Frauen

E10 oder wie ich lernte mein altes Telefon zu lieben

Anfangs SHEEN es für CHARLIE noch gut auszusehen, aber dann haben ihn die WARNER Brüder doch gefeuert und so bleibt ihm nur, sich der Terrorszene anzuschließen und sich BIN akku LADEN zu nennen, was angesichts der neuen Smart Phone Generation das Beste zu sein scheint, denn warum das Ei hinten Phone heißt, ist nicht immer so klar, denn telefonieren kann man mit der musizierenden Landkarte mit eingebauter Wasserwaage ja eher weniger. Andererseits: wer will schon Ohrenschmalz auf dem  Computermonitor und so lässt man das Telefonieren dann doch lieber: Es lebe die manuelle Kommunikation.

Was vor Jahren mit einem gebrochenen Daumen und einer glühenden Tastatur beim klassischen Handy angefangen hatte (damals gab es noch Nokia), ist zum Paradigmawechsel in der Kommunikation geworden. Der Smartphone User moderner Prägung ist mit zehn Fingern wesentlich schneller als mit der Zunge (was jetzt nicht sexuell gemeint ist, denn wir wissen: Männer werden zunehmend schwuler und Frauen metro-A-sexuell, aber das ist noch mal eine andere Sache…).

Die antiquierte Kommunikation (Hirn an Zunge) mit den altbekannten Mechanismen Frage-Antwort-Spiel, erbauliches Gespräch oder Dialog (das ist griechisch und kommt aus einer Zeit als Herr Zwegat noch nicht dort arbeiten musste) ist in Vergessenheit geraten. Wir erinnern uns: Der Dialog wurde einst als Gestaltungsmittel von den Sophisten (Achtung: das hat jetzt nichts mit Sophies Welt zu tun…) verwendet, welche ihn zur Vermittlung von Erkenntnissen oder zur Erörterung von Problemen im Sinne der klassischen Dialektik (These und Antithese) nutzten – in diesem Zusammenhang seien die sokratischen Dialoge von Platon genannt, was jetzt nichts, liebe metro-A-sexuelle Spezies, mit platonischer Liebe zu tun hat, aber das ist dann nochmals eine andere Frage.

Wichtiger jedoch als Ohrenschmalz am Telefon: Aus der Frage, warum Vegetarier den Tieren die Nahrung wegessen ist jetzt Dank E10 die noch wichtigere Frage geworden, warum wir jetzt den Hungrigen der Welt auch noch die Lebensmittel wegnehmen, um sie als Kraftstoff zu verbrennen (die Frage, warum immer mehr Männer schwul werden und warum Minister, die dann ausnahmsweise nicht schwul sind, abdanken müssen wird an dieser Stelle nicht weiter verfolgt…)

Fazit: Es ist kompliziert und

Q. E. D.:  Wir leben in einem WIRRklichkeitsRAUM

Analyse in eigener Sache

Dank der lapidaren Verkündigung auf facebook „schwingt sich jetzt auf ein motorrad und geht einen espresso trinken“ in Verbindung mit einem verschlüsselten Link (http://bit.ly/8YU4bk) sind gestern die Besucherzahlen förmlich durch die Decke geschossen – Guerilla Marketing in dem Praxistest… It works!


Die restlichen Besucher kamen durch Suchmaschinen, beispielsweise weil jemand einen Guerilla Marketing Blog gesucht hatte oder weil einige „Guerilla Marketing Versicherung“ eingetippt hatten – wer sucht wohl so etwas und vor allem: WAS soll das sein…? Wie schütze ich mich gegen Guerilla Marketing Agenturen?


Ein Blick auf die Top 10 der hier gelandeten Suchenden zeigt, dass wir uns ausgiebig mit der neuen Dachmarke ERGO beschäftigt haben. Weitere Besucher kamen aufgrund ihrer Suchen „ergo plagiat“, „plagiat ergo“, „ergo als arbeitgeber“ oder „ergo marketing“. Wenn jemand den Suchbegriff  „könnt ihr aufhören mich zu verunsichern“ eingibt, findet er Mind Store Marketing auf Platz drei bei Google und wie es aussieht, haben viele Menschen den Begriff eingegeben.


Gesucht wurde auch der Begriff Techem oder ISTA, was aufgrund der Überlegungen der letzten Tage nicht wundert (was allerdings verwundert, dass sich immer noch niemand von ISTA oder Techem gemeldet hat, um unsere Monitoring Studie abzuholen).



Reichlichst verwundert waren wir jedoch über den Besucher, der uns aufgrund des Suchbegriffes “edeka frauen tuning” gefunden hat.



