, welche Formate für Zahnärzte in München erfolgreich sein könnten. Hierdurch kamen wir mit dem Begriff „Zahnarzt München“ in Google Rankings sehr weit nach vorne und bekamen zahlreiche „Aufträge“ von Zulieferfirmen, die Zahnärzte in München oder dem Rest der Republik suchten. Hier allerdings konnten wir eine gute Aufklärungsarbeit leisten und über moderne Zahlungsformen aufklären. Guerilla Marketing bedeutet nun mal nicht, dass man für billig Geld die teure Werbung ersetzt. Formulierungen wie „Wir sind gespannt auf Ihre Ideen“ konnten wir mit einem entspannten „wir auch, aber ohne Budget können wir nun mal nicht denken“ beantworten…
Highlight des Jahres 2011: Eindeutig ein Vortrag an der Medienhochschule Mittweida. Beachtlich, was die Studenten hier auf die Beine stellten, beeindruckend der Spirit und erfreulich, wie hochkarätig diese Veranstaltung besetzt und angenommen ist.
Es verbleibt an dieser Stelle also nur, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch zu wünschen. Zwischen den Jahren werden wir uns zurückziehen und an neuen Trendthesen arbeiten, wir werden forschen, ob die Sprache noch wissenschaftstauglich ist oder ob die sprachlichen Sitten (boahh ey voll krass entgeil) schon so verroht sind, dass ohnehin alles zu spät ist…
Man muss nicht untergehen, wenn man Dingen auf den Grund geht. Unter diesem Motto werden wir uns mit prometheischer Scham, mit Entschleunigung oder dem Gang über die Rest-Risiko-Brücke auseinandersetzen…
Natürlich wünschen wir nicht einfach so ein frohes Fest , sondern tun dies natürlich in zeitgemäßem Media Deutsch:
Merry Xmas und ein happy new Year!
…und ab dem 9. Januar melden wir uns wieder
mit Trends 2012
Profane Überlegungen zum faktischen Zugriff auf das Normative
Es ist immer wieder das selbe Spiel: Warum haben Sie denn kein Bild bei XING? Antwort: Das ist ein alter Trick von Guerilla Marketing Agenturen – machen Sie sich gerne selbst ein Bild und dann folgt die Telefonnummer 089-18954973
In anderen Portalen fand man das „Portraitfoto“ des Agentur Inhabers: Den hinteren Reifen eines amerikanischen Motorrades (dessen Namen wir bewusst nicht nennen).
Wer dann Lust auf ein Gespräch mit einer schrägen Agentur mit außergewöhnlichen Ideen und Konzepten hatte, konnte sich gern melden und hat dann auch den Vorderreifen sehen können.
Ist das denn seriös? So ganz ohne Bild? Antwort: Die Frage nach der Seriosität ist genau so komplex wie die Frage „wie wirklich ist die Wirklichkeit“ und erinnert an die Diskussion über den faktischen Zugriff auf das Normative. Ab wann wird eine Norm zur Norm…??
Fakt: Seitdem der Agentur Inhaber Trendtage veranstaltet in deren Mittelpunkt ein schräger Vortrag zu gesellschaftlichen Phänomenen wie die metro-A-sexuelle Frau oder die Göttin im Sandkasten steht, konnte die lange Tradition des Hinterreifens nicht aufrecht gehalten werden. Seit dem Startschuss mit/für Google tauchten vermehrt Fotos auf und auch filmisches Material wurde schon gesichtet…
Deshalb: Seit heute Mind Store Marketing mit einem Gesicht an der Spitze. Mind Store Marketing: Rebellisch, streitbar und auf Wunsch auch mit Jackett…
Danke an Fatma Yüksel für die fotografische Umsetzung unserer Firmen-Philosophie und allen Kunden, Freunden und Besuchern ein schönes Herbstwochenende…
Mind Store Marketing unter den 25 TOP Marketing Blogs
“Alles Leben ist Problemlösen“ sagte schon Karl Popper (für alle gebachelten und gebeutelten Studenten: Das ist NICHT der Erfinder des Computerspiels Bubble Popper, sondern ein Philosoph – das sind die mit den ganzen deutsch Sätzen, die manchmal auch etwas länger werden können) und Problemlösen bedeutet nunmal Kommunikation (das ist das was Nespresso nicht beherrscht - Hello, bitte sehen sie Nespresso Antwort auf das Video von Solidar Suisse, danke schön! – und was die Solidar Suisse dafür umso besser kann…).
