Monthly Archives: August 2009

Mind Store Marketing jetzt auch mit Kantine: kreative Kooperation mit Bernd Arold

Seit heute kooperiert Mind Store Marketing mit Bernd Arold´s Gesellschaftsraum in München. Mit Bernd Arold haben wir einen der kreativsten und originellsten Köche des Landes gefunden, mit dem wir gemeinsam Inszenierungen für Marken und Produkte anbieten können.

Mind Store Marketing ist spezialisiert auf Guerilla Marketing, außergewöhnliche Eventkonzepte und crossmediale Strategien. Als Marken Agentur für schräge Konzepte stellt die Zusammenarbeit mit Bernd Arold eine perfekte Kombination dar.

Um die wahre Bedeutung von Bernd Arolds Gesellschaftsraum zu verstehen, muss man sich zunächst etwas mit seiner Quelle der InsPIRATion befassen. Erstmalige Verwendung fand der Begriff Gesellschaftsraum in der architektonisch wichtigen Epoche des Bauhaus um die Jahrhundertwende 1900. Die Epoche des Bauhaus beschreibt eine Jugendbewegung zur Erneuerung einer bürgerlichen Gesellschaft, die in verkrusteten Institutionen zu erstarren drohte. In diesem Umfeld waren Gesellschaftsräume als Institution konzipiert worden, um das Zusammentreffen von Menschen zu erleichtern. So fanden sich Gesellschaftsräume in größeren Mietshäusern, wo allerlei Einrichtungen wie Tischtennis, Wäscherei, Kulturveranstaltungen und eben auch Restaurants zur gemeinsamen Nutzung bereit standen. Die Gesellschaftsräume hatten das Ziel, eine neue Form der Großfamilie entstehen zu lassen, die jedoch ohne beengende und verpflichtende Familienbande auskommen sollte. „Der Gesellschaftsraum war als Keimzelle der gesellschaftlichen Solidarisierung auch außerhalb der bürgerlichen Familie gedacht“, fassen Bernd Arold und sein Architekt die Bedeutung in der damaligen Zeit zusammen.

Das Restaurant Gesellschaftsraum von Bernd Arold strebt danach, eine gleichsam freundliche Atmosphäre zu schaffen, in der sich Menschen in vertrauter Geselligkeit treffen und kennenlernen können. Ohne Stress will das Team des Gesellschaftsraums seinen Gästen einen Raum bereitstellen, der neue und spannende Begegnungen ermöglicht.

Auch in der Einrichtung des Restaurants spiegelt sich dieser Grundedanke wieder. So findet sich in der Mitte des Raums ein echtes Orginal. Der Gesellschaftstisch stammt aus einer ehemaligen Ost-Kantine, an dem sich die Gäste schon allein aufgrund der besonderen Sitzkonstruktion schnell näher kommen werden. Weitere Einrichtungselemente tragen einen trashigen Einschlag aus den 70er Jahren. Das Trashige gibt einen deutlichen Hinweis darauf, dass man sich im Gesellschaftsraum wohl fühlen darf, wie zu Hause bei einem alten Freund.

Bernd Arold macht auch mit seiner Küche deutlich, dass ihm die Verbindung von Altem und Neuem, von Gediegenem und Modernem leicht fällt. Denn seine kulinarischen Kreationen bauen schon seit langem auf genau diesem Prinzip auf. Hochwertige und klassische Zutaten werden mit viel Hingabe verbunden. Energie und Kreativität findet sich in jedem seiner außergewöhnlichen und köstlichen Gerichte wieder. Ganz ohne Berührungsängste bringt Bernd Arold die unterschiedlichsten Zutaten in seinen Töpfen zusammen. Einen solchen Ort, ohne Berührungsängste und mit viel Freude an der Begegnung, wünscht sich Bernd Arold für seinen Gesellschaftsraum.

www.der-gesellschaftsraum.de

Die Göttin im Sandkasten (Überlegungen aus Marketingsicht)

Der Unterschied, sagte einst ein namhafter Marketingprofessor zwischen einem Mann, der zu einem Frisör geht und einer Frau ist einfach. ER sagt: “Wie immer”, SIE sagt: “bloß nicht wie immer”. Sollte der Frisör dann zu nah an “wie schon mal” sein, wir er umgehend ausgewechselt.

Ähnlich funktioniert es in einer Beziehung. Die Göttin im Sandkasten sagt: “bloß nicht wie immer”, der Playstationspieler sagt (wie jeden Tag) “lass mich in Ruhe”. Dies hat aber dann nicht etwa zur Folge, dass er dann verlassen wird. SIE ist dann eben sauer, was ER aber mit der Playstation ohnehin nicht mitbekommt.

Nach mehrfacher Aufforderung, ER könne ja mal wieder mit IHR spielen, lädt er dann Freunde zu einem Playstationspieleabend ein. Was SIE nicht wirklich witzig findet…

Für das Marketing bedeutet die Zielgruppe “Neue Göttin”: Alles, nur nicht “wie immer”. Da aber eines der wesentlicnen Kennzeichen einer Marke die konstante Qualität/Leistung ist, wirft dies ein massives Problem auf.

