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Roding – Der Schleier wird gelüftet.
Auch wenn man ein Auto im Rahmen der Weltpremiere verhüllt, statt es zu enthüllen, so bedeutet das nicht, dass man auch weiterhin nicht über das Auto berichten will.
Am 30.11.09 um 21.15 Uhr wird der außergewöhnliche Roadster auch im Fernsehen zu bewundern sein. Neben Einblicken in die Fertigung und Fahrzeugpräsentation des Roding auf dem IAA Messestand, gibt es exklusive Bilder vom ersten Test des Prototypen auf dem Flugplatz Bayreuth zu sehen. Der Beitrag in Auto Motor und Sport TV wird auf dem Sender DMAX ausgestrahlt.
Weitere Videobeträge im Roding Channel auf youtube.
Das Aus für die Essen Motor Show
“Wenn du willst, dass Alles bleibt wie es ist, musst du Alles verändern”, ein alter Spruch aus einem alten Film, den aber die Messeleitung der Essen Motor Show nicht berücksichtigt hat. Deren Motto war “viel Geld für wenig Erlebnis” und damit haben sie die Besucher und auf lange Sicht auch die Aussteller vergrault und somit dem Wettbewerb die Türen geöffnet. Wen wundert es also, dass die Messe Friedrichshafen zukünftig die internationale Tuning & Sportwagen Show in der Messe Westfalenhallen Dortmund veranstaltet– Premieren-Termin: 11. bis 14. November 2010

Branchenvertreter und Fans von Tuning- und Sportwagen können sich im kommenden Jahr auf ein neues Messe-Highlight freuen: Vom 11. bis 14. November 2010 stehen bei der „MY CAR – Internationale Tuning & Sportwagen Show“ in der Messe Westfalenhallen Dortmund veredelte und sportliche Fahrzeuge im Rampenlicht. Der klar definierte Fokus macht die Hersteller, Tuner und Ausrüster dieser Autos zu Hauptdarstellern der automobilen Messewelt und transportiert den Besuchern die Freude an der Individualisierung „meines Autos“. Veranstalter der MY CAR ist die Messe Friedrichshafen, die ihr Projekt TUNING WORLD BODENSEE in nur sieben Jahren zu Europas größtem Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Club-Szene geführt hat.
„Durch den permanenten Dialog mit den Branchengrößen haben wir unser Erfolgskonzept weiter entwickelt und wollen künftig auch im Westen Deutschlands einen Treffpunkt mit Ausstrahlung für Industrie, Handel und Automobilfans bieten“, erklärt Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen. „Dortmund als etablierter Messestandort erweist sich mit seiner Lage im Ballungsgebiet Nordrhein-Westfalen und der Nähe zu den Benelux-Staaten als ideale Bühne für die internationale Tuning- und Sportwagen Show.“
Das Projektteam der MY CAR rückt in Dortmund die sportlichen Automobile und den Spaß am Tuning konsequent in den Vordergrund. Projektleiter Dirk Kreidenweiß: „Durch unsere enge Verbindung zu den Ausstellern und der Club-Szene sind wir in der Lage, ein emotionales Spiegelbild der Branche abzubilden und mit einem aktionsreichen Entertainment-Programm zu kombinieren. Im Frühjahr begeistern wir damit die Massen zur TUNING WORLD BODENSEE, zukünftig lassen wir den Funken auch auf das Ruhrgebiet überspringen.“
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Weitere Tuning News finden Sie in unserem Auto Magazin
Jack Wolfskin – ein erstes Fazit
Wochenenden sind immer gut, um hitzig geführte Diskussionen der Woche in Ruhe aufzuarbeiten und zu überdenken. Deshalb soll an diese Stelle das Jack Wolfskin Desaster nochmals betrachtet werden.
