Monthly Archives: Februar 2012

Robinson Krösus Flucht auf eine Schweizer Insel oder warum wir anfangen müssen, nicht die Bombe zu lieben, sondern von den Griechen zu lernen und die DENIC zu fürchten…

Dem geneigten Leser wird schnell klar: Wir können nun mal keine kurzen Überschriften UND: irgendwie muss das hier etwas mit der DENIC zu tun haben. Eigentlich sollte an dieser Stelle schon am Freitag das Wort zum Sonntag zum Thema DENIC gestanden haben, weil die DENIC einen gar lustigen Film auf dem Markt geworfen hatte.

Dann aber der Schock für die Internetgemeinde: Der lustige Werbspot war plötzlich weg.Offensichtlich war es den Vorständen der DENIC dann doch zu peinlich. Fünf Minuten DENIC Image Film. DENIC für Anfänger…

“Aha, jede Domain ist bei der DENIC registriert…”, “Das Prinzip der Gleichberechtigung gefällt mir, das ist eine faire Sache…”, “wusstest du das .de die größte Länderkennung weltweit ist…”

Wo nur, fragt man sich, haben die die schlechten Schauspieler her? Wer hat das bezahlt?

Wir unterbrechen die spannende Übertragung und überlassen dem geneigten Leser selbst die Beurteilung des filmischen Meisterwerkes:

Was aber hat die DENIC mit Griechenland zu tun? Ganz einfach: Auch dort hat der Beamtenapparat drastisch zugenommen und auch dort hat man die Bürokratie gefeiert. Und auch dort… aber lassen wir das Thema und warten auf den nächsten Imagefilm der GEZ oder der städtischen Müllabfuhr oder welche staatliche Stelle sonst noch auf sich aufmerksam machen will oder muss…

P.S.: Hatten wir eigentlich erwähnt, dass wir auch Filme produzieren….??

Zugegeben, schneller geschnitten…

 

Media Professionals, Experten und eine Keynote mit einem extrem langen Titel

Nachdem wir in München ein gigantisch gutes Event zum Thema Media Lounge meets Experts erleben durften, geht es in der nächsten Woche in Frankfurt und Düsseldorf  und in der Folgewoche in Hamburg weiter.

Die Grundidee ist einfach: Unser Partner LEAD digital / w&v liefert die Themen aus dem Heft und wir präsentieren mit der Media Lounge die Experten aus dem Heft bzw. rekrutieren sie aus den mittlerweile über 26.000 Mitgliedern.

Mobile Marketing ist der Schwerpunkt in Q1. Dieses Thema wird in vier Städten diskutiert. Startschuss mit 149 Anmeldungen war am 16.2. in München und die Fortsetzung findet am 28.2. in Frankfurt, am 1.3. in Düsseldorf und am 8.3. in Hamburg statt.

In Frankfurt freuen wir uns sehr, dass uns Frank Bachér Geschäftsführer InteractiveMedia CCSP GmbH, Deutsche Telekom Gruppe als Experte zur Verfügung steht. Als weiteren Experten begrüßen wir Christian Brinkmann, Key Account Manager bei der eBay Advertising Group Deutschland / mobile.de

Anmeldung Frankfurt und weitere Experten unter: http://bit.ly/xnHVvb

Am 1.3. diskutieren wir das Thema Mobile Marketing in Düsseldorf (Anmeldung: http://bit.ly/A3BjbW) und dann am 8.3. in Hamburg (Anmeldung: http://bit.ly/wZcv7t )

Zwischendrin: 6.3. Fortsetzung des Innovation Dinners in München im LaBaracca mit dem Full-Service-Mediendienstleister Oestreicher+Wagner als Gastgeber. Titel der Keynote:

 “Die Göttin im Sandkasten und wie ich lernte die Bombe zu lieben oder: warum Online Marketing und Offline Marketing immer mehr verschmelzen und der Bundestraffic Minister Ramsauer Thomas Gottschalk wohl bald nur noch im Klapprechner sehen kann” 

Ab Mitte März legen wir in unserem Automagazin neue Schwerpunkte:
Mobile meets Mobility 

und ab Mai starten wir mit dem Schwerpunkt

Media Lounge meets Social Media Monitoring

aber dazu mehr in Kürze…

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bahn.sinn – der wahn hat einen neuen sinn. wo aber bleibt die kundenorientierung bei der bahn?

