Archiv für August 2009
EDEKA: wir lügen Lebenmittel
“Wir lieben Lebenmittel” behauptet Edeka in zahlreichen Werbespots. Dort sieht man dann Verkäufer, die alles genau wissen und die sich total gut auskennen. Und das wichtigste: sie reden sogar mit den Kunden!
Wenn man in München oder Umgebung in einen beliebigen Edeka Markt geht, findet man allerdings ein komplett anderes Bild vor (WIR lieben Mystery Shopping)
1. Verkäufer reden nur mit anderen Verkäufern! (das allerdings extrem intensiv)
2. Verkäufer räumen Regale immer dann ein, wenn sie Kunden damit auch im Weg stehen. (Damit der Edeka-Kunde auch garantiert genervt wird, nehmen sie große Wägen, die sie in die Gänge stellen. Dann kann sie der Kunde nicht stören, wenn sie sich dahinter unterhalten.)
3. Wenn man eine Frage hat, haben sie gelernt, sich schnell zu verstecken.
4. Der geplagte Edeka-Verkäufer schafft es aufgrund der oben skizzierten Situation demzufolge nicht, die Frischetheke zu kontrollieren bzw. wirklich frisch zu halten. Die Werbung wird dadurch also nochmals Lügen gestraft.
Das bis hier geschilderte Szenario trifft natürlich nicht nur auf Edeka Märkte zu. Auch Banken und Sparkassen kennen dieses Problem: Millionenschwere in der schicken Konzernzentrale geplante TV Kampagnen werden in der Filiale durch Inkompetenz, Ignoranz und Unfreundlichkeit jäh in die Tonne getreten (von Starbucks, die dem Kunden dazu dann noch schlimme Begrifflichkeiten an den Kopf werfen, soll hier nicht weiter gesprochen werden)
Bevor jetzt der an dieser Stelle sonst gerne strapazierte Begriff der Servicewüste Deutschland zitiert wird, sei gesagt: Es geht auch anders!
Im Münchner Raum gibt es beispielsweise drei Märkte, die das Edeka Logo tragen, die allerdings professionell geführt werden. In Pullach, Unterhaching und München am Einsteinring findet man Edeka Märkte die zur Simmel AG gehören.
In diesen Edeka Märkten erschrickt man als Kunde jedesmal, weil man von perfekt gekleideten Verkäufern jedes Mal gegrüßt wird (ja, richtig gelesen: der Verkäufer dreht sich NICHT um und geht in die andere Richtung und er schaut NICHT auf den Fußboden, er sagt “hallo” oder Grüß Gott” und er ist richtig freundlich dabei”).
Wenn man eine Frage hat, wird man persönlich von einem Verkäufer zum Regal begleitet, in dem sich das gesuchte Produkt befindet (ja, nochmals richtig gelesen: es rennt niemand davon wie in anderen Edeka Märkten)
An der Fleisch-, Fisch- oder Käse-Theke bilden sich keine Endlos-Schlangen. Es gibt genügend kompetente Verkäufer, die mit Spaß an ihrer Arbeit gerne beraten. Für den Kunden total verwirrend: auch diese Verkäufer sind freundlich!
Am Ende des Einkaufs wird man (Achtung jetzt kommt´s!) gefragt, ob man alles gefunden hat und ob man zufrieden ist!
Für einen derartigen Service ist man dann auch gerne bereit, 20 Kilometer zu fahren. Allerdings: nach 2-3 Einkäufen in Märkten der Simmel AG ist man für den normalen Supermarkt (egal welcher Kette) total versaut!
Ich geh dann mal simmeln…
Marketing Intelligence
Für ein Glas Milch kauft man sich keine Kuh.
Diese alte Bauernweisheit haben wir im Bereich Content Syndikation bereits erfolgreich umgesetzt. Unser Redaktionsteam ersetzt die interne Mannschaft u.a. bei einem Tuning Magazin oder einem Lifestyle Magazin. Wir sind das externe Reaktionsbüro für die Internationale Drift Series und für ein namhaftes Motorrad Magazin (Selbstverständlich haben wir auch unser eigenes Auto Magazin)
Demnächst werden wir dieses intelligente Konzept auf den Marketingbereich ausweiten. Gemeinsam mit einem starken Netzwerk aus Agenturen, Anwälten und Headhuntern bieten wir Marketing Outsourcing an.
