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Facebook Account gelöscht!
Als Social Media Agentur ist man erfahrungsgemäß viel auf facebook unterwegs und man schreibt auch den einen oder anderen mal an. Was für ein Schock dann am Sonntagmorgen, wenn man lesen muss, dass der persönliche Account ohne Vorwarnung gelöscht wurde!
Neuer Account ab sofort: facebook
Die Willkürlichkeit der Löschung zeigt, dass Unternehmen den kompletten Umzug auf eine einzige Plattform dringend überdenken sollten…
Überlegung Nummer zwei: Niemals nur einen einzigen Account bei facebook anlegen und immer 2-3 Administratoren auf eine facebook Gruppe oder Seite setzen.
Fazit: Guerilla Marketing ist ein hartes Business, das immer wieder den einen oder anderen Rückschlag beinhaltet…
…dafür aber EXTREM viel Spaß macht!!
In diesem Sinne: Wir bleiben extrem, rebellisch und schräg!
Hot Summer – Der Sommer wird scharf
Es gibt im Prinzip zwei Arten, ein Produkt in den Markt zu bringen: Die klassische Variante als Marketing Konzept über einen Media-Streuplan ggf. in Kombination mit Below The Line Maßnahmen oder wahlweise den Direktvertrieb (hier dann wieder kategorisierbar in Network Marketing oder Handelsvertreter).
Guerilla Marketing ist in beiden Vorgehensweisen immer nur eine flankierende Maßnahme und genau deshalb wollen wir als Guerilla Marketing Agentur untersuchen, ob es gelingt, eine Marke ohne klassisches Marketing „nur“ mit einer Guerilla Marketing Strategie zu platzieren.
Während also der eine oder andere Kunde im verdienten Sommerurlaub ist, werden wir eine sommerliche Marke und eine sommerliche Guerilla Kampagne kreieren…
Mit an Board sind zwei Studentinnen, die ihre Bachelor Thesis schreiben. Das größte Problem: Wie schaffen wir es dem Prof zu verdeutlichen, dass wir a) wirklich gearbeitet haben (denn schon die Konzeptphase war ein Riesenspaß) und dass wir b) angesichts der unserer Guerilla eCard Motive wirklich IMMER anständig waren…
Vorab zur Kampagne: Sie wird ESStrovertiert, ESSzessiv und ESStravagant…
Mehr wird noch nicht verraten…
Open Innovation – Der Startschuss
Endlich ist es soweit: In den Räumen von unserAller fällt am Dienstag der Startschuss für das erste Open Innovation Projekt. Gemeinsam mit den facebook Usern der Gruppen “unserAller“, “Der Gesellschaftsraum” und “es ist kompliziert” werden wir ein Chutney entwickeln.
Chuntney ist ein wichtiges Element des Restaurants Der Gesellschaftsraum in München. Die Kochcrew um Bernd Arold kreiert Chutney allerdings nicht wie die “klassische Variante“, die danach für Wochen und Monate in Gläsern “verschwindet”, sondern frisch und individuell auf das Gericht abgestimmt.
Die Facebook User haben die Möglichkeit, ihr eigenes Chutney zu entwickeln, mit Freunden zu diskutieren, zu experimentieren und am Ende desProjektes selbstverständlich auch ihre Kreation im Gesellschaftsraum zu probieren.
Bernd Arold wird alle Teilnehmer beraten, Tipps und Tricks verraten und natürlich auch die eingehenden Vorschläge selbst ausprobieren.
Der Startschuss wird am 1. Juni um 18.00 Uhr fallen. Vier Wochen Chutney, vier Wochen Diskussion, vier Wochen ausprobieren, testen, kochen, vier Wochen Spass….
Stellen Sie sich hinten an und zahlen Sie das Doppelte!
Der Endverbraucher kennt diesen Slogan schon lange und wehrt sich gelegentlich, indem er von einem Übel zum Nächsten wechselt – das sind dann die Momente, in denen 1&1 eine neue Werbekampagne benötigt, weil man es einfach übertrieben hat.
Warum sich aber ein Marketingleiter ebenfalls hinten anstellt und bereitwillig das Doppelte für eine halbe Leistung bezahlt kann nur erahnt werden.
Sicherlich sind es die bekannten Konzern Schemata, die zu seiner Bewertung herangezogen werden und da ist allzu innovatives Handeln mitunter karriereabträglich. Es wird also gerne zu alt Bewährtem zurückgegriffen: ein halbes Kilo TV in Kombination mit 150g Außenwerbung und 250g Online und wenn noch etwas im Töpfchen ist, dann machen wir noch 50g Print.
Seit das neue Zauberwort „social media“ durch die Reihen geistert wird es oft fälschlich übersetzt mit: „wir sparen Marketing Budgets und machen facebook“ – will heißen, man nimm zwei Studentinnen á 400 Euro und lässt sie fröhlich Fan-Seiten eröffnen und wenn das Experiment aus welchen Gründen auch immer in die Hose geht, dann zieht man wie im Fall Kitkat den Kopf ein und sitzt es aus…
Warum aber, so fragt man sich, kombiniert niemand zwei Zauberwörter und macht aus 1+1=3 ? Zauberwort eins: „social media“ und Zauberwort zwei: „open innovation“ ergibt unterm Strich nicht 2, sondern 10, wenn man etwas von Menschen und Marketing versteht, denn so mancher Marketingleiter vergisst, dass es Menschen sind, die er zu erreichen versucht.