Wenn einer eine Reise tut, so kann er viel erzählen, sagte dereinst Matthias Claudius und bei allen Lesern schillert es: Das war nicht Goethe und auch nicht der mit der Glocke…

Wenn einer eine Reise mit der Bahn tut, so hat er meist noch mehr zu erzählen: Nein, die Rede ist heute nicht von den an anderer Stelle beschriebenen Jedi Rittern in Bahnuniform und auch nicht von komischen Schildern an der Zugtoilette, sondern vielmehr vom schwierigen Procedere, seinen hart erkämpften Kundenstatus zu erhalten.

Bei einer Fluggesellschaft ist man entweder hoch geschätzter Vielflieger, der mit allen Mitteln umgarnt wird oder aber man wird als Sesselpupser geduldet und zumindest ordnungsgemäß am Zielflughafen abgesetzt, denn es könnte ja noch ein Vielflieger draus werden. Nicht so bei der Bahn, der Bahn-Vielflieger erhält eine Bahn-Comfort-Karte. Wenn er die verliert, oder mit dem Anzug in die Reinigung gibt oder was auch immer, wird er erst einmal wüst beschimpft…

Das kommt vielleicht deshalb, weil der Bahn-Comfort-Kunde zunächst einmal bei einer profanen Sammelnummer anrufen muss, bei der auch der gemeine Bahn-Kunde anruft. „Sie verlieren Ihre Bahn-Card ja sehr oft“, sagt die ansonsten aber sehr freundliche Berlinerin. Der Hinweis, dass dies das erste Mal ist und der letzte Kartenwechsel aufgrund eines Zusatzauftrages für die Bahn (=teurere Bahn-Card) zustande kam, interessiert die freundliche Bahn-Card Mitarbeiterin nicht. Es wird eine Nummer vergeben, mit der man eine vorläufige Bahn-Card am Schalter oder am Automaten erhalten kann. Das Wort Automat verwirrt: Kann der denn auch eine Bahn-Card-Comfort ausstellen??

Die Frage, ob man damit auch wieder in die DB Lounge gelangen kann, löst sofort Entsetzen bei der Bahn-Card-Mitarbeiterin aus, sie alarmiert sofort ihre Chefin. Auch hier der dezente Hinweis, dass schon bestraft werden müsse, wenn man sein Bahn-Card verschlampt – 10 bis 14 Tage DB Lounge Verbot!

Der Hinweis, dass Fluglinien wesentlich freundlicher mit Vielfliegern umgehen, veranlasst die Bahn-Card-Oberaufseherin, zur Bahn-Card-Comfort-Annahmestelle durchzustellen. Hier bekommt man dann den Hinweis, mit der weiter oben ausgestellten Normal-Bahn-Card-Ohne-Comfort-Nummer zum Schalter zu gehen, der dort zuständige Beamte solle dann eine ihm bekannte Bahn-Card-mit-Comfort-Nummer anrufen können, also die mit der man selber gerade telefoniere, die dann die Rechtmäßigkeit des Bahn-Card-Comfort-Status bestätige und dann könne der Bahn-Card-mit-Comfort-Schalterbeamte auf der vorläufig ausgestellten Bahn-Card-Ohne-Comfort den Bahn-Card-mit-Comfort-Status bestätigen.

