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Facebook: Social Media Traffic

Facebook, so konnte man heute lesen, deckt mittlerweile 41 Prozent des Social Media Marktes ab. Laut mashable.com gehört der Markt uneingeschränkt facebook und youtube (Quelle: comscore.com).  Die facebook Gewinne scheinen hierbei von myspace zu kommen. Weiterer Gewinner, allerdings nicht in einer derart deutlichen Form wie facebook ist LinkedIN. Facebook selbst freute sich im Februar über 400 Millionen User.

In Deutschland erreicht man, wenn man eine ungefilterte Werbeanzeige platzieren will, derzeit 7.595.520 Personen (geschätzte Reichweite durch facebook). Will man nur Frauen mit seiner Werbeanzeige erreichen, berechnet facebook eine geschätzte Reichweite von 3.571.360 Frauen.

Schränkt man die Auswahl nochmals ein, erreicht man laut facebook 389.300 weibliche Singles, 628.280 Frauen leben in einer Beziehung, 67.620 Frauen sind verlobt und 482.100 sind verheiratet. Zusammen ergibt dies die Summe von 1.567.300 – der Status “es ist kompliziert” und “offene Beziehung” kann nicht explizit per Werbeanzeige angesprochen werden. Die Differenz zwischen 3.571.360 (Frauen gesamt) und 1.567.300 belegt, dass 2.004.060 Frauen den Status “es ist kompliziert” oder “offene Beziehung” führen – die Zahl dürfte sogar noch höher liegen, da viele sehr junge Frauen den Status “verheiratet” angeben, um Playstationspieler abzuschrecken (meist verheiratet mit der besten Freundin).

Fazit: “es ist kompliziert” ist keine Minderheitengruppe!

Nestlé – Es ist kompliziert und keine Einigung in Sicht

Vorsicht falsche Freunde, ist der Tenor eines aktuellen Spiegel Artikels. Der Autor verdeutlicht die beiden Seiten der facebook Klinge: Für die Marke ist die Ansammlung von potentiellen Kunden und Fans ein Mekka. Kundenkommunikation ohne Streuverluste, Kundenfindung und Kundenbindung ohne den Einsatz klassischer Werbedollars.

Auf der anderen Seite bedeutet das Fan-Konglomerat, dass auch Wettbewerber im Feindesland wildern können oder wie im Fall Kitkat, dass Greenpeace sich die Seite zu Agitationszwecken zu Nutze macht oder wie der Spiegel Autor es nennt: „Den Krieg dahin tragen, wo die Fans sind“.

Die Umweltschützer zogen in der Vergangenheit alle verfügbaren Register um den Schweizer Foodkonzern zu attackieren: Sie stellten einen viralen Clip ins Netz, in dem sich ein Kitkat-Riegel während des Verzehrs in einen abgehackten Menschenaffen-Finger verwandelt und verbreiteten ihn über das Web,  sie wandelten darüber hinaus das Kitkat-Logo in der Kitkat Gruppe in eine Killer-Logo um und nicht zuletzt installierten sie ein Bannern am Nestlé Hochhaus.

Richtig stichhaltige Belege für ihre Thesen, so stellt der Spiegel und auch zahlreiche andere Blogs fest, liefert Greenpeace nicht und so mancher Betrachter fühlt sich instrumentalisiert (“alles konstruiert”).

Das Beispiel Kitkat zeigt, dass sich das Bild des klassischen Kommunikationsberaters deutlich gewandelt hat und Nestlé noch auf der alten PR Schiene rutscht (wie auch die Journalistenverbände), dass facebook Gruppen nicht unbedingt das Marketing Budget schonen, sondern durch Rettungsaktionen u.U. drastisch erhöhen und dass der Schuss auch nach hinten losgehen kann – und das zu gleichen Teilen für die Marke wie auch für den Angreifer, der sich und der Sache wie im Fall Greenpeace durch Agitation und Polemik nichts Gutes tut. Längst hat die Kitkat Gruppe aufgefordert, die Greenpeace Seite zu entern und den Slogan „Eure dummen Lügenmärchen retten keine Affen” zu posten.