Qua Definition ist Open Innovation die Öffnung des Innovationsprozesses von Unternehmen. Dies bedeutet die aktive strategische Nutzung der Unternehmensumwelt zur Vergrößerung des eigenen Innovationspotentials. Gassmann und Enkel kategorisieren hierbei in drei Kern-Prozesse (auf die Mischform wird hier jedoch nicht eingegangen): Den Outside-In-Prozess und den Inside-Out-Prozess.
Der Outside-In-Prozess kann zurückgeführt werden auf Lead-User-Methodik, i.e. die Einbeziehung besonders fortschrittlicher Verbraucher in die Entwicklung neuer Produkte (vgl. Hippel, E. v. (1986): Lead Users. A Source of novel product concepts, in: Management Science, Vol. 32, S. 791-805 und ausführlich: Hippel, E. v. (2005): Democratizing Innovation, Boston, Mass./London: MIT Press).
Im Gegensatz hierzu bedeutet der Inside-Out-Prozess die Externalisierung von internem Wissen, dieser Prozess soll an dieser Stelle jedoch nicht weiterverfolgt werden, vielmehr gilt es den Lead-User-Gedanken aufzugreifen und ihn in die Social Media Networking Welt zu transportieren.
1 + 1 = mindestens 10, dies soll die Devise der nächsten Wochen sein.
Mind Store Marketing bricht auf in ein neues Open Innovation Zeitalter. Und so viel steht fest: es ist nicht kompliziert…
Wer neugierig ist, kann unser RSS Feed abonieren oder wartet, bis er über eine unserer facebook Gruppen eingeladen wird.
Lust auf ein Spiel?
Männer sind doch ganze Kerle
“Und Männer sind doch ganze Kerle”, das zumindest ist die Überschrift in einem Media Special der Zeitschrift w&v. Der Autor zeigt, dass es demnächst eine Reihe neuer Männerversteher geben wird, die mit Print-Titeln auf den Markt gehen werden. Wöchentlich wird demnächst beispielsweise “Der Sport-Tag” erscheinen, 8x im Jahr gibt es “ran” und auch Gala kommt mit “Gala Men”. Das Schema scheint einfach: Auto und Technik, gemixt mit ein wenig Finanzen als Gegenpol zu Schuhen und Handtaschen auf der Frauenseite.
Im richtigen Leben jedoch scheinen die Rollen anders verteilt zu sein bzw. zu werden. Es sind die Frauen, die sich durchaus auch für schnelle und edle Autos interessieren und die in fast allen Bereichen auch in die Männerdomäne Sport eindringen. Die letzten beiden Fußball WM´s haben gezeigt, dass Fußball ein Frauensport ist – sie fachsimpeln nicht, aber sie feiern härter.
Ob das wohl eine Erklärung dafür ist, dass Männer immer passiver und weicher werden: Die Frauen nehmen den Männern die Spielzeuge weg….!?
Man sollte diesen Aspekt durchaus weiter verfolgen. Es bleibt abzuwarten, was die “es ist kompliziert” Gruppe dazu wohl sagen wird…
Das Chiemgau Spiel
Nachdem die Meinungen, wie Spiele in der “es ist kompliziert” Gruppe aussehen sollen, doch erheblich auseinander gehen, soll mit einem einfachen Spiel begonnen werden.
Hierzu schließen wir uns dem Spiel eines Auto- und Motorrad-Magazins an und überlegen, erfragen oder erkunden die besten Plätze im Chiemgau. Wohingegen das Auto- und Motorrad Magazin den finalen Beitrag dann in das größte Motorrad Videoportal stellt, treffen sich die Mitglieder der “es ist kompliziert” Gruppe im Chiemgau zum Gedankenaustausch.
Unkomplizierte Gespräche in den Bergen…
Es ist kompliziert? Es ist Kommunikation!
Die facebook Gruppe “es ist kompliziert” wächst und gedeiht und die Diskussionen splitten sich in drei Hauptthemen: “Beziehung ist kompliziert”, “das ganze Leben ist kompliziert” und “Kommunikation ist kompliziert”
Im Themebereich “Beziehung” merkt man, dass 86 Prozent der Gruppe Frauen sind, ergo: nicht Beziehungen, sondern Männer sind kompliziert – hier nochmals ein Split: die Gruppe 18 – 24 scheint am verzweifelsten, das sie Männer dieser Altersgruppe die These bestätigen, wonach sie sich mit der Playstation besser auskennen als mit Frauen, auch wenn diese Gruppe (was schwer fällt) sich in der männlichen Altergruppe 25 – 35 orientiert”, scheinen sich dort nur wenige brauchbare Exemplare zu tummeln. Die Altergruppe Frauen bis 24 findet sich demzufolge in der zweiten Gruppe “das Ganze Leben ist kompliziert wieder (die Frage, warum Männer immer verweichlichter werden, wird an dieser Stelle nicht weiter verfolgt).
Über alle Altersgruppen zieht sich der rote Faden “Kommunikation ist kompliziert”. Bei fast allen Gesprächen hätte man den Klassiker “Anleitung zum Unglücklichsein” empfehlen können. Für alle, die das Buch nicht kennen, hier eine kleine Geschichte:
Man schenkt jemandem einen roten und einen blauen Pullover. Wenn derjenige am nächsten Tag den roten Pullover trägt, fragt man: “hat dir der blaue nicht gefallen??”
Und schon wieder steckt jemand in der Kommunikationsfalle…

