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Nestlé – Es ist kompliziert und keine Einigung in Sicht
Vorsicht falsche Freunde, ist der Tenor eines aktuellen Spiegel Artikels. Der Autor verdeutlicht die beiden Seiten der facebook Klinge: Für die Marke ist die Ansammlung von potentiellen Kunden und Fans ein Mekka. Kundenkommunikation ohne Streuverluste, Kundenfindung und Kundenbindung ohne den Einsatz klassischer Werbedollars.
Auf der anderen Seite bedeutet das Fan-Konglomerat, dass auch Wettbewerber im Feindesland wildern können oder wie im Fall Kitkat, dass Greenpeace sich die Seite zu Agitationszwecken zu Nutze macht oder wie der Spiegel Autor es nennt: „Den Krieg dahin tragen, wo die Fans sind“.
Die Umweltschützer zogen in der Vergangenheit alle verfügbaren Register um den Schweizer Foodkonzern zu attackieren: Sie stellten einen viralen Clip ins Netz, in dem sich ein Kitkat-Riegel während des Verzehrs in einen abgehackten Menschenaffen-Finger verwandelt und verbreiteten ihn über das Web, sie wandelten darüber hinaus das Kitkat-Logo in der Kitkat Gruppe in eine Killer-Logo um und nicht zuletzt installierten sie ein Bannern am Nestlé Hochhaus.
Richtig stichhaltige Belege für ihre Thesen, so stellt der Spiegel und auch zahlreiche andere Blogs fest, liefert Greenpeace nicht und so mancher Betrachter fühlt sich instrumentalisiert (“alles konstruiert”).
Das Beispiel Kitkat zeigt, dass sich das Bild des klassischen Kommunikationsberaters deutlich gewandelt hat und Nestlé noch auf der alten PR Schiene rutscht (wie auch die Journalistenverbände), dass facebook Gruppen nicht unbedingt das Marketing Budget schonen, sondern durch Rettungsaktionen u.U. drastisch erhöhen und dass der Schuss auch nach hinten losgehen kann – und das zu gleichen Teilen für die Marke wie auch für den Angreifer, der sich und der Sache wie im Fall Greenpeace durch Agitation und Polemik nichts Gutes tut. Längst hat die Kitkat Gruppe aufgefordert, die Greenpeace Seite zu entern und den Slogan „Eure dummen Lügenmärchen retten keine Affen” zu posten.
Was Greenpeace in diesem Zusammenhang rettet: Kitkat-Aktivisten können sich durch den Verzehr von Schokolade gewichtsbedingt nicht von Hausfassaden abseilen, das Anbringen von Bannern würde somit entfallen.
Unser Vorschlag, zu diskurs-ethischem Verhalten zurückzukehren wurde bisher von keiner Seite angenommen – statt der von uns angebotenen demokratischen Schokolade Konzernschweigen auf der einen Seite und Phrasendrescherei aus dem Kletterlager.
Es ist kompliziert - hier also auch…
Steht da nicht drin
“Das Internet ist die Zukunft im Business”, so startete vor einigen Jahren ein beliebter TV Spot. Die Schlußfolgerung: “Wir müssen ins Internet – WIESO ? Steht da nicht drin…”
In einer ähnlichen Situation befinden wir uns jetzt: Wir müssen social media marketing betreiben. WIESO? Steht da nicht drin… ABER: wir machen einfach mal auf Verdacht mit…
Social Media Marketing, so können wir in der w&v nachlesen, kostet Zeit und Ressourcen und nur wenige Unternehmen können oder wollen beides aufbringen. Oftmals, das können wir als facebook marketing agentur festellen, scheitert es an Zuständigkeiten und authentischem Engagement.
Im social media marketing genügte es nicht, eine ausreichende Höhe an Spendings zur Verfügung zu stellen, wer sich nicht authentisch in der facebook Welt bewegt, wird als störend entfernt oder ausgegrenzt, einfach so eine Gruppe gründen, wird sofort bestraft (des halb stehen wir auch persönlich hinter allen Gruppen – oder haben authentische Partner).