Der Fall zeigt in erster Linie, dass sich die klassische Pressearbeit geändert hat. Früher konnte man Markenbotschaften über das Transportvehikel Pressekonferenz mit ca. 20 Journalisten führender Tageszeitungen oder Magazine relativ gezielt und punktgenau verbreiten. Heute, so durften wir letzte Woche sehen, bekommen 10 Anwaltsbriefe Dank der Blogosphäre sehr schnell eine ungewollte Öffentlichkeit. News verbreiten sich im Web 2.0 nun mal wesentlich “unkontrollierter” und schneller.
Die aus früheren Zeiten bekannte professionelle PR Arbeit nimmt schnell eine emotionale Fahrt auf, die vom Markeninhaber kaum noch gesteuert werden kann.
Der Versuch einer Rückkehr zur Rationalität wird von einzelnen Usern sofort ins Gegenteil gekehrt:
Zitat von Manfred Hell: “An der großen Emotionalität, mit der die Debatte geführt wurde, sehen wir, wie hoch die Erwartungshaltung an uns ist. Dem wollen wir gerecht werden. Wir haben uns der Kritik gestellt, unser Vorgehen kritisch durchleuchtet und werden in Zukunft sensibler agieren.”
Übersetzung:
Wir hatten nicht damit gerechnet, daß es zu einem solchen Aufstand kommt, weil wir das schließlich seit Jahren so machen. Bisher sind wir damit noch immer durchgekommen. Ärgerlich nur, daß die Leute, die uns unser Image als ehrliche Naturburschen (und unser Zeug) bisher abgekauft haben, jetzt mitbekommen haben, daß wir den Raubtierkapitalismus neu definiert haben. Bevor das Desaster für uns jetzt noch größere Ausmaße annimmt, fressen wir etwas Kreide und hoffen, daß sich die Wogen bis zum Weihnachtsgeschäft noch glätten lassen. Wir werden versuchen, uns in Zukunft nicht wieder erwischen zu lassen. (Quelle: www.werbeblogger.de)
Twitter und Co. senden einzelne Negativ-Kommentare unreflektiert in digtale Welten, der Einzelne bekommt einen ungeahnten emotionalen Hebel, der mit klassischen kommunikativen Maßnahmen nicht mehr abzufedern ist.
Fazit: Nachdem der Jack Wolfskin Marken Suizid sich bis in die Foren der Kernverwender verbreitet hat und Sahara- und Bergsteigerforen sich massiv gegen den Kauf unethischer Produkte ausgesprochen haben, dürfte es recht schwer werden, diesen Markenschaden wieder zu beheben.
Spannend wäre es zudem, wenn ein guter Jurist die Position von Jack Wolfskin hinterfragen würde. Hier könnte sicherlich auch noch das eine oder andere Wolfsfell davon schwimmen…
Jack Wolfskin hat sich die Tatze verbrannt!
Mit dem Abmahnversuch an stickende Hausfrauen und Bastler hat sich Jack Wolfskin gründlich die Marke und das Geschäft ruiniert. Heute ging es nun durch den w&v Ticker: nach über 3.300 Twitter-Einträgen und fast 1.000 Kommentaren auf Spiegel Online zieht der Wolf den Schwanz ein.
Das Beispiel Wolfskin reiht sich ein in eine Reihe von missglückten Abmahn-PR-Super-Gaus (auch die Altkleidersammlung des Roten Kreuzes war davon schon betroffen).
Irgendwann sollte es dem Management einleuchten, dass wieder echte Marketing-Profis sich um Marketing und PR kümmern sollten statt Abmahnanwälte und selbsternannte Social Media Päpste.
Wir empfehlen: Kreatives Guerilla Marketing und die Advocard ruhig mal stecken lassen!
Schmackhaftes Marketing mit Bernd Arold
Marketing muss nicht dröge sein. Ab der nächsten Woche starten wir eine geschmackvolle “Großoffensive”: Phantasievolle Inszenierungen für Marken und Produkte.
