Monthly Archives: November 2009

Roding – Der Schleier wird gelüftet.

Auch wenn man ein Auto im Rahmen der Weltpremiere verhüllt, statt es zu enthüllen, so bedeutet das nicht, dass man auch weiterhin nicht über das Auto berichten will.

Am 30.11.09 um 21.15 Uhr wird der außergewöhnliche Roadster auch im Fernsehen zu bewundern sein. Neben Einblicken in die Fertigung und Fahrzeugpräsentation des Roding auf dem IAA Messestand, gibt es exklusive Bilder vom ersten Test des Prototypen auf dem Flugplatz Bayreuth zu sehen. Der Beitrag in Auto Motor und Sport TV wird auf dem Sender DMAX ausgestrahlt.

Weitere Videobeträge im Roding Channel auf youtube.

Der König ist tot, es lebe der König!

Für die Tuningbranche gibt es seit Jahren zwei wichtige Messen: Die Tuning World Bodensee im Mai und die die Essen Motor Show. Letztere war über viele Jahre hinweg eine Tuning-Institution und alles was Rang und Namen in der Branche hatte, war zum Jahresende dort.

In diesem Jahr jedoch “glänzt” die Messe durch leere Hallen. Kaum eine große Marke zeigt Präsenz. Dies ist zum einen natürlich auf die Wirtschaftkrise im Markt zurückzuführen, zum anderen allerdings auch durch fehlendes Marketing seitens der Messegesellschaft und durhc fehlende Attraktivität für den Besucher.

Symptomatisch für die diejährige Essen Motor Show waren die viele Oldtimer. In der früheren VDAT Halle waren nicht wie bisher die Mitgliederstände, sondern viele schöne Oldtimer. Einzig allein Brabus hielt die Tuning Flagge prominent hoch.

Ansonsten waren es die Verkaufsstände, die das Fehlen echter Marken übertönten und die allerdings mehr ein Marktfeeling, denn ein Messefeeling  aufkommen ließen.

Ein Besuch der Essen Motor Show machte sehr schnell deutlich: der König ist tot, es lebe der König! In diesem Fall die neue Messe, die ab 2010 in Dortmund stattfinden wird.

www.mycar-show.de

Das Aus für die Essen Motor Show

“Wenn du willst, dass Alles bleibt wie es ist, musst du Alles verändern”, ein alter Spruch aus einem alten Film, den aber die Messeleitung der Essen Motor Show nicht berücksichtigt hat. Deren Motto war “viel Geld für wenig Erlebnis” und damit haben sie die Besucher und auf lange Sicht auch die Aussteller vergrault und somit dem Wettbewerb die Türen geöffnet.  Wen wundert es also, dass die Messe Friedrichshafen zukünftig die internationale Tuning & Sportwagen Show in der Messe Westfalenhallen Dortmund veranstaltet– Premieren-Termin: 11. bis 14. November 2010

Tuning

Branchenvertreter und Fans von Tuning- und Sportwagen können sich im kommenden Jahr auf ein neues Messe-Highlight freuen: Vom 11. bis 14. November 2010 stehen bei der „MY CAR – Internationale Tuning & Sportwagen Show“ in der Messe Westfalenhallen Dortmund veredelte und sportliche Fahrzeuge im Rampenlicht. Der klar definierte Fokus macht die Hersteller, Tuner und Ausrüster dieser Autos zu Hauptdarstellern der automobilen Messewelt und transportiert den Besuchern die Freude an der Individualisierung „meines Autos“. Veranstalter der MY CAR ist die Messe Friedrichshafen, die ihr Projekt TUNING WORLD BODENSEE in nur sieben Jahren zu Europas größtem Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Club-Szene geführt hat.

„Durch den permanenten Dialog mit den Branchengrößen haben wir unser Erfolgskonzept weiter entwickelt und wollen künftig auch im Westen Deutschlands einen Treffpunkt mit Ausstrahlung für Industrie, Handel und Automobilfans bieten“, erklärt Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen. „Dortmund als etablierter Messestandort erweist sich mit seiner Lage im Ballungsgebiet Nordrhein-Westfalen und der Nähe zu den Benelux-Staaten als ideale Bühne für die internationale Tuning- und Sportwagen Show.“

Das Projektteam der MY CAR rückt in Dortmund die sportlichen Automobile und den Spaß am Tuning konsequent in den Vordergrund. Projektleiter Dirk Kreidenweiß: „Durch unsere enge Verbindung zu den Ausstellern und der Club-Szene sind wir in der Lage, ein emotionales Spiegelbild der Branche abzubilden und mit einem aktionsreichen Entertainment-Programm zu kombinieren. Im Frühjahr begeistern wir damit die Massen zur TUNING WORLD BODENSEE, zukünftig lassen wir den Funken auch auf das Ruhrgebiet überspringen.“

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Optimismus in der Tuning Branche

Die Tuningbranche zeigt im Vergleich zur Automobilindustrie insgesamt eine stabile Entwicklung. Laut einer Mitgliederbefragung des Verbands der Automobil Tuner (VDAT) haben 41,6 Prozent der befragten Unternehmen ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2009 auf dem Vorjahresniveau gehalten oder sogar gesteigert.

20,8 Prozent der Mitglieder geben sogar eine Umsatzsteigerung von mehr als fünf Prozent an. 58,3 Prozent melden hingegen einen Umsatzrückgang gegenüber dem ersten Halbjahr 2008.  „Das Ergebnis der Mitgliederumfrage zeigt, dass die Krise auch an der Tuning- und Zubehörindustrie nicht spurlos vorübergegangen ist“, sagt Harald Schmidtke, Geschäftsführer des VDAT. „Man sollte aber auch die eindeutig positiven Aussagen zur Kenntnis nehmen: 42 Prozent der Befragten haben einen höheren, beziehungsweise einen Umsatz auf dem guten Niveau des ersten Halbjahrs 2008 erzielt. Würde man die Umsatzschwankungen bis minus fünf Prozent als eine auch ‚in normalen Zeiten’ mögliche Schwankungsbreite einbeziehen, steigert sich der Wert derer, die bisher einen recht guten Kurs in schwieriger Marktlage halten konnten, auf immerhin 50 Prozent.“

In der Personalpolitik zeigen sich die Tuningunternehmen ausgesprochen verantwortungsvoll. Während Entlassungen und Kurzarbeit bei den großen Herstellern und Zulieferern gang und gäbe sind, beweisen die kleinen und mittelständischen Unternehmen im Tuningsektor auch in schwierigen Zeiten soziale Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern. 52,1 Prozent der Umfrageteilnehmer geben die gleiche Mitarbeiterzahl an wie im Vorjahr. Exakt ein Viertel der befragten Unternehmen hat in der Krise sogar neue Mitarbeiter eingestellt. Lediglich 22,9 Prozent mussten die Zahl der Angestellten und Arbeiter der Marktlage anpassen.

„Als besonders erfreulich ist anzusehen, dass rund 77 Prozent der Befragten keine Mitarbeiter freistellen mussten“, meint Harald Schmidtke. „Da bestätigt sich, dass kleine und mittelständische Unternehmen auch in schwierigen Zeiten eine andere soziale Bindung zu ihren Mitarbeitern haben, als dies in global agierenden Konzernen der Fall ist.“ Vorsichtig optimistisch blickt die Branche ins Jahr 2010. 58,4 Prozent gehen von einer positiven Entwicklung aus.

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