Drive Now: CarSharing im Praxistest

Die Kurzanalyse zum Thema Carsharing hat gezeigt, dass das Thema polarisiert und interessiert. Gefunden wurden im Zeitraum von einem Jahr 5.682 Beiträge in 371 Netzwerken. Diskutiert wird, ob Carsharing ein passendes Mobilitätskonzept für die Großstadt ist.

Die Veröffentlichung der ersten Ideen und die daraus resultierenden Diskussionen (ja, wir hatten Mails und Anrufe von Carsharing Anbietern) hat darüber hinaus gezeigt, dass das große Lager an Carsharing Companies in zwei Lager geteilt werden kann: Die einen sind näher am Bereich Autovermietung und die anderen näher am Zeitgeist- und Trendthema Collaborative Consumption. Carsharing als Lebensgefühl, Carsharing als Zeichen des Umweltbewusstseins, statt als Transportthema. Kaufst du noch oder sharst du schon, fragt deshalb Thomas Koch in seiner Kolumne in der Wirtschaftswoche.

Wie aber funktioniert Carsharing? Rechnet sich das? Macht das Spaß? Statt langweiliger Theorie: Anmeldung bei Drive Now.

Drive Now ist ein Gemeinschaftsunternehmen von BMW, Mini und Sixt und ist derzeit in München, Düsseldorf und Berlin vertreten. Die Anmeldung funktioniert schnell und unproblematisch über die Webseite. Die Registrierung erfolgt dann über einen Sixt Schalter oder eine BMW Niederlassung und schon kann man das erste Drive Now Carsharing durchführen.

Im Testfall: Ankunft 9.17 Uhr in München Hauptbahnhof, Registrierung (trotz Schlange recht zügig und in Sixt Manier sehr freundlich), 9.24 Uhr Registrierung abgeschlossen, ein Chip zum Öffnen des Autos klebt im Führerschein (die Frage aus Verbrauchersicht: Wie viele Chips „verträgt“ der Führerschein?), 9.45 Uhr Start mit dem ersten Carsharing Auto, das 147 Meter vom Hauptbahnhof geparkt war. 9.56 Uhr Ankunft am Büro, zeitgleich landet die Mail im Postfach: 2,89 Euro. Im Vergleich hierzu kostet das Taxi inkl. Trinkgeld zwischen 11,- und 12,- Euro und auch die MVV ist mit 1,20 Euro Kurzstrecke plus Fußweg nicht wirklich günstiger und mit zwei Gepäckstücken vor allem wesentlich unbequemer.

Ansonsten: Parkplatz direkt vor dem Haus, Parkgebühren: Keine. Das Auto war innen dreckig, der Vorgänger war wohl im Wald gewesen, aber das stört den Spaß nicht…

Fazit: Guter Einstieg in Carsharing, Drive Now wird weiter getestet und selbstverständlich bald auch die Konkurrenz mit dem Stern. car2go findet man derzeit in Hamburg, Berlin (das hätte den Vorteil, dass man dort nicht zur unfreundlichen BMW Niederlassung gehen muss), Düsseldorf und Ulm.

Getestet wird in naher Zukunft natürlich auch der Megatrend Collaborative Consumption mit Anbietern wie z.B. tamyca und vielen anderen.

Sollte sich in der Zwischenzeit einer der Carsharing Anbieter für unsere Carsharing Analyse interessieren:

wir sind käuflich…!

 

 

 

 

 

 

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2 Comments

  1. Markus
    14. August 2012

    Bei der Anmeldung bei Drive-Now mit dem Freunde werben Freunde Link sparen!

    Wer sich noch bei Drive-Now anmelden möchte, kann dies über folgenden Freunde werben Freunde Link bedeutend günstiger tun. Für nur 9,90 Eur statt 29,90 inkl. 15 Freiminuten

    https://www.drive-now.com/php/metropolis/registration?prc=XXCQJCJGXU

    Wichtig der Rabatt und die Freiminuten werden bei der Registrierung erst auf der dritten Seite kurz bevor du das Formular abschickst angezeigt; also nicht entmutigen lassen!

  2. Dr. Torsten Ambs
    16. August 2012

    normalerweise sind wir es, die schleichwerbung machen (wir nennen das natürlich virales marketing), aber ausnahmsweise lassen wir das auch mal umgekehrt zu, weil drive now gut funktioniert und spass macht und wie unsere social media analyse carsharing (http://bit.ly/Pl5Y5j) zeigt, auch im zeitgeist liegt…

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