Mit diesem Suchbegriff haben wir es doch tatsächlich geschafft, bei Google auf Platz eins zu kommen. Das hilft uns zwar nicht wirklich weiter, wenn uns jemand sucht, der twitter Betreuung braucht oder ein Blog Konzept, aber es bringt uns sicherlich neue Kunden mit vollkommen neuen Anforderungen. Wir sind gespannt…

Grüne Mädchen statt grüne Männchen

Die Aktion “Grüne Mädchen” war ein voller Erfolg. Durch die Ankündigung in wichtigen facebook Gruppen wie “hör auf damit wir müssen seriös wirken”, “mädels sind genauso versaut wie Jungs…” oder “frauen mit stil hinterlassen kratzspuren, keine knutschflecke” konnte eine technische Reichweite von ca. 600.000 Usern erzielt werden.

Die Besucherzahlen konnten trotz Wochenende um sage und schreibe 240 Prozent (in Worten zweihundertvierzig) gesteigert werden und was noch wichtiger war: Es konnten neue Mitglieder für unser Genießer Portal gewonnen werden.

Man nehme…

Man nehme die eine oder andere schöne Frau und kündige an, dass der Sommer heiß wird. Resultat: Männer verlieren schnell das Blut im Hirn und Frauen werden neugierig

Die reine Ankündigung  von zwei Studentinnen auf facebook, dass sie Mitspielerinnen suchen, projizierte schon böse Bilder in so manchen  Kopf. Nicht auszumalen, wenn wir deutlicher geworden wären.

Fazit des ersten Tages: 227 Aufrufe der Landing Page, jede Menge neugierige Mails, interessante Anrufe und viele zusätzliche Ideen.

Wir freuen uns auf viele Guerilleras, die mit uns ein sommerliches Produkt auf den Markt bringen und feiern und Spaß haben wollen.

Wie soll unser Spiel weitergehen? Schreibt uns eine Mail, damit wir zusammen spielen können.

Wann es losgeht, erfahrt ihr in unser Fanseite  “es ist kompliziert” oder durch unser RSS Feed.

Vielleicht auch in unserem Automagazin

SCHUH-ting: Guerilla Marketing mit Bike und Lieblingsschuh

Das Open Innovation Projekt zum Thema Chutney geht in die Abstimmungsphase (möge das leckerste Chutney gewinnen), das Senf-Projekt ist seit Freitag am Start, Zeit also mal wieder eine Guerilla Marketing Aktion in eigener Sache zu starten:

ein SCHUH-ting!

Die Idee dazu lieferte uns die Firma Honda. Seit wenigen Tagen haben wir ein neues Motorrad zum Testen:  Die Honda CBF1000. Im Vergleich zur Standardausführung hat unser Test-Motorrad zusätzlich einen Koffersatz inklusive Kofferträgern.

Die beiden stylischen Koffer machen den Eindruck, reichlich Stauraum zu haben und sie bringen uns auf die Idee, das kraftvolle Allzweckmotorrad (98 PS bei 8 000 U/Min) einem Praxistest der kreativen Art zu unterziehen.

Wir nennen die beiden Seitenkoffer liebevoll unseren „Schuhschrank“ und rufen phantasievolle Frauen auf, ihre Lieblingsschuhe mitzubringen und mit uns zu einem SCHUH-ting in die Berge zu fahren.

Eine gute Gelegenheit  also, als Guerilla Marketing Agentur ein wenig Werbung für unser “Auto- und Motorradmagazin” zu machen. Mund-zu-Mund-Propaganda, die Spaß macht. Zeig uns deine Lieblingsschuhe, deine Lieblingsplätze und mach mit uns eine kreative Motorradtour.

Auf geht´s zum  SCHUH-ting !!

Drastische Maßnahmen

Während in manchen Gegenden die Wasserwerfer tobten, war es in der “es ist kompliziert” Gruppe recht ruhig. Neueste Mitgliederzahl, Stand 00.00 Uhr: 349

(davon 77 Prozent Frauen, die für 88 Prozent aller Aktivitäten verantwortlich waren)

Es ist also an der Zeit, den Männeranteil zu erhöhen. Angesichts der passiven Haltung der Männerwelt wird klar, es müssen harte Geschosse aufgefahren werden:

Möpse !!

(hier zwei besonders schöne Exemplare – unzensiert!)