Wer sich aber aus privaten Gründen dieser Welt verschließt, wird zukünftig nicht nur Awareness, sondern auch Image verlieren, was beides nicht über Mediabudgets zu kompensieren ist, denn die “alte Werbewelt” verändert ihr Gesicht und eine deutliche Marketing Trendwende ist zu verzeichnen. Die einst so glänzende TV Wunderwelt mutiert zur Oliver Geissen TV Gemeinschaft, in den USA werden die Budgets für Printwerbung und Online-Marketing grundlegend verschoben, soziale Netzwerke nehmen zunehmend einen größeren Stellenwert im Marketing ein und haben inzwischen ein durchschnittliches Budget von 32,5 Prozent gegenüber 30,3 Prozent für herkömmliche Printwerbung. Pepsi hat beispielsweise über 20 Millionen Dollar in Online-Werbung investiert und reduziert dafür auch seine Ausgaben im Bereich der TV-Werbung. In Europa lassen derartige Trends zwar noch auf sich warten, aber im Zeitalter globaler Marken und Konzerne kann man auch in Deutschland auf diesen Trend warten.
Fazit: Social Media ist die Zukunft im Business. Wir müssen social media anbieten! WIE? Steht “da” nicht drin…
Wo dann???
HIER !!!
Roding – Der Schleier wird gelüftet.
Auch wenn man ein Auto im Rahmen der Weltpremiere verhüllt, statt es zu enthüllen, so bedeutet das nicht, dass man auch weiterhin nicht über das Auto berichten will.
Am 30.11.09 um 21.15 Uhr wird der außergewöhnliche Roadster auch im Fernsehen zu bewundern sein. Neben Einblicken in die Fertigung und Fahrzeugpräsentation des Roding auf dem IAA Messestand, gibt es exklusive Bilder vom ersten Test des Prototypen auf dem Flugplatz Bayreuth zu sehen. Der Beitrag in Auto Motor und Sport TV wird auf dem Sender DMAX ausgestrahlt.
Weitere Videobeträge im Roding Channel auf youtube.
Das Aus für die Essen Motor Show
“Wenn du willst, dass Alles bleibt wie es ist, musst du Alles verändern”, ein alter Spruch aus einem alten Film, den aber die Messeleitung der Essen Motor Show nicht berücksichtigt hat. Deren Motto war “viel Geld für wenig Erlebnis” und damit haben sie die Besucher und auf lange Sicht auch die Aussteller vergrault und somit dem Wettbewerb die Türen geöffnet. Wen wundert es also, dass die Messe Friedrichshafen zukünftig die internationale Tuning & Sportwagen Show in der Messe Westfalenhallen Dortmund veranstaltet– Premieren-Termin: 11. bis 14. November 2010

Branchenvertreter und Fans von Tuning- und Sportwagen können sich im kommenden Jahr auf ein neues Messe-Highlight freuen: Vom 11. bis 14. November 2010 stehen bei der „MY CAR – Internationale Tuning & Sportwagen Show“ in der Messe Westfalenhallen Dortmund veredelte und sportliche Fahrzeuge im Rampenlicht. Der klar definierte Fokus macht die Hersteller, Tuner und Ausrüster dieser Autos zu Hauptdarstellern der automobilen Messewelt und transportiert den Besuchern die Freude an der Individualisierung „meines Autos“. Veranstalter der MY CAR ist die Messe Friedrichshafen, die ihr Projekt TUNING WORLD BODENSEE in nur sieben Jahren zu Europas größtem Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Club-Szene geführt hat.