Außergewöhnliche Ideen für das Marketing:
WACHOLDERTEUFEL UND KIRSCHBACKE MIT BUTTERNUTPFLAUME
SCHWARZER STUBENKÜKEN TEE MIT VANILLEGARNELE
INGWERSCHWEINSBARBE MIT PHYSALIS BEETE
MANGO LAKRITZ SORBÉT MIT MELONE UND VODKA AHOI
BUTTERHÜHNCHENROLLE AUF FENCHEL NEKTARINEN
UND PULPORAVIOLI
KAFFEEAPRIKOSEN MIT TIRAMISUEIS UND EUKALYPTUS KABA
Weitere kulinarische Hightlights auf der aktuellen “Speisekarte”.
Infos zu unseren Marketing und PR Aktionen sowie TV Präsenz im aktuellen Logbuch.
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Marketing Intelligence
Für ein Glas Milch kauft man sich keine Kuh.
Diese alte Bauernweisheit haben wir im Bereich Content Syndikation bereits erfolgreich umgesetzt. Unser Redaktionsteam ersetzt die interne Mannschaft u.a. bei einem Tuning Magazin oder einem Lifestyle Magazin. Wir sind das externe Reaktionsbüro für die Internationale Drift Series und für ein namhaftes Motorrad Magazin (Selbstverständlich haben wir auch unser eigenes Auto Magazin)
Demnächst werden wir dieses intelligente Konzept auf den Marketingbereich ausweiten. Gemeinsam mit einem starken Netzwerk aus Agenturen, Anwälten und Headhuntern bieten wir Marketing Outsourcing an.
Das Pling
„Ich sitze gerade an meinem Notebook und da hat es *pling* gemacht und ich habe mich sehr über die Abwechslung gefreut“, schrieb kürzlich eine Studentin. Eine Formulierung, wie sie sehr häufig zu hören ist.
Das Pling wird ausgelöst duch Tools z.B. wie WP to Twitter - aus dem Blog direkt zu twitter, von dort direkt zu facebook und von dort wird der User per Mail und somit per Pling „informiert“.
Da sich die Notebook-Technologie (langsam) Richtung iPhone verschiebt, taucht das Pling auch in Bars und Café auf, was eine normale Unterhaltung schlichtweg unmöglch macht.
Hat man sich früher im Rahmen von Dialogen noch in die Augen gesehen, so findet der Dialog nunmehr nur noch über das iPhone statt. Wir nennen es deshalb auch Phonolog – meist gekürzt auf 140 Zeichen. Das Ende eines jeglichen wissenschaftlichen Disputes.
Das iPhone ermöglicht die Ubipräsenz im (virtuellen) Raum. Man schickt die Nachricht los, dass man jetzt mal für ein verlängertes Wochenende in die Eifel fährt und schickt zwei Minuten später die Hoffnung hinterher, dass doch bitte keine Einbrecher auf twitter und/oder facebook sind und die Statusmeldung gelesen haben könnten.
Ich geh dann mal kurz kacken…
Duden
Der Duden nimmt, so konnte man einer Pressemeldung entnehmen, die Begriffe “Blogosphäre” und “Datenklau” auf. Weitere Begriffe: “No-Go-Ärea” (extrem neudeutsch und laut wikipedia eine Tabuzone bzw. ein rechtsfreier Raum, ein Begriff, den Zensursula gar nicht gerne hört) oder Poolnudel (Schwimmhilfe).
“twittern” wird auch in den Duden aufgenommen…
Hamburger Erklärung
Nein, an dieser Stelle soll jetzt nicht nochmals über die Hamburger (Bankrott) Erklärung der Verleger diskutiert werden. Viel Berufenere haben dies an anderer Stelle bereits trefflich getan. Verlink mich nicht, ist deshalb auch der treffende Kommentar von Don Dahlmann und auch Google weist im eigenen Blog zurecht darauf hin, dass niemand gezwungen wird, zu verlinken.
Was aber veranlasst einen Verleger wie Hubert Burda zu derartigen Verzweiflungstaten? Die Frage ist doch wohl eher nicht, wie vermeintlich geklauter (teurer) Content monetarisiert werden könnte (zahlt Burda so hohe Gehälter?), vielmehr bleibt die Frage nach intelligenter Zweit- und Drittverwertung oder nach intelligenten neuen Modellen wie Content Syndication.