Stichwort Kommunikation: Wir freuen uns RIESIG, dass unser Guerilla Marketing Blog unter die 25 besten Marketing und Kommunikations Blogs gewählt wurde. Hier also ein Link zu den 25 TOP Marketing Blogs des Landes, die man nach Meinung der Autorin kennen und lesen sollte…
Guerilla Marketing: Wir inszenieren Marken
All jene, die sich mit Guerilla Marketing auseinandersetzen müssen, wissen, dass Guerilla Marketing qua Definition in Ambush Marketing und Ambient Marketing unterteilt werden kann – zumindest theoretisch. Interessant ist dies eigentlich nur für den gebachelten und gebeutelten Studenten, der hofft durch intensives Auswendiglernen dieser Begrifflichkeiten einen semi-wissenschaftlichen Grad als Teilzeit-Akademiker bekommen zu können.
Auch den praxisorientierten Marketingleiter interessieren derartige Kategorisierungen nicht. Er unterscheidet KPI orientiert in: „bringt was“ oder „bringt nichts“ (das verpackt er natürlich in Marketing Denglisch und nennt es nachhaltige Awarness in der Zielgruppe bei extrem hoher Conversion – nachhaltig klingt immer gut).
Die Guerilla Marketing Agentur distanziert sich auch von derartigen Schemata und unterscheidet in: „macht Spaß“ oder „macht keinen Spaß“. Was immer eine Guerilla Marketing Agentur tut, tut sie mit LEIDENSCHAFT oder sie lässt es. Und wenn es denn der Wunsch war, schon immer mal mit einem Motorrad durch eine angesagte Szene-Bar zu fahren und das Motorrad dann im Foyer der Europäischen Zentralbank zu parken, dann MUSS man das einfach mal tun.
Diesen Beitrag stellt man dann mit Fotos von bewusst schlechter Qualität (sonst würde es ja nicht aussehen wie Guerilla) in ein bekanntes Auto- und Motorrad Magazin und setzt dann noch eine Jungmanagerin drauf. Und wenn man dann noch verspricht, dass man die Jungmanagerin nackig macht (was natürlich bei Strafe verboten ist, DANN steigert man die Besucherzahlen ins Unermessliche…)
Fazit nach drei Tagen Frankfurt: Die Honda CB1000R eignet sich nicht für Schleichwerbung, zum Schleichen ist das spritzige Motorrad einfach nicht gebaut. Die Guerilla Marketing Agentur wünscht allen Besuchern ein schönes Wochenende und freut sich auf ein kreatives Wochenende mit der Jungmanagerin….
Eselsmühle: Guerilla Seeding der Schwäbischen ART
Der Stuttgarter als solcher ist ja etwas anders, als andere Kleinstädter. Durch die Nähe zur Autoindustrie hat die Stadtverwaltung dereinst alle Straßen autofreundlich ausgebaut, was das Stadtbild erheblich beschädigt hat und heute dazu führt, dass große Teile der Stadt unter die Erde gelegt werden müssen oder zumindest versucht dies ein Teil der Bevölkerung während ein anderer Teil versucht, die Autoindustrie zu verschrecken, was zu Asylangeboten aus dem benachbarten Bayern führt, aber das ist nochmals eine vollkommen andere Sache…
Ansonsten aber ist die Stadt sehr weitläufig (allein schon, damit der Stuttgarter seine Villa besser verstecken kann) und zwischen den scheußlichen Betonbunkern aus den 70ern gibt es sehr viel Platz und Auslauf mit gut ausgebauten Straßen, die einen schnell vergessen lassen, dass man sich doch noch auf Stadtgebiet befindet (zumindest so lange, bis ein helles Licht einen zurück in die die städtische Realität holt).