„Durch den permanenten Dialog mit den Branchengrößen haben wir unser Erfolgskonzept weiter entwickelt und wollen künftig auch im Westen Deutschlands einen Treffpunkt mit Ausstrahlung für Industrie, Handel und Automobilfans bieten“, erklärt Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen. „Dortmund als etablierter Messestandort erweist sich mit seiner Lage im Ballungsgebiet Nordrhein-Westfalen und der Nähe zu den Benelux-Staaten als ideale Bühne für die internationale Tuning- und Sportwagen Show.“
Das Projektteam der MY CAR rückt in Dortmund die sportlichen Automobile und den Spaß am Tuning konsequent in den Vordergrund. Projektleiter Dirk Kreidenweiß: „Durch unsere enge Verbindung zu den Ausstellern und der Club-Szene sind wir in der Lage, ein emotionales Spiegelbild der Branche abzubilden und mit einem aktionsreichen Entertainment-Programm zu kombinieren. Im Frühjahr begeistern wir damit die Massen zur TUNING WORLD BODENSEE, zukünftig lassen wir den Funken auch auf das Ruhrgebiet überspringen.“
Mehr zum Thema Auto und Tuning:
Weitere Tuning News finden Sie in unserem Auto Magazin
Jack Wolfskin – ein erstes Fazit
Wochenenden sind immer gut, um hitzig geführte Diskussionen der Woche in Ruhe aufzuarbeiten und zu überdenken. Deshalb soll an diese Stelle das Jack Wolfskin Desaster nochmals betrachtet werden.
Der Fall zeigt in erster Linie, dass sich die klassische Pressearbeit geändert hat. Früher konnte man Markenbotschaften über das Transportvehikel Pressekonferenz mit ca. 20 Journalisten führender Tageszeitungen oder Magazine relativ gezielt und punktgenau verbreiten. Heute, so durften wir letzte Woche sehen, bekommen 10 Anwaltsbriefe Dank der Blogosphäre sehr schnell eine ungewollte Öffentlichkeit. News verbreiten sich im Web 2.0 nun mal wesentlich “unkontrollierter” und schneller.
Die aus früheren Zeiten bekannte professionelle PR Arbeit nimmt schnell eine emotionale Fahrt auf, die vom Markeninhaber kaum noch gesteuert werden kann.
Der Versuch einer Rückkehr zur Rationalität wird von einzelnen Usern sofort ins Gegenteil gekehrt:
Zitat von Manfred Hell: “An der großen Emotionalität, mit der die Debatte geführt wurde, sehen wir, wie hoch die Erwartungshaltung an uns ist. Dem wollen wir gerecht werden. Wir haben uns der Kritik gestellt, unser Vorgehen kritisch durchleuchtet und werden in Zukunft sensibler agieren.”
Übersetzung:
Wir hatten nicht damit gerechnet, daß es zu einem solchen Aufstand kommt, weil wir das schließlich seit Jahren so machen. Bisher sind wir damit noch immer durchgekommen. Ärgerlich nur, daß die Leute, die uns unser Image als ehrliche Naturburschen (und unser Zeug) bisher abgekauft haben, jetzt mitbekommen haben, daß wir den Raubtierkapitalismus neu definiert haben. Bevor das Desaster für uns jetzt noch größere Ausmaße annimmt, fressen wir etwas Kreide und hoffen, daß sich die Wogen bis zum Weihnachtsgeschäft noch glätten lassen. Wir werden versuchen, uns in Zukunft nicht wieder erwischen zu lassen. (Quelle: www.werbeblogger.de)
Twitter und Co. senden einzelne Negativ-Kommentare unreflektiert in digtale Welten, der Einzelne bekommt einen ungeahnten emotionalen Hebel, der mit klassischen kommunikativen Maßnahmen nicht mehr abzufedern ist.
Fazit: Nachdem der Jack Wolfskin Marken Suizid sich bis in die Foren der Kernverwender verbreitet hat und Sahara- und Bergsteigerforen sich massiv gegen den Kauf unethischer Produkte ausgesprochen haben, dürfte es recht schwer werden, diesen Markenschaden wieder zu beheben.
Spannend wäre es zudem, wenn ein guter Jurist die Position von Jack Wolfskin hinterfragen würde. Hier könnte sicherlich auch noch das eine oder andere Wolfsfell davon schwimmen…
Jack Wolfskin hat sich die Tatze verbrannt!
