Monthly Archives: Mai 2011

ERGO heißt jetzt ORGO

Nachdem man mit Plagiaten (ERGO wurde damals in EMI umbenannt) und anderen Tricks richtig Dampf in die Werbekanäle gebracht hat, nimmt die ERGO Gruppe nun deutlich den Dampf aus der Kommunikation. Statt dessen stößt man im Netz auf zahlreiche satirische Fundstücke, die das Thema mit Begeisterung aufnehmen.

Wir empfehlen der ORGO Gruppe:

  1. Mit einem guten Social Media Monitoring kann man die schlimmsten Tretminen identifizieren und
  2. ggf. intelligent gegensteuern
  3. Markenaufbau von innen bedeutet zufriedene Mitarbeiter und nicht zwangsläufig befriedigte Mitarbeiter
  4. wir empfehlen dringend eine ERGO Therapie

Mc Donald´s Kassierer – Das Wort zum Sonntag oder: Warum wir den Sonntagsbraten demnächst ohne unfreundliche Servicekräfte verspeisen müssen…

Es ist Spargelzeit und wenn man in einen Edeka-Markt der Simmel AG geht (nota bene: nicht der klassische Edeka-Markt, dort ist man selbstverständlich nach wie vor nicht am Kunden interessiert), wird man mit einem großen Spargelstand und einem Lächeln begrüßt (richtig gelesen: sie lächeln dort und ACHTUNG jetzt kommt´s: man wird gefragt, ob man etwas für den Kunden tun könne). Was für ein Einstieg in den Einkauf!

Großer Nachteil für den Konsumenten: Gut gelaunte Verkäuferinnen verkaufen das Doppelte bis Dreifache. Wenn man aber eine begeisterte Wurstverkäuferin hat, beklagt sich garantiert niemand über den etwas höheren Betrag. Die Simmel AG macht es täglich vor: Freundliche, gut gelaunte Verkäufer sowie liebevoll und professionell präsentierte Waren. Der einzige Nachteil: Die gut aussehenden Verkäuferinnen darf man leider nicht mitnehmen…

Will man wieder zurück in die Normalität, empfehlen wir die Lebensmittelabteilung der Galeria Kaufhof: Zugestellte Gänge, Verkäuferinnen, die sich eifrig untereinander unterhalten und Kassiererinnen, die den Kunden absolut perfekt ignorieren. Eine Beschwerdemail wird dann von der Assistentin der Geschäftsleitung mit einem Standard Wordformat beantwortet: „wir freuen uns, Sie bald wieder in der Galeria Kaufhof begrüßen zu dürfen… Nein, ihr dürft euch definitiv nicht freuen!  Und auch die dicke Verkäuferin im Nespresso Shop in Stuttgart wollen wir lieber nicht mehr sehen und bestellen deshalb lieber online.

Und dann liest man eine Meldung, dass Mc Donald´s tausende Kassierer abschaffen will und angesichts der auch dort empfangenen Unfreundlichkeiten fängt man an, das Management für die Entscheidung zu beglückwünschen . Zukünftig wird es dort also niemanden mehr geben, der am Tresen arbeitet und den Spot mit der freundlichen Verkäuferin nicht gesehen hat und die Werbemaßnahmen torpediert und somit erfolgreich das Image ruiniert (die Frage ist jetzt nur, wie Mc Donald es dann schafft, 70% der Kunden abzuschaffen und durch intelligentere auszutauschen, aber das ist nochmals ein anderes Thema…).