Und weil die einzelnen Stadtteile so weit auseinander liegen ist Stuttgart die einzige Stadt, in der sich Motorradfahrer auch innerhalb der Stadtgrenzen grüßen. Wen wundert es also, dass der Motorradfahrer in Stuttgart nicht hunderte von Kilometern fährt (der Schwabe als solcher ist ja ohnehin sehr sparsam), sondern einen Kurztrip macht, zum Beispiel ins benachbarte Siebenmühlental. Von Leinfelden-Echterdingen startet die schwäbische Motorradtour über eine motorradfreundliche, kurvenreiche Straße. Die erste Mühle im malerischen Tal lässt der geübte Biker links liegen und steuert gleich, erschöpft vom vielen Motorradfahrergrüßen, die Eselsmühle an.
Die Eselsmühle ist die einzige Mühle im Tal, in der noch heute Getreide gemahlen wird. Im eigenen Laden kann man das Endergebnis dann als leckeres Holzofenbrot in den Rucksack packen. Ansonsten lädt ein idyllischer Garten zum Verweilen ein.
Dort legt der Guerilla erfahrene Biker demonstrativ seinen Helm auf den Tisch und weist via Facebookprofil diverse Marketingleiter darauf hin, dass man DRINGEND einen neuen Helm braucht. Dieser „Hinweis“ wird in einem Motorradmagazin seines Vertrauens dann noch verstärkt.
Guerilla Marketing im Praxistest: Vom hier vorgestellten Guerilla Seeding profitiert die Touristikbranche, in diesem Fall die Eselsmühle und die jeweils inszenierte Marke und im Idealfall kommt man (wie im Fall Seitenbacher Müsli) bei Google auf Seite eins…
Woischt Karle, heut gange mer in d Eselsmühle und hirned über Marketing…
Seitenbacher Social Media Monitoring
Marketing für Rohrreiniger
Rechtzeitig zum ersten April hat sich die RWE einen besonders lustigen Aprilscherz einfallen lassen und Klage gegen die Schließung von Biblis eingereicht.
Die japanische Atomindustrie unterstützt diesen munteren Gag mit dem Spiel „Strahlen nach Zahlen“. Stündlich werden neue Zahlen in die Presse gestreut und wer beim fröhlichen Strahlungsraten am nächsten dran ist, gewinnt ein Wochenende in Fukushima…
Unabhängig davon wird an dieser Stelle in den nächsten Tagen untersucht, warum junge Frauen immer metro-A-sexueller und verstrahlter werden. Zu prüfen gilt, ob wir gesellschaftlich an einer bedeutenden Schwelle stehen: Die Emanzipation hat ihre Wirkung gezeigt, die Frau ist selbstbewusster geworden, zu verzeichnen ist in diesem Zusammenhang eine deutliche Ritterlichkeitsresistenz in Verbindung jedoch mit traditionellen Verhaltensmustern (gesucht werden in diesem Zusammenhang Frauen mit XXL Brillen und Stöpseln im Ohr für ein Fotoshooting. Das behütende und bewahrende weibliche Element steht sich nach Überschreiten der Schwelle in die sozio-virtuelle Neuzeit noch deutlich im Weg. und somit gilt als gesellschaftlicher Dauerzustand: Es ist kompliziert.