Was Greenpeace in diesem Zusammenhang rettet: Kitkat-Aktivisten können sich durch den Verzehr von Schokolade gewichtsbedingt nicht von Hausfassaden abseilen, das Anbringen von Bannern würde somit entfallen.

Unser Vorschlag, zu diskurs-ethischem Verhalten zurückzukehren wurde bisher von keiner Seite angenommen – statt der von uns angebotenen demokratischen Schokolade Konzernschweigen auf der einen Seite und Phrasendrescherei aus dem Kletterlager.

Es ist kompliziert -  hier also auch…

Es ist kompliziert: Resümee nach drei Tagen

Der Status „es ist kompliziert“ schien eine Lebensauffassung in vornehmlich weiblichen Profilen zu sein. Ähnlich wie zeitnahe Manager in Konzernen, will sich auch der Privatmensch nicht festlegen. Wir geben der privaten Person an dieser Stelle einen soziologischen Terminus und nennen sie fortan „homo optionalis“.

Die Überlegungen können somit auf einer wissenschaftlichen Ebene fortgesetzt, und es kann untersucht werden, ob „es ist kompliziert“ mit einem erweiterten Möglichkeitsraum zusammenhängt, in den das Individuum im Wandel der Zeit getrieben wurde – könnte man natürlich auch positiv formulieren, sozio-historische Achterbahn mit Endpunkt Schafspferch klingt einfach besser (Freiheit kann so anstrengend sein)

Fazit nach drei Tagen Kompliziertheitsforschung: knapp über 200 Followers in der Forschungsgemeinde „es ist kompliziert“, pro Tag etwas über 150 Facebook-Nachrichten (zusätzlich zu den ohnehin zahlreichen privaten), Anregungen, Diskussionen und ein erster  Verdacht: Es sind nicht die Beziehungen, die kompliziert sind, es ist die Gesellschaft. Aus diesem Grund steigen wird im nächsten Schritt in die sozio-historische Achterbahn und fahren eine Runde. Und damit „es ist kompliziert“ besser erforscht werden kann, erfolgte ein Beitritt in folgende Gruppen:

HILFE, ich habe einen Tinnitus im AUGE, ich seh nur noch Pfeiffen!!!!!

Ich bin nicht kompliziert, sondern eine Herausforderung

Nicht jede seelische Blähung muss in Facebook veröffentlicht werden

Mit Frauen spielt man nicht – ausser sie sind ans Bett gefesselt!

Beziehungsstatus:kommt drauf an wer fragt

Dank Ed Hardy erkenne ich Vollidioten sofort!

Intelligence is Sexy!!

Lieber eine gute Affäre, als eine schlechte Beziehung

Echte Männer drücken eine Frau beim Küssen auch mal gegen die Wand!

Meine Nachbarn hören gute Musik, ob sie wollen oder nicht

Um das Wachstum von Gruppen und Seiten zu erforschen, erfolgte zudem ein Beitritt in die Gruppe: Wenn dieser Gruppe 1000 Leute beitreten, wird absolut nichts passieren

Wir sind also gewappnet für die anstehende Forschungsarbeit. Social Media macht Spaß! Möge die komplizierte Gruppe wachsen und gedeihen.

http://www.facebook.com/EsIstKompliziert

Facebook: Es ist kompliziert…

Das Thema “es ist kompliziert” zieht sich seit langem durch dieses Blog und so war mehr als nur konsequent, hierzu auch eine facebook Gruppe zu eröffnen. Es verwundert auch nicht wirklich, dass die Gruppe innerhalb eines Tages auf knapp 100 Mitglieder angewachsen ist.

Im Rahmen der Diskussionen wurde schnell deutlich, dass sich “es ist kompliziert”  nicht nur auf Beziehungsthemen reduziert. Die Gesellschaft ist komplexer und somit komplizierter geworden.