Vielleicht sollte auch die Autoindustrie über so etwas nachdenken, dann würde man es vielleicht sogar schaffen, in der Schwabengarage Autos zu kaufen, aber das ist nochmals eine vollkommen andere Geschichte…

Mind Store Marketing wünscht einen schönen Sonntag…

Eselsmühle: Guerilla Seeding der Schwäbischen ART

Der Stuttgarter als solcher ist ja etwas anders, als andere Kleinstädter. Durch die Nähe zur Autoindustrie hat die Stadtverwaltung dereinst alle Straßen autofreundlich ausgebaut, was das Stadtbild erheblich beschädigt hat und heute dazu führt, dass große Teile der Stadt unter die Erde gelegt werden müssen oder zumindest versucht dies ein Teil der Bevölkerung während ein anderer Teil versucht, die Autoindustrie zu verschrecken, was zu Asylangeboten aus dem benachbarten Bayern führt, aber das ist nochmals eine vollkommen andere Sache…

Ansonsten aber ist die Stadt sehr weitläufig (allein schon, damit der Stuttgarter seine Villa besser verstecken kann) und zwischen den scheußlichen Betonbunkern aus den 70ern gibt es sehr viel Platz und Auslauf mit gut ausgebauten Straßen, die einen schnell vergessen lassen, dass man sich doch noch auf Stadtgebiet befindet (zumindest so lange, bis ein helles Licht einen zurück in die die städtische Realität holt).

Und weil die einzelnen Stadtteile so weit auseinander liegen ist Stuttgart die einzige Stadt, in der sich Motorradfahrer auch innerhalb der Stadtgrenzen grüßen. Wen wundert es also, dass der Motorradfahrer in Stuttgart nicht hunderte von Kilometern fährt (der Schwabe als solcher ist ja ohnehin sehr sparsam), sondern einen Kurztrip macht, zum Beispiel ins benachbarte Siebenmühlental. Von Leinfelden-Echterdingen startet die schwäbische Motorradtour über eine motorradfreundliche, kurvenreiche Straße. Die erste Mühle im malerischen Tal lässt der geübte Biker links liegen und steuert gleich, erschöpft vom vielen Motorradfahrergrüßen, die Eselsmühle an.

Die Eselsmühle ist die einzige Mühle im Tal, in der noch heute Getreide gemahlen wird. Im eigenen Laden kann man das Endergebnis dann als leckeres Holzofenbrot in den Rucksack packen. Ansonsten lädt ein idyllischer Garten zum Verweilen ein.

Dort legt der Guerilla erfahrene Biker demonstrativ seinen Helm auf den Tisch und weist via Facebookprofil diverse Marketingleiter darauf hin, dass man DRINGEND einen neuen Helm braucht. Dieser „Hinweis“ wird in einem Motorradmagazin seines Vertrauens dann noch verstärkt.

Hier könnte IHRE Marke liegen...

Guerilla Marketing im Praxistest: Vom hier vorgestellten Guerilla Seeding profitiert die Touristikbranche, in diesem Fall die Eselsmühle und die jeweils inszenierte Marke und im Idealfall kommt man (wie im Fall Seitenbacher Müsli) bei Google auf Seite eins…

Woischt Karle, heut gange mer in d Eselsmühle und hirned über Marketing…

Deifi, deifi, im Ohr hab ich nur geilstes HiFi…

Übersetzung für alle Nicht-Bajuwaren: Höre gerade teuflisch guten Sound über meine neuen Audéo-Kopfhörer von Phonak. Als Untertitel hätte man noch schreiben können: Warum metro-A-sexuelle Frauen dank eines Schweizer Kopfhörers nun doch noch gefühlsecht durchs Leben kommen, aber man soll es ja nicht übertreiben…

„Ich geh dann mal Laufen“ mit dieser Facebook Statusmeldung beendet die metro-A-sexuelle Frau ihren harten Bürotag, wirft sich in eine absolut stylische Sport Kluft, halftert ihr iPod, und joggt der Abendsonne entgegen. Dieses Szenario wurde an dieser Stelle mehrfach diskutiert, heute jedoch ist es an der Zeit, nicht noch einen Schwank auf Kosten einer verpeilten Bevölkerungsgruppe zum Besten zu gegeben, sondern endlich mal eine ritalinfreie Alternative zu präsentieren: Ein Wunderwerk der Technik, ein eidgenössisches Klangerlebnis der anderen ART. Nein, es geht jetzt nicht wieder in die satirische Richtung. Für  alle lauffreudigen, sportbegeisterten jungen Frauen soll hier eine echte Neuheit präsentiert werden: Der Audéo-Kopfhörer von Phonak. Vorbei die Zeiten, als sich schöne Frauen mit kleiderschrankgroßen Ohrmonstern verunstalten mussten. In-Ear lautet das Zauberwort, der Mikrochip fürs Ohr oder wie es der Hersteller nennt: PFE Perfekt Fit Earphones. Vorbei also auch die an anderer Stelle reichlich zitierten Crossrealityeffekte, aber das ist nochmals eine vollkommen andere Sache…