Eine Lösung hierfür bietet Luciano de Crescenzo: Dynamische Immobilität. Also ein wenig bewegen, aber halt nicht so heftig. Für die italienischen Momente im Leben…

Mc Donald´s

Mc Donald´s, so konnten wir heute morgen im Basic Thinking Blog lesen, teilt die (amerikanische) Gesellschaft in ethnische Zielgruppen ein.  Die Werbeagentur setzte sich mit dem Argument durch, dass Schwarze komplett anders denken als Weiße und so wurde eine spezielle Kampagne für Schwarze konzipiert.

Bleibt abzuwarten, wann auch hierzulande separate Zielgruppenansprachen zu erwarten sind. Wird es bald eine bayerische Mc Donald´s Community geben? Oder wird man differenzieren nach HartzIV- und Nicht-HartzIV-Restaurants, in dem man nur mit Kreditkarte zahlen kann?

Die Frage in diesem Zusammenhang: wird auch Starbucks nachziehen und einen extra schwarzen „triple grande half decaf two pumps of black mokka sirup soy milk and extra whipped cream not so hot double mokka macchiato“ für Schwarze Mitbürger anbieten…??

Todesstern Stuttgart

Es ist ein alter Trick des Guerilla Markting, Menschen neugierig zu machen. Deshalb haben wir gestern angekündigt, dass heute etwas Tolles passiert…

Anders als der Vater des Guerilla Marketing, der es auf 3.300 Aufrufe des Videos brachte, erreichte der folgende virale Clip knapp drei Millionen Zuschauer.

Von der Guerilla Marketing Theorie zu Praxis…

Father of Guerilla Marketing

Bei youtube entdeckt:  ein Interview mit Jay Conrad Levinson, dem Vater des Guerilla Marketing.

Dieses Video wurde am 18. Februar 2008 bei youtube eingestellt und gerade mal 3.300 Menschen haben es bis heute angesehen. Und wer nun sehen will, wie man statt 3.300 knapp 3 Millionen Zuschauer erreicht, der kommt morgen zurück auf diese Seite…

Sommerliches BatidaKirschTomatenSüppchen

Man nehme…

…reichlichst Suppengrün und setze es mit viel Wasser und einem Schuss Salz in einen riesengroßen Topf an und reduziere das Ganze zu einer kräftigen Gemüsebrühe.

Die fertige Brühe durch ein Sieb gießen und erneut zum kochen bringen. Geschälte Kartoffeln (zwecks der Bindung) und enthäutete Tomaten sowie zwei gr0ße Zweige Rosmarin dazu geben und weiter reduzieren.

Die Rosmarinzweige aus der Suppe nehmen (man will ja keinen Weihnachstbaumeffekt) , Tomatenmark und entsteinte Kirschen dazu geben und mit reichlich Kirschsirup abrunden. Zum Schluss noch ein wenig Butter dazugeben und ggf. salzen.

Mit dem Pürierstab zu einem cremigen Süppchen verquirlen und dann…

…Achtung jetzt kommt´s:  Batida de Coco in kleine Wasser- oder Saft-Gläser gießen (etwa ein Drittel) und dann die Kirschtomatensuppe über einen schräg gehaltenen Suppenlöffel  in das Glas laufen lassen, so dass sich die weiße und die rote Flüssigkeit nicht verbinden kann.

Frischen Pfeffer aus der Mühle drauf und fertig (keine Werbefigur auf die Suppe!)…

Was aber hat dieses Rezept mit Guerilla Marketing zu tun?

Ganz einfach: Wer phantasievolles Marketing erdenken will, kann dies bei kreativem Essen am besten. Natürlich hätte man die Begriffe wie Batida de Coco noch werbewirksam  verlinken können und auch zu für einen  Topfhersteller hätte man Werbung machen können…

Fazit: kreative Küche und kreatives Marketing passen extrem gut zusammen und deshalb…

…nein, das erzählen wir ein anders Mal…

Edeka (Fortsetzung)

Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass sich jemand aus der  Simmel AG wegen unseres Beitrages in unserem Guerilla Marketing Blog meldet. Wir hatten aufgrund des perfekten Marketings mit einem Feedback gerechnet, dass sich aber der Vorstand persönlich die Zeit nimmt zu schreiben, zeigt, dass es tatsächlich noch Firmen gibt, die den Kunden ernst nehmen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Bundesregierung keine weiteren Steuergelder an (Handels)Konzerne verschwendet, in denen unmotivierte Führungskräfte noch unmotiviertere Mitarbeiter am Kunden und am Markt vorbei führen.

Wir jedenfalls werden in unmotivierten Konzernen  sicherlich NICHT einkaufen, wir gehen dann lieber simmeln!

Werbefigur

Inhaltsanalytisch ist im Rahmen der Werbeforschung die Petersilie auf dem Sheba Menü eine eigenständige Werbefigur, die suggeriert, dass die der Katze dargereichte Nahrung etwas ganz Besonderes ist.

Warum aber reicht ein Restaurant mit Seeblick dem Gast neben einer ansonsten leckeren Renke einen Petersilienstrauß auf einem toten Salatblatt nebst einer viertel Tomate.

Wer mag heute noch Deko?

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