Unabhängig davon sind wir unendlich glücklich, dass wir es mit dem Rohrreiniger und dem Suchbegriff „Marketing für Rohrreiniger“ auf Platz 1 bis Platz 7 bei google gebracht haben. Nun also ist es amtlich: Mind Store Marketing ist die einzige Guerilla Marketing Agentur für Rohrreiniger…
Nun aber zu den wichtigen Dingen des Lebens: Wir planen im April anlässlich des Superwahljahres eine Wählerwanderung in die Berge. Für Fußkranke können wir auch eine Wahlfahrt veranstalten. Wir freuen uns auf zahlreiche Mails und Anrufe. Zusätzlich zu diesen beiden Ideen findet ganz konkret am 14. April für einen sehr ausgewählten Kreis von Entscheidern eine spannende Infoveranstaltung statt: Von Daten zu Informationen. Aber dazu mehr in Kürze…
Happy New Year
Mind Store Marketing wünscht allen Freunden und Bekannten ein schönes neues Jahr. Rechtzeitig zum Jahresbeginn wurde eine Twitter Favoritenliste in die Seite eingefügt, die 2011 neben einem dezidierten Social Media Monitoring als “Trendbarometer” die empirischen Forschungen unterstützen sollen. Unwissenschaftlicher, aber schöner Nebeneffekt: Spaß und Unterhaltung…
Happy News Year 2011!
Unabhängig davon: Am 3. Januar starten wir mit dem MEGA TRENDS 2011.
Willkommen im WIRRklichkeitsRAUM!
Die Facebook Verweigerin
Gestern konnte man doch tatsächlich lesen, dass es auch Menschen gibt, die facebook ablehnen und deutlich „Nein“ zu allen anderen Exhibitionisten-Portalen sagen.
Facebook, Xing und die Lokalisten, das ist was für jene, die sich darstellen möchten, sagt die Autorin. Anbandelmaschinen nennt sie soziale Netze und das hat sie als verheiratete Frau nicht nötig (noch nicht und wir hoffen, dass es ewig so bleiben möge…)
Ein Blick in die facebook Realität sagt jedoch etwas anderes: Der dort praktizierte Exhibitionismus ist vollkommen asexuell. Zudem verbietet, typisch amerikanisch, puritanistisch verklemmt, facebook jegliches Dating-Verhalten. Facebook ist schließlich eine saubere Institution (was mit unseren Daten passiert, lassen wir an dieser Stelle mal außen vor).
Die Frage ist vielmehr: Was kommt eigentlich NACH facebook? Oswald Kolle und viele andere (die jetzt nur noch in zalando Werbeclips weiterleben) haben für die sexuelle Befreiung gekämpft, das Internet brachte (vermeintliche) Anonymität und man gab sich verwegene Nicknames, ging damit in verruchte Portale und hatte wilde Blinddates, traf sich an Parkplätzen, ging mal eben schnell in den Swingerclub und hatte ansonsten unkomplizierten Spaß – altmodisch, aber damals sehr beliebt…
Heute hingegen verlässt man die Anonymität, geht mit seinem echten Namen in Facebook, erzählt allen, wo man gerade sitzt, was man gerade isst und wo man seinen Espresso nimmt. Eine Statusmeldung wie „ich geh mal eben poppen“ würde als politisch unkorrekt eingestuft und sofort von der Gemeinde verbannt werden. Wer fragt, ob sonst noch jemand Bock auf Sex hat, muss entweder ein Fake sein oder schon deutlich unter 18, um nicht als Outlaw gebrandmarkt zu werden.
Da jeder Trend bekanntlich einen Gegentrend auslöst, kann also abgewartet werden, bis sich die Nation wieder wilder Phantasienamen gibt und sich an mysteriösen Orten zu verruchten Parties trifft. Bis dahin leben wir alle adrett und asexuell in der facebook & Co. Welt weiter, denn wie sonst sollte uns ein potentieller neuer Arbeitgeber finden und wer will denn schon zurück in die Steinzeit und Initiativbewerbungen schreiben? Außerdem: Wer will schon einem Arbeitgeber die Werbefläche wegnehmen??
