Monthly Archives: März 2012

Google statt Barometer oder: Warum es bald neben der BMW Bank et al. auch eine ARAL Bank und weitere Tankstellenbanken geben wird

Google bringt es an den Tag: Die Motorrad Saison ist eröffnet, ein Blick auf Google Insights for Search zeigt, dass Motorradthemen wieder mehr gefragt sind. Früher hat der Motorradfahrer einen Blick aus dem Fenster riskiert und wusste, dass der Frühling da ist, heute sorgt Google dafür, dass er es nicht vergisst, das Motorrad aus dem Winterschlaf zu holen.

google insights for search

Die ersten Touren, so viel steht fest, waren kurz, aber schon mal genial. Der Sommer kann kommen und wir freuen uns auf viele Test Motorräder für unser Auto- und Motorradmagazin, dort werden wir übrigens in Kürze weitere Google Analysen zum Thema Automobile veröffentlichen.

Doch zurück zum Motorrad: Nach den ersten Kurz-Tripps folgt dann der erste Boxenstopp an der Tankstelle und dann der Schock nach Monaten des Nicht-Tankens: Die Ferkel haben seit der letzten Betankung im letzten Jahr ordentlich an der Preisschraube gedreht. Sofort wird natürlich dem Tankwart verdeutlicht, dass man nur tanken, aber keine Anteile an der Mineralölgesellschaft erwerben wollte. Aber das alles hilft nichts, der Benzinpreis bleibt auf Wucherniveau. ERFREULICH: Die Tankstellen werden den Sprit wohl bald auch Ratenkauf anbieten…

 

Schwarmintelligenz vs. Politisches Unverständnis oder: Warum man manchmal besser die Finger in der Hosentasche lässt und dort über den Zapfen streicht statt unmusikalisch die Welle zu machen

Was für eine Woche: Wulff, der erste Bundespräsident, der als notorischer Urlaubsschnorrer in die Geschichte eingehen wird, hat sich endlich vom Acker geköhlert. Zumindest fast, denn vorher musste er ja noch mal allen Soldaten über den Zapfen streichen, denn leise passt einfach nicht zu einem Ehrenmann aus Großburgwedel, und ein Song extra ist ja wohl nicht zu viel verlangt.

Am Ende der letzten Woche haben wir alle gelernt: Wer eine tätowierte Frau hat ist, noch lange nicht cool und wer ein Langweiler ist, auf dem hacken alle rum, ein Berlusconi hätte der Bildzeitung und allen anderen einfach mal den Stinkefinger gezeigt, aber das ist ja nichts Neues und so hat Herr Biedermann es halt erfolglos mit Brandstiftung versucht…

Am Ende der Geschichte ging er nun doch endlich mit militärischen und monetären Ehren in den verdienten Ruhestand, dass über 160 Gäste abgesagt haben und die Gesellschaft den Begriff „Ehre“ neu definieren muss, darf die Schlaftablette aus aus Niedersachsen nicht interessieren. Apropos Ehre: Ein weiterer FDP Mann verlor in der letzten Woche seinen Doktortitel und da waren sie dann wieder die zahlreichen Tweets, die auf den Dr. Titel für 39,90 hinwiesen…

Armes Deutschland!

Damit wir nicht aufgrund der beschämenden Bildungssituation und des fehlenden Ehrbegriffes zu neuen Kulturpessimisten mutieren, werden wir nach einem fast abgeschlossenen Quartal mit dem Schwerpunktthema „Mobile Marketing“ zum nächsten Themenschwerpunkt „Social Media Monitoring“ wechseln (Workshops geplant am 2.5 in München und 15.5. in Hamburg). Vorher jedoch ein wenig Crowdsourcing, vielleicht gelingt es ja doch, die fehlende Bildung durch Schwarmintelligenz zu kaschieren…?

Wer will schon SCHWAMMintelligenz??

Mind Store Marketing wünscht einen 

wulfflosen guten Start in die neue Woche!


RODING: Roadster neu definiert – Weltpremiere des Carbon Leichtbauroadsters in Genf

Es ist schon eine ganze Weile her, dass wir mit unsrem Automagazin auf der IAA den ersten Prototypen des Roding Roadsters präsentiert haben, um genau zu sein: Es war der 15. September 2009 und diesem Datum gingen Jahre der Entwicklung voraus…

Es war ein spannender Moment, auf der IAA den ersten Prototyp stehen zu sehen, denn jeder hatte noch die Skizzen und das Styropor-Modell vor dem geistigen Auge und nun stand er da. Und weil es der Prototyp war, wurde er in alter Piratentradition nicht wie alle anderen Autos der IAA enthüllt, sondern hinter Samurai-Flaggen verhüllt.

Der Markenname Roding wurde von der Guerilla Marketing Agentur Mind Store Marketing erschaffen. Er steht für die Schönheit der Natur des Bayerischen Waldes,  er steht für Ursprünglichkeit, für Purismus verbunden mit modernster Technologie. Roding steht für Aufbruch in eine neue Design- und Technologie-Ära: Leichtbau, unverwechselbares Design, Fahrperformance und Exklusivität.