Männer sind doch ganze Kerle

“Und Männer sind doch ganze Kerle”, das zumindest ist die Überschrift in einem Media Special der Zeitschrift w&v. Der Autor zeigt, dass es demnächst eine Reihe neuer Männerversteher geben wird, die mit Print-Titeln auf den Markt gehen werden. Wöchentlich wird demnächst beispielsweise “Der Sport-Tag” erscheinen, 8x im Jahr gibt es “ran” und auch Gala kommt mit “Gala Men”. Das Schema scheint einfach: Auto und Technik, gemixt mit ein wenig Finanzen als Gegenpol zu Schuhen und Handtaschen auf der Frauenseite.

Im richtigen Leben jedoch scheinen die Rollen anders verteilt zu sein bzw. zu werden. Es sind die Frauen, die sich durchaus auch für schnelle und edle Autos interessieren und die in fast allen Bereichen auch in die Männerdomäne Sport eindringen. Die letzten beiden Fußball WM´s haben gezeigt, dass Fußball ein Frauensport ist –  sie fachsimpeln nicht, aber sie feiern härter.

Ob das wohl eine Erklärung dafür ist, dass Männer immer passiver und weicher werden: Die Frauen nehmen den Männern die Spielzeuge weg….!?

Man sollte diesen Aspekt durchaus weiter verfolgen. Es bleibt abzuwarten, was die “es ist kompliziert” Gruppe dazu wohl sagen wird…

Verschnaufpause

Die Wogen schäumten hoch: Ist der moderne Mann zu passiv, ist er gar ein Weichei….? Es wurde geposted, es wurde viel geschrieben. Man hätte an dieser Stelle natürlich noch eine Eskalationsstufe höher gehen und die Behauptung aufstellen können: Männer die posten sind Weicheier…

Auch ein freundliches: “Dann heul doch” hätte sicherlich nochmals für Stimmung gesorgt.

Statt dessen soll an dieser Stelle auf einen früheren Beitrag verwiesen werden: Es ist Kommunikation und die ist definitiv schlecht (wer angefangen hat, soll an dieser Stelle nicht weiter verfolgt werden.

Natürlich könnte man auch heute wieder die Buben in den Sandkasten schicken, aber darauf soll heute mal verzichtet werden…

(Wir werden lieber im Laufe des Tages mit einer kreativen Aktion an den Start gehen)

Fazit: es bleibt kompliziert und das ist gut so.

300

In nur wenigen Tagen wurde in der facebook Gruppe “es ist kompliziert” die 300er Marke geknackt, die nächsten 200 können kommen…

Statistisch gesehn hat sich das Verhältnis zwischen Männern und Frauen ein wenig geändert, es sind nun nicht mehr 88 Prozent Frauen, sondern “nur noch” 76 Prozent, was aber den Grad der Aktivitäten anbetrifft (Postings, gefällt mir), so haben die Frauen auch hier deutlich die Nase vorne: 82 Prozent aller Aktivitäten kommen von Frauen (die Anregungen zum Chiemsee Spiel kommen sogar zu 100 Prozent von Frauen)

Das wirft die Frage auf: Warum sind Männer so passiv??  Und wie soll man so die 500er Marke erreichen….?

Lust auf ein Spiel?

Es ist eine alte (Social Media Marketing) Regel, dass man eine frisch gegründete Community nicht nur mit spannenden Neuigkeiten versorgen muss, sondern das man ihr auch etwas bieten muss. Brot und Spiele, nannten die Römer dieses Prinzip, Incentives heisst es neu-deutsch, einfach nur “Spass” trifft des Pudels Kern am Besten, denn die Frage “Lust auf ein Spiel?” wurde von der es ist kompliziert” Gruppe eindeutig mit JA beantwortet.

Wie aber könnten passende Spiele aussehen? Man könnte zum Beispiel ein kompliziertes Dinner veranstalten. Man könnte verheiratete Frauen dazu einladen, damit es bei ihnen endlich auch mal kompliziert wird. Alternativ könnte man auch ein Dinner für Frauen mit dem Status “es ist kompliziert” veranstalten, um das komplizierte Leben dadurch zu beenden…

Wahlweise könnte man Single Frauen zum Dinner einladen und kompromittierende Fotos machen – das hat zwar nichts mit “es ist kompliziert” zu tun, würde aber männliche Besucher anlocken und somit deutlich die Mitgliederzahlen steigern.

Und warum werden nur Frauen zum Dinner eingeladen? Ganz  einfach: bei 88 Prozent Frauenanteil in der Gruppe, macht es noch keinen Sinn über Männerabende nachzudenken.

Bevor jetzt jedoch konkrete Schritte folgen, soll eine Motorradtour Inspiration für weitere Spielideen bringen. Warum nicht einfach mit einem guten Gespräch bei einem leckeren Cappuccino unkompliziert in einem genialen Hotel anfangen?

Lust auf ein Spiel?

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