Anregung zur Diskussion
Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.
An jeder starken Frau kleben mindestens 10 schwache Männer.
Ich geh dann mal Laufen…
Glam Media führt mit Zoom.in TV-Player für Brash und Glam ein
Nur ein Jahr nach dem Start von Glam Media in Deutschland hat sich das Content-Netzwerk in Deutschland vielversprechend etabliert. „Wir haben mit Glam alle unsere Etappenziele erreicht“, sagt Ralf Hirt Geschäftsführer Glam Media Deutschland. „Glam ist die Nummer eins für Frauen und Lifestyle, Brash ist erfolgreich gestartet und nun launchen wir wie angekündigt Glam TV und Brash TV.“
Glam bündelt seine Kompetenzen mit dem internationalen Video-Nachrichtendienst Zoom.in und öffnet eine neue Tür in die Bewegtbild-Werbung: Seit wenigen Tagen binden Glam.de und das Ende Juni gestartete Pendant für Männer, Brash, den TV-Player mit Videos für die verschiedenen Channels ein. Marken- und Werbetreibende können damit auf die Stärken von Bewegtbild in interaktiven Umfeldern mit hohem Involvement zurückgreifen.
Mit dem Einsatz von Video verbindet Glam Media seine thematische Expertise und Reichweite erstmals mit der emotionalen und visuellen Kraft der Bewegtbildkommunikation. In den USA ist Glam mit knapp zehn Millionen Unique Viewers seit Mai in den US Top 20 der Video-Websites vertreten. Das Media-Unternehmen geht bereits den nächsten Schritt: Glam Media baut in den USA das Social Content-Netzwerk tinker.com aus – zur Vermarktung von Nachrichten und Events im Micro-Blogging-Dienst Twitter.
Ralf Hirt sieht in Glam und Brash TV auch die Chance, neue Qualitätsstandards zu formen: “Die Kooperation mit Zoom.in freut uns immens, weil wir Usern das attraktivste Format im Netz für unseren Content anbieten können und unsere Kunden als Werbetreibende meinungsführende Zielgruppen emotional erreichen können.” Sämtliche Publishing-Partner von Glam und Brash können das neue TV-Angebot einfach als Widget in ihre Seiten integrieren und von dem Konzept der „Distributed Media“ profitieren. Unter den ersten Partnern, die dieses Angebot nutzen, sind Glams Fashion-Hot-Spot LesMads.de sowie Baby-Welten.de. Bei Brash TV integrieren das Auto Magazin CARantaine und Bauen-und-Heimwerken.de den Player.
„Unsere Publishing-Partner haben über Glam und Brash TV die Möglichkeit, ihre Online-Angebote durch aktuellen, hochqualitativen und zielgruppenrelevanten Video-Content von Europas führendem Anbieter Zoom.in zu erweitern – das ist für alle beteiligten Parteien ein enormer Mehrwert“, so Ralf Hirt weiter.
Für Dr. Marcel Reichart, der bei Burda die Glam-Beteiligung verantwortet, zeigt die Entwicklung von Glam TV, „dass Glam Media seine Vertical Media-Plattform mit neuen Content- und Erlösformen ausbaut, von denen Publisher, Rechteinhaber, Markenunternehmen und Nutzer profitieren.“ In den USA sei Glam Media damit ein schneller Einstieg in die Topliga der Video-Networks gelungen. „Und hochwertige Videowerbung gewinnt gerade für Markenartikler zunehmend an Relevanz“, so Reichart weiter.
Vom Micro Slave zum iPhone Slave
Es war einmal eine Gesellschaft, die aufgebrochen war in ein neues Zeitalter. Sie nannte sich die “Informationsgesellschaft“. Der Terminus steht hierbei als Synonym für den Schritt vom 20. ins 21. Jahrhundert. Toffler bezeichnet diesen Übergang als “dritte Welle. Die Agrarrevolution vor 10.000 Jahren wird hierbei als erste, die industrielle Revolution, von der aus in der Mitte der fünfziger Jahre technische und soziale Veränderungen ausgingen, als zweite Welle bezeichnet. Die dritte Welle steht kennzeichnend für den Anfang einer neuen Zivilisation, die Toffler als “Nach-Schornsteinzeit” beschreibt (Toffler, A, Machtbeben: Der globale Vorstoß der Informationseliten, Düsseldorf-Wien 1993).