Die Schweizer Kopfhörer können dem joggenden Gehör durch spezielle Audio Filter angepasst werden, der Klang kann so den individuellen Hörvorlieben angepasst werden – Klangerlebnis pur.  Perfekt auch, dass Audéo  die akustischen Signale über den Kopfhörer direkt in den Hörkanal schickt, was Umweltgeräusche auf ein Minimum reduziert. Kein Lärm, kein Alltagsgeräusch dringt in das zarte Öhrchen der metro-A-sexuell joggenden Frau.

Was wohl auch typisch für einen eidgenössischen Kopfhörer Hersteller ist: Schweizer Understatement verbietet es, all diese guten Eigenschaften auf der eigenen Website zu sagen. Wenn man mehr über Audéo wissen will, schlägt man eine eidgenössische Zeitung seines Vertrauens auf und kann dann wundervolle Sachen über wundervolle In-Ear Kopfhörer lesen, die man nicht mittels eines Schönheitschirungen implantieren lassen muss. Aber bei Kopfhören zum Joggen gilt wie bei allen Dingen im Leben: Man muss einfach nur durchkommen… Durchkommen durch das Nadelöhr Homepage (zumindest die Startseite, dach ist man bereit, die Kopfhörer auch zu verkaufen). Marketing auf Schweizer Art: Die Guten kommen durch…

Ich geh dann mal laufen.

Quarterlife Crisis

Die Überlegungen zum Thema metro-A-sexuelle Frauen haben gezeigt, dass ein Thema getroffen wurde, dessen gesellschaftliche Relevanz gerne übersehen wird: Eine ganze Generation in der Krise, Quarterlife Crisisdauerverpeilt und „unbrauchbar“ für die Gesellschaft oder wie es der Spiegel in Anlehnung an einen Buchtitel formuliert: Jung, erfolgreich, kreuzunglücklich…

Die Reaktionen junger, gebachelter und gebeutelter Frauen auf die Theorie der metro-A-sexuellen Frau haben gezeigt, dass man während einer oberflächlichen Abitur-Deluxe-Ausbildung gerade mal weiß, dass es rechts zum Hörsaal und links zum Klo geht, was danach kommt, steht in den Sternen. Die Dozenten scheinen genauso hilflos wie die Studenten. Männliche Reaktionen auf die metro-A-sexuelle These gab es erwartungsgemäß keine, die Männchen haben sich offensichtlich vollends zurück an die Playstation verzogen oder aber degenerieren vom Typus facebookinkompatibel zur gesellschaftlichen Randgruppe (mit einem Minderheitsanteil von ca. 70%).

Die Bücher zum Thema Quarterlife Crisis sind in der klassischen Buchhandlung bereits vergriffen, Amazon liefert allerdings noch Titel wie Quarterlife Crisis: Die Sinnkrise der Mittzwanziger oder Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will und viele mehr…

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass es eine Fülle von lebensberatender Literatur gibt, die Wege aus der Verpeiltheit anbieten, Flirten leichter machen (wenn man schon keinen Job bekommt, dann soll man doch wenigstens lernen, wie man richtig flirtet, auch wenn man nicht vorhat, durch die Zielgerade zu gehen… ). Fazit: Viele Bücher, die aber nur denen wirklich helfen, die sie schreiben oder verkaufen…

Die Presse greift das Thema Quarterlife Crisis nur recht zaghaft auf. Befragt werden dann Psychologen, die jedoch ohne konkrete Handlungsanweisungen sind und darauf verweisen, dass es in den USA bereits Workshops gibt oder das man doch mal raus an die frische Luft soll. Eigentlich müsste man meinen, dass die Presse Amok läuft, wenn der komplette akademische Nachwuchs nach dem Studium vor dem Nichts steht, wie es die Süddeutsche tituliert.