Die neue facebook Gruppe wird sich also zukünftig nicht auf Beziehungsprobleme, sondern auf veränderte Kommunikationswelten konzentrieren: es ist kompliziert und wir haben Spaß damit…

twitter: es ist auch hier kompliziert…

Die Gedanken  zum Thema „es ist kompliziert“ haben derart eingeschlagen, dass der Mailaccount  gut gefüllt war. Kaum Statuskommentare (Frauen sind keine Kamillenteetrinker), sondern Stand heute 102 Zuschriften zu diesem  Thema.  Der ursprünglich geplante Relaunch der neuen Website musste verschoben werden und so bleibt Mind Store Marketing noch ein paar Tage bei dem gewohnten schwarzen Loch

Der Übergang von „es ist kompliziert“ zu “Single” ist oftmal fließend, meist jedoch im Zeitalter sozio-virtuelle Welten sehr “technisch”.

Ansätze, „es ist kompliziert“ oder „Single“ nachhaltig zu ändern gibt es reichhaltig, jedoch die Göttin im Sandkasten ist im Vorfeld bereits wenig euphorisch.

Der Wunsch einen Freund zu haben, ist genetisch tief verwurzelt und so kommt er immer wieder an die Oberfläche.

Die Göttin im Sandkasten hat sich jedoch mit der Situation hinreichend arrangiert, sie hat ihr Leben im Griff und twittert mit stoischer Gelassenheit.

Dass junge Männer sich besser mit Playstations auskennen als mit Frauen, nimmt die moderne Frau gelassen.

Am Ende des Tages jedoch findet noch jeder Topf respektive jede Frau den passenden Deckel und entwickelt lustige Gesellschaftsspiele

Sex Sells

Sex Sells – eigentlich nichts neues, aber wir wollten mal wieder die Probe aufs Exempel machen.

Teil eins: Ein “Fahrbericht” in unserem Automagazin für eine Tour nach Lindau. Titelbild: der Hafen von Lindau.

Lindau

Teil zwei:  Der selbe Artikel (mehr oder weniger) ABER: das Model von Teil eins diesmal als Titelbild….

Model

Ergebnis:

Die Besucherzahlen im Automagazin haben sich an diesem Tag fast verzehnfacht.

Conclusion:

Wir werden mehr shooten…

Anregung zur Diskussion

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.

An jeder starken Frau kleben mindestens 10 schwache Männer.

Ich geh dann mal Laufen…

Die Göttin im Sandkasten und das Handy

Es war einmal ein Land, das galt als sehr gebildet. Man trug, wenn man morgens ins Büro fuhr, SEINE Zeitung stolz unter dem Arm. Die etwas Konservativeren trugen stolz eine FAZ unter dem Arm, die Liberalen entschieden sich für die Frankfurter Rundschau oder die Süddeutsche Zeitung und wer noch weiter links stand trug die TAZ als intellektuelle Kennung unter dem Arm.

Heute trägt man statt dessen Handies. Man trägt sie, während man durch die Stadt läuft, wie einen Kompass vor sich her, es könnte ja eine SMS verloren gehen. Im Restaurant legt man das Handy demonstrativ neben das Essbesteck. Das suggeriert dem Gegenüber, dass man sehr wichtig ist.

Die neue Göttin hingegen legt kein ordinäres Handy auf den Restaurant-Tisch. Sie hat selbstverständlich ein iPhone. In Ermangelung an  guten Schweinen hat die Göttin im Sandkasten auch sehr viel Zeit, die richtigen Apps herunterzuladen und zu installieren. Sie verbringt Tage und Nächte mit der Suche und Installation.

Sehr stylish ist beispielsweise das weltumspannende Flötenspiel. Man bläst unter rein (dort wo der gemeine User reinspricht), erzeugt dadurch einen Ton, den man durch Drücken der Flötenlöcher auf dem Display modifizieren kann. Der so erzeugte Sound wird dann durch die ganze Welt geschickt und kann mit Herzen bewertet werden. Argentinen: 3 Herzen, Malta zero points…

Es sollen aber auch schon Menschen gesichtet worden sein, die mit dem iPhone telefonieren, also da unten reinsprechen.