Ab welchem Zeitpunkt nun exakt von einer Informationsgesellschaft gesprochen werden kann, soll hier nicht weiterverfolgt werden. Die bloße Existenz von Computern reicht sicherlich nicht aus, um von einer neuen Gesellschaftsform sprechen zu können. Erst das Zusammenspiel unterschiedlicher Technologien , vom Anrufbeantworter über das Glasfaserkabel bis hin zur Computertechnologie (Goodman spricht hier von unterschiedlichen Siedlerpfaden, die eine Kultur verändern), erst die Vernetzung von Computern und somit die Vernetzung des Weltwissens, erlauben von einer Informationsgesellschaft zu sprechen (Goodman, D., Mythos Information Highway – Was bringt uns die Datenautobahn wirklich?, St. Gallen – Zürich 1994).
Die Information erfährt eine Werteverlagerung. War sie vorher wichtig, um erfolgreich produzieren und vermarkten zu können, so hat sie sich nun auf die Ebene des Wirtschaftsgutes selbst emporgeschwungen.
Dachte man damals noch über die Notwenigkeit, „Elektronischer Agenten” und Navigationshilfen” nach, die als “Waffen” eingesetzt werden sollten gegen die drohende Daten- und Bilderflut, die aus einem faustischen Pakt mit der Technologie täglich größer wurde, so hat sich dank ständig größer werdender Festplattenkapazitäten diese Sorge heute erledigt.
Mit dem iPhone jagt man im Sekundentakt via twitter dekontextuierte Meldungen ins Orbit.
Ich geh dann mal kacken…
Die Göttin im Sandkasten und das Handy
Es war einmal ein Land, das galt als sehr gebildet. Man trug, wenn man morgens ins Büro fuhr, SEINE Zeitung stolz unter dem Arm. Die etwas Konservativeren trugen stolz eine FAZ unter dem Arm, die Liberalen entschieden sich für die Frankfurter Rundschau oder die Süddeutsche Zeitung und wer noch weiter links stand trug die TAZ als intellektuelle Kennung unter dem Arm.
Heute trägt man statt dessen Handies. Man trägt sie, während man durch die Stadt läuft, wie einen Kompass vor sich her, es könnte ja eine SMS verloren gehen. Im Restaurant legt man das Handy demonstrativ neben das Essbesteck. Das suggeriert dem Gegenüber, dass man sehr wichtig ist.
Die neue Göttin hingegen legt kein ordinäres Handy auf den Restaurant-Tisch. Sie hat selbstverständlich ein iPhone. In Ermangelung an guten Schweinen hat die Göttin im Sandkasten auch sehr viel Zeit, die richtigen Apps herunterzuladen und zu installieren. Sie verbringt Tage und Nächte mit der Suche und Installation.
Sehr stylish ist beispielsweise das weltumspannende Flötenspiel. Man bläst unter rein (dort wo der gemeine User reinspricht), erzeugt dadurch einen Ton, den man durch Drücken der Flötenlöcher auf dem Display modifizieren kann. Der so erzeugte Sound wird dann durch die ganze Welt geschickt und kann mit Herzen bewertet werden. Argentinen: 3 Herzen, Malta zero points…
Es sollen aber auch schon Menschen gesichtet worden sein, die mit dem iPhone telefonieren, also da unten reinsprechen.
Ich geh dann mal Laufen…
Das Pling
„Ich sitze gerade an meinem Notebook und da hat es *pling* gemacht und ich habe mich sehr über die Abwechslung gefreut“, schrieb kürzlich eine Studentin. Eine Formulierung, wie sie sehr häufig zu hören ist.
Das Pling wird ausgelöst duch Tools z.B. wie WP to Twitter - aus dem Blog direkt zu twitter, von dort direkt zu facebook und von dort wird der User per Mail und somit per Pling „informiert“.