Wenn man dann aber als Bahn-Card-Comfort-Kunde zum Bahn-Card-Comfort-Kunden-Schalter kommt, passiert, was passieren muss: Man wird zunächst zum Bahn-Card-Ohne-Comfort-Automaten geschickt. Wenn man dann darauf hin weist, dass dieser aber den Bahn-Card-Comfort-Status nicht bestätigen kann, wird die Argumentationskette des Telefons in die Realität umgesetzt. Also wer verliert, muss bestraft werden etc. pp. und dann aber der erlösende Anruf mit der Bahn-Card-Comfort-Annahmestelle und die erlösende Bestätigung, dass man doch nicht so schlimm ist (dass man tausende Euro bei der Bahn ausgegeben hat, interessiert eigentlich niemanden dort, aber das ist eine andere Sache).

Es folgt ein strenger Beamtenblick und der majestätische Griff zum Stempel: Der Ritterschlag vom ordinären Bahn-Card-ohne-Comfort-Kunden zum Bahn-Card-MIT-Comfort-Kunden wird vollzogen. Mit einem OK-aber-nur-ausnahmsweise-Blick wird die vorläufige Bahn-Card-Comfort überreicht und alle in der Schlange beten, dass ihnen so etwas NIE passieren möge und passen ab sofort VIEL besser auf ihre Bahn-Comfort-Card auf.

An dieser Stelle fragt sich der geneigte Leser natürlich, warum dieser prokrastiantionsfördernde Text ins Netz gestellt wurde? Dass die Bahn noch nicht in der Neuzeit angekommen ist, weiß jedes Kind. Warum dann einen Text, in dem 36 Mal das Wort Bahn (also jetzt 37x) vorkommt??

Ganz einfach: Wir wollten zum Wochenbeginn testen, ob die Bahn ein Social Media Monitoring Tool hat? Wenn nein, können wir uns über die Bahn an dieser Stelle getrost weiter belustigen oder sie wahlweise zu einem unsere Social Media Monitoring Workshops einladen. Alternativ kommen wir gerne mal vorbei und erklären, was das alles ist, aber das liest hier ja eh keiner bei der Bahn…

Oder doch??

Mind Store Marketing wünscht einen guten Start in die neue Woche

und freut sich auf das Event „Media Lounge meets Experts“ in München

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Markendehnung oder: Die wundersame Wandlung vom Fernsehkoch zum Sternepappkameraden

Wenn man auf der Autobahn unterwegs ist und eine profane Raststätte anfährt, dann grinst er in Übergröße an der Eingangstür: Der Super Schuhbeck! Er empfiehlt das Super Fleischpflanzerl mit Super Kartoffelsalat. Der Geschmackstest ergibt jedoch das Gegenteil eines Sternepflanzerls: Der Ölwechsel der Fritteuse war längst überfällig…

Auch beim Bäcker um die Ecke grinst der Super Schuhbeck und hat sich ein Super Brot einfallen lassen, das dann doch etwas dröge ausfällt, was den Verdacht nahelegt, dass das Restaurant am Platzl doch nicht so gut sein kann, andererseits, da issser ja nicht mehr anzutreffen, denn die Werbung verdeutlicht: Der Super Schuhbeck hilft jetzt bei Mc Donalds aus…

Das wiederum bringt ihn dann gefährlich in die Nähe von Ed Hardy, der bei facebook eine Gruppe ins Leben gerufen hat (natürlich nicht wirklich aktiv): Dank Ed Hardy erkenne ich Vollidioten sofort – die Gruppe „Dank Alfons Schubeck erkenne ich Sodbrandküche auf den ersten Blick“, scheint in greifbarer Nähe…

Denkt man an einen anderen bajuwarischen “Tortensammler” oberfränkischer Natur, dem wir den Begriff „guttenbergen“ verdanken, so sind wir vom „schuhbecken“, als übertünchen schlechter Nahrung nicht allzu weit entfernt…

Markendehnung im Praxistest: Ob Brot, ob Eis, ob Burger, er schuhbeckt fast überall. Auch bei den Gewürzen schuhbeckt er und macht aus ordinären Würzmischungen edle Sternewürze, die dann im Gegenzug von einem namhaften Gewürzhersteller vertrieben wird, was so manchen anderen Koch fuchst, der auch gerne seinen Senf dazu gegeben hätte. Einem solch unbegabten Kochkünstler kann man jedoch nur zurufen:

Dann lafer doch….!