Auch die Wissenschaft schweigt bis auf wenige Ausnahmen. Bolz weist darauf hin, dass der Mann angesichts feministischer Gleichheitsforderungen in einer Falle steckt, die in der Psychiatrie als Double Bind bezeichnet wird: „Echter Mann“ vs. Reaktion auf Delegitimation der Männlichkeit, was wiederum für die junge Frau zur Folge hat, dass in der dressierten Männermasse keine brauchbaren bösen Spieler zu finden sind, sondern nur noch nach politischer Korrektheit strebende Männchen (Alles Schlampen außer Mutti…). Mit Ritalin und Prozac, so Bolz, erzeugt man politische Korrektheit. Prozac verhilft depressiven Frauen zu Selbstbewusstsein und Ritalin wird hyperaktiven Jungs verschrieben – soziales Lernen qua ärztlicher Verschreibung. Eine Generation wird geistig ruhig gestellt…

Ob in der hier skizzierten Problematik zuerst die Henne oder das Ei da war, soll an dieser Stelle unwissenschaftlich außer Acht gelassen werden. Fact: die metro-A-sexuelle Frau trifft auf verängstigten Mann mit extrem guten Highscores, aber ansonsten unbrauchbar. Kommunikation ist demzufolge nicht zielgerichtet, denn damit können beide Seiten nicht umgehen. Aus Neil Postman´s Klassiker „Wir amüsieren uns zu Tode“ wird „wir Flirten bis zum Umfallen“ (vor Müdigkeit ohne brauchbares Ergebnis).

Es folgt die Erkenntnis, dass zwischen Reden und Kommunizieren ein gewaltiger Unterschied besteht. Darüber hinaus folgt in diesem Zusammenhang die starke Befürchtung, dass wir mit der Quarterlife Crisis einem Modewort aufgesessen sind. Sicherlich, durch die Bildungsmisere gingen viele Werte verloren. Erschwert wird die Diskussion dadurch, dass die Politik aus Menschen mittlerweile Bürgerinnen und Bürger gemacht hat. Festzuhalten ist, dass es der Generation Quarterlife Crisis an Wertewelten und Leitbildern fehlt, was die am Anfang des Jahres aufgestellte Forderung nach dem Aufbruch ins Zeitalter der Charismatiker unterstreicht. Andererseits zeichnet sich unter den weiblichen Vertretern eine deutliche Ritterlichkeitsresistenz ab. Wer einer klassischen Vertreterin der Genration Quarterlife Crisis in den Mantel helfen will, muss damit rechnen, dass sie ein Pfefferspray zückt, weil sie Ritterlichkeit nicht gewohnt ist. Die Autoindustrie unterstützt, indem sie mittels Keyless Systems Sorge trägt, dass der Gentleman alter Prägung der Frau nicht mehr die Türe aufhalten, sondern sie lediglich vor plötzlich aufspringenden Türen retten kann. Die allseits postulierte Zwangsgleichheit führt letztendlich zum Kampf der Geschlechter, beispielsweise wer im Restaurant den Wein als erster verkosten darf, die weiter oben zitierten Flirtanleitungen stoßen hier deutlich an die Grenzen. Das Spiel mit einem Lächeln und einem Augenzwinkern scheint in Vergessenheit geraten zu sein…

Bolz weist darauf hin, dass im Rahmen des Strebens nach politischer Korrektheit dem Gleichheitswahn keine Grenzen gesetzt sind: Wer einen Behinderten nicht als „anders befähigt“ anerkennt, macht sich des Ableism schuldig und wer in der Schönheit einen Verdienst sieht, leidet an Lookism und so kommt es, dass junge Frauen einen verzweifelten Weg in die soziale Phobie antreten, denn wegen ihrer Schönheit soll der edle Ritter sie nicht „beschützen“ und so gehen sie oftmals lieber den einsamen Weg in die Bulimie oder die Anorexie…