Da sich die Notebook-Technologie (langsam) Richtung iPhone verschiebt, taucht das Pling auch in Bars und Café auf, was eine normale Unterhaltung schlichtweg unmöglch macht.
Hat man sich früher im Rahmen von Dialogen noch in die Augen gesehen, so findet der Dialog nunmehr nur noch über das iPhone statt. Wir nennen es deshalb auch Phonolog – meist gekürzt auf 140 Zeichen. Das Ende eines jeglichen wissenschaftlichen Disputes.
Das iPhone ermöglicht die Ubipräsenz im (virtuellen) Raum. Man schickt die Nachricht los, dass man jetzt mal für ein verlängertes Wochenende in die Eifel fährt und schickt zwei Minuten später die Hoffnung hinterher, dass doch bitte keine Einbrecher auf twitter und/oder facebook sind und die Statusmeldung gelesen haben könnten.
Ich geh dann mal kurz kacken…
Die Göttin im Sandkasten (Sonntagsausgabe)
Die Erwartungshaltung was die Fortsetzung der Geschichte mit der Göttin im Sandkasten anbetrifft, das ging aus allen Emails deutlich hervor, war sehr groß. Aber mal ehrlich: auch am Sonntag?
Auch Agenturmenschen müssen gelegentlich mal eine Pause einlegen. Deshalb an dieser Stelle ein Aufklärungsvideo zum Thema Unterschiede zwischen Mann und Frau.
Schönen Sonntag!
Die Göttin im Sandkasten (Fortsetzung)
Fazit des gestrigen Tages: Die Gedanken zur Göttin im Sandkasten haben die Besucherzahlen fast verzehnfacht (Mund-zu-Mund -Propaganda ist nach wie vor das stärkste Kommunikationstool).
Die Flut an weiblichen Emails belegt: Der Playstationspieler ist präsenter als vermutet, die Situation dramatischer als befürchtet. Eine bereits vorher aufgestellte Statistik wird von allen bestätigt: 70 Prozent aller Männer sind Langweiler, 20 Prozent sind dilletantische Schweine (sie quälen eine Frau schon ganz gut, sind aber nicht beziehungsfähig) und nur knapp 10 Prozent sind gute Schweine (wer will schon einen “netten” Mann).
Der nachfolgende Clip verdeutlicht nochmals die Kluft zwischen der neuen Göttin und dem Playstationspieler.
Woher aber, so wollten alle wissen, kommt der Begriff “Göttin im Sandkasten”? Ganz einfach: Das Gegenstück zum Playstationspieler ist der alte König (zu 100 Prozent Teil der Gruppe “gutes Schwein”).
Der alte König ist ein Mann ab Anfang/Mitte 40. Er hat seinen beruflichen Zenith überschritten, hat erreicht, was er erreichen wollte, er besitzt Gelassenheit, Stärke und Dominanz. Seine Zeit für Zärtlichkeit und seine Genussfähigkeit werden von der neuen Göttin als Luxus empfunden, den man sich gerne gönnt.
Der alte König hat verstanden, dass er nur seinen Regierungsgeschäften nachgehen kann, wenn seine Prinzessinnen glücklich sind. Deshalb macht er jede seiner Göttinnen glücklich…
Die neue Göttin genießt es, in seiner Gegenwart auch “kleines Mädchen” sein zu können – so wie früher als sie im Sandkasten spielte und der Vater am Rande des Sandkastens saß. Wenn jemand böse zu ihr war, rannte sie weinend zum Papa, der das Näschen putzte, sie tröstete und sie dann aber “umdrehte” und mit einem sanften Klaps zurück in die “Kampfarena” schickte, in der sie dann mit Sand warf, was dem Vater der “Gegenpartei” nun Arbeit verschaffte…
Die neue Göttin wirft gern mit Sand…
Die Göttin im Sandkasten
Wer sich mit Medien und Kommunikationstechnologien auseinandersetzt, darf die Bedienerseite nicht vernachlässigen. Teil eins der Überlegungen: Der weibliche Kommunikationstool-User (es gibt ein Leben nach dem iPhone), wir nennen diesen Typus:
Die neue Göttin
Göttinnen gibt es seit je her: Marylin Monroe, Catherine Deneuve und viele andere namenslose, nicht weniger göttliche Frauen. Die neue Göttin ist zwischen 24 und 34 Jahren alt. Sie steht beruflich ihren Mann, ist aber im Gegensatz zu früheren Generationen erfolgreicher Frauen KEIN Mann-Weib, das männliche Attribute kopiert, um an ihr Ziel zu kommen (Angela Merkel mal ausgenommen).