Ich geh dann mal Laufen…

Das Pling

„Ich sitze gerade an meinem Notebook und da hat es *pling* gemacht und ich habe mich sehr über die Abwechslung gefreut“, schrieb kürzlich eine Studentin. Eine Formulierung, wie sie sehr häufig zu hören ist.

Das Pling wird ausgelöst duch Tools z.B. wie WP to Twitter -  aus dem Blog direkt zu twitter, von dort direkt zu facebook und von dort wird der User per Mail und somit  per Pling „informiert“.

Da sich die Notebook-Technologie (langsam) Richtung iPhone verschiebt, taucht das Pling auch in Bars und Café auf, was eine normale Unterhaltung schlichtweg unmöglch macht.

Hat man sich früher im Rahmen von Dialogen noch in die Augen gesehen, so findet der Dialog nunmehr nur noch über das iPhone statt. Wir nennen es deshalb auch Phonolog – meist gekürzt auf 140 Zeichen. Das Ende eines jeglichen wissenschaftlichen Disputes.

Das iPhone ermöglicht die Ubipräsenz im (virtuellen) Raum. Man schickt die Nachricht los, dass man jetzt mal für ein verlängertes Wochenende in die Eifel fährt und schickt zwei Minuten später die Hoffnung hinterher, dass doch bitte keine Einbrecher auf twitter und/oder facebook sind und die Statusmeldung gelesen haben könnten.

Ich geh dann mal kurz kacken

Die Göttin im Sandkasten (Fortsetzung)

Fazit des gestrigen Tages: Die Gedanken zur Göttin im Sandkasten haben die Besucherzahlen fast verzehnfacht (Mund-zu-Mund -Propaganda ist nach wie vor das stärkste Kommunikationstool).

Die Flut an weiblichen Emails belegt: Der Playstationspieler ist präsenter als vermutet, die Situation dramatischer als befürchtet.  Eine bereits vorher aufgestellte Statistik wird von allen bestätigt: 70 Prozent aller Männer sind Langweiler, 20 Prozent sind dilletantische Schweine (sie quälen eine Frau schon ganz gut, sind aber nicht beziehungsfähig) und nur knapp 10 Prozent sind gute Schweine (wer will schon einen “netten” Mann).

Der nachfolgende Clip verdeutlicht nochmals die Kluft zwischen der neuen Göttin und dem Playstationspieler.

Woher aber,  so wollten alle wissen, kommt der Begriff “Göttin im Sandkasten”? Ganz einfach: Das Gegenstück zum Playstationspieler ist der alte König (zu 100 Prozent Teil der Gruppe “gutes Schwein”).

Der alte König  ist ein Mann ab Anfang/Mitte 40. Er hat seinen beruflichen Zenith überschritten, hat erreicht, was er erreichen wollte, er besitzt Gelassenheit, Stärke und Dominanz. Seine Zeit für Zärtlichkeit und seine Genussfähigkeit werden von der neuen Göttin als Luxus empfunden, den man sich gerne gönnt.

Der alte König hat verstanden, dass er nur seinen Regierungsgeschäften nachgehen kann, wenn seine Prinzessinnen glücklich sind. Deshalb macht er jede seiner Göttinnen glücklich…

Die neue Göttin genießt es, in seiner Gegenwart auch “kleines Mädchen” sein zu können – so wie früher als sie im Sandkasten spielte und der Vater am Rande des Sandkastens saß. Wenn jemand böse zu ihr war, rannte sie weinend zum Papa, der das Näschen putzte, sie tröstete und sie dann aber “umdrehte” und mit einem sanften Klaps zurück in die “Kampfarena” schickte, in der sie dann mit Sand warf, was dem Vater der “Gegenpartei” nun Arbeit verschaffte…

Die neue Göttin wirft gern mit Sand…



Good Sound
Google Trends
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