Und nun ist es so weit: Auf dem Automobilsalon in Genf ist die Weltpremiere des Roding Roadster 23. Heute um 13.45h präsentieren Roding Automobile den Roding Roadster 23 in einer Pressekonferenz an ihrem Stand in Halle 1, Standnummer 1033.   Der Roding Roadster, ein außergewöhnliches Sportfahrzeug, kommt im Frühjahr 2012 in limitierter Edition zum Marktstart auf Deutschlands Straßen: Der Roding Roadster 23. Er bedient die automobilen Ansprüche von Menschen, die ungefiltertes, pures Fahrerlebnis als tatsächliche Maxime eines Sportwagens ansehen und dabei nicht in der Masse der gängigen Automobilmarken untergehen wollen.   Der Roding Roadster 23, durch herausnehmbare und verstaubare Dachschalen wahlweise Coupé oder Cabrio, ist auf der Rennstrecke ebenso wie auf kurvigen Land- und Bergstraßen zu Hause. Mit der Entwicklung und Produktion „hand made in Germany“ entstehen die Sportwagen mit Leidenschaft zur Präzision in der Roding-Manufaktur im gleichnamigen Ort Roding in der Oberpfalz.

Der bayerische Rennroadster wird durch einen Reihen Sechs-Zylinder-Turbomotor von BMW angetrieben, der im Roding Roadster mit 320 PS und einem maximalen Drehmoment von 450 Nm die Hinterachse antreibt. Der Motor wurde von BMW speziell auf die Bedürfnisse des Roding Roadster als Mittelmotorsportwagen abgestimmt und löst dabei den Zielkonflikt zwischen sportlich schnellem Ansprechverhalten, hoher Leistungsausbeute und niedrigem Verbrauch. Modernster Leichtbau in Carbon.   Die Fahrzeuge der Sonderedition zeichnen sich durch die exklusive Exterieurgestaltung und den Einsatz von Rennsportkomponenten wie hochwertige Renndämpfer oder einstellbaren Fahrwerkskomponenten aus. Das zweifarbige Exterieur besteht aus Sichtcarbonbauteilen wie der Front- und Heckklappe, Türen, Fahrgastzelle und Dach und den vier Seitenwänden, Frontsplitter, Schweller und Heckdiffusor in Farbe.

Und das allerwichtigste: Wir werden dieses kraftvolle Fahrzeug demnächst vor der Tür stehen haben und laden schon jetzt alle Freunde und Geschäftspartner zu einem Ausritt der wilden Art ein.

Statt APP in die Zukunft: Ab in die Berge!

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Warum die Göttin im Sandkasten niemals mehr einen intelligenten Ehemann finden wird und Dr. Daniel P. Glasner aus Deutschland eine Gesellschaft Humoris Causa macht

Die Zeiten, als die Schweizer “Universität” Teufen im Spiegel warb, dass man für 25.000 SFR einen Doktortitel „machen“ könne, sind lange vorbei (die Titelmühle Teufen hat 2009 den Betrieb eingestellt). Jetzt aber wirbt hierfür nicht mehr eine „Universität“, sondern ein gar lustiger „Spaßverein“ namens Groupon mit seinem Geschäftsführer Dr. Daniel P. Glasner – wo der ihn wohl gekauft hat?? Angesichts der Tatsache, dass er ihn vor dem Namen trägt, könnte ja bedeuten, dass er tatsächlich irgendwo studiert hat oder zumindest eine Mensa besucht hat. Oder hat Dr. Daniel P. Glasner nur vergessen, ein humoris causa einzufügen? Oder müsste es gar Dr. dem. Daniel P. Glasner (dem. = dement = hat vergessen, dass und wo er promoviert hat).

Kleiner Exkurs: Im Jahre 2011, so können wir in einer Pressemitteilung lesen(nota bene: nicht in einem Magazin, sondern von Frau Nicole Schaar presse@groupon.de), dass Herr Dr. Daniel P. Glasner den Publikumspreis der Conference Group gewonnen hat. Und sofort fragt sich jeder, ob der Deal auch über Groupon für 39,90 Euro verhandelt wurde und ob die Conference Group nicht in Wirklichkeit Conference Groupon heißt…?

Nach zahlreichen falschen Teufen-Doktoren, dem Lügenbaron Guttenberg (und ich betone vorübergehend), einer Kanzlerin, die vergessen hat, dass sie keine Bodenschätze hat und Wissenschaft schon ziemlich wichtig für den Wirtschaftsstandort Deutschland wäre, jetzt also noch ein promovierter Reste-Rampenchef namens Dr. Daniel P. Glasner, der Karnevalstitel auf dem Wühltisch verkauft und sich hoffentlich aber nicht wundert, dass echte Akademiker das nicht witzig finden.

Wichtig noch zu erwähnen: An dieser Stelle sollte NICHT Herr Dr. Daniel P. Glasner an den Pranger gestellt werden, das macht Herr Dr. Daniel P. Glasner schon selbst, die Frage ist vielmehr, ob Herr Dr. Daniel P. Glasner ein gutes Social Media Analyse Tool hat und merkt, dass wir den Scheiß mit dem gekauften Dr. Titel nicht witzig finden? Falls Herr Dr. Daniel P. Glasner kein Social Media Monitoring einsetzt: Wir veranstalten am 2.5. in München ein Social Media Monitoring Summit und hierzu wird Herr Dr. Daniel P. Glasner schon herzlich eingeladen.

Mind Store Marketing die Guerilla Marketing Agentur aus München mit Hang zur empirischen Forschung, Social Media Analysen und Impulsvorträgen verkauft ab sofort 0,33-Liter-Flaschen mit geistreicher Luft – Vorsicht beim Öffnen, sonst entweicht der Geist…!!!

Mind Store Marketing wünscht einen

geistreichen Start in die neue Woche!

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