Die neue Göttin ist weich und sie ist weiblich. Sie ist keine Emanze. Im Gegenteil: sie sucht DEN Mann, findet jedoch zu wenig brauchbare Exemplare dieser Spezies, denn die Generation der 20 bis 30 jährigen Männer kennt sich mit der Playstation besser aus als mit Frauen.
Die Generation der 30 bis 40 jährigen Männer hingegen ist zu sehr mit sich und ihrer Karriere und/oder der frisch gegründeten oder bereits in Scheidung befindlichen Familie beschäftigt. Alternativ steckt diese Generation im Reihenhaus fest und ist deshalb ebenfalls unbrauchbar.
Mangels stilvoller Männer erschrickt die junge Göttin, wenn man ihr die Autotür aufhält oder ihr in den Mantel hilft. Je jünger die Göttin, desto höher die Bereitschaft, Pfefferspray zu zücken, wenn ein Mann ihr in den Mantel helfen will, es wird sofort eine Attacke vermutet. Charme wird sofort als Schauspielerei und plumpe Anmache deklariert und Komplimente lösen Fluchtverhalten aus.
Die neue Ambivalenz
Die neue Göttin liebt die Unabhängigkeit und sucht sich deshalb Männer die extrem süchtig machen, da diese Spezies aber auch extrem rar ist, begnügt sie sich mit dem Gegenteil und lässt sich prinzipiell mit einem Langweiler ein. Und da sie zutiefst von ihm angewidert ist, muss er konsequenterweise auch noch mit in ihre Wohnung einziehen.
Sie nennt ihn dann auch ganz offiziell vor ihren Freunden “Hase”, “Fuzzi”, “Duscher” oder “Waldi”. Sie machen dann Schluss, indem sie gemeinsam eine grössere Wohnung suchen… Unnötig zu erwähnen, dass sie ihren Langweiler abgrundtief verachtet, weil er nicht einmal in der Lage ist, Schluss zu machen.
Die neue Monogamie
Die neue Göttin verachtet die Monogamie (zumal mir einem Lnagweiler) und sucht deshalb 2-3 monogame Beziehungen (multiple Monogamie) parallel, was widerum angesichts der weiter oben beschriebenen Männer-Dürre extrem schwierig ist…. (weshalb sie dann wieder 2 jahre in einer festen, aber langweiligen Beziehung lebt)
Alternativ zur multiplen Monogamie bleibt die neue Göttin Single und umgibt sich dann mit 3-4 guten und ebenfalls unbefriedigten Freundinnen. Sie reden dann täglich über Sex, den sie nicht haben und schimpfen über langweilige Männer. Dies hat zur Folge, dass interessante Männer einen großen Bogen um sie machen. Im Gegensatz zu den unbefriedigten Freundinnen wird die neue Göttin wenigstens angehimmelt.
Auffallend ist auch, dass die fehlende Beziehung durch sportliche Aktivitäten subsumiert wird. „Ich geh dann mal Laufen“, ist eine oft gelesene facebook-Statusmeldung.
Das neue Medienverhalten
Schaute die neue Göttin früher noch “Sex and the City” zusammen mit ihren unbefriedigten Freundinnen (die sich anschliessend Schuhe von Manolo Blahnik kauften) so sieht sie heute Grey´s Anatomy (und kauft sich dann Schuhe von Christian Louboutin). Fernsehen betrachtet sie nur noch als Minderheiten TV (ausgenommen vielleicht noch Desperate Housewives). Ansonsten lebt sie im Internet, sie informiert sich dort, sucht ihre Männer über das Internet, sie ist bei facebook und xing anzutreffen und sie twittert selbstverständlich auch (natürlich via iPhone)…