Facebook, das macht der Artikel deutlich, ist kein Portal, es ist eine reine Religionsfrage: Ich glaube oder ich glaube nicht. Ich bin katholisch, ich bin evangelisch bzw. ich bin bei Xing oder ich bin bei facebook, ich bin international, also bin ich bei LinkedIn, ich bin liberal, ich bin konservativ, ich bin ein Neutrum…
Ich bin Pirat mit einer Guerilla Marketing Agentur und ich freue mich, dass bei facebook die eindeutige URL „guerillero“ noch frei war:
http://www.facebook.com/Guerillero
Navigation statt Inspiration?
Es muss ein Schock für die alteingesessene Navigationsbranche gewesen sein, als Google Navigation an den Start ging. Statt Hardware kaufen zu müssen, konnte der Konsument Google Maps auf sein bestehendes Handy herunterladen. “Smartphones machen dem Navi kräftig Konkurrenz“ titelte demzufolge vor wenigen Tagen die Bildzeitung anlässlich der IFA in ihrem Online Portal.
Totgesagte leben länger, dachten wir uns und was sagt eigentlich derjenige dazu, der sich auf Navigationshilfen im Alltag verlassen muss. Und so haben wir den Pfad journalistischer Weisheiten verlassen und den Bereich Navigation zusammen mit unserer Partneragentur genauer unter die Lupe genommen. Untersucht wurde der Zeitraum Januar 2010 bis einschließlich Juli 2010. Die Anzahl der Treffer lag bei knapp 30.000.
Auffallend war, dass die Diskussionen zu Navigationsgeräten hauptsächlich in speziellen Navigationsforen und in Netzwerken mit einem technischen Schwerpunkt stattfanden. Aus Sicht einer Guerilla Marketing Agentur erscheint dies sehr verwunderlich, angesichts der immensen Bedrohung durch Google. Es wäre vielmehr zu erwarten gewesen, dass sich die Hersteller statt über technische Details über emotionale Faktoren positiv abgrenzen – Erhöhung des Sympathie Faktors durch außergewöhnliche Aktionen. Warum nur, fährt man nicht öfter durch ein Automagazin? Oder ein Fahrradmagazin??
Statt dessen scheint man es zuzulassen, dass lediglich technisch verglichen wird, immer in der Hoffnung, dass man nicht so schlecht abschneidet. Die Nutzer, so hat unser Monitoring gezeigt, vergleichen in den Netzwerken die verschiedenen Anbieter von Navigationsgeräten und diskutieren vornehmlich deren Funktionsweise und Eigenschaften. Die Geräte von TomTom sind vor allem wegen ihrer Bedienerfreundlichkeit beliebt.
Für die Nutzer sind die Foren eine wichtige Anlaufstelle bei der Suche nach Kaufempfehlungen für die Anbieter von Navigationsgeräten. Sie erhalten in den Netzwerken ehrliche und authentische Erfahrungsberichte anderer Nutzer. Auch bei technischen Problemen und Fragestellungen wenden sich die Nutzer an die Netzwerke, um dort Ratschläge zu bekommen.
Bei Twitter sorgt vor allem die Meldung, dass es die „Navis von TomTom“ mit den Stimmen von Star Wars-Figuren gibt, für erhöhten Buzz und positives Feedback von den Nutzern, was unterstreicht, dass emotionale Aufladung technischer Produkte durchaus ankommt. Einen offiziellen deutschsprachigen Twitter Account von TomTom gibt es nicht.
Innerhalb der sozialen Netzwerke stehen die internationalen Profile von TomTom im Vordergrund. Einen offiziellen deutschsprachigen Account gibt es bisher nur bei Facebook. Auch Garmin hat einen deutlich internationalen Schwerpunkt. Deutschsprachige Accounts sind kaum vertreten. Die vorhandenen Accounts sind eher auf Veranstaltungen und Aktionen als auf die Marke und die Produkte ausgerichtet.
Alles in allem ein hart umkämpfter Markt, der eine emotionale Aufladung der vorhandenen Marken gut vertragen könnte. Wer sich für die Kurz-Studie Navigation interessiert, kann sich gerne bei uns melden. Allen anderen wünschen wir ein sonniges Wochenende mit insPIRATion statt Navigation…