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Drum prüfe wer sich ewig bindet oder: Was haben die M-Days mit Nespresso zu tun?

Es ist Samstag und da muss man dann schon mal einer alten Tradition folgen und sich in die Nespresso Schlange im Breuninger einordnen. Kommunikation ist eben alles…

Vorher jedoch noch kurz an der Bar eine neue Sorte probieren, man ist ja innovativ. ABER: Der Breuninger Nespresso Dealer hat die Crew gewechselt. Statt der netten jungen Damen jetzt schwule City Cowboys. „Wenn Sie hier was trinken wollen, müssen Sie erst etwas kaufen“, spricht der vorlaute schwule Nepresso Espresso Dealer. Den Hinweis, dass sich da die Katze in den Schwanz beisst, ignoriert der Nespresso dealende Milchbubi. Auch der Hinweis, dass wir ja im Nespresso Espresso Club Mitglieder sind und als geheimes Erkennungszeichen den Nespresso Schlüsselanhänger bei uns tragen, ignoriert der schwule Oberlehrer…

Mit einem freundlichen „der Blitz soll dich beim Sch**en treffen“ verlassen wir den samstäglichen Breuninger Sekretärinnentreff, verlagern die geplanten restlichen Einkäufe aus dem Breuninger in die Innenstadt und beschließen, nur noch die bekannten Geschmacksrichtungen online zu bestellen und die Nespresso Schlüsselanhänger kollektiv zurückzuschicken…

Fazit: Der schwule Nespresso Dealer im Stuttgarter Breuninger ist die logische Konsequenz der Marketing Kampagne, die darauf reagiert, dass George Clooney einen zwischen die Eier gekriegt hat und nun nicht mehr als Mister Ristretto durchs Land geistert. Der kundenfeindliche entkoffeinierte Nespresso Milchbubi passt also voll ins verwässerte Nespresso Weltbild…

An dieser Stelle fragt sich jetzt natürlich jeder, was der unfreundliche Stuttgarter Nespresso Dealer mit den M-Days zu tun hat. Ganz einfach: Im Frankfurter Nespresso Shop in der Goethestraße gibt es eine ganz tolle Frau, die den Laden im Griff hat und noch nicht gegen einen schwulen City Cowboy ausgetauscht wurde. Mit einer knappen Stunde Verspätung bringt einen die Bahn per ICE aus der Stuttgarter Provinz nach Frankfurt in einen noch intakten Nespresso Shop, in dem man zuerst probiert und dann kauft…

Koschtengünschtiger ist natürlich der Milchbubi aus dem Stuttgarter Breuninger Nespresso Espresso Shop, da holt man dann lieber den alten Teekessel raus und brüht sich ein lecker Tässle Tee…

Die M-Days, das Taxi und das moderne Leben

Die 7. M-Days haben ihre Tore geschlossen und über 4.100 Experten aus Entwicklung, Forschung, Industrie, Handel, Marketing, Beratung und Finanzwirtschaft nahmen teil.

Aufbruchstimmung und hohe Zufriedenheit bestimmten die Atmosphäre der Messe in Frankfurt und am Ende strömten alle inspiriert und fasziniert ins Taxi und fuhren zum Bahnhof oder zum Flughafen.

Die spannende Frage nach den M-Days: Wurde das Taxi per App bestellt oder per Telefon….?

Mind Store Marketing wünscht allen Besuchern der Seite ein schönes Wochenende