Das Ich-Bin-Schon-Gross-Phänomen gibt der junge Frau enorme Freiheiten, die sie jedoch mit einem deutlichen Verlust an Geborgenheit und Aufgehobensein bezahlt. Lernen aus der Sicherheit des beschützten Modus heraus ist in Vergessenheit geraten. Die einstige Idealkombination aus jugendlicher Schönheit und erfahrener Gelassenheit wird auf dem Altar des gleichmacherischen „ich-kann-das-alleine-Aktionismus“ geopfert. Die traditionellen Bande der Ritterlichkeit zwischen dem alten König und der jungen Prinzessin werden jäh zerschnitten. Einsam und alleine kehrt der alte König zurück in sein Ereignisreich und ferngesteuert schwebt die info-picking Schönheit durch den erweiterten möglichkeitsRAUM, setzt sich verzweifelt an die vorstellBAR, ohne sich jedoch in den erlebnisRAUM zu trauen…

Quarterlife Crises, so kann festgestellt werden ist ein weiterer Baustein auf dem Wege zum Konformismus des Andersseins, der in der allgemeinen Facebook-Fröhlichkeit untergegangen ist und am Ende, so viel steht fest, behandeln wir ohnehin wieder die Falschen

Das Wort zum Sonntag oder warum in der Schweiz und in Lichtenstein zahlreiche Menschen sterben müssen

Es ist Sonntag und man könnte einen Spaziergang machen, einen Spaziergang am Bärensee – so die Grundidee. ABER: Es ist Sonntag in Stuttgart und an diesem Tag joggt ganz Stuttgart am Bärensee. Man könnte den Spaziergang also nur in extrem gepanzerter Ausrüstung durchführen, denn die Jogging Armada ist omnipräsent. Unterstützt wird die joggende Infanterie durch gepanzerte Fahrzeuge namens Mountain Bikes, die ebenfalls um den See patroullieren. Neben Infanterie und Kavallerie muss sich der Spaziergänger noch vor attackierenden Schwertransportern in Acht nehmen, die mit kinderbeladenen Anhängern laut „Achtung“ von hinten schreien und aufgrund ihrer Trägheit und des Erschöpfungsgrades des rotköpfigen Radlers nicht ausweichen können.

Wen wundert es also, dass Stuttgart zweigeteilt ist. Die eine Hälfte fordert, den Bahnhof unter die Erde zu legen, damit die Jogger Armee sich ausdehnen kann und der Spaziergänger endlich ungepanzert spazieren gehen kann, die anderen haben sich an den Krieg am See gewöhnt und demzufolge als nostalgische 68er die Grünen gewählt – ätsch!

Jetzt aber bekommt das Ländle endlich Rückendeckung aus dem Nachbarland: Mehr Platz für Spaziergänger fordert der CSU (Carnevalistisch Sociale Union) Generalsekretär Alexander ohne Minarett im Vorgarten Dobrindt beschimpft aus dem sicheren Bayern heraus die Grünen als „politischen Arm von Krawallmachern, Steinewerfern und Brandstiftern“. Auch der designierte Ministerpräsident wird von  Alexander der Mann fürs Brachiale Dobrinth als Fehlbesetzung bezeichnet, statt entspannt zu warten, bis Winfried voll zwischen den Stühlen Kretschmann den ersten grünen Wasserwerfereinsatz anordnen muss.

Und im selben Zeitungsgespräch dann auch DAS Angebot: Asyl für Baden-Württembergische Autobauer und Industriefirmen im benachbarten Bayern. Und an dieser Stelle dann das Drama: Tote in der Schweiz, in Lichtenstein und anderen Steueroasen, die sich über den Vorschlag von Alexander weit aus dem Fenster lehnend Dobrinth tot lachen…

Und am Ende die Erkenntnis: Wir leben und arbeiten in einem WIRRklichkeitsRAUM und die Welt ist ein Dorf und manche schreien etwas lauter und manche halt nicht und andere wiederum wissen, dass es eine objektive Wahrheit ohnehin nicht gibt…

es ist kompliziert