Mit dem Abmahnversuch an stickende Hausfrauen und Bastler hat sich Jack Wolfskin gründlich die Marke und das Geschäft ruiniert. Heute ging es nun durch den w&v Ticker: nach über 3.300 Twitter-Einträgen und fast 1.000 Kommentaren auf Spiegel Online zieht der Wolf den Schwanz ein.
Das Beispiel Wolfskin reiht sich ein in eine Reihe von missglückten Abmahn-PR-Super-Gaus (auch die Altkleidersammlung des Roten Kreuzes war davon schon betroffen).
Irgendwann sollte es dem Management einleuchten, dass wieder echte Marketing-Profis sich um Marketing und PR kümmern sollten statt Abmahnanwälte und selbsternannte Social Media Päpste.
Wir empfehlen: Kreatives Guerilla Marketing und die Advocard ruhig mal stecken lassen!
Schmackhaftes Marketing mit Bernd Arold
Marketing muss nicht dröge sein. Ab der nächsten Woche starten wir eine geschmackvolle “Großoffensive”: Phantasievolle Inszenierungen für Marken und Produkte.
Außergewöhnliche Ideen für das Marketing:
WACHOLDERTEUFEL UND KIRSCHBACKE MIT BUTTERNUTPFLAUME
SCHWARZER STUBENKÜKEN TEE MIT VANILLEGARNELE
INGWERSCHWEINSBARBE MIT PHYSALIS BEETE
MANGO LAKRITZ SORBÉT MIT MELONE UND VODKA AHOI
BUTTERHÜHNCHENROLLE AUF FENCHEL NEKTARINEN
UND PULPORAVIOLI
KAFFEEAPRIKOSEN MIT TIRAMISUEIS UND EUKALYPTUS KABA
Weitere kulinarische Hightlights auf der aktuellen “Speisekarte”.
Infos zu unseren Marketing und PR Aktionen sowie TV Präsenz im aktuellen Logbuch.
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Marketing Intelligence
Für ein Glas Milch kauft man sich keine Kuh.
Diese alte Bauernweisheit haben wir im Bereich Content Syndikation bereits erfolgreich umgesetzt. Unser Redaktionsteam ersetzt die interne Mannschaft u.a. bei einem Tuning Magazin oder einem Lifestyle Magazin. Wir sind das externe Reaktionsbüro für die Internationale Drift Series und für ein namhaftes Motorrad Magazin (Selbstverständlich haben wir auch unser eigenes Auto Magazin)
Demnächst werden wir dieses intelligente Konzept auf den Marketingbereich ausweiten. Gemeinsam mit einem starken Netzwerk aus Agenturen, Anwälten und Headhuntern bieten wir Marketing Outsourcing an.
Das Pling
„Ich sitze gerade an meinem Notebook und da hat es *pling* gemacht und ich habe mich sehr über die Abwechslung gefreut“, schrieb kürzlich eine Studentin. Eine Formulierung, wie sie sehr häufig zu hören ist.
Das Pling wird ausgelöst duch Tools z.B. wie WP to Twitter - aus dem Blog direkt zu twitter, von dort direkt zu facebook und von dort wird der User per Mail und somit per Pling „informiert“.
Da sich die Notebook-Technologie (langsam) Richtung iPhone verschiebt, taucht das Pling auch in Bars und Café auf, was eine normale Unterhaltung schlichtweg unmöglch macht.
Hat man sich früher im Rahmen von Dialogen noch in die Augen gesehen, so findet der Dialog nunmehr nur noch über das iPhone statt. Wir nennen es deshalb auch Phonolog – meist gekürzt auf 140 Zeichen. Das Ende eines jeglichen wissenschaftlichen Disputes.
Das iPhone ermöglicht die Ubipräsenz im (virtuellen) Raum. Man schickt die Nachricht los, dass man jetzt mal für ein verlängertes Wochenende in die Eifel fährt und schickt zwei Minuten später die Hoffnung hinterher, dass doch bitte keine Einbrecher auf twitter und/oder facebook sind und die Statusmeldung gelesen haben könnten.
Ich geh dann mal kurz kacken…
